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Werde ich jemals einer bezahlten Arbeit nachgehen? Ich glaube nicht…

Dass ich komplett Hops genommen werde. Dass meine Antworten zu ehrlich und direkt sind, und dass so ungewollte Aspekte meines Lebens ans Licht kommen, die einen Arbeitgeber davon abhalten würden, mich einzustellen. Und auch noch so Dinge wie Körpersprache, Gestik,….
Das ist ja gar nicht schlimm! Du kannst dich nicht verstellen - ok - (konnte ich auch nicht!) manche Arbeitgeber werden dich deshalb nicht nehmen, aber die, die dich trotzdem nehmen, wollen dich dann genau für das, was du bist - für die Qualifikation, die du hast, mit deiner Art,..
Je unverstellter, desto besser ist die Chance, dass dich die genau Richtigen dann nehmen, zu denen du auch passt!
Wird bisschen länger dauern vielleicht, aber dafür wird es dann passen!
Es gab erstaunlicherweise bereits tatsächlich Jobangebote, die ich als gut (im Sinne von "passt zu mir") empfunden habe, für die ich aber zu dem jeweiligen Zeitpunkt falsch/nicht qualifiziert war (ja das war im ÖD).
Das ist mir auch 2x passiert, dass mich Leute für einen Job wollten, den ich gern gemacht hätte, aber ich dachte, mir fehlt dafür die Erfahrung bzw. Ausbildung..
Und das habe ich danach wirklich bereut, dass ich diese Jobs nicht angenommen habe!
Sie hätten sehr gut zu mir gepasst und die Arbeitgeber hatten meine Grundlagen für qualifiziert genug befunden.
Was mir fehlte und dir, glaube ich auch, ist der Zugang: Learning by Doing
Genauso funktioniert aber Berufseinstieg!
Ich wage zu behaupten - immer!
Man kann nie im Vorfeld genug Ausbildungen machen, dass man alles für den neuen Job weiß..
Man erarbeitet es sich dann mit der Zeit

Auch die, die jetzt super kompetent und erfahren sind, haben so angefangen.
 
Um deine Frage aus dem Titel zu beantworten:

Nein, glaube ich auch nicht. Das ist alles zu ziellos, und du zelebrierst deine Andersartigkeit zu sehr.
 
Auch die, die jetzt super kompetent und erfahren sind, haben so angefangen.
Wenn man dich zum Vorstellunsgespräch einlädt traut man dir die Tätigkeit fachlich schon mal grundsätzlich zu. Die wenigsten erwarten, dass du keine Einarbeitung brauchst oder Zeit zum Einfinden. Und die solltest du dir auch zugestehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein großer Schwachpunkt deiner Bewerbung ist, dass du beim Vorstellungsgespräch dem Besuchsempfänger erst mal all das erzählst, was du nicht kannst und dich schlechtredest, so wie du es hier tust. Das ist ein Punkt, an dem du unbedingt arbeiten solltest. Du sollst nicht lügen, aber dich auch nicht unattraktiv reden.

Und dann probieren. Warum sollte es nicht auch einen Platz für dich geben?!
 
Zuletzt bearbeitet:
"Deshalb habe ich dann mir als Nebenjob lieber Putzstellen in Büros gesucht.'

"Aus meiner WG-Erfahrung weiß ich, dass ich das ebenfalls nicht kann."

Nur aus Neugier, und weil du so konsequent jede Lösungsidee für unmöglich erklärst: Was kann man am Büro putzen nicht können??? Reist bei dir Mutti an und putzt deine Wohnung?
Eben, Putzen als bezahlte Tätigkeit hat nichts mit der Putzerei in einer WG zu tun.
Es gibt z.B.genug akkurate Putzfeen, mit denen der Arbeitgeber total zufrieden ist.
Die aber bei sich zu Hause in einem Saustall leben...😀

Wie heißt das noch so schön, "Schuster haben die schlechtesten Schuhe."
Manchmal stimmen solche Sprichwörter wirklich.
 
Auch die, die jetzt super kompetent und erfahren sind, haben so angefangen

Ich habe mal gelesen: man wird wegen der Kompetenzen eingestellt und wegen der Persönlichkeit gekündigt...

Dazu gehört auch die Persönlichkeit des Teams. Das kann passen, falls gar nicht, dann wäre wohl gesünder, man sucht wo anders sein Glück.

Was ist jetzt wirklich das Problem...?? Angst vor Enttäuschung? Enttäuschungen müssen einkalkuliert werden, das ist mitzunehmen unterwegs und unvermeidbar auf der Suche nach seinem Glück. Es kann nicht alles passen, es DARF und muss selektiert werden.
Benny, du hast das Recht dich durchzuschnuppern und abzusagen, falls du dich falsch fühlst und nicht stimmig auch nach der Probezeit.
Liebe es, oder verlass es.... love it, or leave it.... wähle für dich ein schönes Leben und was nicht gut ist, darauf verzichte. Zb, wo du gemobbt wirst eventuell- das ist doch ein Hinweis, dass du hier nicht im richtigen Team bist, dreh dich weg und geh weiter.
Wie soll man sich orientieren lernen, wenn nicht durch solche Hinweise und "Zeichen"- wo du richtig bist, gibts entsprechendes Feeling. Das wirst du merken.
 
Eben, Putzen als bezahlte Tätigkeit hat nichts mit der Putzerei in einer WG zu tun.
Es gibt z.B.genug akkurate Putzfeen, mit denen der Arbeitgeber total zufrieden ist.
Die aber bei sich zu Hause in einem Saustall leben...😀

Wie heißt das noch so schön, "Schuster haben die schlechtesten Schuhe."
Manchmal stimmen solche Sprichwörter wirklich.

