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Wenn die Angst in dir wohnt

I

its mee

Gast
Eigentlich versuche ich immer positiv zu sein und alles mir mögliche zu tun um eine gute Zukunft zu haben.
Manchmal falle auch ich sehr tief und mein letztes tief haben einige von euch ja mitbekommen.

Wenn ich also, aufstehe und alles erledige was zu erledigen ist und dann Abends da sitze und mir denke eigentlich war es ein guter Tag, nicht mal groß über die kleinen Belastungen nachdenke und dann sind meine Nachbarn etwas lauter und ich bekomm so ne sch*** Panikattacke die mir schmerzlich bewusst macht das ich doch kaputter bin als ich es mir die ganze Zeit versuche einzureden.

Wie schon letztens geschrieben. Ich wünschte es wäre alles weg und es ginge mir einfach gut. Ich gebe mir so mühe das es mir gut geht aber diese Geräusche oder kleinigkeiten, wie das ich ne Jacke mal woanders aufgehängt habe als sonst und im Augenwinkel dachte da steht jemand hinter mir!
Das tut echt weh, wenn einem dann klar wird warum man eigentlich so Angst hat.

Ich wurde von soviel schmerz geprägt. Das es wohl länger dauern wird als ich dachte um eine gesunde Psyche zu besitzen. Ich war wohl zu optimistisch was meine Therapie betrifft.

Hatte wohl echt naiverweise gedacht ich gehe dahin und alles wird gut!
Versteht mich nicht falsch es ist am gut werden. Aber ich wünschte es ginge wohl schneller.

Ich hasse diese Angst und wie sie mich manchmal lehmt. Ich hasse das Gefühl, wie einen Stich ins Herz jedesmal.

Ich wollte wohl einfach mal irgendwas schreiben.Hab ich ja solange nicht^^
 
A

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Re: Wenn die Angst in dir wohnt
Woher kommt denn diese Angst?
Wovor hast du Angst?
Was machst du dagegen? (nimmst du Tabletten, hast du ein Ritual um den Stress wieder zu deaktivieren?)

Weshalb hörst du deine Nachbarn, wohnst du in der Stadt?

Bekommen deine Kinder mit dass du teilweise Angst/Panik hast?
 
Hallo Its mee,

denke an den Schneeball. Wenn ich mir Dein Posting heute ansehe und das vor 2 Wochen, dann klingt alles schon wesentlich positiver. Das mit den Panikattacken, das wird nicht so einfach aufhören. Aber zweifel die Theraphie nicht an.
Was hast Du denn gedacht, wie lange es dauert, bist Du wieder gesund bist?

Liebe Grüße... Eisi
 
Aber zweifel die Theraphie nicht an.
Was hast Du denn gedacht, wie lange es dauert, bist Du wieder gesund bist?

Ich hatte wohl gehofft das es zumindest in paar Monaten besser ist. Und bis in einem Jahr sogut wie ok. Aber ich denke nicht das ich das in einem Jahr alles aufarbeiten kann. Vl doch aber ich weiß nicht. Das war halt gerade wieder schwer. Weil irgendwie alles wachgerufen wurde und ich irgendwie immer noch total unruhig bin.
 
Woher kommt denn diese Angst?
Wovor hast du Angst?
Was machst du dagegen? (nimmst du Tabletten, hast du ein Ritual um den Stress wieder zu deaktivieren?)

Weshalb hörst du deine Nachbarn, wohnst du in der Stadt?

Ja ich wohne in der Stadt.

Nein, ich nehme keine Tabletten. Habe mir angewöhnt meiner Angst entgegen zu gehen. Und versuche statt gelehmt eher Kampfbereit zu sein. Aber das ist echt schwer mich da selbst rauszuholen. Und ich rede mir kräftig ein das es nichts gibt wovor ich Angst haben muss.

Woher das kommt ist etwas viel zu erklären. Ich bin eigentlich meine ganze Kindheit und Teenie Zeit mit Gewalt konfrontiert worden.
 
Ich hatte wohl gehofft das es zumindest in paar Monaten besser ist. Und bis in einem Jahr sogut wie ok.

Ein Jahr hört sich doch gut an. Allerdings würde das bedeuten, dass Du dann wirklich JEDE Hilfe annehmen müsstest, die Du kriegen kannst. Also Therapie und Klinik und dann natürlich alles machst, um was man Dich dort bittet. Unter dieser Voraussetzung hört sich ein Jahr realistisch an.

