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Wer bist du und was willst du von mir!?

worthless

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

Jeden Tag werde ich gefragt, wie es mir geht. Und jedes Mal antworte ich "gut". Aber mir geht es nicht "gut". Alle geben sich mit dem "gut" zufrieden, aber es fragt keiner, wie es mir wirklich geht. Und um ehrlich zu sein, weiß ich in letzter Zeit gar nicht wie es mir wirklich geht.


Ich fühle mich leer und kann keinen klaren Gedanken fassen. Ich fühle mich verlassen obwohl ich jeden Tag von Menschen umgeben bin, die mir etwas bedeuten. Aber sobald ich bei diesen Menschen bin, möchte ich wieder alleine sein. Ich möchte nicht, dass sie mit mir reden. Nicht weil ich sie nicht mag, sondern weil ich Angst davor habe, dass sie mich etwas fragen, auf das ich keine Antwort weiß. Und diese Angst sammelt sich zu einem riesen Kloß in meinem Hals zusammen - ich fühl mich ausgeliefert.


Wenn ich daran denke, wie es sich angefühlt hat, als ich glücklich war, sind die Gedanken schwammig und unscharf. Jeden Tag habe ich mich ein bisschen mehr zurückgezogen und bin in meine Traumwelt geflüchtet. Eine Welt in der es mir gut geht - ich kann lachen und glücklich sein, fühle mich nicht einsam. Doch dann wird diese Welt immer wieder auf's neue von der Realität eingeholt und mit einem Schlag erscheint mir alles noch hoffnungsloser und farbloser als vorher.


Ich kann nicht mehr lachen weil es für mich keinen Grund gibt. Wenn ich Dinge sehe, von denen ich eigentlich weiß, dass sie lustig sind oder das sie andere Menschen glücklich machen dann kommt dieses dumpfe Gefühl in mir auf. Die Erinnerung, dass ich es "kann", es aber verlernt habe. Wie jemand der von heute auf morgen das sprechen verlernt hat. Er weiß wie es geht aber es passiert nichts.
Das mag sich alles komisch anhören, aber ich kann es nicht anders beschreiben. Wenn ich so darüber nachdenke und schreibe habe ich eigentlich gar keine Lust noch mehr darüber zu erzählen. Am liebsten würde ich den Laptop ausmachen und einfach nur schlafen, dabei bin ich gar nicht müde. Wenn dann aber mein Wecker klingelt und ich zur Arbeit muss, denke ich mir, es wäre wohl besser gewesen. Über den Tag fühle ich mich fit und wach, bin aber trotzdem unkonzentriert und immer wieder abgelenkt - abgelenkt von banalen Dingen. Den Autos auf der Straße, dem Vogel der im Baum sitzt oder der Plastiktüte die durch den Wind über die Straße fliegt.


Aber anstatt etwas dagegen zu unternehmen ziehe ich mich immer mehr zurück. Ich fühle mich gefangen in mir selbst, schaffe es aber nicht rauszukommen und mein Leben in die Hand zu nehmen und etwas draus zu machen. Stattdessen starre ich stundenlang an die Decke ohne über etwas bestimmtes nachzudenken und breche in Tränen aus. Grundlos. Mir tut nichts weh und ich bin nicht traurig - ich fühle mich einfach nur leer und unverstanden. Aber wie kann mich jemand verstehen wenn niemand weiß was in mir vor geht und ich noch nicht mal selbst weiß was los ist?


Ich habe Angst die Menschen mit meinem verhalten zu verletzen oder zu enttäuschen. Das ist nicht meine Absicht. Aber darauf läuft es hinaus.

Ich bin nicht mehr ICH und mein "neues" ICH tut mir nicht gut...
 
Hallo Worthless.

Deine Gedanken sind mir vertraut...
Gibt es einen Auslöser für diese Leere? Ist etwas vorgefallen?

Liebe Grüße,
yoru
 
Hallo yoru,

in den letzten 4 Jahren ist viel passiert. Aber einen ausschlaggebenden Punkt von dem ich sagen könnte "Da ist es passiert" den gibt es nicht.

Meine Oma ist im November 2008 an einer Lungenembolie gestorben. Das habe ich bis heute nicht verarbeitet, mir fällt es schwer darüber zu reden oder nachzudenken, mir kommen immer wieder die Tränen. Deswegen denken meine Eltern vielleicht auch, dass ich "damit klar gekommen bin"

Ca. 1 Jahr später habe ich meinen damaligen Freund kennengelernt...wegen ihm habe ich meine Freundinnen verraten und im Stich gelassen. Er brauchte damals meine Hilfe, seine Eltern sind gestorben. Ich habe alles für ihn getan. Bin zu ihm gezogen und habe alles hinter mich gelassen.