Solche Beispiele kenne ich viele, wo das DU ( und deins) alles schluckt und das ICH ( und meins) vernachlässigt wird.
 
Deine Ängste vor der Berufswelt halte ich für sehr berechtigt, weil du tatsächlich bei Vielem nicht den besten Eindruck machen wirst. Und ein Bewerbungsgespräch prüft ja vor allem die soziale Kompetenz, insoweit ist das auch eine grosse Hürde.
Genau mein Gedankengang.

Das ist eine der billigsten Ausreden die ich je gehört habe, damit kommst du nirgends durch
Wenn man das jahrelang jeden zweiten Tag zu hören bekommt, glaubt man es irgendwann auch. Mein Gewicht war (und ist) das große Thema in meiner Jugend. Meine Mutter ist mit mir zum Arzt gerannt, ich bekam dem Stempel „schwer untergewichtig“ aufgedrückt, ich würde echte Probleme bekommen wenn ich mal krank werde,…

Da negierst Du ja auch nicht ( oder doch ) - was da alles drin gelandet ist, ob das gesund ist, bestimmt nicht , wie teuer ist die , völlig überteuert, was schreibt der da in der Bewertung - Boden immer hart und Personal unfreundlich ??? Die Mülltonen stinkt ......
die Leute da haben was gegen mich ....ich werde auf dem Weg schon ausgeraubt.....ich lasse es besser ....
Ja doch. Generell kann ich nichts ohne kritischen Blick beobachten.

Arbeit dient in erster Linie dem Broterwerb sowie der Teilhabe am gesellschftlichen Leben. Du scheinst mir nicht unbedingt in der Lage zu sein große Ansprüche stellen zu können nur weil du mal ein bisschen studiert hast.
Arbeit dient in erster Linie der Teilnahme am wirtschaftlichen Leben. Den zweiten Teil kapier ich nicht so richtig.
Hat man dir diese Jobs denn 'angeboten'? Wenn nein, waren es keine Jobangebote, sondern dann waren es Stellenausschreibungen, die du gesehen hast...

Wenn du eine ganz andere Qualifikation hast, waren die doch überhaupt nicht passend für dich.

Sorry, aber du schreibst vollkommen unverständlich und scheinst überhaupt nicht zu wissen, welche Berufe zu deiner Ausbildung passen.
.
Da habe ich mich geirrt - meinte natürlich Stellenausschreibungen, die genau zu mir und meinem Studium gepasst hätten.
 
Suche dir einen Beruf, den du gerne machen würdest
Lokführer/Fahrdienstleiter

- und auch kannst
Das ist die Frage.

Du bist kein Depp, vergiss das nicht, du hast Gründe, mit Stolz vorzusprechen
Welche?
Was ist jetzt wirklich das Problem...?? Angst vor Enttäuschung? Enttäuschungen müssen einkalkuliert werden, das ist mitzunehmen unterwegs und unvermeidbar auf der Suche nach seinem Glück. Es kann nicht alles passen, es DARF und muss selektiert werden.
Benny, du hast das Recht dich durchzuschnuppern und abzusagen, falls du dich falsch fühlst und nicht stimmig auch nach der Probezeit.
Liebe es, oder verlass es.... love it, or leave it.... wähle für dich ein schönes Leben und was nicht gut ist, darauf verzichte. Zb, wo du gemobbt wirst eventuell- das ist doch ein Hinweis, dass du hier nicht im richtigen Team bist, dreh dich weg und geh weiter.
Wie soll man sich orientieren lernen, wenn nicht durch solche Hinweise und "Zeichen"- wo du richtig bist, gibts entsprechendes Feeling. Das wirst du merken.
Alles, was ich abbreche, umändere, kündige usw ist einfach für mich eine riesige persönliche Niederlage und Enttäuschung. Nicht umsonst ziehe ich immer alles durch und ändere nie Entscheidungen.
Bei Mobbing und so denke ich mir eher, dass die anderen Recht haben. Ist natürlich auch ein Grund zu gehen.
 
Lokführer/Fahrdienstleiter
Hey, das kann ich mir beides für dich sehr gut vorstellen. Beides Jobs, bei denen der Fokus nicht in der direkten Zusammenarbeit mit anderen Mennschen liegt, auch wenn ein gewisses Maß n Interaktion natürlich fast überall erforderlich ist.

Würdest du denn nochmal eine Ausbildung machen wollen? Dass du örtlich flexibel bist hast du ja schon einmal unter Beweis gestellt. Schichtdienst wäre für dich akzeptabel? Die Deutsche Bahn ist ein sehr guter Arbeitgeber, der sich das Thema Inklusion offen auf die Fahne schreibt. Und sie suchen Personal - händeringend. Für eine Ausbildung wärst du such noch nicht zu spät dran.

Die Idee finde ich super. Wichtig fänd ich auch, dass du schon bei der Bewerbung offen mit deinem "Handicap" umgehst. So stellst du - um mal ein passendes Wortspiel zu nutzen - gleich angemessen die Weichen. Erwähne dein Problem, aber problematisiere nicht. Wegen deines fehlenden Selbstwertes würde ich mir unbedingt Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbung holen.

Das tolle an Großunternehmen ist auch, dass wenn du erst einmal drin bist, sich viele Möglichkeiten für die Weiterentwicklung ergeben. Und da hast du schon ein Argument, wenn das dir so wichtige Außen versuchen würde, dir den Job madig zu machen. "Lasst mich mal machen. Ich werde schon meinen Weg gehen. Aber eben in meinem Tempo, einen Schritt nach dem anderen."

Die Zeit für die Bewerbung/den Einstieg ist günstig. Du solltest aber unverzüglich loslegen mit deiner Bewerbung.
 
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