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Wie kann ich verhindern, dass sich eine Depression wiederholt?

eXXtReMfAll

Mitglied
Huhu leute, ich hab euch anfang des Jahres geschrieben, sozusagen mitten in meiner Depression, und habe mich jetzt die letzten 7 Wochen bei uns im Krankenhaus Therapieren lassen. Jetzt hab ich ständig Angst, dass die Depression jederzeit zurück kommen könnten. Ich bekomme Mirtazapin 30mg/tbl/tgl seid ich wieder zu hause bin. Dass ich das länger nehmen muss ist mir klar, und ich merke auch schon deutliche verbesserung meiner Stmmung seid dem. Trotzdem befürchte ich jeden Tag aufs neue, dass es vielleicht wieder anfangen könnte. Was kann ich tun, dass es nicht wieder kommt, oder kann es in jeder Situation Passieren? Egal was ich mache?
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Exx,

gute Fragen, die du stellst. Wenn du das herausfindest, schlage ich dich für den Nobelpreis vor :)

Ernsthaft: Ich denke, es ist gut zu wissen, wie man das Phänomen "Depression" verstärken und abmildern ("steuern") kann. Das ist beim Einzelnen völlig verschieden und du solltest gut beobachten, was sich wie auswirkt.

Beim einen macht z.B. die Art der Ernährung den Unterschied, beim anderen, mit wem er zusammen ist, wie er sich kleidet, wie lange er schläft, wieviel er sich bewegt oder natürlich, welche medikamentöse Unterstützung er bekommt. Auch wie lange man ungelöste Probleme in seinem Leben lässt, die einem Kraft rauben.

Wichtig aus meiner Sicht: sich nicht als Opfer der Depression sehen sondern herausfinden, wie man sie aktiv beeinflussen kann. Was hast du denn hier schon herausgefunden?

Für Rückfälle gibt es eine neue Psychologenregel: Der Klient hat was vergessen, das ihm früher geholfen hat und das er nur vergessen hat.

Gruß,
Werner
 

eXXtReMfAll

Mitglied
Wichtig aus meiner Sicht: sich nicht als Opfer der Depression sehen sondern herausfinden, wie man sie aktiv beeinflussen kann. Was hast du denn hier schon herausgefunden?

Für Rückfälle gibt es eine neue Psychologenregel: Der Klient hat was vergessen, das ihm früher geholfen hat und das er nur vergessen hat.

Ich bedanke mich erstmal für deine letzten worte, denn die helfen mir bestimmt. Mir ist immer sehr wichtig alles zu behalten, gerade was Therapie und Gesundheit betrifft. Also schreibe ich am besten ein Tagebuch, damit ich nichts vergesse :eek:.

Herausgefunden, hm, eigentlich habe ich nur den Threat gesehen, wie man anderen Depressiven hilft.

Meine Derzeitige Situation ist eigentlich geregelt und geordnet, also eigentlich ist JETZT der beste Zeitpunkt, den ganzen Scheiß von Damals zu überarbeiten. Ich weiß nichtmal, seid wann ich Depressiv war... dieses Grundgefühl nach der Therapie ist so unbekannt für mich, dass ich fast sagen würde, dass ich so ungefähr 10 Jahre lang Depressiv war.

Ich habe so die Hoffnung, dass ich das bald mal alles vergessen kann. Ich schade doch auch meinem Sohn mit meiner Depression, oder nicht? Der merkt ja auch, dass es mir so beschissen geht.

Ich glaube ich mache mal ne Studie über meine Art der Depression, und schreibe mal ein Buch darüber ;), vielleicht kann ich anderen Depressiven damit ja helfen ;-).

MFG und vielen Dank nochmal
 

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