2010 war ich dann im Krankenhaus...laut Aussage meines damaligen Arztes hatte ich mir einen Nerv eingeklemmt, bis man dann kurz vor knapp in der letzten Minute festgestellt hat, dass ich, wie damals meine Oma, eine Lungenembolie habe. Mittlerweile ist gesundheitlich wieder alles in Ordnung.

Es hat bis Februar diesen Jahres gedauert bis ich gemerkt habe, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich habe ihn verlassen und bin wieder zurück in meine alte Heimat um zu merken, dass ich niemanden mehr habe. Verständlich, weil ich damals diejenige war, die alle verlassen hat.


Ansonsten sind es "Kleinigkeiten" die mich immer wieder umhauen:

Kurz nach der Trennung habe ich mir meine Haare gefärbt...rot. Passt super zu meinen Augen und ich bin zufrieden.
Allerdings ziehe ich nur schwarze Klamotten an...egal wie heiß es die letzten Tage war. Ich habe immer nur schwarze Klamotten an. Das hat verschiedene Gründe: 1. es ist meine Lieblingsfarbe 2. weil ich nicht grade die schlankste bin und es eben gut bedeckt und ich ehrlich gesagt das letze mal vor 3 Jahre shoppen war.

Ich komm also mit meiner neuen Haarpracht auf die Arbeit und was kriege ich zu hören: Wahnsinn jetzt siehst du nicht mehr so langweilig aus!
Bäääm...ein Schlag mitten ins Gesicht.

Ich weiß, dass sie das nicht böse oder verletzend gemeint hat, aber so schallt es mir immer wieder durch den Kopf.
 
Hallo zusammen, Jeden Tag werde ich gefragt, wie es mir geht. Und jedes Mal antworte ich "gut". Aber mir geht es nicht "gut". Alle geben sich mit dem "gut" zufrieden, aber es fragt keiner, wie es mir wirklich geht. Und um ehrlich zu sein, weiß ich in letzter Zeit gar nicht wie es mir wirklich geht.
Vielleicht antwortest du das nächste mal eher "na ja, ganz gut". Oder "geht so" oder "ganz ok". Dann kann sein, dass die Leute nachfragen. Dann erzählst du ein bisschen davon, wie es in dir drin aussieht. Vielleicht kannst du nicht gleich alles sagen, aber so ein bisschen andeuten. Du wirst sehen, dass dir das gut tut. Den Mitmenschen etwas vorspielen ist bei seelischen Problemen selten gut.
 
Vielleicht antwortest du das nächste mal eher "na ja, ganz gut". Oder "geht so" oder "ganz ok". Dann kann sein, dass die Leute nachfragen. Dann erzählst du ein bisschen davon, wie es in dir drin aussieht. Vielleicht kannst du nicht gleich alles sagen, aber so ein bisschen andeuten. Du wirst sehen, dass dir das gut tut. Den Mitmenschen etwas vorspielen ist bei seelischen Problemen selten gut.

Danke für den Tipp, aber auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Es interessiert aber niemanden. Wenn ich sage "naja mir geht es nicht gut" dann kommt sowas wie "jeder hat mal einen schlechten Tag, das wird wieder"

Super.
 
Ich denke es ist bei dir alles etwas zusammen gekommen und die Krönung des Ganzen war dann wohl die Rückkehr und merken, dass man niemanden mehr hat. Allein sein ist nichts schönes und kann einen sehr zermürben.

Hast du dir die Zeit genommen um richtig zu trauern?
Hast du dir den auch mal eine kleine Auszeit gegönnt? Dich einmal richtig ausgeruht von dem Ganzen?
 
Hallo zusammen,

Jeden Tag werde ich gefragt, wie es mir geht. Und jedes Mal antworte ich "gut". Aber mir geht es nicht "gut". Alle geben sich mit dem "gut" zufrieden, aber es fragt keiner, wie es mir wirklich geht. Und um ehrlich zu sein, weiß ich in letzter Zeit gar nicht wie es mir wirklich geht.


