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Wenn es ein Leben gäbe nach dem Tode dann...

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    leben
hallo dankbarkeit,

sowohl als auch, würde ich sagen, weder kopf noch bauch sollten ein übergewicht haben.
es ist so, dass ich nicht lange überlege, was ich schreibe - das ist schon so, dass sich das bei mir als meine wahrheit "gesetzt" hat - und ich bin überzeugt, dass da jemand quasi "mitschreibt"

aber ich bin auch analytiker - schon von beruf her - und hab doch einiges was ich so gelesen habe aussortiert, oder auch erstmal hintenan gestellt..

naja, jeder mensch ist anders 🙂

liebe grüsse

peter
 
Hi,

ich finde das Thema sehr interessant....und muss auch mal meinen Senf dazu geben.
Vorab ne kurze Erklärung von welcher Denkposition ich herkomme: ein MIx aus Wissenschaft und Buddhismus....
Wie der thread-Titel bereist verrät ist die Sache mit dem Leben nach dem Tod ne reine Spekulationssache. Bereits der gute alte Kant hat in Hinsicht auf Gottesbeweis und so abgewunken und gesagt: nee sone Glaubenskisten muss man von Verstandessachen trennen, d.h. Religion und Wissenschaft sind zwei getrennte und auch getrennt zu behandelnde Bereiche. Beweise gehörn also auf jeden Fall nur in den wisschenschaftlichen Bereich und nicht in Religiöses, welcher Coleur auch immer.
Wie auch immer, Glaube und Glaubensprogramme die an ein Weiterleben nach dem Tode gekoppelt sind dürften ein Anthropologikum sein, d.h. etwas sein, dass allen Menschen gemeinsam ist...mal mehr, mal weniger...

Ich denke es fällt dem menschlichen Bewusstsein unendlich schwer und macht auch ne Menge Angst mit dem Gedanken klar zu kommen, dass man nur ein Leben hat und danach alles vorbei sein soll.....Physis hin und weggeschmolzen zu einer Handvoll Staub, und das Denken/Bewusstsein -in Religionen unter dem Begriff Seele- gefaßt auch weg.....aber genauso wird's aus meiner Sicht sein...und mir macht das an sich keine Probleme... warum sollte mich die Unausweichlichkeit einer Selbstverständlichkeit = von Vergänglichkeit oder Tod erschrecken? Das ist der Lauf der Dinge und man sollte sich darin nicht ängstlich und verloren fühlen, sondern eher ruhig und aufgehoben.

Reinkarnation ist so etwas wiene Metapher für den Umstand, dass die in unserem Kosmos befindliche Materie unsterblich ist und sich immer wieder in verschiedenen Daseinsformen niederschlägt/formiert.
So was wie einzelne Seelen gemäß des christlichen Glaubens gibt's meiner Ansicht nach nicht...damit würde sich der einzelne wohl ein wenig zu wichtig nehmen....was mir als grosse Achtungslosigkeit vor dem Grossen Ganzen (oder NIchts, ist ja dat Gleiche) vorkommt...
Es gibt nur das Sein und das Nichts, Leben und Tod als untrennbare Einheit, bzw. zyklische Punkte im grossen kosmischen Karussell.

Ich hoffe keinem wird bei der Fahrt darauf zu schwindlig!

Gruss
Tyra
 
Wenn Du das „Große-Ganze“ aber als „Nichts“ bezeichnest, würdest Du doch auch Dich selbst als Nichts ansehen. Du bist ein Teil des Ganzen; also somit demnach auch ein Teil des „Nichts“?

Aber Du BIST doch, wie solltest Du denn gleichzeitig NICHT sein???

Ich denke, dass man Wissenschaft und Religion nicht mehr trennen sollte, da beides ineinander greift.
Um das Wesen Mensch zu verstehen, sollte man durchaus einige Kenntnisse in der Physik haben. Die schulischen reichen aus.