Aber ich denke nicht das ich das in einem Jahr alles aufarbeiten kann. Vl doch aber ich weiß nicht.

Ich glaube schon, unter den oben genannten Voraussetzungen, dass Du auch mit der Aufarbeitung in einem Jahr soweit sein wirst, dass Du das nicht mehr als so belastend und schwer empfinden wirst.

Du musst einfach am Ball bleiben. Das ist auch mit allen anderen Dingen so, in denen man besser werden will. Je mehr Zeit man darin investiert, je mehr Hilfe man sich von anderen holt, desto schneller erreicht man sein Ziel.

Ich habe ein gutes Gefühl, dass Du es schaffen kannst...

Liebe Grüße... Eisi
 
Hallo its mee,

ich habe jetzt mal ein bisschen gelesen, was du geschrieben hast und da kann ich sehr gut verstehen, dass du so sehr verängstigt bist. Tut mir sehr leid, was dir alles zugestoßen ist.

Angst kann lähmen und sie kann auch alle anderen Sinneswahrnehmungen verfälschen. Es ist eines der stärksten und bedrohlichsten Gefühle, die wir empfinden können. Wenn man von Ängsten umklammert wird, ist man regelrecht handlungsunfähig. Du bist auch ein sehr nachdenklicher Mensch und machst dir über vieles Gedanken. Deine Unsicherheit und deine Ängste bestimmen vermutlich dein ganzes Leben.

Es ist prima, dass du Therapien machst und es ist auch schön, dass du hier schreibst. 🙂 Du musst über alles Reden denn die schlimmen Dinge, die dir wiederfahren sind, müssen aus dir raus, immer und immer wieder. Nur so kannst du das verarbeiten.

Wie lebst du denn so? Hast du Menschen, denen du vertrauen kannst und vor denen du keine Angst hast? Kannst du einer Tätigkeit nachgehen? (Sorry, wenn ich so dumm frage, ich habe nicht alles von dir gelesen.)

Niemals aufgeben!

Viele Grüße
Andreas
 
Ich habe ein gutes Gefühl, dass Du es schaffen kannst...

Danke das du das glaubst. Ich gebe mir echt mühe das es gut wird. Ich bin glaube ich auch bald soweit noch zusätzlich zur Therapie Hilfe anzunehmen. Habe auch in der Therapie darüber gesprochen und mein Therapeut meint das wir das hinkriegen das ich keine Angst mehr davor hab Hilfe anzunehmen.

Für mich war das, In die Therapie gehen schon ein echt heftiger Schritt. Und jtz um noch mehr Hilfe zu bitten ist echt schwer für mich, weswegen ich einfach noch etwas Zeit brauche.
 
Wie lebst du denn so? Hast du Menschen, denen du vertrauen kannst und vor denen du keine Angst hast? Kannst du einer Tätigkeit nachgehen? (Sorry, wenn ich so dumm frage, ich habe nicht alles von dir gelesen.)

Wie ich Lebe? Irgendwie einsam. Und irgendwie auch nicht.

Menschen denen ich vertraue gibt es. Aber es ist so das die selber sehr viel zu tun haben und deshalb sehr wenig bis gar keine Zeit für mich haben.

Ich arbeite derzeit nicht Hoffte aber eigentlich bis März/April soweit zu sein das ich arbeiten gehen kann ohne davon überfordert zu sein. Ich will arbeiten und schäme mich immer mehr dafür das ich irgendwie nichts tue. Das nervt mich ganz schön da ich eigentlich immer echt gerne arbeiten gegangen bin
 
Für mich war das, In die Therapie gehen schon ein echt heftiger Schritt. Und jtz um noch mehr Hilfe zu bitten ist echt schwer für mich, weswegen ich einfach noch etwas Zeit brauche.

Ich weiss nicht, ob das, was ich Dir jetzt sage, so rüberkommt, wie ich es meine: Wenn "etwas schneller gehen" für Dich 1 Jahr ist, dann ist "noch etwas Zeit brauchen" vollkommen in Ordnung.

Lass Dich von niemanden unter Druck setzen, aber vergiss dabei nicht, auf Deinen Körper zu hören.

Liebe Grüße... Eisi
 

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