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Wenn die Eltern Geld verlangen

  • Starter*in Starter*in Dr. Island
  • Datum Start Datum Start
AW: Wenn man nur die teuren Städte fürs Studium wählt (-;

HIER kann man WESENTLICH preisgünstiger wohnen in WGs.

Zweier-WG-- superkomfortabel (Heizung,Parkett,Bad,Einbauküche war auch drin) für Warmmiete 350Eu--reicht für 2 Mädels,ist 'ne große Wohnung , Park daneben,fast Innenstadt.
(In der Wohnung drüber wohnen sie sogar zu viert ,geht auch)

Billigere Wohnungen gibts in Wächterhäusern.

Bei uns in Hamburg ist es schwierig.
Meinst du, ich habe mich dahin gehend noch nie informiert?
 
der Kredit vom BAföG ist bescheuert.

Bei Kfw fällt übrigens noch mal eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von 250 Euro an.
 
du kannst dir das vom studentenwerk glaube vermitteln lassen, evtl. ist dann die bearbeitungsgebühr nicht so hoch?

aber immerhin hast du dann nicht so einen stress wegen der rückzahlung
 
das während des Referendariats alles schon zurückzahlen zu müssen, finde ich ganz furchtbar. 🙁 Nun gut, je nachdem, wo man studiert. Aber als Ref. zahlt man derlei ja nun nicht gerade aus der Portokasse.
 
Bei meinen Eltern ist das mit dieser Finanzsache schon eine regelrechte Manie, die somit auf mich mit überschwappt. Hört euch doch so ein Gejammer mal den ganzen Tag an!

Auf der einen Seite sind die nur am Jammern, von wegen sie müssen sich überall einsparen ETC. ETC.ETC, aber sind nicht mal dazu imstande, Wohngeld zu beantragen. Außerdem, wenn sie wirklich so arme Schlucker wären, dürfte meine Mutter nicht rauchen, dürften sie sich nicht monatlich neuen technischen Schnickschnack holen und auch nicht zwei mal pro Jahr in einen 14-tägigen Urlaub fahren, der auch mehrere Hundert Euronen kostet. Bei jemandem, der angeblich wenig hat und so viel jammert, würde man dieses Spektrum an Ausgaben dann nicht erwarten. Die müssen pro Monat wirklich so und so viel an Geld einsparen, um sich die ganzen Extras leisten zu können. Wie genau sie das jetzt machen, weiß ich nicht, da ich die exakten Kosten für die Wohnung, die Nebenkosten etc. nicht kenne.

Aber meine Eltern wollen mir erzählen (das sind so schwammige Werte, mit denen sie oft hantieren), dass sie für die HEW alleine 200 Euro im Monat zahlen, dann liegt die Miete bei 320 Euro (Reihenhaus mit 80 Quadratmeter + 700 qm Garten), Essen soll angeblich auf 80-100 Euro pro Woche hinauslaufen (das glaube ich denen auch nicht so ganz, zumal sie ja für mich nicht zu 100% mit einkaufen gehen - ich bin doch oft auch gar nicht da!!!). Dann raucht meine Mutter etc. Wie die, wenn mein Vater irgendwas zwischen 860-960 Euro verdient, sie die 184 Euro Kindergeld + 50 Euro von meiner Oma haben, noch so viel sparen können, ist mir ein Rätsel.

Das einzige, was eben auffällt: die gehen überhaupt nicht weiter weg, kaufen sich selten Kleidung (und wenn, dann nur auf dem Flohmarkt oder bei Ebay) und haben auch sonst keine Hobbies richtig. Ferner müssen sie für mich nicht das ultimative Geld im Monat hinblättern. (siehe weiter oben).

Ganz ehrlich, ich könnte mir eine eigene Bude mit richtigem Hausstand nicht mal so eben finanzieren, respektive könnte ich mir solche Urlaube auch nicht erlauben.

