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Wichtigkeit/Interesse der sexuellen Vergangenheit des Partners ?

Hajooo

Urgestein
Hallo zusammen,

in einem Parallelthema wird darüber diskutiert, ob der Gegenüber nach meinen bisherigen Sexualpartnern fragen darf.

Für mich ist das völlig ok, denn es dient zum Gegenseitigen kennen lernen. Ich erfahre etwas über mich und den anderen und umgekehrt. Ich möchte viel von meiner Partnerin wissen, damit ich sie besser verstehen kann.

Allerdings scheint das für andere eine sehr weite Tabuzone zu sein, die teilweise drastisch verteidigt wird. Hier lebt man teilweise das Motto: Probieren, probieren, probieren...
es wird schon das Richtige dabei rauskommen 🙂

Die Anzahl scheint auch ein große Gewichtung zu haben, obwohl diese in der heutigen, modernen, offenen Sexualität keine bedeutsame Rolle mehr spielen dürfte.
Dazu fällt mir ein:
Ein Mann, der scheinbar mit vielen Frauen schläft, ist ein toller Hecht, ein Frauenheld.
Wobei, wenn das eine Frau macht, wird sie eher abgestempelt.
Zumal, die beiden ja irgendwie koalieren müssen 😀

Sollte bei dem Thema nicht die Zweisamkeit im Vordergrund stehen:
Man schaut, wo sich jeder sexuell befindet, um einen gemeinsamen Weg zu finden ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Hajo,
ich versuche mich mal an einer Antwort.
Diese Frage zu stellen oder nicht - auch das gehört zur Passung. Ähnlich wie die Fragen zur "sexuellen Treue".

Was interessieren mich irgendwelche ONS zur Discozeit ? Das ist vorbei und vergessen. Die reine Zahl - manche Menschen kennen diese gar nicht. Die Kerben am Bettpfosten - die macht nicht jeder. Auch nicht Jede.
Über was wir uns unterhalten haben - die im jeweiligen Leben wichtigen Personen. Das sagt etwas aus - die Zahl nicht.

Insofern - nicht jeder Stein muss umgedreht werden. Ich halte das für kleinlich und wenig souverän.

Meine Einstellung dazu .... ebenfalls direkt formuliert.
 
Vergangenheit ist genau das und bleibt es auch: Vergangenheit. Ich lebe im hier und jetzt und will mit einer Partnerin nicht irgendwelche alten Sexgeschichten von vor unserer Zeit aufwärmen. Wenn man redet von früher, dann besser so neutral wie möglich. Also nicht emotional und ohne große Einzelheiten über die Ex
Also z.B. worauf man steht, was einem gefällt, was man vielleicht probieren möchte oder was so gar nicht geht, ja darüber kann man sich und sollte man sich vielleicht auch unterhalten. Aber z.B. dass die blonde Ex von vor 3 Jahren, die mit Körbchengröße C, super gut die Stellung X konnte und ich darauf voll abfahren würde wenn meine neue das auch so macht, ist nicht ok. Und solche Dinge will ich von meiner Partnerin auch nicht wissen, fällt unter "too much information".
 
Es gibt unterschiedliche Menschen auf der Welt. Den einen mag das Thema interessieren, wobei ich nicht verstehe, was daran inrteressant ist, wenn ich weiß wieviele Sexpartner es gegeben hat. Mich interessiert es nicht und ich wüsste auch nicht was ich daran festmachen könnte. Mich interessieren die früheren Sexgeschichten nicht und es braucht den Mann auch nicht zu interessieren. Ehrlich gesagt, sollte ein Mann mich danach fragen, würde ich dazu neigen ihn in die Wüte zu schicken.

Zum anderen gibt es Männer, bei denen man gleich in eine Schublade gesteckt wird, die Frauen, die mehrere Sexpartner hatten sind dann Schlampen oder die früheren Sexgeschichten, wenn man sie denn erzählt, werden irgendwann hervorgeholt um Streit anzufangen oder der Mann ergeht sich in Vorwürfen oder wirft einen vor, mit wem man schon alles herumgevögelt hat. Brauche ich nicht.

Die Schlampenmeinung ist trotz der offenen Welt, in der wir leben, weit verbreitet. Um herauszufinden zu welcher Kategorie ein Mann gehört, braucht es viel reden. Keiner kann sich so verstellen, dass man die Einstellung nicht herausfinden kann. Je nachdem was ein Mann da zu sagen hat, würde ich mich verabschieden oder das Gespräch geht weiter.

Man kann mich gerne fragen, was es bei der Konfirmation zu essen gab. Mit weiviele Männern ich herumgemacht habe, braucht keinen zu interessieren und ich würde es auch nicht sagen.

