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Wer von Euch hat sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden?

Komischerweise, ich hatte schon immer den Kinderwunsch. Zwischenzeitlich kam dann der Gedanke auf, dass es nicht unbedingt sein müsste und ja, es ist eigentlich nicht richtig, Kinder in die Welt zu setzen, aber eben weil es das schönste ist, was die Liebe zweier Menschen hervorbringen kann, so kann man sich kaum dagegen entscheiden.
 
@Favori , jetzt wollte ich schon schreiben, dass du nicht auf die Frage des TE geantwortet hast, aber du bist ja der TE 😀

so kann man sich kaum dagegen entscheiden.
Siehst du das so, nachdem du all die Posts derjenigen gelesen hast, die sich auch den verschiedensten Gründen ausdrücklich gegen Kinder entschieden haben?
weil es das schönste ist, was die Liebe zweier Menschen hervorbringen kann
Das finde ich eine völlig unpassende romantische Verklärung.
Kinder großzuziehen ist harte Arbeit, und kein Mensch sollte es ausbaden müssen, dass jemand durch seine Existenz seine Liebe dokumentieren wollte. Das kann man auch durch harmlosere Handlungen erreichen, zB indem man einen Song für ihn schreibt oder zu was man sonst befähigt ist
 
Dann war das bei dir halt anders als bei denen die auf die Threadfrage geantwortet haben: "Wer von Euch hat sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden?"

Keine Kinder zu wollen und deshalb nie welche bekommen zu haben, ist nichts anderes als die Threadfrage.
Ob man sich diese Frage erst stellen muss oder ob es für einen selbst seit jeher klar gewesen ist, macht nämlich für die Beantwortung der Threadfrage keinen Unterschied.
 
So unterschiedlich sind die Wünsche. Für mich ist es nicht das schönste.
Für mich ist ein schöner Urlaub und gemeinsame kulturelle Interessen wesentlich wichtiger für eine Liebe. Das Produkt einen Liebesaktes ist es für mich nicht.
 
Keine Kinder zu wollen und deshalb nie welche bekommen zu haben, ist nichts anderes als die Threadfrage.
Ob man sich diese Frage erst stellen muss oder ob es für einen selbst seit jeher klar gewesen ist, macht nämlich für die Beantwortung der Threadfrage keinen Unterschied.
Das stimmt, ich hatte dein Statement nur nicht so verstanden gehabt.
Ich finde, dass es ein Unterschied ist, ob man sich "nicht für" ein Kind entschieden hat, oder ob man sich "gegen" ein Kind entschieden hat. Ersteres kann ja zB auch daher kommen, dass man über das Thema bisher gar nicht nachgedacht hat.
Wenn dir von Anfang an klar war dass du keine Kinder willst, hast du dich nach meinem Verständnis nicht "nicht für ein Kind" sondern "gegen ein Kind" entschieden.
Jetzt ok so?
 
Ich hatte mich schon in jungen Jahren gegen ein Kind entschieden, weil ich als Kind und Jugendliche sehr viel, zu viel, Verantwortung tragen musste. Ich wollte keine Verantwortung mehr tragen, mir keine Sorgen um ein Kind für viele Jahre machen müssen.
Außerdem gab es in den Folgejahren keinen Mann, mit dem ich eine Beziehung/Partnerschaft hatte, den ich mir als Vater vorstellen konnte. Bis ich auf meinen damaligen Mann traf. Durch unsere Liebe veränderte sich einiges und es verfestigte sich bei uns ein Kinderwunsch. Da wir/ich gerade so an der Altersgrenze waren, musste die Entscheidung schnell fallen. Ich wurde sofort schwanger.

Ich habe diese Entscheidung nie bereut. Die Zeit mit meinem Sohn war war für mich ein Geschenk. Die Befürchtung, dass ich zur Erziehung nicht fähig war (Gewalt im Elternhaus) war unbegründet.
Mein Sohn ist inzwischen selbst Vater und mein Herz geht auf, wenn ich mitbekomme, wie er sein (Wunsch).Kind liebevoll erzieht.

