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Wichtigkeit/Interesse der sexuellen Vergangenheit des Partners ?

Der Exfreund eines guten Freundes wurde mit HIV infiziert, weil sein damaliger Lebensgefährte ohne Gummi fremdgevögelt hat, obwohl eine monogame Beziehung vereinbart war. Er fiel aus allen Wolken, als er sich in der neuen Beziehung testete.

Er muss jetzt lebenslang Medikamente nehmen und ist chronisch krank, weil nicht nur sein Ex, sondern auch der ONS es damals knorke fanden, unsafe zu vögeln. Das ist Pfui. Aber sowas von.
Von dem Ex ist es natürlich nicht in Ordnung. Ansonsten kommt es auf die näheren Umstände an.

Wenn die Person, die den Ex infiziert hat, nichts von der eigenen Infektion wusste und nichts verschleiert hat, sehe ich bei ihr allerdings überhaupt keine Verantwortung. Dann haben sowohl diese Person als auch der Ex jeweils für sich entschieden, ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen... und jeder ist auch alleine für sein weiteres Handeln verantwortlich.
 
Frauen die sich auf nen Fremdgeher einlassen, sind genauso übel wie der Fremdgeher selber, haben genausoviel Verantwortung wenn sie sich für unsafe Sex entscheiden, und genauoviel Schuld wenn sie sich anstecken und die Krankheiten weitertragen.
Wenn Sie selbst die Krankheit weitertragen - natürlich. Aber nicht, wenn Sie irrtümlich annehmen, gesund zu sein, unwissentlich Ihren über die relevanten Informationen verfügenden Sexualpartner anstecken... und dieser dann die Krankheit weiterträgt.
 
Von dem Ex ist es natürlich nicht in Ordnung. Ansonsten kommt es auf die näheren Umstände an.

Wenn die Person, die den Ex infiziert hat, nichts von der eigenen Infektion wusste und nichts verschleiert hat, sehe ich bei ihr allerdings überhaupt keine Verantwortung. Dann haben sowohl diese Person als auch der Ex jeweils für sich entschieden, ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen... und jeder ist auch alleine für sein weiteres Handeln verantwortlich.

Aber die dritte Person geht eben nicht wissentlich dieses Risiko ein und darum geht es.
 
Dass du irgendwie von diesem Thema persönlich betroffen bist war unschwer aus deinen Beiträgen herauszulesen. Trotzdem sollte man objektiv bleiben.

Worten kann man glauben, aber man darf sich nicht darauf verlassen. Wie schon mal gesagt liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen, ob er sich dem Risiko aussetzen will oder sich nicht sicherheitshalber trotz überzeugender Worte schützen will.

Mich hat mal eine Affäre gefragt: "Mich juckt es da unten. Ist es möglich, dass du dir was eingefangen hast?" Ne, nicht dass ich wüsste, aber ich war erst mal vorsichtig und habe beobachtet. Hätte ich was gehabt ohne auffällige Symptome, hätte sie mich vorher noch lange fragen können ob ich eine Geschlechtskrankheit habe. Ich hätte mit gutem Gewissen Nein sagen können. Es stellte sich übrigens heraus, dass sie auf die neue Intimwaschlotion allergisch reagiert hat.

Was, wenn in deinem obigen Beispiel der Dritte im Bunde damals noch gar nichts von seiner HIV Infektion gewusst hat? Der Unvorsichtige war primär der Fremdgeher, der sich a) nicht geschützt hat und b) seinen Partner betrogen hat.

Ich weiß nicht, ob ich ne andere Sprache spreche, aber: wenn zwei Leute unsafen Sex praktizieren, gehen sie nicht nur für sich das Risiko ein, sondern auch für Unbeteiligte Dritte. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Da brauch ich auch nicht mit Unwissenheit irgendwas rechtfertigen.

Mag ja sein, dass es vielen egal ist, ob sie anderen schaden und nach mir die Sinnflut. Sollte es aber nicht.
 
Aber die dritte Person geht eben nicht wissentlich dieses Risiko ein und darum geht es.
Mir ist schon klar, worum es dir geht. Und natürlich ist das katastrophal für diese dritte Person, keine Frage.

Aber.

Erstens, auch wenn man in einer festen Partnerschaft lebt und Monogamie vereinbart hat, ist man gelegentlich doch nicht so ganz unwissend und ahnungslos über die aushäusigen Aktivitäten des Partners. Manchmal macht man sich selbst was vor. Undsoweiter. In den seltensten Fällen sind die Umstände ganz klar schwarz-weiß.

Und zweitens, auch wenn es für die dritte Person tatsächlich keinerlei Anlass gab, an der Treue des Partners zu zweifeln... das begründet nicht automatisch eine Verantwortung bei derjenigen Person, die den untreuen Partner infiziert hat.
 
A und B haben ungeschützten Sex, dann gehen sowohl A als auch B ein Risiko ein. Dann hat B mit C ungeschützten Sex und du machst A für eventuelle Folgen verantwortlich? Ganz eindeutig ist B der Bösewicht, dem es offenbar Wurscht ist ob er nun A oder C ansteckt.

Wenn du erlaubst mache ich's bei meiner Süssen trotzdem ohne.

Wenn ich damit argumentiere, dass jemand in einer auf Vertrauen basierten Beziehung dämlich ist, wenn er/sie tatsächlich vertraut, dann magst du Recht haben. Aber da es nun mal einen Unterschied gibt zwischen einem Lügner und einem Belogenen, bleibe ich dabei - wenn ich meinem Partner verspreche, ich bumse nicht mit anderen und tue es dann trotzdem mit jemandem, der bewusst mit zig Leuten verkehrt ohne auf seine Gesundheit zu achten, dann bin ich der A**** und nicht der Depp, der ahnungslos daheim sitzt. Und der, der mitmacht, ebenso.

