Es gab Gespräche, aber das Problem bei meinem Vater ist... beim Gespräch zeigt er Interesse etwas zu ändern, aber wenn das Gespräch endet, dann ändert er nichts oder er macht genau das Gegenteil.
Erstmal: Schön, dass du etwas ausführlicher geworden bist. So versteht man etwas mehr von deiner Situation.
Die Frage war doch, warum du deinen Vater nicht direkt fragst, an wen er die Firma übergeben will und nicht, was er ändern will. Aber du hast auch geschrieben, dass es deinem Vater nicht passt, dass du vieles ändern willst und er dir deswegen nicht die Firma übertragen will ...
Will der Mitarbeiter denn gar nichts ändern? Vielleicht doch, nur hält der sich mit seinen Änderungsvorstellungen wohl zurück, weil er weiß, dass dein Vater gegen Änderungen ist.
Wenn der Mitarbeiter dann das Sagen hat, wird er sicherlich auch anders weitermachen.
Diese Menschen wissen genau, wie sie taktieren müssen: den anderen in Sicherheit wiegen und wenn man sie dann am Steuer sitzen, etwas ganz anderes machen.
Wenn er es ihm überlässt dann muss ich mir sowieso eine neue Stelle suchen. Der Mitarbeiter hat mal gesagt, dass er zuerst mich feuern würde, wenn ihm die Firma gehören würde.
Das ist schon ziemlich dreist!
Weiß dein Vater von dieser unverschämten Aussage?
Was wäre den anderen Mitarbeitern denn lieber? Dass der Mitarbeiter sie führt oder du?
Könntest du noch etwas tun, damit die Entscheidung zu deinen Gunsten ausfällt oder bist du dir vielleicht eigentlich schon sicher, dass der Mitarbeiter die Firma erhält? Es klingt so, als würdest du schon erwarten, dass die Firma an den Mitarbeiter gehen wird. Aber das wird nur dein Vater wissen, also frag ihn endlich direkt (und lass dabei die Änderungen weg). Sag ihm sachlich, dass du für dich planen musst. Er soll einfach mit Ja oder Nein antworten, ob du die Firma bekommst. Ganz kurz.