Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie erkennt man Gottes Willen?

[FONT=&quot]Hallo![/FONT]

[FONT=&quot]Also ich finde es nicht sehr schwer, Gottes Willen herauszufinden; es ist sogar sehr einfach!:[/FONT]

[FONT=&quot]Die zehn Gebote, die übrigens auch als Gleichnisse geschrieben sind, waren ja erst die FOLGE des EINZIGEN Gebotes, welches Gott den Menschen gab, nämlich dem der LIEBE.[/FONT]

[FONT=&quot]Er gab den Menschen die „Anweisung“, im Sinne der Liebe miteinander umzugehen.[/FONT]
[FONT=&quot]Und damit haben wir auch schon den Willen Gottes zusammengefasst![/FONT]

[FONT=&quot]Hätten die Menschen das auch nur halbwegs beachtet und begriffen, wäre es nie zu Kriegen gekommen. [/FONT]
[FONT=&quot]Haß, Neid, Missgunst und alles, was dazu gehört haben nämlich dort, wo die Liebe herrscht, keinen Platz.[/FONT]

[FONT=&quot]Dieses Leben auf unserer schönen Erde dient dazu, herauszufinden, wer von uns die Bezeichnung „Mensch“ zurecht tragen darf, und wer nicht. Dazu haben wir unseren freien Willen bekommen und deshalb darf auch Gott nicht in unser Treiben eingreifen, weil Er sonst gegen Seine eigenen Gesetze verstoßen würde.[/FONT]
[FONT=&quot]Es sollte jeder mal gründlich darüber nachdenken, in seinem eigenen Interesse.[/FONT]

[FONT=&quot]Die Darwinsche Zufallstheorie ist nicht nur Unsinn, sondern es steckt hinter jeder natürlichen Erscheinung auch noch ein tieferer Sinn und eine tief geistige Bedeutung.[/FONT]

[FONT=&quot]Als Beispiel: Der natürliche Sonnenaufgang bezeichnet das Hellerwerden in unserer Seele, also die Erkenntnisfähigkeit, die uns gegeben ist.[/FONT]
[FONT=&quot]Nutzen wir sie![/FONT]

[FONT=&quot]Weitere Erklärungen zur Schöpfung findet man bei Jakob Lorber, der die Offenbarungen Gottes aus den 19. Jahrhundert niederschrieb.[/FONT]
[FONT=&quot]Diese sind in deutsch gegeben worden, was, im Gegensatz zur Bibel, falsche Übersetzungen und somit Missverständnisse ausschließt.[/FONT]

[FONT=&quot]Viele Grüße[/FONT]

[FONT=&quot]Marcus[/FONT]
 
Buddha wusste es von Anfang, an der falsche Weg ist stets der, der Extreme. Die goldene Mitte und Gewaltlosigkeit.
 
Hatte heute schon mal geschrieben, aber das wude gelöscht, da wollte ich wissen, ob du Jude bist weil dich das innerchristliche Thema so interessiert. Aber das war wohl zu spitz gefragt.

Zurück zum Thema:

Die Juden sind allerdings offen für die Messiaserwartung gewesen, insbesondere auch zur Zeit Jesu, denn man wusste, dass biblische Zeitrechnungen einen Messias erwarten ließen.

Nach dem Ende der Apostezeit, gab es allerdings keine Offenheit mehr, denn es heißt mehrfach, dass die Offenbarungen nun abgeschlossen sind und dass jeder, der etwas hinzufügt "verflucht" sei.

Von daher muss ich Zeba Recht geben, nicht dir.

Allerdings, stimmt es, dass die Juden den ganzen Messiasvorgang nicht anerkennen, somit ist Zebas Bibel (sag ich mal so) aus ihrer Sicht auch nur eine ungültige Zufügung, von daher hast du Recht.

Was bleibt? Jeder muss sich selbst klar werden, welche Sichtweise für ihn vertrauenswürdig ist.

