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Wer bist du und was willst du von mir!?

Danke für den Tipp, aber auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Es interessiert aber niemanden. Wenn ich sage "naja mir geht es nicht gut" dann kommt sowas wie "jeder hat mal einen schlechten Tag, das wird wieder" Super.
Dann antwortest du das nächste mal mit "ehrlich gesagt beschissen". Wenn er oder sie dann immer noch nicht nachfragt, dann antwortest du das nächste mal "Wer bist du und was willst du von mir ?" (*lach*)
Eine andere Möglichkeit ist "Willst du hören ´gut´ oder willst du hören wie es mir geht ?"
Ich meine jetzt Menschen, die dir nahe stehen. Bei flüchtigen Bekannten ist es wirklich am besten, einfach zu sagen "gut".

Wenn Menschen nicht nachfragen, dann muss das nicht unbedingt Oberflächlichkeit oder Desinteresse sein. Oft sind Menschen einfach auch unsicher.
Man spricht heute viel zu wenig miteinander. In gewisser Weise verlernen das die Leute auch. Dabei finde ich das so wichtig! Der Austausch hier auf Hilferuf ist schon gut. Aber kein Ersatz für ein persönliches Gespräch mit einem Menschen, dem du nahe stehst.
 
Das klingt alles sehr nach einer sozialen Phobie. Du ziehst dich zurück, weil du nicht siehst das du deinen eigenen Erwartungen gerecht werden kannst. Da du Angst hast etwas falsch zu machen reagierst du entsprechend sensibel auf kleine Dinge... und eigentlich macht es dich so Handlungsunfähig.Für dich ist jetzt wichtig, zu erkennen, dass du nur auf Grund deiner eigenen Gefühle und den damit verbundenen Gedanken so handelst wie du handelst. Dabei nehmen andere Menschen mit ihren völlig anderen Gefühlen die Welt auch ganz anders wahr. Damit kannst du nicht vollständig von dir auf andere schließen.Wie gehst du selbst mit Enttäuschungen um? und was bedeutet es dir andere zu enttäuschen(die damit vielleicht völlig Problemlos umgehen können)?

auch ein wichtiger Aspekt zum Reflektieren.

Es ist gut darauf zu achten die Ansprüche nie zu hoch zu schrauben, sich einzugestehen, dass man Mensch ist und Fehler macht und vor allem nicht immer jedem Anspruch anderer Menschen genügen kann...das ist auch nicht Sinn des Lebens...Sinn des Lebens ist eher zu lernen Kompromisse zu finden, eine Mitte zu finden.

Es ist Unsinn Angst davor zu haben etwas falsch zu machen...denn Fehler macht jeder, das ist normal und daraus lernen und wachsen wir. Der richtige Umgang mit den Ängsten will erst einmal gelernt sein.

Kommunikation ist wichtig...mit anderen Menschen sprechen..damit man weiss was sie denken...Das Feedback der Arbeitskollegen würde ich wertfrei betrachten und offen zum Schwarz stehen oder halt was ändern.

Umgang mit Enttäuschung: erst einmal das Wort betrachten, in die Mülltonne werfen und lieber sagen und denken: jeder hat einen anderen Geschmack, jeder eigene Erwartungen, alles kann man es nicht recht machen, gemeinsam findet man eine Mitte...außer ggf mit zu egoistischen Leuten die immer wollen dass man es ihnen zu 100 % Recht macht..solche Leute meidet man. Außer ggf den Arbeitgeber, sofern er gut zahlt und man im Arbeitsvertrag vereinbart hat dass diese oder jene Leistung zu erbringen ist.

Apropos Vertrag: auch im normalen Zusammenleben ist man ständig dabei zu verhandeln was die Beziehungspartner voneinander erwarten. Es ist wichtig darüber zu sprechen und sich zu überlegen was man möchte. Was man gibt und was man fordert..darauf zu achten dass das Geben-Nehmen-Verhältnis ausreichend ausgeglichen ist. Es ist leichter ausgeglichen wenn die Beziehungspartner innerlich ausgeglichen sind. Innere Ausgeglichenheit läßt sich herstellen durch gesunde Lebensweise....das ist bereits alles...damit kriegt man auch innere Ängste relativ simpel in den Griff.

Niemand erwartet Perfektion...es reicht sich aufrichtig zu bemühen...Fehler macht jeder...Es ist ein Fehler Angst davor zu haben...das ist in etwa so wie Angst davor zu haben nass zu werden wenn man in die Badewanne steigt.
 
Hallo worthless,

warum tust du dir das an? Warum gibst du dir einen Nick, der dich noch kleiner macht als du dich ohnehin schon fühlst?*

Meiner Meinung nach kommt deine Leere durch das Verlassen deiner Heimat bei gleichzeitigem Erkennen, dass dich dein Freund ausgenutzt hat. Die alten Freunde wirst du wahrscheinlich nicht wieder bekommen. Kerle vielleicht, aber Mädels, glaub ich nicht. Gut, ich kenne sie nicht, vielleicht gibt es einige, sehr enge Freundinnen.

