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Wie erkennt man Gottes Willen?

Hallo Eu-Frank, hallo die anderen.

Die Gottesferne ist eine logische Folge deines Gotteskonzeptes.

Nur wer die Bibel heranzieht, kann darin lesen, wie Gott sich offenbart, was er denkt usw.

Jesus sagte z. B. wer ihn sah, hat auch Gott gesehen, weil er ihm so ähnlich war. An seiner Handlungs- und Denkweise kann man wohl gut Antworten Gottes ablesen,
außerdem hat er wenn wir ihn (JHWH) anrufen, den heiligen Geist versprochen, der uns in allen Dingen leiten würde, als auch auf Antworten stoßen könnte. Oft sind diese Antworten aber schon in der Bibel enthalten, denn sie ist ein Produkt des heiligen Geistes (die Ungläubigen bitte mal weghören, es geht hier nicht um die Gottesfrage, hier geht es grad um interna von Gläubigen).

Also geht wieder kein Weg an der Bibel vorbei.
Auch Zebas Antwort ist ja letztlich aus der Bibel und auch gut nachvollziehbar, denn Gottesferne, kann ja doch nicht der ewige Wille Gottes sein, Eu-Frank, oder meinst du?

Doch ohne Bibel gibt es keine ausreichenden Antworten auf diese Fragen, daher ist dein Beitrag Eu-Frank gut nachvollziehbar. Da kann man auch noch soviel beten um den heiligen Geist. Der Gott würde einem nur sagen, hab ich doch schon längst aufzeichnen lassen, lies doch einfach.

Sigi


@ Marcus: Hab ich dich richtig verstanden, du meinst, es wird verlangt, zu prüfen, sich also Wissen anzueignen, um unterscheiden zu können?

Eine Frage noch zum Blutgebot aus der Apostelgeschichte, wegen dem Blut:

Ich lese den Text mal mit deinen Worten: "dass ihr euch enthaltet von Götzenopfer und von Blut und von Erstickten und von Unzucht...." (Württemb. Bibelanstalt).
Laut deiner Erklärung müsste es dann heißen: dass ihr euch enthaltet von der GRUNDESSENZ DES LEBENS.

Doch das bringt mich nicht weiter im Verständnis dieses Textes. Was soll ich jetzt von der Aussage halten? Kann mir nichts drunter vorstellen, zumindest, wenn ich 1. Mose 9:3-6 lese und 3. Mose 17🤐0-14.

Ich meine, es geht jetzt nicht um diese Zeugenlehre, die viele verabscheuen, nein, es geht mir darum, wie diese Zeugen auf ihre Auslegung kommen und wie du auf deine Auslegung kommst.
Zu sagen, die Zeugen nehnmen das alles viel zu ernst ist eine Sache, kann man vertreten, aber zu sagen, die legen das falsch aus, ist eine andere rein theoretische Sache und dabei sind wir ja jetzt, beim rein theoretischen und oft komplizierten Bibeltextauslegen. O.k? 🙂
 
Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Aber ich versuche dennoch, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ich finde es schwierg, herauszubekommen, was sein Wille ist.

Man steht manchmal vor einer Entscheidung. Und dann möchte man im Sinne Gottes handeln. Mir fällt es in diesen Situationen manchmal oder oft schwer, herauszufinden, was wohl der Wille Gottes ist.

Wie findet man das heraus?

Für mich denke ich so: Gott ist eine symbolische "ideale Mutter", die mich annimmt ohne mich zu verurteilen.

Gott hat also keinen eigenen Willen, was ich tun oder lassen soll.
 
Jesus sagte z. B. wer ihn sah, hat auch Gott gesehen, weil er ihm so ähnlich war. An seiner Handlungs- und Denkweise kann man wohl gut Antworten Gottes ablesen
Ja, Sigi, ich glaube, die Idee ist gar nicht so schlecht. Ich bin ja nicht der ganz große BibelFan.

Aber ich kenne die Bibel recht gut. Und die Lektüre der Evangelien könnte mir vielleicht doch etwas bringen. Ich glaube, ich stehe in erster Linie auf das MatthäusEvangelium (Bergpredigt etc.) 🙂.
 
Ich glaube, ich stehe in erster Linie auf das MatthäusEvangelium (Bergpredigt etc.) 🙂.
Ist bei mir ähnlich.🙂 Das Lukasevangelium mag ich aber auch gern, vielleicht weil es das einzige ist, in dem die Weihnachtsgeschichte ausführlich steht. Markus ist mir zu knapp, aber Matthäus und Lukas sollen ja auch von ihm abgepinnt haben. Erinnert mich an irgendwen.... 😉

Im Alten Testament gefallen mir die Psalmen gut, obwohl ich mich als Katholikin damit wahrscheinlich weniger gut auskenne als so mancher bibelfeste Protestant. Am besten gefällt mir folgende Stelle: "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern" (Ps 18,30).

Die bekannte christliche Autorin Andrea Schwarz hat sie mal abgewandelt in:
"Mit meinem Gott überspringe ich Mauern und wenn ich mich Zentimeter für Zentimeter drüberkämpfen muss." 🙂
 
Nur wer die Bibel heranzieht, kann darin lesen, wie Gott sich offenbart, was er denkt usw.
Aber gibt es nicht auch bei regelmäßiger Bibellektüre Zeiten, in denen die Worte an einem vorbeirauschen, ohne einem etwas zu sagen, und wieder andere Zeiten, in denen einen bestimmte Stellen innerlich besonders berühren?
 
Im Alten Testament gefallen mir die Psalmen gut, obwohl ich mich als Katholikin damit wahrscheinlich weniger gut auskenne als so mancher bibelfeste Protestant. Am besten gefällt mir folgende Stelle: "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern" (Ps 18,30).

Es bezieht sich darauf:

Psalm Kapitel 18 Vers 37-38 meinte:
Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen, und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.Ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen.

Psalm Kapitel 18 Vers 42 meinte:
Ich will sie zerstoßen wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegräumen wie den Kot auf der Gasse.
 
Anbei der gesamte Psalm 18, damit hier nicht durch aus dem Zusammenhang gerissene Zitate niederträchtige Absichten suggeriert werden können mit dem einzigen Ziel, den Glauben und religiöse Menschen zu verunglimpfen.

Die Psalmen, Kapitel 18
 
Noch weniger als Psalm 18 dürfte dir, verehrter Blackjack, Psalm 27, Vers 1 gefallen:

"Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich bangen? Der Herr ist meines Lebens sicherer Schutz, vor wem sollte ich erschrecken?"
 

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