Das Problem der „unüberwindlichen“ Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion ist einerseits die Inanspruchnahme von Allwissenheit der Wissenschaft; und andererseits die Geheimnistuerei der Kirchen, die zur Erhaltung der Macht notwendig ist.

Aber jeder Mensch kann sich sein eigenes Bild machen.

Es gibt Physiker und Astronomen, die sagen, dass es völlig unmöglich ist, dass es KEINEN Gott gibt.
Zitat: „Aus einer Explosion kann kein Meißener Porzellan entstehen“.

Alles was entsteht und sich entwickelt, braucht eine TREIBENDE KRAFT. Ohne eine solche gäbe es rein gar nichts.

Wenn wir einen Haufen Ziegelsteine und ein paar Sack Zement neben eine Wassertonne stellen, wie lange wird es wohl dauern, bis sich unser Haus selbst gebaut hat? Ohne Plan und Energie.

Und ist denn nicht eine höchstentwickelte Technologie notwendig, um so etwas wie den menschlichen Körper zu bauen.
Der mit seinem Gehirn in der Lage ist, Dinge zu erfassen und zu arrangieren.
Aber, noch kann er keine Gefühle, keine Liebe spüren, da er gerade mal ein besserer Roboter ist.

Also muß eine Seele in diesen Körper, damit er zu einer Persönlichkeit werden kann. Zu einem Menschen.

Jetzt ist er fertig, und kann lernen und sich weiterentwickeln.
Körperlich gibt es Einschränkungen, aber geistig nicht.

Ich denke, dass es ein Schlag ins Gesicht unseres Schöpfers ist, wenn wir uns für unbedeutend halten.

Und was ist denn der größte Garten wert, in dem keine Blume ihre Schönheit und Individualität zeigen wollte, weil sie sich für belanglos hält?

Ich sehe es genau umgekehrt, Tyra, jeder von und sollte eine Blume in diesem gigantischen und geheimnisvollen Garten sein, damit er ein Garten SEIN kann.

Zitat unseres Schöpfers:
„Es gibt kein NICHST; wo der Gedanke hinreicht, da ist SEIN.“

Wenn wir begreifen, dass wir MEHR sind, als sprechendes Fleisch, fangen wir an, die Seele zu erkennen.

Marcus
 
Hi Marcus,

das Mit dem Sein und Nichts ist ein Paradox....bei manchen Dingen kommt man nicht mit der gängigen ENTWEDER-ODER-Logik klar.
Das Alles kann somit auch das Nichts sein, was der Verstand nicht begreift, die Intuition aber spüren kann.
Natürlich bin ich....hier und jetzt, aber zeitlich aufgedröselt werde ich auch mal nichts sein, daher bin ich ein Sein und ein Nichts...
Das ist ein Ding der Relativität von Zeit und Raum...hier nach meiner Zeit bin ich in meinem Kosmos, aber in einer anderen kosmischen Zeiteinheit bin ich bereits Geschichte....