Ich fühle mich leer und kann keinen klaren Gedanken fassen. Ich fühle mich verlassen obwohl ich jeden Tag von Menschen umgeben bin, die mir etwas bedeuten. Aber sobald ich bei diesen Menschen bin, möchte ich wieder alleine sein. Ich möchte nicht, dass sie mit mir reden. Nicht weil ich sie nicht mag, sondern weil ich Angst davor habe, dass sie mich etwas fragen, auf das ich keine Antwort weiß. Und diese Angst sammelt sich zu einem riesen Kloß in meinem Hals zusammen - ich fühl mich ausgeliefert.


Wenn ich daran denke, wie es sich angefühlt hat, als ich glücklich war, sind die Gedanken schwammig und unscharf. Jeden Tag habe ich mich ein bisschen mehr zurückgezogen und bin in meine Traumwelt geflüchtet. Eine Welt in der es mir gut geht - ich kann lachen und glücklich sein, fühle mich nicht einsam. Doch dann wird diese Welt immer wieder auf's neue von der Realität eingeholt und mit einem Schlag erscheint mir alles noch hoffnungsloser und farbloser als vorher.


Ich kann nicht mehr lachen weil es für mich keinen Grund gibt. Wenn ich Dinge sehe, von denen ich eigentlich weiß, dass sie lustig sind oder das sie andere Menschen glücklich machen dann kommt dieses dumpfe Gefühl in mir auf. Die Erinnerung, dass ich es "kann", es aber verlernt habe. Wie jemand der von heute auf morgen das sprechen verlernt hat. Er weiß wie es geht aber es passiert nichts.
Das mag sich alles komisch anhören, aber ich kann es nicht anders beschreiben. Wenn ich so darüber nachdenke und schreibe habe ich eigentlich gar keine Lust noch mehr darüber zu erzählen. Am liebsten würde ich den Laptop ausmachen und einfach nur schlafen, dabei bin ich gar nicht müde. Wenn dann aber mein Wecker klingelt und ich zur Arbeit muss, denke ich mir, es wäre wohl besser gewesen. Über den Tag fühle ich mich fit und wach, bin aber trotzdem unkonzentriert und immer wieder abgelenkt - abgelenkt von banalen Dingen. Den Autos auf der Straße, dem Vogel der im Baum sitzt oder der Plastiktüte die durch den Wind über die Straße fliegt.


Aber anstatt etwas dagegen zu unternehmen ziehe ich mich immer mehr zurück. Ich fühle mich gefangen in mir selbst, schaffe es aber nicht rauszukommen und mein Leben in die Hand zu nehmen und etwas draus zu machen. Stattdessen starre ich stundenlang an die Decke ohne über etwas bestimmtes nachzudenken und breche in Tränen aus. Grundlos. Mir tut nichts weh und ich bin nicht traurig - ich fühle mich einfach nur leer und unverstanden. Aber wie kann mich jemand verstehen wenn niemand weiß was in mir vor geht und ich noch nicht mal selbst weiß was los ist?


Ich habe Angst die Menschen mit meinem verhalten zu verletzen oder zu enttäuschen. Das ist nicht meine Absicht. Aber darauf läuft es hinaus.

Ich bin nicht mehr ICH und mein "neues" ICH tut mir nicht gut...

Du hast erkannt das Selbstisolation Mist ist. Benutze deinen Kopf anstatt für einsame Grübeleien für den Weg raus ins Leben!

Nur indem du lebst und anderen begegnest lernst du dich selbst zu verstehen...durch den Spiegel in den du in der Begegnung mit anderen schaust.

Depressionen kriegst du nur mit Disziplin und Arbeit an dir selbst in den Griff...je eher du damit beginnst desto günstiger.

Programm: ggf eine zeitlang Therapie (Psychiater, Psychotherapeut/Verhaltenstherapie), viel Sport, viel Bewegung draußen. drauf achten viel in der Sonne zu sein, gesunde Ernährung etc.

Glück ist kein Zufall sondern Ergebnis der Lebensplanung und -durchführung.

Vermeide es dir Quatsch einzureden und ungünstige Gedanken wie liebliche Haustiere zu pflegen...komm in Bewegung und unter die Leute damit du klar in der Birne bleibst!

Es ist deine Entscheidung dich ellenlangen Isolationselegien hinzugeben oder dein Leben zu füllen und zu gestalten. Bei akuter Depression direkt zum Psychiater, eine zeitlang Medikation. Und gleichzeitig anfangen natürliche Antidepressiva wie sinnvolle Arbeit machen, viel Sport, raus in die Natur, gesunde, ausgewogene Ernährung, Sozialkontakte pflegen etc. aufbauen.

