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Werde ich jemals einer bezahlten Arbeit nachgehen? Ich glaube nicht…

Für dich muss jedenfalls eine Arbeit gesucht werden, wo du wenig Leidensdruck hast, weil du bist, wie du bist ( zb perfektionistisch, oder leise, oder langsam, sorgsam konzentriert etc.) Die Welt draußen kann alles brauchen, es gibt Berufe, wo genau deine Eigenart ideal ist für das, was zu tun ist.

Nimm an, deine spezielle Ader ist dein Plus und wegen dieser kannst du etwas, was kaum jemand leicht kann- du aber.
 
Vor mir ist gerade eine Werbung für Curvy Dates- eine runde Frau zeigt ihre Vorzüge- wir wissen, das ist nicht jedermanns "Geschmack", was aber nicht bedeutet, dass das für alle zutrifft.
Was für manche ein Minus ist, ist zugleich auch ein Plus für eine andere Gruppe.

Mich hat man oft gehänselt über genau diese Eigenschaften, für dich ich wo anders einen roten Teppich ausgerollt bekam.

Man be-merkt etwas an dir- das schreib dir hinter die Ohren, das ist DEINS, merke es dir und mach daraus Gold.
 
Ich glaube meine Eltern würden in Ohnmacht fallen oder mich rausschmeißen, wenn ich in Deutschland Züge fahren oder lenken würde, überspitzt gesagt.

Ja ... und dann? Wenn du Züge fährst, dann verdienst du dein eigenes Geld und kannst dir eine Wohnung leisten.

In Österreich in meiner Studienstadt ist die Lehrstätte quasi nur mit einem Auto erreichbar, bestimmt ist es auch anders möglich, mal sehen.
In meiner Heimat bin ich als Lokführer mit Abi und Bachelor überqualifiziert und die Schichten als Fahrdienstleiter sind teilweise während des häufigen SEVs (von einem Bekannten erfahren, dass das so 4 Mal während 8h einen Knopf drücken ist, klingt jetzt nicht so mega)
Aber sonst schaue ich mir (viel zu) viel diese Stellenangebote an.

Selbst wenn du für die ÖBB überqualifiziert bist, heißt das noch lange nicht, dass du keine Ausbildung zum Lokführer machen kannst.

Die Idee, deine Eltern zu fragen, wo sie dich denn beruflich sehen, finde ich nicht schlecht.

Irgendwie hast du immer eine Ausrede, warum was nicht geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das fällt hier auf. Du fühlst dich mit einem abgebrochenen Studium überqualifiziert für einen Beruf, der dich interessieren würde. Leg mal den Dünkel ab, viele Menschen haben Bachelorstudium und sind in Lohn und Brot.

Du suchst irgendwie Entschuldigungen, dass du nicht arbeiten willst, weil du ja angeblich nicht kannst. ABer irgendwie mal strukturiert GEdanken gemacht hast du dir auch nicht, was dich interessiert, für was du brennst und was du gerne beruflich machen willst.

Was soll da das Forum aus der Ferne helfen?
 
Ja, das fällt hier auf. Du fühlst dich mit einem abgebrochenen Studium überqualifiziert für einen Beruf, der dich interessieren würde. Leg mal den Dünkel ab, viele Menschen haben Bachelorstudium und sind in Lohn und Brot.

Du suchst irgendwie Entschuldigungen, dass du nicht arbeiten willst, weil du ja angeblich nicht kannst. ABer irgendwie mal strukturiert GEdanken gemacht hast du dir auch nicht, was dich interessiert, für was du brennst und was du gerne beruflich machen willst.

Was soll da das Forum aus der Ferne helfen?
Wie kommst du auf ein "abgebrochenes Studium"?
So wie ich den TE verstanden habe, hat er sein Studium zumindest mit dem Master abgeschlossen, und dann noch was anderes studiert, oder ist noch dabei.
@BennyPenny also hast du schon einen, oder mehrere Studienabschlüsse?
So ganz klar hast du dich auch nicht ausgedrückt, was deine Abschlüsse betrifft...
 
TE schrieb im Eröffnungsbeitrag:
ich habe 2022 Abi gemacht (in einer sozialwissenschaftlichen Richtung) und habe anschließend 3 Jahre lang bei meinem Bachelor in Geographie in Regelstudienzeit verbracht , studiere jetzt im Master was Humangeographisches. Beides sind relative Standard-Unis und ich hatte durchschnittliche Noten (2,2)
Daraus schließe ich, dass er/sie Bachelor ist und noch den Master machen will.
 
"Abgebrochen" und "Abgeschlossen" kann gerne mal ein Freud'scher Verprecher (oder Verschreiber) sein
Auf jeden Fall habe ich ein abgeschlossenes Bachelorstudium im Fach Geographie an einer öffentlichen Uni in Österreich.
Na also, dann versuche doch, dir damit einen passenden Job zu suchen.
Du hast doch hoffentlich deshalb Geographie studiert, weil dich das Thema interessiert und begeistert hat, oder?
Und in der Zwischenzeit, suche dir mal irgendeinen Job zum Geld verdienen.

Ein guter Freund von mir ist Sozialarbeiter, und war nach dem Studium in den 90er Jahren erstmal arbeitslos, wie damals viele in diesem Beruf.
Also hat er erst einen Aushilfsjob in einem Großmarktlager angefangen, das war aber überhaupt nicht sein Ding.
Dann hat er in einer Gärtnerei gearbeitet, und dort ist er dann auch geblieben, bis er endlich eine Stelle in der Sozialarbeit gefunden hat...

Und genauso solltest du auch vorgehen, also Try and Error.
Alles andere bringt dir doch nichts, und wenn du es nicht wenigstens versuchst, kommst du auch nicht von diesen negativen Grübeleien weg!

Oder hast du überhaupt keine Lust mehr, in deinem Fach, also Geographie zu arbeiten?
Dann wäre das mit dem Lokführer vielleicht wirklich eine Option.
Und was deine Eltern dazu sagen, kann dir wirklich egal sein, du bist schließlich erwachsen, Autismus hin oder her.
 

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