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Wenn die Eltern Geld verlangen

  • Starter*in Starter*in Dr. Island
  • Datum Start Datum Start
@ Cosma: es geht ja nicht um ein belangloses Uni-Semester dabei, sondern um die 9 Monate Staatsexamen. 😉😉 Ich finde nicht, dass meine Eltern von mir verlangen können, dass ich obwohl ich bei ihnen wohne, 650-700 Euro im Monat verdienen muss. Weil mit einer geringeren Summe würde ich anlässlich der ganzen Kosten gar nicht hinkommen.

Ich meine, ich muss ja momentan auch schon fürs Essen, Internet, Hygienesachen usw. usw. usw. aufkommen, obwohl meine Eltern das Kindergeld bekommen und auch noch einen Obolus von meiner Oma!

Meine Mutter geht seit Jahren nicht offiziell arbeiten, und weißt du auch, wieso?
Sie hat mir das Folgende ins Gesicht geklatscht: "Am Ende wird dir noch das BAföG gekürzt und wir müssten dich dann unterstützen!"
Was sind das denn bitteschön für Eltern?
Es geht doch nicht darum, dass sie mir Extras finanzieren oder mir respektive mehrere 100 Euro pro Monat geben, sondern einfach darum, dass die 200 Euro in so einer Situation, dass man kaum Geld hat, einfach zu viel sind.
Als ich meinte, wie ich ihnen das bitteschön bezahlen solle, da meinten sie, dass ich entweder vollzeit arbeiten gehen oder einen Studienkredit aufnehmen solle.

Und das Staatsexamen ist nun wirklich nicht ohne.
In den ersten drei Monaten: 60-seitige Hausarbeit. Und dann kommen dazu noch 7-8 Prüfungen, die alle nicht mit einer Woche vorher lernen zu schaffen sind.

Wenn ich bspw. arbeitslos wäre, müssten sie mich ja auch unterstützen.
 
Zu meiner Studienzeit haben das zig Studenten getan.
Teilweise hat sich dadurch sogar ihr Studium verzögert da sie Vollzeit arbeiteten, das Geld sparten, wieder ein Semester studierten etc.

Ich denke mal, dass man als Ungelernter, und das ist man, wenn man studiert ja irgendwie, nur sehr schwer einen Job findet, der so gut bezahlt wird, dass man sich wirklich etwas ansparen kann. So einen Job zu finden tun sich selbst Leute mit abgeschlossener Berufsausbildung schwer. Die Jobs liegen nicht auf der Straße. Wenn ich 900 Euro netto verdiene und 400 Euro Miete bezahle, kann ich vielleicht 200 Euro weglegen im Monat. Da muss ich aber lange sparen, um die Miete und mein Essen für ein Semester zusammenzukriegen. Und 900 Euro ist ein Spitzenverdienst für einen Ungelernten heutzutage.

Tja, Wohnungen für 250 DM warm für Studenten und Azubis wie vor 10 Jahren von der Wohnungsgenossenschaft angeboten wurden gibts halt nicht mehr, und im Westen schon gar nicht. Damals ging das noch, da konnt ich von 755 DM Lehrlingsgehalt locker leben, lebe heute mal von EUR 377,50 (inklusive Miete, wohl gemerkt).
 
Nachtrag: vielleicht habe ich schlicht und ergreifend keine Lust 20 Semester zu studieren??? Ich meine, Eltern sollten doch normalerweise daran interessiert sein, dass das "Kind" die Ausbildung vernünftig abschließt. Ich habe keine Böcke auf ein Stex mit 3,0-4,0.

Durch meine Auslandsaufenthalte, die jeweils 9 Monate dauern (und auch Bestandteil eines Fremdsprachenstudiums sind), studiere ich OHNE STAATSEXAMEN sowieso schon 6 Jahre. Ich bin im Übrigen innerhalb von 7 Semestern scheinfrei geworden (also ich bummele jetzt nicht herum). Dadurch dass ich krank war und nach einem Semester den Studienabschluss gewechselt habe, bekomme ich eben nur noch BAföG für das jetzige Senester, welches ich als fakultatives Semester nutze und um mich bereits bzgl. der Prüfungsthemen etc. zu orientieren. Eventuell bekomme ich in der Staatsexamensphase noch drei Monate BAföG. (ist noch nicht geklärt).
 
Übrigens kann man als Student sehr wohl relativ gut bezahlte Jobs bekommen.

Viele Firmen stellen Studenten des Fachgebiets ein, weil sie ja durchaus schon Ahnung haben, sie aber vll. keinen voll Ausgebildeten zahlen können/wollen. Oder es Fachkräftemangel gibt usw.
 
Beim Lehramt sieht es aber schon wieder anders aus. Nun gut, ich muss mich mal erkundigen, was man in den renommierten Nachhilfeinstituten verdienen würde, wenn man sich an vier oder fünf Nachmittagen zur Verfügung stellen würde. *g*
 
Nun, kommt natürlich auf Fach und Stufe an.

Zuallererst als studentische Mitarbeiterin an der Uni, dann sehr gerne bei Schulbuchverlagen, als pädagogischer Mitarbeiter in Projekten in Museen und Ausstellungen, in Vereinen der Kinder- und Jugendarbeit/-bildung, bei der Entwicklung von Lernsoftware, in privaten Bildungseinrichtungen, VHS...

Mehr fällt mir grad so ad hoc nicht ein, da gibts aber noch mehr.
 
@ weidebirke: die warten auch alle gerade auf mich.

Vielfach neben die doch eher jemanden, der BEREITS examiniert ist.
 
In diesem Fall weiß ichs einfach genau, ganz genau.

Klar sitzen die nicht jeden Morgen und wundern sich, wo Frau Insel bleibt, Du musst Dich schon drum bemühen. Aber arbeiten kann man dort, wenn man denn will.
 

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