Auf jeden Fall sollte man Religion und Wissenschaft streng trennen. Glaubenssachen, bzw. das Glaubensprinzip haben an sich nix im Wissenschaftsbereich zu suchen. Sonst kommt so etwas zustande, wie es momentan irgendwo in Ami-Land passiert: Da wird aufgrund des Primat einer religiösen Auffassung (= es gibt nur Gott, der allet erschaffen hat) die Lehre der Evolutionstheorie an den Schulen verboten!
Die Trennung hat schon ihren Sinn in Richtung Machtfragen, denn man darf nicht vergessen, dass es menschliche Hüter der Religionen gibt, denen es drum geht Macht auszuüben und auch zu bestimmen, was man glauben soll und was man nicht wissen darf....also im Sinne des Schutzes einer wisschenschaftlichen Aufklärung und um zu vermeiden um wieder in den mittelalterlichen Sumpf von Glauben ohne Wissen zurückzufallen, plädiere ich für Trennung von Religion und Wissenschaft in dem Sinne dass die Aussagekompetenz der Religion halt beschränkt wird. Sie kann einen Gott annehmen, aber kann ihn nicht beweisen...
Die Macht des Glaubens, bzw. wie leicht der ja auch immer zu politischen Zwecken missbraucht wird, zeigt sich in allen dogmatischen Religionsausrichtungen, z.B. dem islamischen Fundamentalismus etc.....das sind immerhin echte Gefahren! Was so im Namen Gottes alles so verzapft wurde....aufgrund dieser Bifurkation/Ambivalenz, die bis in den sprachlichen Ausdruck reicht kann man ja alles Gotteschriften in mannigfacher Weise auslegen und für wer weiß was für SChandtaten benutzen...
Aufgrund der langen Geschichte der machtmissbräuchlichen Beschränkungen wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Religion oder genauer durch die diese Religion vertretenen Institutionen, denke ich ist ne Trennung schon sinnvoll.
Aber natürlich sind auch der Wissenschaft ihre Beschränkungen aufzuzeigen, damit nicht ein blinder Glaube an die Unfehlbarkeit des Wissens dieselben Fehler macht....man muss sich stets der Subjektivität allen menschlichen Tuns bewusst sein, so etwas wie reine subjektunabhängige Objektivität gibt's nicht, weder in Religion, noch in Wissenschaft:
Auch in dem Wissenschaften kann er immer nur Fragmente ausbuddeln und erkennen:
"Und das ganze freilich erblickte kein Mensch, und es wird auch nie jemand sein, der es weiß (erblickt hat) in Bezug auf die Götter und alle Dinge, die ich nur immer erwähne; denn selbst wenn es einem gelänge, ein Vollendetes auszusprechen, so hat er selbst trotzdem kein Wissen davon:
Schein (Meinen) haftet an allem" (Xenophanes)

Und klar: auch Wissenschaftler können an Gott glauben, müssen aber net...und diese Wissenschaftler werden auch nie mit nem Gottesbeweis um die Ecke kommen, sie glauben nur an eine über allen Dinge schwebende Macht.. Meissener Porzellan? Na ja, der Mensch ist halt ein kreatives Tierchen, gell? Was noch kein Beweis dafür sein muss, dass dahinter ein MEGA-Kreator stehn muss....
Auch Porzellan zerbricht und ein Haus, das gebaut wurde wird von einer Überschmemmung zerstört...Wie erklärt Gott denn diese Grausamkeit? (rhetorische Frage!)

Du sprichst von Seele, ich nenn es Bewusstsein...und in meinen Augen ist das ein ebenso sterbliches/vergängliches Ding wie der Körper....was unsterblich ist, ist der Prozess des Werdens und Vergehns...

Dein Blumenentwurf hört sich recht romantisch an, ich denke man sollte neben aller Blumigkeit lernen ein verantwortungsvoller und guter Mensch zu sein und in seinem Leben anstreben ein sozialfähiges und denkendes und handelndes (im GGS zu unhinterfragter Übernahme von Denkkonstrukten einiger weniger und Befehlen zu gehorchen) Wesen zu werden...Ich glaube es verleiht einem Leben erst die richtige Authentizität, wenn man z.B. moralisches Handeln nicht aufgrund gott-oder von sonstwem gegebener Vorschriften praktiziert, sondern aus eigenen gewonnenen Erkenntnissen und aus einer freien Intuition und Selbstbestimmung heraus..