Ich akzeptiere die Sicht der Juden, bin aber zu einer anderen Überzeugung gekommen. Ein weiterer göttlicher Bote ist also aus christlicher Sicht nicht denkbar, aus jüdischer schon. Irgendwelche, die sich so nannten, sind aus Sicht beider Religionen also daneben.

Interessant wird es, wenn Mohamed behauptet, er sei ein weiterer Bote gewesen. Aus christlicher Sicht ist kein weiterer vorausgesagt, aus jüdischer Sicht, war das nicht der von denen erwartete Messias. Und trotzdem sind gerade seine Nachfolger felsenfest überzeugt.

Was bleibt? Alles in einen Topf, umrühren und ausgießen, Atheist werden oder die Dinge studieren und sich dem zuneigen, was nach einer Prüfung am wahrscheinlichsten scheint, dass das Leute unterschiedlich entscheiden, daran ist leider nichts zu ändern. Zu ändern wäre allerdings, dass viele nur Mitläufer sind und nichts wirklich geprüft haben.

Da sehe ich, ich spreche jetzt Zeba an, das größte Problem, das Gott verlangen könnte, dass ein Sterblicher in seinem kurzen Leben das alles prüft.

Sigi
 
Sind dann nicht auch diejenigen Mitläufer, die von vorn herein Dinge ablehnen, die sie nicht einmal in Augenschein nehmen wollen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt?

[FONT=&quot]Sollte DAS der Wille Gottes sein, daß die Menschen glauben, sie seinen nichts wert und sollten sich vor Gott fürchten und Ihn darum ehren, anstatt Ihn zu lieben?[/FONT]

[FONT=&quot]Wer sich wirklich für Gott interessiert, der braucht sich von keiner Kirche oder irgendwelchen Aussagen einschränken lassen; DAS will Er ganz sicher nicht.[/FONT]
[FONT=&quot]Es ist der Willen der Kirche, seine Schäfchen klein und dumm zu halten, oder hat schon mal jemand erlebt, daß ein Priester irgend ein Interesse an der Entwicklung der Menschen zeigt?[/FONT]
[FONT=&quot]Man bekommt ständig zu hören und zu lesen, wir sollen unsere Sünden bekennen und auf Gnade hoffen...[/FONT]

[FONT=&quot]Gott will aber, daß wir TÄTIG sind in Seiner LIEBE.[/FONT]
[FONT=&quot]Alles Weitere ergibt sich aus dieser geistigen Haltung, da die Liebe die alles antreibende Kraft ist und somit unsere weitere Entwicklung erst möglich macht. Und geistige Entwicklung bedeutet auch Informationen.[/FONT]
[FONT=&quot]Heute brauchen wir Informationen, die einem Menschen vor 2000 nicht geholfen hätten, ja ihm sogar nur Schaden zufügen konnten.[/FONT]

[FONT=&quot]Jesus sagte z.B. Seinen Jüngern, weil sie Ihn immer wieder nach der Zukunft fragten, daß die Menschen in 2000 Jahren ihre Briefe mit dem Blitz in sekundenschnelle um die Welt schicken werden (Email), und sie, die Jünger, das aber noch nicht fassen können.[/FONT]
[FONT=&quot]Konnten sie ja auch nicht; wir aber begreifen es leicht....[/FONT]

[FONT=&quot]Ein liebender Vater wird seinem Kind wohl auch nicht sagen, es hätte in der Schule (vielleicht in einem einzigen Buch) alles erfahren, was wichtig ist, und es bedarf keiner weiteren Unterweisung.[/FONT]

[FONT=&quot]Innerhalb von 2000 Jahren verändern sich die Dinge, und neue Situationen brauchen erweiterte Informationen und Gott hat sich seit dem immer wieder offenbart und es liegt im Menschen selbst, zu erkennen, ob Er es wirklich ist.[/FONT]
[FONT=&quot]Das gehört zum „Spiel“. [/FONT]

