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Wer arbeiten will, bekommt auch eine !

Bis das Projekt zu ende war, dann darfst du wieder gehen :kopfgegenwand:
Amerikanische Verhältnisse (und nicht nur dort, eigentlich in den meisten Ländern üblich), hire and fire je nach Bedarf. Die typisch deutsche lebenslängliche Dauerstellung ist längst ein Auslaufmodell, außer man ist Beamter, selbständig, im eigenen Familienbetrieb oder selbst der Boss. Höchstens in Japan ist die enge Verbindung zwischen AG und AN bis heute vergleichbar üblich, als Überrest feudaler Loyalitätsstrukturen.
 
Hier frage ich mich, weshalb ich nicht wirklich die Wahrheit sagen soll ?

Weil die Wahrheit umschreiben, manchmal cleverer ist.

Hierzu gefällt mir der Satz:
Arbeit soll ja schließlich Spaß machen !

Ja, größtenteil, aber nicht nur. Gut bezahlt sollte er sein, auf jeden Fall. Oder nahe zum Wohnort.

Mir machte mein letzter Job Spaß,
unsere Teamleitung war schlecht,
es wurde an allen Ecken gespart,
sie waren sogar zu blöd Mineralwasser zu organisieren,
ich konnte aber in meinem Fachgebiet arbeiten..

Bis das Projekt zu ende war, dann darfst du wieder gehen :kopfgegenwand:

Gruß Hajooo

Hattest Du wenigstens dafür ein gute Arbeitszeugnis? Damit kann man dann richtig angeben in der Bewerbung.

Mineralwasser organisieren, gehört übrigens nicht dazu, das kann notfalls jeder selber mitbringen.
 
Ich musste zum Glück noch nie ein Bewerbungsgespräch führen, da würde ich wohl wenig Beachtung finden. Man kann manchmal halt auch zu ehrlich sein...
 
Hier frage ich mich, weshalb ich nicht wirklich die Wahrheit sagen soll ?

Kannst du etwas dafür, daß dir das Schicksal mit Azubi so begegnete ?

Werden Personaler/Entscheider nie krank ?
Haben die kein Schicksal/Pflegefälle in der Familie ?

Wie steht in meiner Signatur:
. .<> Niemand will angelogen werden, aber die Wahrheit will keiner hören <>. .



Das ist alles eine lange und dämliche Geschichte und ich hatte wohl auch einfach Pech so einen Chef zu haben.


Letztendlich habe ich ja den Job bekommen, weil ich überzeugen konnte. War auch das erste Gespräch, wo ich mich null vorbereitet hatte.








Magst du den den Thread auf +pv setzen lassen?
 
Im Grunde ist es doch überall dasselbe. Man muss angeben wie sonstwas, dass die schonmal froh sind, dass man überhaupt zum Vorstellungsgespräch kommen will und dann klipp und klar seine Meinung und Vorstellungen vertreten.

Kriechen und irgendwelche vorgegebenen Dingen auswendig lernen ist schonmal kontraproduktiv.

Kasiopaja, eben das kann nicht jeder. Es kann nicht jeder angeben bis zum Geht nicht mehr, es kann nicht jeder so tun als sei er der einzig Beste für diesen Job, es kann nicht jeder vor Selbstbewusstsein sprühen.

Und ich glaube auch nicht, dass man sowas lernen kann, auch nicht in Bewerbungstrainings aller Art.

Kriechen ist natürlich Quatsch, das ist nicht erfolgsversprechend.

Insofern fallen natürlich Leute raus, die sich nicht anpreisen können wie sonstwas. Und die bekommen dann eben keinen Job. Da kann man dann natürlich sagen, die wollen nicht arbeiten, aber das stimmt dann eben nicht.
 
Kasiopaja, eben das kann nicht jeder. Es kann nicht jeder angeben bis zum Geht nicht mehr, es kann nicht jeder so tun als sei er der einzig Beste für diesen Job, es kann nicht jeder vor Selbstbewusstsein sprühen.

Und ich glaube auch nicht, dass man sowas lernen kann, auch nicht in Bewerbungstrainings aller Art.

Kriechen ist natürlich Quatsch, das ist nicht erfolgsversprechend.

Insofern fallen natürlich Leute raus, die sich nicht anpreisen können wie sonstwas. Und die bekommen dann eben keinen Job. Da kann man dann natürlich sagen, die wollen nicht arbeiten, aber das stimmt dann eben nicht.
Doch. Angeben kann man lernen. Man muss es sich nur trauen. Es ist ein reiner Lernprozess.

Und auch da kann man ganz profan von der normalen Werbung lernen. Man muss nur die normalen Schlüsse ziehen.