Das Sein schliesst das NIchts nicht aus, sondern ist mit ihm untrennbar verbunden. Die, die das Nichts verneinen tun dies, weil sie es fürchten, was an sich Quatsch ist, da das Nichts ja nicht nichts ist! Tja mit diesem Paradox kommt halt net jeder Kopf klar? Man muss sich klar machen, dass wir es mit Begriffen zu tun haben, die an sich untrennbare Dinge/Zustände in Einzelteile zertrennen um sich diese für's Be-greifen händelbar zu machen.
Die Erkenntnis das das SEin und das NIchts verschieden aber irgendwo auch dasselbe sind..kriegt man nicht mit dem Verstand hin...nur per intuitivem Erfassen!
In jeder Sekunde unseres Daseins stirbt ein Teil von uns und es entsteht etwas neues.....siehe die Zellerneuerungen/ wechselhafte Zellstruktur....eines Tages jedoch stirbt die Gesamtstruktur und löst sich auf, um wieder einzugehn in den grossen Kreislauf.....
Übrigens können auch Buddhisten gleichzeitig noch andere Religionen praktizieren und an einen Gott glauben oder eine vergöttlichte Natur (Pantheismus) ....leider ist das Christentum ja stark machtverkoppelt und nach dem abendländischen Entweder-Oder-Denkschema verfasst, sodass die alleinige Herrschaft bei einem personifiz. Gott liegt...was ja auch gut zur Sozialstruktur und Anführer-nachfolgende Herrscharen-Prinzip des Menschen passt. Für mich persönlich ist nur akzeptabel, was mir meine eigene freie Wahl lässt....
Lieber wäre mir der eigenständig denkfähige Mensch, der Verstand, Vernunft, Gefühl und evtll. Glauben miteinander vereint, aber in der angegebenen Reihenfolge.
Ich denke Glaube ist sehr wichtig für viele Menschen, als sinngebende Einheit,um Halt zu finden in den unendlichen Weiten unseres Kosmos, um Trost zu finden für Leid und Tod.

Ich muss nicht MEHR sein, um zu sein, es reicht mir eine kurze Zeit als ein Teil des Grossen so zu sein, wie ich gerade bin, und dann wieder nicht so zu sein ....und ich bemühe mich in der mir gegebenen Zeit das Beste draus zu machen und u.a. meinen Sinn für Ästhetik nicht nur auf Porzellan zu malen, sondern ihm durch gelebte Menschlichkeit Ausdruck zu verleihen.
Übrigens gefällt mir diese christliche Abwertung des Körperlichen, die sich ganz deutlich in deinem Ausdruck "sprechendes Fleisch" oder auch in der Blumenvorstellung niederschlägt überhaupt nicht! Schonmal durch ein Mikroskop auf Zellverbände geschaut? Oder die Symmetrie = Schönheit eines lebendigen Gesichts erblickt? Ich denke dieses "sprechende Fleisch" ist bereits genug und ein Mehr kaum nötig.

Gruss
Tyra
 
"Denn unser Wissen ist Stückwerk
und unser Weissagen ist Stückwerk
Wenn aber kommen wird das Vollkommene
so wird das Stückwerk aufhören ---->aus Korinther

Meine Interpretation: der Mensch erblickt seine Unzulänglichkeiten/Schwächen und sieht sich in seinem DAsein als minderwertig an...er strebt nach dem Ideal der Vollkommenheit....was aber reine Illusion ist.

Vollkommenheit ist bereits vorhanden.....nur der Mensch ist entweder so angsterfüllt oder aber grössenwahnsinnig diese für sich allein in Händen halten zu wollen...bzw. er versucht mithilfe der Aufspaltung von Körper und Seele, Vergänglichem und Unsterblichem und eines Gottprinzips zumindest posthum an der Vollkommenheit teilzuhaben...
Was an sich unnötig ist, er kann Eines bleiben, Körper und Geist sind eh untrennbare Einheiten...
Der Mensch erblickt so vieles um ihn herum, ist verwirrt durch scheinbare Gegensätze, erkennt Naturprinzipien, entdeckt hier und dort einzelne Wissensfragmente...aber nur Stückwerk..er sucht nach der allumfassenden Formel...und die sieht er in einem Grossen Prinzip...aber vielleicht ist das EINE das VIELE, zu dem sein Verstand nicht reicht es zu erfassen, daher lässt ihn seine Sehnsucht eine Entität entwerfen, die dazu in der Lage ist: Gott....und durch seine unsterbliche Seele, die irgendwann zu Gott wandert kann er teilhaben am "Vollendeten"
Der Mensch erlebt durch die Zeiten hinweg Naturgewalten und Katastrophen und ihn erschreckt die Endlichkeit seines Daseins und sein unausweichlicher Tod...er, dass machtstrebende Tier, der Dominator der Erde fühlt sich in diesem Punkt hilflos und verloren...daher sehnt er sich die Überwindung auch dieser Schrecken herbei...