Selbst in einer polyamoren und/oder offenen Beziehung ist es möglich, verantwortungsvoll mit meiner Gesundheit und der meines Partners/meiner Partnerin umzugehen. Das weiß ich aus persönlicher und eigener Erfahrung aus erster Hand.

Ich missbrauche kein Vertrauen und ich bin auch nicht verantwortlich, wenn jemand meines missbraucht.
 
Aber da es nun mal einen Unterschied gibt zwischen einem Lügner und einem Belogenen, bleibe ich dabei - wenn ich meinem Partner verspreche, ich bumse nicht mit anderen und tue es dann trotzdem mit jemandem, der bewusst mit zig Leuten verkehrt ohne auf seine Gesundheit zu achten, dann bin ich der A**** und nicht der Depp, der ahnungslos daheim sitzt. Und der, der mitmacht, ebenso.

Selbst in einer polyamoren und/oder offenen Beziehung ist es möglich, verantwortungsvoll mit meiner Gesundheit und der meines Partners/meiner Partnerin umzugehen. Das weiß ich aus persönlicher und eigener Erfahrung aus erster Hand.

Ich missbrauche kein Vertrauen und ich bin auch nicht verantwortlich, wenn jemand meines missbraucht.
Das kann ich eigentlich alles so unterschreiben.

Allerdings gehst du hier...:
jemandem, der bewusst mit zig Leuten verkehrt ohne auf seine Gesundheit zu achten
... und hier... :
der, der mitmacht
von Wissen/Fahrlässigkeit/vorsätzlichem Handeln aus, von dem man nicht einfach so ausgehen kann... die Umstände können genausogut andere sein.

‐----‐‐‐----------------

Aber zum eigentlichen Thema zurück:

Für mich ist die sexuelle Vergangenheit eines potenziellen neuen Partners nicht gerade hochrelevant... aber auch nicht komplett unwichtig. Allerdings finde ich es nicht so doll, direkt danach zu fragen oder gefragt zu werden. In der Regel richte ich mich bei sowas deshalb eher nach dem, was er mir von sich aus erzählt, nach meinem allgemeinen Eindruck und nach dem, was sich aus den Informationen über sein bisheriges und aktuelles Leben herauslesen lässt. Wenn es da irgendwelche Anzeichen für den Typ Schwerenöter gibt, kann ich mich dann wenigstens innerlich darauf einstellen und entsprechend positionieren. Und längerfristig kommt man in dem Fall dann natürlich auch kaum drumherum, das mal anzusprechen und die gegenseitigen Erwartungen und Wünsche diesbezüglich abzuklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja. So oder so. Es gehören immer zwei dazu. Mindestens.
Und man muss nicht fremdv... mit Leuten die Single sind wenn man selbst in Beziehung ist.
Aber umgekehrt muss man als Single auch nicht Menschen vö...., die fremdgehen....

Verhüten würde ich als Mann immer von mir aus. Das will ich selbst kontrollieren.

Und um nochmals zum xten male auf das Threadthema zurückzukommen... Die Anzahl der Sexpartner ist für mich nicht wichtig, wohl aber würde ich gerne wissen wollen, on es auch "sexuell matchen könnte" (Wichtigkeit von Sex, Erfahrungswerte, Neigungen und Wünsche, ...).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du dich schon einmal gefragt, warum das so ist?

Ein Mann muss etwas tun, um eine Frau von sich zu überzeugen. Er geht trainineren, bemüht sich um einen guten Job, spricht Frauen an, muss reden können, holt sich Körbe ab, um dann irgendwann Erfolg zu haben. Sieht man von Prominenten ab, ist für Männer einiges an Arbeit nötig, um Sex von einer Frau zu bekommen.

Was muss eine Frau tun, wenn sie einfach nur Sex möchte? Hast du schon beobachtet, was passiert, wenn eine junge Frau in einem Club ist und sich halbwegs zugänglich gibt? Genau, sie bleibt nicht lange allein. Wenn sie auch nur halbwegs attraktiv ist, schwirren die Typen um sie herum wie die Motten um das Licht. Eine Frau muss also fast nur Bereitschaft signalisieren.

Für eine Frau ist es also leicht, viele Sexualpartner zu haben, für einen Mann ist es verhältnismäßig schwierig.
hört sich meiner Meinung nach so an, als wäre es in deinen Augen plausibel, dass Frauen als schlampen zu beleidigen sind, die viele Männer haben und Männer sind welche, die super hart arbeiten, um sex zu kriegen? Was ist denn jetzt falsch? Wie viele Frauen legen sich den Männer zu Füssen? Und genauso andersherum. Es gibt Frauen sowie Männer, die schwer rumzukriegen sind, und einerseits sollte man auch eine Frau nicht dafür verurteilen, dass sie viele Sexpartnerinnen hat, aber eben ein Mann EBENFALLS nicht oder eben BEIDE Geschlechter. Aber deine Antwort von wegen "Schwer Arbeit". Das kann nur ein Mann geschrieben haben. sorry, not sorry. Ist ja einerseits auch nur deine Meinung, aber wollte meine eben auch dazu äußern.
 

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SchwarzesSchaf2000 Kein Interesse an Sex Sexualität 31

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