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Wie erkennt man Gottes Willen?

Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Aber ich versuche dennoch, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ich finde es schwierg, herauszubekommen, was sein Wille ist.

Man steht manchmal vor einer Entscheidung. Und dann möchte man im Sinne Gottes handeln. Mir fällt es in diesen Situationen manchmal oder oft schwer, herauszufinden, was wohl der Wille Gottes ist.

Wie findet man das heraus?

Für mich denke ich so: Gott ist eine symbolische "ideale Mutter", die mich annimmt ohne mich zu verurteilen.

Gott hat also keinen eigenen Willen, was ich tun oder lassen soll.
 
Jesus sagte z. B. wer ihn sah, hat auch Gott gesehen, weil er ihm so ähnlich war. An seiner Handlungs- und Denkweise kann man wohl gut Antworten Gottes ablesen
Ja, Sigi, ich glaube, die Idee ist gar nicht so schlecht. Ich bin ja nicht der ganz große BibelFan.

Aber ich kenne die Bibel recht gut. Und die Lektüre der Evangelien könnte mir vielleicht doch etwas bringen. Ich glaube, ich stehe in erster Linie auf das MatthäusEvangelium (Bergpredigt etc.) 🙂.
 
Ich glaube, ich stehe in erster Linie auf das MatthäusEvangelium (Bergpredigt etc.) 🙂.
Ist bei mir ähnlich.🙂 Das Lukasevangelium mag ich aber auch gern, vielleicht weil es das einzige ist, in dem die Weihnachtsgeschichte ausführlich steht. Markus ist mir zu knapp, aber Matthäus und Lukas sollen ja auch von ihm abgepinnt haben. Erinnert mich an irgendwen.... 😉

Im Alten Testament gefallen mir die Psalmen gut, obwohl ich mich als Katholikin damit wahrscheinlich weniger gut auskenne als so mancher bibelfeste Protestant. Am besten gefällt mir folgende Stelle: "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern" (Ps 18,30).

Die bekannte christliche Autorin Andrea Schwarz hat sie mal abgewandelt in:
"Mit meinem Gott überspringe ich Mauern und wenn ich mich Zentimeter für Zentimeter drüberkämpfen muss." 🙂
 
Nur wer die Bibel heranzieht, kann darin lesen, wie Gott sich offenbart, was er denkt usw.
Aber gibt es nicht auch bei regelmäßiger Bibellektüre Zeiten, in denen die Worte an einem vorbeirauschen, ohne einem etwas zu sagen, und wieder andere Zeiten, in denen einen bestimmte Stellen innerlich besonders berühren?
 
Im Alten Testament gefallen mir die Psalmen gut, obwohl ich mich als Katholikin damit wahrscheinlich weniger gut auskenne als so mancher bibelfeste Protestant. Am besten gefällt mir folgende Stelle: "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern" (Ps 18,30).

Es bezieht sich darauf:

Psalm Kapitel 18 Vers 37-38 meinte:
Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen, und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.Ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen.

Psalm Kapitel 18 Vers 42 meinte:
Ich will sie zerstoßen wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegräumen wie den Kot auf der Gasse.
 
Anbei der gesamte Psalm 18, damit hier nicht durch aus dem Zusammenhang gerissene Zitate niederträchtige Absichten suggeriert werden können mit dem einzigen Ziel, den Glauben und religiöse Menschen zu verunglimpfen.

Die Psalmen, Kapitel 18
 
Noch weniger als Psalm 18 dürfte dir, verehrter Blackjack, Psalm 27, Vers 1 gefallen:

"Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich bangen? Der Herr ist meines Lebens sicherer Schutz, vor wem sollte ich erschrecken?"
 
Zusammengefasst geht es in dem Psalm darum mit Hilfe Gottes die Feinde zu vernichten.
Es geht darum, Gott dafür zu danken, dass er einen aus der Hand der Feinde, die einen zuvor mit ihren Schlechtigkeiten vernichten wollten, errettet hat und einem die Kraft gibt, sich gegen die Menschen, die Böses im Sinn haben, zu wehren. Was im übertragenen Sinne, wenn es nur durch die Macht der Worte und des guten Beispiels ohne Gewalt geschieht, auch heute noch seine Berechtigung hat. Alles andere würde bedeuten, dass das Gottlose und Böse die Oberhand gewinnt. Daran kann ein verantwortungsbewusster Christ, der seinen Glauben ernst nimmt, kein Interesse haben.
 

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