Der Mensch fühlt sich klein, minderwertig und verloren im grossen Kosmos...
dabei könnte er sich dort glücklich und aufgehoben fühlen.....er muss nur loslassen können.....

Fazit: der einzelne Mensch und auch die Menschheit insgesamt nimmt sich viel zu wichtig....es wäre ein wenig mehr Demut und Achtung u.a. auch vor anderen unseren Planeten besiedelnde Spezies (sollen doch maßgeblich auch Gottesgeschöpfe sein?) vonnöten...der Mensch insgesamt hat sich bisher lediglich gemäss seiner Natur als hochspezialisiertes Raubtier aufgeführt und sich die Erde recht gründlich und zerstörerisch untertan gemacht....als Blümchen im Garten kann man den Menschen also wirklich nicht bezeichnen.... Ich denke man kann den Menschen auf keinen Fall als ne Art Krönung einer Schöpfung ansehn.....er ist das Produkt eines kosmischen Schöpfungsprozesses, das ne Weile diesen Planeten dominiert hat und spätestens wenn unsere Sonne erlischt genauso untergeht, wie Blumen, Tiere, Sternhaufen und andere Galaxien...
 
tyra,tyra,tyra............
also die Menschen haben einen freien Willen, jeder kann sich entscheiden vernünftig mit der Erde umzugehen oder nicht. In einem Punkt hast du recht ein Glaubensmann wie z.B: der Papst (wobei Gott auch diese selbsternannte Machtposition nicht gut heißt) sollte nicht Einfluß haben in politischen Dingen. Denn entweder glaube ich an Politik und weiss dass nur diese Macht Besserung bewirkt. Oder ich glaube an Gott dann vertrau ich ihm dass er diese Misstände zu seiner Zeit beendet. Und versuche selbst mir in dieser Hinsicht keine Schuld aufzuladen. Und ja Tyra wir sind nach seinem Bilde geschaffen wir sind auch in der Lage gutes zu tun wobei der freie Wille und erst recht der Glaube "es gibt ja eh keinen Gott" die Menschen diesen in einer Art und Weise gebrauchen der viele von uns erschaudern läßt.
Jedoch Wissenschaft und Glaube sollte nie getrennt werden. Denn erst die Wissenschaft kann uns auch belegen dass es tatsächlich einen Schöpfer geben muss. Und die Evolutionstheorie die in den Schulen gelehrt wird, ist sie nicht aus Unglaube heraus resoltiert? Viele haben Angst und Furcht sich einzugestehen dass da tatsächlich ein höheres Wesen ist dem man mal rechenschaftspflichtig gegenüber stehen muss und erklären soll dass man das von ihm geschenkte Leben und geschenkte Zeit nutzlos verprasst hat.
Wir haben dieses Zugeständnis gemacht um unseren Kindern und uns selbst beweisen zu können dass das Leben aus Nichts entstand. Jedoch hat auch die Naturwissenschaft ernsthaft zugeben müssen wie du auch dass aus Nichts Nichts kommt. Das wir Sind und all dass was uns umgibt wie die Atmosphäre das All die Galaxien und wie du befreit durchatmen kannst und spürst dass du bist haben wir dem Umstand zu verdanken dass Gott IST.
Und um beim Thema dieses Threads zu bleiben genau aus diesem Grund glaube ich dass der Tod das Leben beendet. Jedoch Gott die Macht hat den Tod zu besiegen und die Menschen vom Tod zu befreien.
 