Und man muss im Bewerbungsgespräch auch für sich klappern und Ansprüche stellen und nicht kriechen und es allen recht machen wollen.

Ich habe - persönlich - noch nie irgendwas eingeübt oder Bewerbungsratgeber gelesen.

Man muss locker bleiben und ein Bewerbungsgepräch sehen als was es ist, ein Kennenlernen.

Entweder es passt oder eben auch nicht.

Aber kriechen ist nicht gut und kontraproduktiv.

Man muss sich teuer verkaufen.

Wer nichts kostet , gilt auch nichts.

Am Ende müssen sie froh sein, dass sie einen ergattert haben. Nicht umgekehrt.
 
Weil die Wahrheit umschreiben, manchmal cleverer ist.

Ja, die Gesellschaft findet es so besser...

Wobei ich mich frage, ob Personaler nicht mit Mitarbeitern sprechen, im nahen Umfeld Schicksale/Krankheiten/gescheiterte Existenzen erleben und sehen, wie welche eine Chance bekommen, sie nützen und wieder aufstehn.
Ja, größtenteil, aber nicht nur. Gut bezahlt sollte er sein, auf jeden Fall. Oder nahe zum Wohnort.
Du stellst aber Anforderungen...
Ein wenig beneide ich Dich 😉
Hattest Du wenigstens dafür ein gute Arbeitszeugnis? Damit kann man dann richtig angeben in der Bewerbung.
Ja, ne glatte 1.
Standardtext...
Mineralwasser organisieren, gehört übrigens nicht dazu, das kann notfalls jeder selber mitbringen.
Bei einem Benefit, was sich die Firma (Millardenumsätze) auf die Fahne schreibt, erwarte ich das oder sie sollen es lassen :mad:

Gruß Hajooo
 
Ich erinnere mich, dass ich damals nach meiner Umschulung zur Bürokauffrau ein Vorstellungsgespräch in einer Zeitarbeitsfirma hatte. Also ich hatte eine überwiegend schulische Umschulung gemacht. In den Praktika hatte ich nicht viel mit Buchhaltung zu tun, in der Schule nahm Rechnungswesen und Buchhaltung einen großen Raum ein, da war ich auch ziemlich gut.

Außerdem hatte ich sehr viel früher ab und zu bei meiner Schwägerin im Buchhaltungsbüro geholfen, damals eigentlich noch keine Ahnung, aber durch die Hilfe und Erklärung von meiner Schwägerin, konnte ich ihr damals sehr viel helfen, was kontieren, buchen usw. betraf. Hatte auch das Wesen der Buchhaltung ganz gut verstanden.

Jedenfalls sollte ich durch die Zeitarbeitsfirma in einer Firma eingesetzt werden, in der die Buchhaltung lange liegen geblieben war, ein ziemliches Chaos herrschte und eine wirkliche Einarbeitung wohl nicht statt finden würde. Das wurde mir so gesagt. Ich sollte da eben ganz allein die Buchhaltung aufbauen. Als Berufsanfängerin.

Ich traute mir das nicht wirklich zu. Der Chef der Zeitarbeitsfirma wollte mich trotzdem einstellen, weil er glaubte, dass ich besser sei als ich denke. Vielleicht hatte er Recht, aber irgendwo im Chaos ein komplette Buchhaltung aufzubauen, und das allein, ich denke, da wäre ich überfordert gewesen.

Da könnte man natürlich auch sagen, dass ich nicht wirklich arbeiten will, weil ich diesen Job ablehnte.
 
Doch. Angeben kann man lernen. Man muss es sich nur trauen. Es ist ein reiner Lernprozess.

Und auch da kann man ganz profan von der normalen Werbung lernen. Man muss nur die normalen Schlüsse ziehen.

Und man muss im Bewerbungsgespräch auch für sich klappern und Ansprüche stellen und nicht kriechen und es allen recht machen wollen.

Ich habe - persönlich - noch nie irgendwas eingeübt oder Bewerbungsratgeber gelesen.

Man muss locker bleiben und ein Bewerbungsgepräch sehen als was es ist, ein Kennenlernen.

Entweder es passt oder eben auch nicht.

Aber kriechen ist nicht gut und kontraproduktiv.

Man muss sich teuer verkaufen.

Wer nichts kostet , gilt auch nichts.

Am Ende müssen sie froh sein, dass sie einen ergattert haben. Nicht umgekehrt.


Schön für dich Kasiopaja, dass du locker bleiben kannst, dich so gut verkaufen kannst, dass du keine Bewerbungsratgeber brauchst. Das liegt daran, dass du das eben einfach kannst. Dass du doch irgendwie so viel Selbstbewusstsein hast, dass das eben so geht bei dir.
 

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