[FONT=&quot]Das abzulehnen ist bequem, bringt aber keinen persönlichen Fortschritt.[/FONT]

[FONT=&quot]Und wer geistig soweit ist, der erkennt auch, was echt und was falsch ist, vorher nützt es ihm auch nicht viel.[/FONT]

[FONT=&quot]Wenn die Zeugen Jehovas mir zeigen, daß in ihrer Bibel steht, das BLUT sei die Seele, und das ernsthaft wörtlich nehmen, dann fällt mir auch nichts mehr ein.....[/FONT]

[FONT=&quot]Das „Blut“ bedeutet in dem Fall die Grundessenz des Lebens und meint nicht die materielle Flüssigkeit .......[/FONT]

[FONT=&quot]Die Bibel besteht aus Gleichnissen; alle wissen es, aber dennoch gibt es die ganz „treuen“, die ihr Leben auf eigenen Irrtümern aufbauen, und das bleibt sicher auch so...[/FONT]

[FONT=&quot]Viele Grüße[/FONT]

[FONT=&quot]Marcus[/FONT]
 
Ich stelle mir Gott eher personal vor. Das ist eigentlich eine gute Voraussetzung für ein gutes Gespräch mit ihm. Es muss ja nicht gleich wie in bestimmten Szenen bei Don Camillo und Pepone sein (die älteren kennen vielleicht diese Filme noch). Aber im Prinzip finde ich so einen Dialog, der in Gedanken zwischen mir und dieser "Macht" (Gott) stattfindet, relativ sinnvoll.

Theoretische Gedanken über den Willen Gottes sind mir eigentlich etwas zu trocken. Mit Theorie👎 im Hinblick auf die Erklärung der Welt habe ich mich schon (mehr als) genug in meinem Leben befasst.

Das persönliche Zwiegespräch in Gedanken mit Gott ist nicht mehr so theoretisch, sondern recht praktisch.

Aber von einem wirklichen Gespräch kann ich da in meinem Falle auch nicht sprechen. Ich höre ja in Gedanken nicht wirklich eine klare Stimme, die mir klare Hinweise und Erklärungen gibt (etwa wie bei Don Camillo). Es ist eher so, dass ich mich selbst frage, was denkt Gott jetzt über meine Fragestellung, wie ist er in dieser und jener Frage, die ich an ihn stelle, positioniert...?

Ich muss also leider mein Vorstellungsvermögen und mein Bild von Gott immer (mühsam) heranziehen, um ungefähr ein Gefühl davon zu haben, was Gott zu dieser oder jener Sache meint.

Das ist vielleicht ein wenig ähnlich zu der Situation, wenn man sich fragt, was ein Verstorbener (zB der Vater) heute, wenn er da wäre, über diese oder jene Sache denken würde. Man kennt ihn doch (aus der Erinnerung) recht gut und dennoch kann man nicht immer genau sagen, was er heute zu bestimmten Sachverhalten sagen würde. Aber dennoch kann man so eine Art Dialog führen. Ganz banal hat man diese Situation, wenn man sagt, XY würde sich jetzt im Grab herumdrehen, wenn er das hören würde etc...

Also ist es bei mir so, dass ich durch solche "DenkGespräche" schon Ansätze des göttlichen Willens bekomme. Aber teilweise mache ich auch die Erfahrung des fernen, unverständlichen oder auch recht wortkargen oder stummen Gottes. Jeder religiöse Mensch weiß wahrscheinlich, dass eine derart "gestörte" Kommunikation eine auch traurige Sache sein kann. Sicher finden sich auch in den Psalmen Stellen von Religiösen, deren Kontakt zu Gott leidet.

Und hinzu kommt bei mir noch, dass ich ja nicht weiß, ob überhaupt ein Gott existiert. Ich lebe ja "nur" mit dieser Annahme. Mir ist also klar, dass ich versuche, mit einer Macht in Kontakt zu treten, deren Existenz gar nicht bewiesen ist.