Tja, heute spukts wohl im Forum,

dadurch dass der Text dreimal erscheint, wird allerdings der Inhalt nicht glaubwürdiger.
Tut mir leid, ich bleib dabei Gott/Schöper ist ne unbewiesene und unbeweisbare Glaubenssache....
Ich steh eher auf wissenschaftliche Aufklärung und Buddhismus...also z.B Systemtheorie und Zirkularität...anstatt Monotheismus und Linearität...
Ich spüre mich auch voll und ganz ohne Gott!

Übrigens liegt offensichtlich die größere Furcht darin, krampfhaft an ein Leben nach dem Tode zu hoffen....ich hab auch null Angst vor einem Rechenschaftsbericht....denn ich bin so (gott)frei,dass ich auch ohne eine über mir stehende Instanz sehr verantwortungsbewusst mit meinem Leben umgehe....also für den Fall der Fälle denke ich, steh ich gar nicht mal so schlecht da 🙂)
Aber ich denke: ohne einen Aufpasser und wenn man allein die Verantwortung für sich übernimmt, ist man noch aufmerksamer und bemüht sich noch mehr, als wenn man sich nur folgsam an Korrekurvorgaben hält...und es dabei unterlässt sich selber eigene Gedanken zu machen...

Ich denke auch nach wie vor, dass der Tod absolut ist, bzw. an sich nicht existiert....wir sind ne Zeitlang da, dann wieder weg....aber nicht richtig weg, da wir stofflich wieder in anderer Form weiter existieren...
Mag sein dass Ohnmächtige diesen Gedanken fürchten, aber so ist es nun einmal, jedenfalls aus meiner Sicht....Aber keine Sorge: ich lass dir deinen Schöpfer, solang du mir den nicht dogmatisch aufs Auge drücken willst und mit gewollten aber faktisch nicht darlegbaren Gottesbeweisen um die Ecke kommst!! Nachdem das mit dem Gottesbeweis ca. 2000 Jahre noch nicht hingehaun hat, sich wirklich kluge Köpfe mit diesem Thema auseinander gesetzt haben*, ist ein Bemühn an sich recht müßig...

Jedem das Seine, gell?

Übrigens schliessen Evolutionstheorie und Glaube an einen Schöpfer sich nicht aus...ich kenne einige Naturwissenschaftler und auch Naturphilosophen etc. die beides miteinander unter einen Hut bringen...Synthese lautet das Zauberwort: d.h. nicht ausschliessend (Entweder-Oder) denken sondern synthetisch = zusammenfassend (Sowohl-Als-Auch)....---> damit hat man auch dieses blöde und unsinnige Machtspielchen, dass nur einer Recht hat, ausgehebelt.....also Friede sei mit allen menschlichen Gedanken, Religionen und Wissenschaften auf dieser Erde...sie alle haben ihre Existenzberechtigung.....denn sie alle dürften ja gemäß deiner Erklärlogik wohl Schöpferprodukt sein, oder? 🙂)

Gruss
Tyra
 
Leider haben die Forumsschöpfer anscheindend momentan nicht ganz die Kontrolle über die Funktionen dieses Forums....ich kann mich trotz Cookie-Löscherei etc. nicht anmelden....