Das ist meine Meinung und die ist nicht diskutierbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist es umgekehrt. Mich interessiert die Anzahl schon. Anhand derer versuche ich abzuschätzen, ob ich nur eine von vielen bin, oder ob sich mein Partner nur "ausgewählten" Frauen hingibt.
Aber ich möchte weder Namen, noch Geschichten hören und Stelle auch keine Fragen. Nur die reine Zahl interessiert mich.
 
Gut, mal als Bsp. Wenn man von Jmd. erfährt, er sei noch Jungfrau und man selbst aber sexuell schon etwas erfahren aber würde gerne noch sexuell gesehen "neue oder andere Dinge" ausprobieren, man hat aber bspw. keinen Bock auf Slowsex weil man vielleicht nur so dem Andern vermitteln könnte, dass es irgendwie passt, dann passt es vielleicht aber doch nicht, da unterschiedliche Wünsche im Bereich der Sexualität.

Deshalb fänd ich es schon wichtig über grundsätzliche Dinge der Sexualität (Wichtig oder unwichtig? Neigungen? Fetische?, Frage der Verhütung, usw.) zu reden beim Kennenlernen.

Daraus ließe sich dann bspw. mit ableiten, ob eine Beziehung oder ein Ones oder eine Affäre überhaupt sinnvoll ist.
(Natürlich ist Sex insbesondere, wenn es darum geht, ob es Sinn macht, eine Beziehung zu starten nicht alles, aber vielleicht eben auch mit entscheidend).
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist es umgekehrt. Mich interessiert die Anzahl schon. Anhand derer versuche ich abzuschätzen, ob ich nur eine von vielen bin, oder ob sich mein Partner nur "ausgewählten" Frauen hingibt.
Aber ich möchte weder Namen, noch Geschichten hören und Stelle auch keine Fragen. Nur die reine Zahl interessiert mich.
So ganz verstehe ich das nicht.
Die Anzahl ist die also schon wichtig. Sind es zu viele, hat der Mann keine Chance? Ok. Aber wählen Männer nicht immer auch ihre Frauen aus? Demnach wärst du ja meistens Eine von Vielen. Oder halt: Der Mann ist noch Jungfrau. Dann wärst du die Erste. (Aber vielleicht ja auch seine Erste von Vielen). 😅
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

in einem Parallelthema wird darüber diskutiert, ob der Gegenüber nach meinen bisherigen Sexualpartnern fragen darf.

Für mich ist das völlig ok, denn es dient zum Gegenseitigen kennen lernen. Ich erfahre etwas über mich und den anderen und umgekehrt. Ich möchte viel von meiner Partnerin wissen, damit ich sie besser verstehen kann.

Allerdings scheint das für andere eine sehr weite Tabuzone zu sein, die teilweise drastisch verteidigt wird. Hier lebt man teilweise das Motto: Probieren, probieren, probieren...
es wird schon das Richtige dabei rauskommen 🙂

Die Anzahl scheint auch ein große Gewichtung zu haben, obwohl diese in der heutigen, modernen, offenen Sexualität keine bedeutsame Rolle mehr spielen dürfte.
Dazu fällt mir ein:
Ein Mann, der scheinbar mit vielen Frauen schläft, ist ein toller Hecht, ein Frauenheld.
Wobei, wenn das eine Frau macht, wird sie eher abgestempelt.

Sollte bei dem Thema nicht die Zweisamkeit im Vordergrund stehen:
Man schaut, wo sich jeder sexuell befindet, um einen gemeinsamen Weg zu finden ?
Das liegt daran, dass Frauen und Männer eine andere Sexualstrategie verfolgen.

Frauen sondieren bei der Partnerwahl solche Sachen wie Stärke, Status, Erfolg usw. Das machten Frauen um zu erfahren, ob der Mann für die Familie sorgen kann. Ist evolutionär so programmiert.

Die evolutionäre Programmierung vom Mann ist so, dass man Alarm schlägt, wenn Frauen viele wechselnde Sexualpartner haben, denn das zeigt vermutlich, dass man sich nicht binden will. Was die Vaterschaftssicherheit gefährdet. Früher gab es keine DNA-Test zur Ermitttlung der Vaterschaft. Bedeutet, der Mann musste anders danach schauen, ob bei der Frau die Gefahr eines Kuckuskindes bestetht.

Habe ich lange nicht begriffen. Jetzt verstehe ich aber, wieso Männer "leichte" Frauen nur für kurzfristigen Spaß gut finden. Für was Festes aber eher eine "Exklusivität" möchten.

Genau so spielen bei Frauen o.g. Faktoren der Partnerwahl bei Kurzgeschichten keine Rolle, da man sich nicht bindet.

Spannend, aber natürlich nicht flächendeckend anwendbar. Gibt immer Ausnahmen.
 
Die Vergangenheit geht keinen was an. Ich suche ja einen Partner für länger, was hilft es, wenn er früher so oder anders war?
Im Zweifel lösen Informationen Bilder im Kopf aus, und das schadet.
 

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SchwarzesSchaf2000 Kein Interesse an Sex Sexualität 31

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