Viel ERfolg!
Tyra
 
hallo,

diese gefühlsleere von der du sprichst klingt für mich ziemlich depressiv.
vlt wäre es gut, wenn du das mal von einem fachmann(frau) abklären lassen würdest? eine depression kann man behandeln oder zumindestens unterstützend behandeln, dass du erstmal wieder boden unter die füsse bekommst.
warte nicht so lange, bis es dir egal ist wie es dir geht. noch interessierst wenigstens du dich dafür ...

gruß
 
Das klingt alles sehr nach einer sozialen Phobie. Du ziehst dich zurück, weil du nicht siehst das du deinen eigenen Erwartungen gerecht werden kannst. Da du Angst hast etwas falsch zu machen reagierst du entsprechend sensibel auf kleine Dinge... und eigentlich macht es dich so Handlungsunfähig.Für dich ist jetzt wichtig, zu erkennen, dass du nur auf Grund deiner eigenen Gefühle und den damit verbundenen Gedanken so handelst wie du handelst. Dabei nehmen andere Menschen mit ihren völlig anderen Gefühlen die Welt auch ganz anders wahr. Damit kannst du nicht vollständig von dir auf andere schließen.Wie gehst du selbst mit Enttäuschungen um? und was bedeutet es dir andere zu enttäuschen(die damit vielleicht völlig Problemlos umgehen können)?
 
Hallo yoru,

in den letzten 4 Jahren ist viel passiert. Aber einen ausschlaggebenden Punkt von dem ich sagen könnte "Da ist es passiert" den gibt es nicht.

Meine Oma ist im November 2008 an einer Lungenembolie gestorben. Das habe ich bis heute nicht verarbeitet, mir fällt es schwer darüber zu reden oder nachzudenken, mir kommen immer wieder die Tränen. Deswegen denken meine Eltern vielleicht auch, dass ich "damit klar gekommen bin"

Ca. 1 Jahr später habe ich meinen damaligen Freund kennengelernt...wegen ihm habe ich meine Freundinnen verraten und im Stich gelassen. Er brauchte damals meine Hilfe, seine Eltern sind gestorben. Ich habe alles für ihn getan. Bin zu ihm gezogen und habe alles hinter mich gelassen.

2010 war ich dann im Krankenhaus...laut Aussage meines damaligen Arztes hatte ich mir einen Nerv eingeklemmt, bis man dann kurz vor knapp in der letzten Minute festgestellt hat, dass ich, wie damals meine Oma, eine Lungenembolie habe. Mittlerweile ist gesundheitlich wieder alles in Ordnung.

Es hat bis Februar diesen Jahres gedauert bis ich gemerkt habe, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich habe ihn verlassen und bin wieder zurück in meine alte Heimat um zu merken, dass ich niemanden mehr habe. Verständlich, weil ich damals diejenige war, die alle verlassen hat.


Ansonsten sind es "Kleinigkeiten" die mich immer wieder umhauen:

Kurz nach der Trennung habe ich mir meine Haare gefärbt...rot. Passt super zu meinen Augen und ich bin zufrieden.
Allerdings ziehe ich nur schwarze Klamotten an...egal wie heiß es die letzten Tage war. Ich habe immer nur schwarze Klamotten an. Das hat verschiedene Gründe: 1. es ist meine Lieblingsfarbe 2. weil ich nicht grade die schlankste bin und es eben gut bedeckt und ich ehrlich gesagt das letze mal vor 3 Jahre shoppen war.

Ich komm also mit meiner neuen Haarpracht auf die Arbeit und was kriege ich zu hören: Wahnsinn jetzt siehst du nicht mehr so langweilig aus!
Bäääm...ein Schlag mitten ins Gesicht.

Ich weiß, dass sie das nicht böse oder verletzend gemeint hat, aber so schallt es mir immer wieder durch den Kopf.


Hallo,

es existieren keine ausschlaggebenden Punkte...es gibt nur Veränderung....alles verändert sich ständig...

