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Wichtigkeit/Interesse der sexuellen Vergangenheit des Partners ?

Die Vergangenheit geht keinen was an. Ich suche ja einen Partner für länger, was hilft es, wenn er früher so oder anders war?
Im Zweifel lösen Informationen Bilder im Kopf aus, und das schadet.
Naja.
Für so Manche oder Manchen scheint es wohl reizvoll zu sein, zu wissen ob Der- oder Diejenige schon eher viele oder wenige sexuellen Erfahrungen gemacht hat und ob die eher positiv oder negativ waren, ob Er oder Sie eher experimentierfreudig ist oder nicht, ob man Ihm/Ihr sexuell gesehen "das Wasser reichen könnte" oder eher nicht, ob man "locker" über sexuelle Wünsche isw. reden kann oder nicht,
Ob es hier auch "matched" oder nicht...


Wie bereits weiter oben geschrieben, mit wem, wann, wo würde mich persönlich weniger interessieren. Das Andere aber durchaus schon.
Ich möchte wissen wollen, auf wen ich mich einlasse, auch sexuell gesehen und möchte Demgegenüber diese Chance ebenfalls bieten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt unterschiedliche Menschen auf der Welt. Den einen mag das Thema interessieren, wobei ich nicht verstehe, was daran inrteressant ist, wenn ich weiß wieviele Sexpartner es gegeben hat. Mich interessiert es nicht und ich wüsste auch nicht was ich daran festmachen könnte. Mich interessieren die früheren Sexgeschichten nicht und es braucht den Mann auch nicht zu interessieren. Ehrlich gesagt, sollte ein Mann mich danach fragen, würde ich dazu neigen ihn in die Wüte zu schicken.

Zum anderen gibt es Männer, bei denen man gleich in eine Schublade gesteckt wird, die Frauen, die mehrere Sexpartner hatten sind dann Schlampen oder die früheren Sexgeschichten, wenn man sie denn erzählt, werden irgendwann hervorgeholt um Streit anzufangen oder der Mann ergeht sich in Vorwürfen oder wirft einen vor, mit wem man schon alles herumgevögelt hat. Brauche ich nicht.

Die Schlampenmeinung ist trotz der offenen Welt, in der wir leben, weit verbreitet. Um herauszufinden zu welcher Kategorie ein Mann gehört, braucht es viel reden. Keiner kann sich so verstellen, dass man die Einstellung nicht herausfinden kann. Je nachdem was ein Mann da zu sagen hat, würde ich mich verabschieden oder das Gespräch geht weiter.

Man kann mich gerne fragen, was es bei der Konfirmation zu essen gab. Mit weiviele Männern ich herumgemacht habe, braucht keinen zu interessieren und ich würde es auch nicht sagen.

Das ist meine Meinung und die ist nicht diskutierbar.
Guter Beitrag .
 
Die evolutionäre Programmierung vom Mann ist so, dass man Alarm schlägt, wenn Frauen viele wechselnde Sexualpartner haben, denn das zeigt vermutlich, dass man sich nicht binden will. Was die Vaterschaftssicherheit gefährdet. Früher gab es keine DNA-Test zur Ermitttlung der Vaterschaft. Bedeutet, der Mann musste anders danach schauen, ob bei der Frau die Gefahr eines Kuckuskindes bestetht.
So ist es. Eine "umtriebige" Frau erhöhte das Risiko, dass man seine Ressourcen an fremdes Erbgut verschwendete. So wie die Frau sicher gehen wollte, dass ihre Kinder gut versorgt werden, wollte der Mann sichergehen, dass es seine Kinder sind. So sind wir seit Jahrtausenden programmiert und das wirkt immer noch nach.
Abseits der biologischen Komponente kann man aus dem sogenannten "Bodycount" aber auch noch ein paar andere Sachen ableiten, z.B. Werte.
Ich habe immer danach gefragt. Nicht bei ONSs, aber bei festen Beziehungen schon. Denn wenn ich mit einer Person eine Beziehung eingehe, dann möchte ich alles über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wissen. Und ich erwarte Ehrlichkeit, denn anders herum bin ich natürlich auch 100% ehrlich.
 
Allerdings scheint das für andere eine sehr weite Tabuzone zu sein, die teilweise drastisch verteidigt wird. Hier lebt man teilweise das Motto: Probieren, probieren, probieren...
es wird schon das Richtige dabei rauskommen 🙂

Ich erlebe das tatsächlich inzwischen nicht mehr als großes Tabu, nicht immer jedenfalls. Persönlich ist mir das egal, ich bewege mich sowieso in einem Alter, in dem man damit rechnen muss, dass die potentielle Partnerin einige Vor-Partner hatte.