Aus Selbstisolation heraus zu kommen ist leichter gesagt als getan. Einmal darin gefangen, kreist man in einer Spirale aus Selbstmitleid und ganzheitlichem Welt-Hass Nur besser wird davon nichts.*

Was ist, wenn du draußen bist, in der Sonne? Fühlt es sich an, als wäre drumherum alles von einer anderen Welt? Kommt dir nichts mehr vertraut vor? Fühlt es sich an, als sei jeder Tag der letzte?

Dann such dir bitte Hilfe. Aber nicht beim Psychater, eher beim Psychologen. Die machen weniger mit Medikamenten, mehr mit Gesprächen und Verhaltensänderungen. Medikamente gibt es dort bestimmt auch, aber nur wenn es wirklich sein muss.

Wenn du kein Hobby hast, das dich auffangen kann, dann wird das der einzige Weg sein. Aber es ist ein Weg, der besser ist als schleichend auf deinen Tod zu *warten. So klingst du nämlich in meinen Ohren.

Warum sich die Leute nicht genauer nach dir erkundigen? Es interessiert sie nicht. Im Grunde interessiert es niemanden. Hauptsache man funktioniert, alles ist in Ordnung, und das Auto ist größer als das vom Nachbarn. Kapito?


Liebe Grüße,

Gasti.
 
Hallo worthless,

warum tust du dir das an? Warum gibst du dir einen Nick, der dich noch kleiner macht als du dich ohnehin schon fühlst?*

Meiner Meinung nach kommt deine Leere durch das Verlassen deiner Heimat bei gleichzeitigem Erkennen, dass dich dein Freund ausgenutzt hat. Die alten Freunde wirst du wahrscheinlich nicht wieder bekommen. Kerle vielleicht, aber Mädels, glaub ich nicht. Gut, ich kenne sie nicht, vielleicht gibt es einige, sehr enge Freundinnen.

Aus Selbstisolation heraus zu kommen ist leichter gesagt als getan. Einmal darin gefangen, kreist man in einer Spirale aus Selbstmitleid und ganzheitlichem Welt-Hass Nur besser wird davon nichts.*

Was ist, wenn du draußen bist, in der Sonne? Fühlt es sich an, als wäre drumherum alles von einer anderen Welt? Kommt dir nichts mehr vertraut vor? Fühlt es sich an, als sei jeder Tag der letzte?

Dann such dir bitte Hilfe. Aber nicht beim Psychater, eher beim Psychologen. Die machen weniger mit Medikamenten, mehr mit Gesprächen und Verhaltensänderungen. Medikamente gibt es dort bestimmt auch, aber nur wenn es wirklich sein muss.

Wenn du kein Hobby hast, das dich auffangen kann, dann wird das der einzige Weg sein. Aber es ist ein Weg, der besser ist als schleichend auf deinen Tod zu *warten. So klingst du nämlich in meinen Ohren.

Warum sich die Leute nicht genauer nach dir erkundigen? Es interessiert sie nicht. Im Grunde interessiert es niemanden. Hauptsache man funktioniert, alles ist in Ordnung, und das Auto ist größer als das vom Nachbarn. Kapito?


Liebe Grüße,

Gasti.

Manchmal fühlt es sich so an als würde ich mich in Zeitlupe bewegen und alle anderen im Schnelldurchlauf. Dabei fühlt es sich so an, als würde ich direkt neben mir selbst stehen und mich und die anderen um mich rum beobachten.

Raus gehe ich eigentlich gar nicht (mehr). Klar, ich gehe arbeiten, aber das wars dann auch schon. Früher war das anders. Ich war ständig mit meinen Mädels unterwegs, wir haben viel unternommen und gefeiert. Bis ich halt meinen (Ex-)Freund kennengelernt habe. Ich bin jemand der mehr auf andere achtet als auf sich selbst. Wie gesagt seine Eltern sind damals gestorben, bzw. seine Mutter ist 2008 wie meine Oma an einer Lungenembolie gestorben und sein Dad 2010. Für seine Halbgeschwister war er einfach nur lästig also war ich die einzige die er noch hatte. Im zu liebe war ich immer zu Hause, am Anfang wollte ich das auch so, nach der Zeit wurde es zur Gewohnheit. In der Zeit habe ich auch so viel zugenommen. Ich war noch nie die dünnste, aber was ich in den letzten 2 Jahren zugelegt habe, ist nicht mehr normal.

Mir ist schon bewusst, dass ich ein "Problem" habe, aber ich weiß nicht wohin mit mir. Ich mein, ich habe keine Halsschmerzen oder habe mir etwas gebrochen. Wo soll ich hin?

Ich habe (mal abgesehen von dem ganzen hier) ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Dad, ich würde gerne mit ihm über das alles reden aber ich habe Angst davor, dass er sich für mich schämt, sich Vorwürfe macht etc. Ich will ihn nicht enttäuschen...
 

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