Menschen sterben...du lebst und ehrst deine Oma, die du sicherlich sehr mochtest indem du dir ein gutes Leben aufbaust, und eine würdige Nachfahrin bist....nicht indem du an der gleichen Sache stirbst. Ihr scheint die Anlage für Embolien in der Familie zu haben. Lerne aus dem Tod deiner Oma + deinem Krankenhausaufenthalt...dann weisst du wie du am besten mit dieser Disposition umgehen kannst.
Hier Infomaterial:
Lungenembolie

Eine gesunde Lebensweise ist besonders wichtig für dich. Besprich das mit Fachärzten...
Ich lese gerade...Auslösethromben sitzen oft in den Beinen....da wird auf jeden fall viel Beinbewegung, laufen, Sport, Massage etc wichtig sein...täglich! Kümmer dich drum!

Figur: mach mehr Sport...schwarz wirkt auf Dauer recht trist und depressiv. Vermutlich willst du damit etwas ausdrücken einen unterdrückten Hilfeschrei...und zwar an dich selbst gerichtet. Es liegt an dir darauf zu hören..auch die Anmerkung deiner Arbeitskollegen war ein Weckruf! Er soll dich nicht umhauen sondern mobilisieren mehr für dich zu tun.

Deine Embolie war ein Warnschuss, dass du etwas in deinem Leben verändern sollst. Wie wäre es mit: Tod dem Schwarz?Das menschliche Gedächtnis merkt sich ängstigende Erlebnisse wie tod stärker....achte darauf nicht zu viel in die Ängste reinzurutschen und arbeite direkt daran positive Erfahrungen aufzubauen...Dazu braucht es keine Sensationen...mach Langlauf und du kriegst Endorfinkicks und Kopforgasmen gratis....das reicht i.d.R. schon um deine Hirnchemie vom Depressionslevel runterzukriegen. Dazu braucht es natürlich zwei Dinge: 1. gute Laufschuhe und 2. genügend Disziplin den Hintern hochzukriegen um draußen jeden Tag ein paar Kilometer zu laufen.

Übe mehr Selbstbewusstsein.....das dich eine kleine sarkastische Bemerkung am Arbeitsplatz umhaut zeigt, dass du noch am Selbstbewusstsein zu arbeiten hast. Gut wäre Sportprogramm, einige Kilos abspecken + auch mal weiß tragen oder Blue-Jeans...oder andere Farben aus der reichen Farbpalette. Mal mutiger werden und die Freude an den Farben wieder entdecken. Nix gegen das kleine Schwarze zwischendurch 😉

Den Mut zur Veränderung hast du, das hat die Trennung von deinem Freund gezeigt.

Heimat ist dort wo du BIST...mit Leib und Seele! Sich beheimatet zu fühlen hat nicht nur etwas mit Menschen zu tun die einem nahestehen...sondern in erster Linie damit wie nah man sich selbst und dem Leben steht. Der Ort ist dabei zweitrangig.

Blicke auf das was du hast, jammere nicht zu lange dem nach, was Vergangenheit ist. Lebe im Hier und Jetzt und bau dir was Neues auf! Du bist jung, dir stehen noch alle Wege offen...nutze deine Chancen!

Tyra




Bedeutungen von Schwarz: Nihilismus, Selbstverleugnung, verschwinden wollen, versacken, Schwermut, Tiefe Aggression, Tod, Veränderungswunsch.
Freu dich über den weckenden Hinweis deiner Arbeitskollegen.....Zeit zu sagen: adieu tristesse...adieu schwarz.

Die roten Haare sind ein guter Schritt weiter....Rot ist eine Energiefarbe, Blutfarbe die mehr Pepp in dein Leben bringen soll. Setze diese Energie um, indem du aktiver wirst, auch körperlich und anfängst neue Dinge in dein Leben einbaust. Verändere auch die ungünstige Eigenart nicht offen über den Tod deiner Oma zu sprechen...sonst versackst du unter deinem Rotschopf weiter einsam in Depressionen....und weiteren Embolien....

Achte auf eine liebevollere Denkweise in Bezug auf dich selbst....du behandelst dich wie ein Scharfrichter und Henker, wenn du von Verrat an deinen Freundinnen sprichst...vermeide zu starke Bewertung!
Werte um in: du hast ein paar Fehler gemacht, wie jeder Mensch sie macht und kannst auch wieder einiges gerade biegen und falls nicht mit den alten Freudninnen, dann mit neuen, die du haben wirst. Du hast gelernt und wirst vorherige Fehler nicht wieder machen. Das reicht, es bringt nix wenn du dir Schuldgefühle einredest und darin kleben bleibst wie in einer alten Jauchegrube.

Der größte Fehler ist masochistische Selbstkasteiung und Autoaggression mit Schuldgefühlen.
 

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