Allerdings habe ich nach vielen Dates für mich festgestellt, dass es leider häufig mit gewissen Charakterzügen einhergeht. Ich habe nie aktiv danach gefragt, aber im Gespräch kommt es oft heraus, im Kennenlernen und leider muss ich sagen, hatten alle Frauen, die ich kennengelernt hatte, eine große Gemeinsamkeit: Viele Vor-Partner, wenig Beziehungserfahrung (was oft logische Konsequenz ist) und erhebliche Bindungsprobleme, was einige sogar selbst eingeräumt hatten. Distanz-Nähe Problematik. Daher habe ich für mich tatsächlich eine einfache simple Rechnung aufstellen können: Frauen mit vielen Partnern bis in die 40er Jahre hinein passen nicht zu mir - Ausnahmen bestätigen die Regel. Häufig kamen keine wirklich gescheiten Gespräche zu stande, auffallend wenig Tiefgang, auffallend wenig Emotionen und viele tauchten mittels Ghosting plötzlich ab, das war so die Art der Kommunikation.

Ich hatte sogar ein Date, ist Jahre her, da kam mir die Frau sogar mit den Worten "Mir Dir (also mit mir) stimmt etwas nicht, wenn du nur so wenig Frauen im Leben hattest". Die Dame war bei mir schneller aussortiert, als sie gucken konnte. Wer jemanden ernsthaft bewertet nach der Anzahl in diese Richtung, mit dem stimmt wiederum in meinen Augen etwas nicht. Sei denn man zählt es als olympische Disziplin oder so.


@Füsschen90
Tatsächlich gab es in der Vergangenheit hierüber sogar Untersuchungen bzw. Erhebungen. Dass es bei Frauen auch häufig zu psychischen Problemen führen kann und Bindungsproblemen. Da heute Tür und Tor für Gleichberechtigung geöffnet sind, was grundsätzlich gut ist, aber eben auch Spuren hinterlässt, da sich Evolution eben nun mal nicht durch politische Einstellungen überwinden lässt, werden keine aktuellen Erhebungen mehr durchgeführt, schließlich haben alle das gleiche Recht und das Ergebnis könnte irreführend sein (weil halt eben realistisch).

Ich glaube, es ist noch mal ein erheblicher Unterschied, ob wir hier über ein Alter reden, in dem dieses Experimentieren oder Ausprobieren fast normal ist oder über ein Alter ab 25plus. Es ist wie bei der Jobsuche, irgendwann muss man sich orientieren sonst verfällt man halt eben zum Job Hobber mit dem Manko beim Arbeitgeber: Mit dem stimmt etwas nicht. Und leider ist es nicht selten auch so.

Das ist nichts Schlechtes oder Gutes, aber eine Eigenschaft, mit der man halt klar kommen muss. Ich für meine Begriffe habe irgendwie immer die selben Erfahrungen mit dem ähnlichen Typ Frau gemacht, so dass ich sowohl an die Erhebung glaube als auch meine eigenen Erfahrungen mich lehren, dass das zumindest zu "mir" nicht passt, wenn jemand den halben Ort schon durch hat. Ich denke, es würde mich tatsächlich auch stören. Aber tatsächlich komme ich allein wegen der unterschiedlichen Kennenlernphasen mit diesem Typ Frau nie zusammen, weil die zu schnell abspringen, wenn nach dem 1. oder 2. Treffen nichts läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ist es. Eine "umtriebige" Frau erhöhte das Risiko, dass man seine Ressourcen an fremdes Erbgut verschwendete. So wie die Frau sicher gehen wollte, dass ihre Kinder gut versorgt werden, wollte der Mann sichergehen, dass es seine Kinder sind. So sind wir seit Jahrtausenden programmiert und das wirkt immer noch nach.
Abseits der biologischen Komponente kann man aus dem sogenannten "Bodycount" aber auch noch ein paar andere Sachen ableiten, z.B. Werte.
Ich habe immer danach gefragt. Nicht bei ONSs, aber bei festen Beziehungen schon. Denn wenn ich mit einer Person eine Beziehung eingehe, dann möchte ich alles über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wissen. Und ich erwarte Ehrlichkeit, denn anders herum bin ich natürlich auch 100% ehrlich.
Ja gut. Und Menschen/Werte/Lebensmodelle ändern sich deiner Meinung nicht? Z. B. Früher hoher "Bodycount" wegen z.B "sexuell experimentieren und ausleben wollen aber noch keine Lust auf ein Kind" und heute genau umgekehrt? (Die Frage sehe ich für beide Geschlechter gleichermaßen als berechtigt an.)
 
Bei mir ist es umgekehrt. Mich interessiert die Anzahl schon. Anhand derer versuche ich abzuschätzen, ob ich nur eine von vielen bin, oder ob sich mein Partner nur "ausgewählten" Frauen hingibt.
Aber ich möchte weder Namen, noch Geschichten hören und Stelle auch keine Fragen. Nur die reine Zahl interessiert mich.
Ich finde es schade wenn man jemanden allein wegen einer Zahl abstempelt. Man merkt doch auch an anderen Dingen ob man etwas besonderes für die andere Person ist. Wobei ich leider auch das Gefühl habe dass es oft so ist: Die Personen die viele Sexualpartner haben sehen Beziehungen tendenziell als austauschbarer an.
 
Was mir bei dem Thema auffällt ist, dass man immer so tut, als mache das nichts mit einem Menschen, wenn man 50 oder gar 100 Sexualpartner hatte.

Natürlich macht das etwas mit einem Menschen. Gerade mit einer Frau. Bei jedem Kontakt ist das Risiko einer Schwangerschaft gegeben und natürlich auch das Risiko einer Geschlechtskrankheit, denn die Kontrolle über das Gummi hat halt nach wie vor der Typ. Gerade wenn ich lese "sich ausleben" und "experimentieren", ist davon auszugehen ,dass das in vielen Fällen ohne vollzogen wird.

Es hat schon einen Grund, wieso Frauen seit Jahrhunderten wählen, mit wem sie in die Kiste steigen. Dass das jetzt dank "jeder darf alles" aufgehoben ist und gesellschaftlich ent-stempelt ist, hat nichts mit den Fakten zu tun, die ich genannt habe.

Und natürlich macht es auch etwas mit dem Charakter. Da nehme ich übrigens Männer nicht aus. Man darf nicht vergessen, es geht hier nicht um eine Probefahrt mit einem Auto, sondern es geht darum, sich intim jemandem hinzugeben.

Nicht umsonst haben wir in gewissen Altersgruppen soviele Singles mit Bindungsunfähigkeit und nicht umsonst so viele psychische Erkrankungen deswegen. Viele Frauen möchten dann plötzlich Familie und nach dieser Austoberei ein Kind, aber Männer haben selten Interesse an diesen Frauen, eben gerade weil diese Vorgeschichte abschreckt. Umgekehrt möchte auch kaum eine Frau einen Pick Up Artist, von dem sie weiß, dass er mit seiner Masche schon zig andere um den Finger gewickelt hat, für eine Beziehung. Dass man auf beiden Seiten auf jemanden reinfallen kann, ist immer gegeben, aber in der Regel entpuppt sich das in der Kennenlernphase durchaus schon.
 
Z. B. Früher hoher "Bodycount" wegen z.B "sexuell experimentieren und ausleben wollen aber noch keine Lust auf ein Kind" und heute genau umgekehrt?
Ich selbst habe es immer vermieden, Beziehungen mit Frauen einzugehen, die promiskuitiv waren. Und mir taten die Typen leid, die es gemacht haben. Klar erst kommen sie sich wie die Helden vor. Sie haben eine heiße Frau, die auch noch gut im Bett ist. Aber eigentlich sind sie nur Mittel zum Zweck, weil die Frau, nachdem sie durch die Betten gestiegen ist, jetzt plötzlich ein Kind möchte. Und entsprechend läuft die Sache dann auch, der Typ ist schneller wieder Single als er dachte, darf aber Unterhalt zahlen.

Und natürlich macht es auch etwas mit dem Charakter.
Sehe ich auch so. Es sagt viel über die Werte aus und es verändert definitiv etwas. Für mich absolut unsexy und daher habe ich solche Partnerinnen eher vermieden.
 
Ich selbst habe es immer vermieden, Beziehungen mit Frauen einzugehen, die promiskuitiv waren. Und mir taten die Typen leid, die es gemacht haben. Klar erst kommen sie sich wie die Helden vor. Sie haben eine heiße Frau, die auch noch gut im Bett ist. Aber eigentlich sind sie nur Mittel zum Zweck, weil die Frau, nachdem sie durch die Betten gestiegen ist, jetzt plötzlich ein Kind möchte. Und entsprechend läuft die Sache dann auch, der Typ ist schneller wieder Single als er dachte, darf aber Unterhalt zahlen.
Es soll aber auch Menschen geben, die sind ehrlich und besprechen vorher, dass sie bald ein Kind möchten und daher keinen Sinn mehr sehen, die Beziehung weiter zu führen, wenn der Partner das nicht möchte.
 
Ein Mann, der scheinbar mit vielen Frauen schläft, ist ein toller Hecht, ein Frauenheld.
Wobei, wenn das eine Frau macht, wird sie eher abgestempelt.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum das so ist?

Ein Mann muss etwas tun, um eine Frau von sich zu überzeugen. Er geht trainineren, bemüht sich um einen guten Job, spricht Frauen an, muss reden können, holt sich Körbe ab, um dann irgendwann Erfolg zu haben. Sieht man von Prominenten ab, ist für Männer einiges an Arbeit nötig, um Sex von einer Frau zu bekommen.

Was muss eine Frau tun, wenn sie einfach nur Sex möchte? Hast du schon beobachtet, was passiert, wenn eine junge Frau in einem Club ist und sich halbwegs zugänglich gibt? Genau, sie bleibt nicht lange allein. Wenn sie auch nur halbwegs attraktiv ist, schwirren die Typen um sie herum wie die Motten um das Licht. Eine Frau muss also fast nur Bereitschaft signalisieren.

Für eine Frau ist es also leicht, viele Sexualpartner zu haben, für einen Mann ist es verhältnismäßig schwierig.
 

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SchwarzesSchaf2000 Kein Interesse an Sex Sexualität 105

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