Dafür sparen meine Eltern an allen Elementardingen. Sei es am Essen, am Duschen (sie gehen wirklich nur 2x wöchentlich mal baden), an der Heizung etc. Die heizen das Badezimmer im Winter bei Minusgraden nur mit 7°c Raumtemperatur. Da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Die Zimmertemperatur betrug bei mir im Winter auch nur so 14-17°c. (ich habe mir das mehrmals höher gestellt, aber da die Wohnung insgesamt auch noch so schlecht isoliert ist, bekommt man die Zimmer nur beim richtig starken Aufdrehen der Heizungen mal auf 20-22°c). Wenn man in meinem Zimmer im Winter viel sitzt, ist das kaum auszuhalten. Ich habe mich infolgedessen häufig nur noch in der Küche oder im Wohnzimmer aufgehalten.

Alleine wegen des Heizens und Duschens habe ich seit Jahren Krach mit denen. Vor allem wegen des Heizens kann man bei uns im Winter nicht mal richtig Besuch empfangen. Meine Güte, die Freunde haben sich bei mir bereits beschwert, dass es bei uns fast so kalt wie draußen ist. Dann ist die Sache natürlich mit dem Durchgangszimmer auch so eine Sache. Ich meine, wer mag das gerne erzählen, dass er als Mittzwanziger in einem Durchgangszimmer wohnt?

Gerade bei diesen schlechten Wohnbedingungen, die meine Eltern mir zumuten (an vielem könnte man durchaus etwas ändern), sehe ich das bestimmt nicht ein, mehr als 100 Euro zu bezahlen. Zumal sie mich ja auch schon zu Schulzeiten nicht großartig unterstützt haben finanziell betrachtet. Meine Oma hat das auch schon gesagt: "Selbst als dein Vater 1500 Euro verdient hat, hast du zwischen 12-18 lediglich 20 Euro Taschengeld bekommen." ). Ich bin immer nur an der kurzen Leine gewesen, total überbehütet aufgewachsen, dann sind mir diese Pampa-Urlaube ständig zugemutet worden oder ich bin zu meiner Oma dann geschickt worden.

Beim jetzigen Urlaub haben sie mich vor die Wahl gestellt: entweder du zahlst die ganzen laufenden Kosten zu Hause selbst - was dann wohl so auf 300-400 Euro hinausgelaufen wäre, oder du musst eben mitkommen und hast alles umsonst. Ich verstehe diese Logik an den ganzen Sachen nicht.

Meine Eltern haben bei sich im Schlafzimmer übrigens gar keine Heizung. Bei denen ist im Winter 5°c. Und dann wundern die sich, dass sie nur krank sind? Oder dass sie nur Schmerzen haben...
Mir kann niemand erzählen, dass sich so etwas dauerhaft nicht bemerkbar macht. Ich meine, ich habe zumindest noch 15-17°c bei mir im Zimmer.

Es ist einfach lächerlich und peinlich, über so etwas ständig diskutieren zu müssen. Aber wenn ich kein Kindergeld und kein BAföG im herkömmlichen Sinne mehr bekomme, wird das mit dem Auszug noch schwieriger. Ich muss mir eventuell für die Zeit nach dem Ausland wirklich etwas anderes überlegen.

Die merken das auch einfach nicht, obwohl ich mich immer wieder beschwere und das auch auf normaler Ebene zu ihnen sage, dass sie von den Bedürfnissen einer jungen Erwachsenen keinerlei Ahnung haben. Wenn ich was kritisiere, kommt höchstens Gelächter, Klugscheißerei, ich stelle mich total an etc. Die nehmen mich doch gar nicht Ernst. Auf der einen Seite wollen die mit ihrer Akademikertochter protzen, aber eben auf der anderen Seite auch für diese nichts weiter tun.

