Pfefferminzdrops
Sehr aktives Mitglied
Es ist natürlich auch ein Weg, sich die Augen zuzuhalten und sich dann zu beklagen, nichts sehen zu können. So kommst du mir ein bisschen vor - die Beiträge von @Zebaothling treffen es für mich hervorragend.
Deine Kindheit mag in großen Teilen fremdbestimmt worden und dir damit Grenzen gesetzt worden sein. Es klingt aber ein bisschen einfach, dies als Erklärung für deine zig Jahre ab dem Erwachsenenalter zu gebrauchen. Selbst aus schwierigen Startbedingungen kann ein Mensch etwas machen. Du bist doch keine willenlose Billardkugel, die über 5 Jahrzehnte fremdgesteuert durch die Welt geschubst wurde - und falls doch, darfst du dich an die eigene Nase packen und hast dann auch deinen Schuldigen gefunden.
Und natürlich kann man auch in jungen Jahren auf Verhütung achten. Was ist das für ein Quatsch, dass Schwangerschaften in den Siebzigern eine Frage des Schicksals waren. Du wirst Gründe haben, deine Mutter hier frei von Verantwortung sehen zu wollen. Allerdings löst diese Schuldfrage ohnehin dein aktuelles Problem nicht. Diese Lösung liegt allein in dir drin.
Ich würde mich schnellstmöglich in Therapie begeben, um deine Herausforderungen systemstisch angehen und vor allem aufarbeiten zu können. Das ist seit Jahrzehnten schon überfällig und hätte dir womöglich viel Leid erspart. Deine 35 letzten Lebensjahre, die du in der Schilderung hier ausgeklammert hast, sind sicherlich genauso wichtig wie die ersten 15 deines Lebens.
Falls deine Fußprobleme pschosomatisch bedingt sind werden die sich recht sicher nicht in Luft auflösen. Sie vereiteln dir wortwörtlich das Weiterlaufen im Leben.. oder erschweren es zumindest. Und so grne wie du dich offensichtlich ins Ausgeliefertsein und die damit verbundene Passivität flüchtest, ist das wohl die nächste willkommene Ausrede, selber nicht endlich in die Puschen kommen zu können.
Der Schlüssel liegt einzig in dir, Rusty! Wenn du das erkannt und verinnerlicht hast, kann es auch mit Mitte 50 noch aufwärts gehen. An die Hand wirst du dich aber selber nehmen müssen. Und klar kannst du dir Unterstützer an die Seite holen, die dir das leichter machen, auch als Unscheinbarer. Dazu solltest du aber (im übertragenen Sinn) gewaschene Hände, gekämmte Haare haben und einen sauberen Pulli tragen und vor allem einen aufrechten Gang. Selbstmitleid ist da kein guter Ratgeber.
Deine Kindheit mag in großen Teilen fremdbestimmt worden und dir damit Grenzen gesetzt worden sein. Es klingt aber ein bisschen einfach, dies als Erklärung für deine zig Jahre ab dem Erwachsenenalter zu gebrauchen. Selbst aus schwierigen Startbedingungen kann ein Mensch etwas machen. Du bist doch keine willenlose Billardkugel, die über 5 Jahrzehnte fremdgesteuert durch die Welt geschubst wurde - und falls doch, darfst du dich an die eigene Nase packen und hast dann auch deinen Schuldigen gefunden.
Und natürlich kann man auch in jungen Jahren auf Verhütung achten. Was ist das für ein Quatsch, dass Schwangerschaften in den Siebzigern eine Frage des Schicksals waren. Du wirst Gründe haben, deine Mutter hier frei von Verantwortung sehen zu wollen. Allerdings löst diese Schuldfrage ohnehin dein aktuelles Problem nicht. Diese Lösung liegt allein in dir drin.
Ich würde mich schnellstmöglich in Therapie begeben, um deine Herausforderungen systemstisch angehen und vor allem aufarbeiten zu können. Das ist seit Jahrzehnten schon überfällig und hätte dir womöglich viel Leid erspart. Deine 35 letzten Lebensjahre, die du in der Schilderung hier ausgeklammert hast, sind sicherlich genauso wichtig wie die ersten 15 deines Lebens.
Falls deine Fußprobleme pschosomatisch bedingt sind werden die sich recht sicher nicht in Luft auflösen. Sie vereiteln dir wortwörtlich das Weiterlaufen im Leben.. oder erschweren es zumindest. Und so grne wie du dich offensichtlich ins Ausgeliefertsein und die damit verbundene Passivität flüchtest, ist das wohl die nächste willkommene Ausrede, selber nicht endlich in die Puschen kommen zu können.
Der Schlüssel liegt einzig in dir, Rusty! Wenn du das erkannt und verinnerlicht hast, kann es auch mit Mitte 50 noch aufwärts gehen. An die Hand wirst du dich aber selber nehmen müssen. Und klar kannst du dir Unterstützer an die Seite holen, die dir das leichter machen, auch als Unscheinbarer. Dazu solltest du aber (im übertragenen Sinn) gewaschene Hände, gekämmte Haare haben und einen sauberen Pulli tragen und vor allem einen aufrechten Gang. Selbstmitleid ist da kein guter Ratgeber.
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