Hatte das * vergessen: z.B. Immanuel Kant hat die Sache mit dem Gottesbeweis, bzw. der Zuordnung von Beweisen zur Wissenschaft adäquat zu meiner Auffassung sehr schön verfasst.
Ich finde er hat das recht genial aufgedröselt mit seinen 4 Generalfragen:
1. Was kann ich wissen? --->Metaphysik
2. Was soll ich tun? ---->Moral
3. Was darf ich hoffen? ---->Religion
4. Was ist der Mensch? ----> Anthropologie ....diese letzte Frage umfasst alle übrigen Fragen

In Hinsicht auf ein geordnetes Denken und ein bißken Übersicht sollte man sich die Kant-Schriften mal zu Gemüte führen....dann versteht man so einiges ..auch warum es gut und sinnvoll ist Glaubensdinge von Wissensdingen zu unerscheiden/trennen und Beweise nur im Gebiet der Wissenschaft gelten zu lassen.

Gruss
Tyra
 
Also „Ohn (e) Macht“, Du sprichst mir aus der Seele.
(Hab Deinen Text aber nicht dreimal gelesen, bist hoffentlich nicht sauer🙂)

Ich finde, es wird zu sehr auf einzelnen Dingen rumgehackt. Das nennt man im Badischen „Dipfleschisserei“.

Tyra, wir wollen uns doch auch nicht gegenseitig missionieren, sondern vernünftig diskutieren.

Das „sprechende Fleisch“ ist eine Erfindung von mir, und ich hab mit der Kirche wirklich nichts am Hut.

Gegen blinden Glauben hab ich auch was; deswegen bin ich dafür, dass man mit seiner Vernunft an die Glaubensfrage geht. Ob nun Glaube oder Nichtglaube.

Es gibt nun mal Dinge, die feststehen, Grundgesetze, wenn man so will. Ich meine die natürlichen.

Und dabei gibt es viele Irrtümer.
Diese aufzuklären ist schon mal ein Schritt, den Glauben zu verstehen.

Du hast die Sonne angesprochen. Wenn sie das wäre, was die Wissenschaft sagt, eine atomare Kettenreaktion, dann wäre sie schon lange verglüht. Auch ein Ball von der Größe würde in dem Fall vielleicht ein paar Jahre „brennen“, aber doch nicht Millionen und mehr.....Und schon gar nicht einigermaßen gleichmäßig.
Aber unsere Physiker haben keine andere Erklärung, deshalb verraten sie ihr eigenes Wissen.

Dann gilt doch der Grundsatz: „Keine Wirkung ohne Ursache.“

Das gilt in der Physik, Biologie, Chemie usw. genau wie in Glaubensfragen; und, es sagt uns, dass wir NIEMALS aus einem „Nichts“ hätten entstehen können.

Darüber könnten wir monatelang diskutieren, aber den Gottesbeweis kann uns niemand liefern, außer uns selbst, da es eine Frage der ERKENNTNIS ist.

Wie willst Du denn jemandem beweisen, dass Erdbeeren (die echten) süß sind, wenn derjenige nicht selber kosten kann oder will???????

Unsere Welt besteht fast nur noch aus Habgier, Haß, Herrschsucht usw.. Und warum?
Weil die dafür Verantwortlichen keine Ahnung haben, was sie erwartet, wenn sie ihren irdischen Körper verlassen müssen!!
Sie wollen es auch gar nicht wissen, finden tausend „Gründe“, warum es keinen Gott geben kann.
Dem kann ich nur mit einem dezenten Lächeln zuschauen.

Auch hier greift das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Und das gilt im gesamten Universum, und darüber hinaus.

UND ich denke, dass es für die eigene Lebenseinstellung, die Bewältigung von Problemen ect. geradezu richtungsweisend ist, ob man davon ausgeht, dass man ewig existiert, und sich das Folgende aus dem momentanen Handeln ergibt, oder sich für zufällig und unbedeutend (im Universum) hält.

Wenn alle Mensche schon die GOTTESERKENNTNIS erfahren hätten, gäbe es wohl kaum noch Kriege, Gewalt, und nur noch wenige der negativen Erscheinungen der menschlichen Unvollkommenheit.