Ich würde es auch als ein Stück Egoismus bezeichnen, kein Kind zu wollen, um Freiheiten zu genießen, Geld zu sparen, seine Freiheit zu haben usw.

@Favori

Man setzt kein Kind in die Welt, um später mal versorgt zu sein, so funktioniert das Leben nicht.
Ich persönlich würde nicht wollen, dass ich meinen Sohn mit mir belaste.
Was genau ist daran egoistisch, wenn man sich ( zb) als Paar den Traum vom Eigenheim erfüllt, dafür aber beide Partner nunmal Vollzeit arbeiten müssen, was mit Kindern nicht möglich ist? Oder wenn die Frau eine Ausbildung macht oder studiert und diesen Job dann auch ausüben und Geld verdienen will, statt den Job nach spät 5 Jahren wieder an den Nagel hängen zu müssen, um Kinder in die Welt zu setzen?

Was genau ist daran egoistisch, wenn man sich etwas aufbauen möchte?

Weißt du, wir haben schon drei Hunden aus dem Tierschutz ein schönes zu Hause gegeben, Freunde von uns haben einen kleinen Gnadenhof für misshandelte Tiere ( und 5 Kinder). Das sind für mich wahre Helden.

Die meisten Eltern verschwenden keinen Gedanken an misshandelte Tiere oder deren schlimmen Lebensbedingungen. Oder an arme Kinder ohne Familie. Da könnte ich dann ja auch sagen, "was für Egoisten"- müssen unbedingt Kinder in die Welt setzen, obwohl es Millionen Kinder gibt, die ein schönes Zuhause suchen. Oder Tiere, oder Ehrenämter die man ausüben könnte.
 
In den meisten Fällen ( sehe ich bei meinen kinderlosen Schulkameraden), hat sich das Kinderkriegen nie ergeben. Man hat sich nie bewusst dagegen oder dafür entschieden, sondern die Zeit, die Umstände, die biologische Uhr, der nicht vorhandene Partner, das nicht ausreichend vorhandene Geld, die Psyche, die Gesundheit usw hat das Thema solange " vor sich her- bzw in die Zukunft verschoben", bis es sich quasi von selber erledigt hat. Dann versuchen es viele irgendwann und es will dann nicht mehr klappen.

Der Unterschied ist dann nur, der eine ist dann über die Situation unglücklich, hadert mit seiner Unentschlossenheit bzw der Kinderlosigkeit, weil der Kinderwunsch immer vorhanden war- und der andere akzeptiert es so wie es ist, weil der Kinderwunsch eben noch nie ( oder ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben) nicht besonders ausgeprägt war.
 
Also von Bürgergeld leben mit Kindern möchte ich auch nicht. Wir haben leider viel zu jung unsere Kinder bekommen. Wenn ich das heute nochmal in der Hand hätte, würde ich meinen Kindern diese Welt vielleicht nicht antun wollen. Zumindest würde ich nachhaltige Vorkehrungen treffen für sie.
 
Bei mir ist es so, dass ich eigentlich gerne Kinder hätte, aber auch genau weiß, dass es purer Egoismus ist.
Reicht das nicht aus ?

Was hilft dir, wenn wir sagen:
keine finanziellen Mittel
Gewalt-/Mißbraucherfahrungen in der Kindheit und später
eigenes Mobbing
kann keine Kinder lieben
von den Eltern nicht geliebt worden
Kinder beeinträchtigen meine Freiheit/Entscheidungen
Kinder nerven
CO² Abdruck
Überbevölkerung
Ressourcenverschwendung auf der Erde.
 
Meine Mutter hat vor Kurzem mal das gesagt : " In der heutigen Zeit,hätte ich keine Kinder großziehen wollen."
Eine komische Vorstellung...
Dann wäre ich gar nicht geboren.
Ich wollte es eigentlich nicht schreiben,weil es eigentlich OT ist,aber da der TE selber bisschen OT schreibt,mach ich das auch einfach mal.
Wenn man das Leben als Geschenk ansieht,und ( meistens) sehe ich das so,ist Kinder bekommen ein Geschenk ,was man weiter gibt.
Man schenkt Leben.
Für mich gibt es nichts Schöneres!
 

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