Wenn ich besser verdienen würde und es meinen Eltern finanziell so schlecht ginge, dass da nicht mehr viel Geld, würde ich sie durchaus unterstützen. Aber meine schicken mich ja eher noch arbeiten oder lassen mich einen teuren Kredit aufnehmen, als mich nur mal 9 Monate lang in der wichtigsten Phase zu unterstützen. Ich meine, das Referendariat und das Staatsexamen zwei sind auch nicht ohne; aber das Staatsexamen I ist erst mal der Eintritt, um überhaupt mal ins Berufsleben zu kommen. Das denen das so am A**** vorbeigeht, verstehe ich nicht.

Ich meine, wenn ich wirklich 1000 Euro netto im Monat verdienen würde, wäre es kein Problem, sich an allen Kosten zu beteiligen; aber wenn man mit Mühe und Not gerade mal 500-700 Euro zusammenbekommt? Um das Geld, was mein Vater netto hat, zu verdienen, müsste ich weitaus mehr arbeiten gehen als er. Er hat bei seiner Halbtagsstelle, bei 5h pro Tag, wirklich mit 940-960 + ab und zu einen Bonus (Betriebsrat, Sonderschicht) wirklich einen vernünftigen Lohn noch heraus. Davon kann man zumindest leben. Wenn meine Eltern ihre Prioritäten bloß nicht so falsch setzen würden.

Ich müsste, um 900 Euro netto, als ungelernte Kraft herauszuhaben wirklich schon enorm viel arbeiten gehen. Es wird einem ja v.a. auch noch die Rente vom Bruttolohn abgezogen. Sind beim Studi 9,5%.

LG
Insel
 
Meine Mutter geht im Übrigen selbst nicht auf Lohnsteuerkarte nebenher arbeiten, weil sie es nicht einsieht, dass sie mir, im Falle einer BAföG-Kürzung (zu der es ab einem Gehalt ab 1300/1500 Euro ja kommen würde) nicht einsähe, mir die 50-100 Euro im Monat aufzustocken.

Wenn Eltern so etwas zu einem sagen???

Sie arbeitet dann lieber schwarz. Obwohl meine Eltern dann mitunter im Monat dadurch so viel Geld haben, dass man mir das BAföG wohl bereits um 50-100 Euro kürzen würde. (also auf offizieller Basis)

Ich meine, wenn ich so was zu hören bekomme, dann würde ich im Falle, wenn ich meine Eltern unterstützen sollte, mich ins Ausland absetzen. Bin ich ganz ehrlich. Weil, wenn Eltern so was sagen???!!!
 
Die Eltern von Insel haben einen Schaden. Sieht man doch in Insels beiden Beiträgen auf S. 8. Find es unerhört, dass die Eltern in der Examensphase, die neun Monate dauert (ich habe das selbst auch studiert), so viel Schotter von ihr erwarten. Mann, die Frau kriegt kein Kindergeld, kein BAföG und sie muss sich selber krankenversichern. Die braucht doch erst mal nen Job, wo sie überhaupt so viel netto verdient, wie sie es oben vorgerechnet hat.

Warum sucht sich die Mutter keinen Job?
Boah, wie kann man zu seiner fleißigen Tochter, die gute studentische Leistungen erbringt, sagen: "Ich gehe nicht offiziell arbeiten, damit ich dir kein Geld geben muss. Von mir bekommst du so keinen Cent!"
Ist den Eltern von Insel so was nicht peinlich?
Ich denke mal, dass ihre Eltern ganz schön ungebildet sind. Meine Eltern hätten das auch nie von mir verlangt, als Student 200 Euro zu verlangen. Die Eltern müssen den Studenten doch finanzieren und nicht andersherum

Soll Insel den Eltern die Urlaube finanzieren, oder was?

Wenn sie 650-700 Euro netto raus haben will, muss sie echt 20-30 h pro Woche schuften. Kredit finde ich auch nicht besser.

Sie finanziert doch vieles selbst. Sehen das die Eltern nicht? Ich denke, dass die sich an ihr bereichern wollen.
 
@ Gast: aber es lässt mich ja sonst auch niemand für unter 200 Euro bei sich wohnen. Abgesehen vielleicht von meiner Oma.
 

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