Zitat Tyra:

>>>>"Denn unser Wissen ist Stückwerk
und unser Weissagen ist Stückwerk
Wenn aber kommen wird das Vollkommene
so wird das Stückwerk aufhören“ ---->aus Korinther

Meine Interpretation: der Mensch erblickt seine Unzulänglichkeiten/Schwächen und sieht sich in seinem Dasein als minderwertig an...er strebt nach dem Ideal der Vollkommenheit....was aber reine Illusion ist.<<<<

Meine Interpretation (Marcus):

Wir leben in der Dualität, der Getrenntheit.
Diese ist eine Illusion, da alles EINS ist.
Wenn wir eine Bewusstseinsstufe höher gelangen, erkennen wir, dass es diese Getrenntheit nicht gibt. Du und ich wir sind EINS, was unserem Verstand im Moment noch widerspricht.

Stell Dir die Farben vor.
Blau sagt zu Rot: „Hey, du und ich, wir sind zwei verschiedene!“

Aber Rot sagt: „Schau nach OBEN; siehst du das Prisma? Wir sind EINS, nämlich weißes Sonnenlicht! Unsere Getrenntheit ist nur HIER UNTEN. Sie ist eine Illusion.“

.........

Und ebenso verhält es sich mit uns.....

Viele Grüße

Marcus
 
tyra du könntest mir "meinen Schöpfer" nicht wegnehmen, denn keine Macht könnte das erreichen außer ich selbst. Nur ich könnte mich von ihm lossagen und sicher will ich ihn dir nicht auf Auge drücken denn Glaube ist eine Herzenssache, dieser Wunsch muß schon von dir selbst kommen das kann kein Außenstehender nur durch Argumente tun auch wenn es faktisch beweisbare Darlegungen dafür gibt (und diese schon seit über 2000 Jahren) du selbst würdest sie nicht wahrhaben wollen weil dein Herz es nicht will.
Einen Punkt möcht ich dir dennoch ans Herz legen auch für die Wissenschaft ist und bleibt die Evolution nur Theorie (daher auch Evolutionstheorie). Es gibt keine Beweise die belegen können dass die Evolution Fakt ist.
Daher kann mir auch das keiner weissmachen auch wenn es sich noch so gescheit und über(kant)itelt anhört. Sind alles nur Philosophie von Menschen "Erdachtes". Und nur weil ich an Gott glaube heißt es nicht dass ich meinen Verstand ausschalte. Weil ich ihn angeschaltet habe erkannte ich dass Gott Wahrheit ist.
Und wegen des Friedenswillen lass ich dir deine Meinung und fang auch gar nicht an mit Beweisen, damit du weiterhin keine Angst haben musst ich wolle dich manipulieren. Und wegen der Namensgebung wollt ich ausdrücken dass ich auch ohne Macht sehr gut lebe. Dass diese nicht notwendig ist dass ein Mensch sich groß fühlen muss. Vielleicht beschleicht mich eine Ohnmächtigkeit bei Menschen die meinen allwissend zu sein und eines Tages erfahren müssen dass ihre Weissheit reine Torheit war.
Denn in aller ihrer Weissheit haben sie keine Antworten für Menschen wie sie dieses Leben mit all seinen Problemen einigermaßen glücklich gestalten könnten. Denn das sei noch gesagt Menschen die Gott-vertrauen haben mehr Durchhaltevermögen und gehen eher an die Grenzen als jene die keinen Glauben an ihn haben weil für sie dieser Kampf sinnlos erscheint. Nicht die von dir interpretierte Angst zu tun sondern mit Hoffnung.
Kannst du die Hoffnung z.B. auf weltweiten Frieden oder dass kein Kind mehr auf dieser Erde hungern muss in die Wissenschaft oder in den Buddhismus setzen. Sie existieren auch über hunderte von Jahren bisher hat es die Menschen davor nicht bewahrt. Aber wie du schon sagtest jedem das Seine, gell.
 

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