Es ist ja so, dass ich mich frage, wie ein Gott, wenn es ihn gibt, jetzt mit mir sprechen würde.

Ich weiß: Feinde der Religion würden jetzt von einer Projektion eigener Gedanken auf einen imaginären Gott etc blubbern. Sicher gibt es auch so etwas wie Wahnvorstellungen im Hinblick auf ein göttliches Wesen. Aber zwischen Wahn und einer vernunftorientierten Annahme einer göttlichen Macht kann man klar unterscheiden. Das ist aber jetzt nicht das Thema.

Vielleicht lesen ja zwei oder drei die gesamten Zeilen 🙂. Jedenfalls schmerzt mich diese Gottesferne. Und das ist besonders in Situationen, in denen sich das Leben als hart erweist, nicht s
chön.

 
Hallo Eu-Frank, hallo die anderen.

Die Gottesferne ist eine logische Folge deines Gotteskonzeptes.

Nur wer die Bibel heranzieht, kann darin lesen, wie Gott sich offenbart, was er denkt usw.

Jesus sagte z. B. wer ihn sah, hat auch Gott gesehen, weil er ihm so ähnlich war. An seiner Handlungs- und Denkweise kann man wohl gut Antworten Gottes ablesen,
außerdem hat er wenn wir ihn (JHWH) anrufen, den heiligen Geist versprochen, der uns in allen Dingen leiten würde, als auch auf Antworten stoßen könnte. Oft sind diese Antworten aber schon in der Bibel enthalten, denn sie ist ein Produkt des heiligen Geistes (die Ungläubigen bitte mal weghören, es geht hier nicht um die Gottesfrage, hier geht es grad um interna von Gläubigen).

Also geht wieder kein Weg an der Bibel vorbei.
Auch Zebas Antwort ist ja letztlich aus der Bibel und auch gut nachvollziehbar, denn Gottesferne, kann ja doch nicht der ewige Wille Gottes sein, Eu-Frank, oder meinst du?

Doch ohne Bibel gibt es keine ausreichenden Antworten auf diese Fragen, daher ist dein Beitrag Eu-Frank gut nachvollziehbar. Da kann man auch noch soviel beten um den heiligen Geist. Der Gott würde einem nur sagen, hab ich doch schon längst aufzeichnen lassen, lies doch einfach.

Sigi


@ Marcus: Hab ich dich richtig verstanden, du meinst, es wird verlangt, zu prüfen, sich also Wissen anzueignen, um unterscheiden zu können?

Eine Frage noch zum Blutgebot aus der Apostelgeschichte, wegen dem Blut:

Ich lese den Text mal mit deinen Worten: "dass ihr euch enthaltet von Götzenopfer und von Blut und von Erstickten und von Unzucht...." (Württemb. Bibelanstalt).
Laut deiner Erklärung müsste es dann heißen: dass ihr euch enthaltet von der GRUNDESSENZ DES LEBENS.

Doch das bringt mich nicht weiter im Verständnis dieses Textes. Was soll ich jetzt von der Aussage halten? Kann mir nichts drunter vorstellen, zumindest, wenn ich 1. Mose 9:3-6 lese und 3. Mose 17🤐0-14.

Ich meine, es geht jetzt nicht um diese Zeugenlehre, die viele verabscheuen, nein, es geht mir darum, wie diese Zeugen auf ihre Auslegung kommen und wie du auf deine Auslegung kommst.
Zu sagen, die Zeugen nehnmen das alles viel zu ernst ist eine Sache, kann man vertreten, aber zu sagen, die legen das falsch aus, ist eine andere rein theoretische Sache und dabei sind wir ja jetzt, beim rein theoretischen und oft komplizierten Bibeltextauslegen. O.k? 🙂
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben