Allerdings scheint das für andere eine sehr weite Tabuzone zu sein, die teilweise drastisch verteidigt wird. Hier lebt man teilweise das Motto: Probieren, probieren, probieren...
es wird schon das Richtige dabei rauskommen 🙂
Ich erlebe das tatsächlich inzwischen nicht mehr als großes Tabu, nicht immer jedenfalls. Persönlich ist mir das egal, ich bewege mich sowieso in einem Alter, in dem man damit rechnen muss, dass die potentielle Partnerin einige Vor-Partner hatte.
Allerdings habe ich nach vielen Dates für mich festgestellt, dass es leider häufig mit gewissen Charakterzügen einhergeht. Ich habe nie aktiv danach gefragt, aber im Gespräch kommt es oft heraus, im Kennenlernen und leider muss ich sagen, hatten alle Frauen, die ich kennengelernt hatte, eine große Gemeinsamkeit: Viele Vor-Partner, wenig Beziehungserfahrung (was oft logische Konsequenz ist) und erhebliche Bindungsprobleme, was einige sogar selbst eingeräumt hatten. Distanz-Nähe Problematik. Daher habe ich für mich tatsächlich eine einfache simple Rechnung aufstellen können: Frauen mit vielen Partnern bis in die 40er Jahre hinein passen nicht zu mir - Ausnahmen bestätigen die Regel. Häufig kamen keine wirklich gescheiten Gespräche zu stande, auffallend wenig Tiefgang, auffallend wenig Emotionen und viele tauchten mittels Ghosting plötzlich ab, das war so die Art der Kommunikation.
Ich hatte sogar ein Date, ist Jahre her, da kam mir die Frau sogar mit den Worten "Mir Dir (also mit mir) stimmt etwas nicht, wenn du nur so wenig Frauen im Leben hattest". Die Dame war bei mir schneller aussortiert, als sie gucken konnte. Wer jemanden ernsthaft bewertet nach der Anzahl in diese Richtung, mit dem stimmt wiederum in meinen Augen etwas nicht. Sei denn man zählt es als olympische Disziplin oder so.
@Füsschen90
Tatsächlich gab es in der Vergangenheit hierüber sogar Untersuchungen bzw. Erhebungen. Dass es bei Frauen auch häufig zu psychischen Problemen führen kann und Bindungsproblemen. Da heute Tür und Tor für Gleichberechtigung geöffnet sind, was grundsätzlich gut ist, aber eben auch Spuren hinterlässt, da sich Evolution eben nun mal nicht durch politische Einstellungen überwinden lässt, werden keine aktuellen Erhebungen mehr durchgeführt, schließlich haben alle das gleiche Recht und das Ergebnis könnte irreführend sein (weil halt eben realistisch).
Ich glaube, es ist noch mal ein erheblicher Unterschied, ob wir hier über ein Alter reden, in dem dieses Experimentieren oder Ausprobieren fast normal ist oder über ein Alter ab 25plus. Es ist wie bei der Jobsuche, irgendwann muss man sich orientieren sonst verfällt man halt eben zum Job Hobber mit dem Manko beim Arbeitgeber: Mit dem stimmt etwas nicht. Und leider ist es nicht selten auch so.
Das ist nichts Schlechtes oder Gutes, aber eine Eigenschaft, mit der man halt klar kommen muss. Ich für meine Begriffe habe irgendwie immer die selben Erfahrungen mit dem ähnlichen Typ Frau gemacht, so dass ich sowohl an die Erhebung glaube als auch meine eigenen Erfahrungen mich lehren, dass das zumindest zu "mir" nicht passt, wenn jemand den halben Ort schon durch hat. Ich denke, es würde mich tatsächlich auch stören. Aber tatsächlich komme ich allein wegen der unterschiedlichen Kennenlernphasen mit diesem Typ Frau nie zusammen, weil die zu schnell abspringen, wenn nach dem 1. oder 2. Treffen nichts läuft.