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Welches Gehalt ist aus Eurer Sicht viel oder wenig ?

Viel ist für mich 8000 - 9000 € im Monat. Wenig alles unter 3500 €. Ich selbst liege bei etwas mehr als 6500
Ähnlich sehe ich das auch. Ich verdiene brutto 6770 € im Monat. Netto sind es immer noch über 4.100 €. Aber kein Weihnachtsgeld. Bin verbeamtet, unverheiratet und in Steuerklasse 1. Für das Geld habe ich genug tun müssen und muss es in einem akademischen Beruf weiterhin.
 
Bei diesem Thread müsste jeder angeben, wie alt er ist, in welchem Beruf er arbeitet, ob und ggf. was er studiert hat, wieviele Wochenstunden er arbeitet und wie hoch sein Brutto und Netto sind. Es kommt auch darauf an, ob jemand Sonderzuwendungen bekommt, wie sein Familienstand ist und wie hoch das Familieneinkommen und die Zahl der von diesem Einkommen zu unterhaltenden Personen sind. Bei Beamten ist das Netto im Verhältnis zum Brutto höher als bei Tarifbeschäftigten, weil Beamte zwar Lohnsteuer, den Solidarbeitrag und ggf. auch Kirchensteuer zahlen, aber keine Abgaben für die Sozial- und Rentenversicherung. Dafür bekommen aber Tarifbeschäftigte in der freien Wirtschaft bei gleicher Qualifikation und für vergleichbare Tätigkeiten oft ein deutlich höheres Brutto als Beamte.

Ob man mit seinem Verdienst gut auskommen kann, hängt neben den genannten Faktoren auch davon ab, in welchem Bundesland und in welcher Gegend man lebt, wie hoch die Lebenshaltungskosten sind, ob man zur Miete oder im schuldenfreien Eigenheim lebt usw. Ich finde es wenig aussagekräftig, nackte Zahlen miteinander zu vergleichen. Selber bin ich im höheren Verwaltungsdienst mit A 16-Besoldung, Vollzeit, unverheiratet, keine Kinder, zahle auch Kirchensteuer. Anhand meiner sonstigen Angaben kann sich nun jeder mit Hilfe der einschlägigen Tabellen ausrechnen, wie hoch in mein Einkommen mindestens ist. Die Beamtenbesoldung ist ja von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, auch macht es einen Unterschied, ob man beim Bund, Land oder einer Kommune beschäftigt ist. Aber die Spanne kann sich schon jeder in etwa ausrechnen. Vergütung für eventuelle Nebentätigkeiten werden dabei natürlich nicht berücksichtligt.
 
Ich glaube, ab jetzt schreibe ich gleich total überzogene Gehaltsforderungen in die Bewerbungen.

Komischerweise melden sich die Firmen dann grade. Seltsame Sache.
 
Als Kind habe ich mir mal ausgerechnet, wie viel Geld im ich Leben monatlich brauche. Ich glaube inklusiver großer Playmobil Ritterburg kam ich auf 800 €, was ich schon als extrem viel Geld empfand 😀

Man muss dazu sagen, dass mein Großvater damals mit Rente UND Kriegsbeschädigtenrente auf 1.200 € netto kam und damit Hauptverdiener meiner Familie war (Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen).

Heute würde ich sagen, dass alles bis 1.500 netto wenig ist, aber es kommt auf unendlich viele Faktoren an wie Eugenie so richtig aufgezählt hat. Für den Single ohne große Ansprüche können 1.500 € viel Kohle sein.

Umgekehrt habe ich Freunde (Doppelverdiener) mit jeweils über 3.000 € netto, die problemlos alles ausgeben. Ja so eine Kreuzfahrt in der Hauptsaison kostet auch schon mal 5.000 € und ein 3-Personenhaushalt braucht mal alle paar Jahre 3 Neuwagen 😉

"Viel" ist halt ein sehr relativer Begriff. Was ist damit gemeint? "Viel" im Sinne von mehr als der Durchschnitt oder "viel" im Sinne von "ich kann mir alle Wünsche erfüllen". Letzteres hängt dann aber von meinen Wünschen ab 😉
 
Und nun? Gratuliere! [...] Bei mir 15124,- monatlich *

Und nun: welchen Sinn soll das machen, ohne Angabe des Berufs mitzuteilen, zudem anonym auch noch, was man denn monatlich zur Verfügung hat? Und beim letzten Gast, brutto oder netto? Welchen Sinn macht es eine Zahl, die noch nicht einmal der Wahrheit entsprechen muss, nicht in Relation setzen zu können zu einem Beruf, einer Position, einer Qualifikation, der Größe des Arbeitgebers und der Region in welcher das Leben verbracht wird??? Werden Überstunden eingerechnet oder nicht, haben wir eine 35- oder 40-Stunden Woche usw. ...

Und selbst, wenn man diese Zahl in Relation setzen könnte zu o.g. Faktoren, wer entscheidet denn bitteschön, ob dies nun viel, wenig oder passend ist? Das wird wohl rein subjektives Empfinden sein und auch in Korrelation zu den persönlichen Ansprüchen des Gehaltsempfängers stehen (zusätzlich zu anderen Faktoren). Und wenn man diese nicht kennt, dann ist leider jegliche Antwort wertlos, außer natürlich insofern nicht, als dass man sich ausnahmsweise auch mal selbst auf die Schulter klopfen kann.


* in Thai-Bhat zum Kurs von gerade eben. Achso, das war nur mein Lohnzettel vom 400,- Job ;-))))

Ja, hast Recht. Die objektiven Angaben fehlen. Das haben die anderen aber auch teilweise nicht geliefert und da hast Du Dich nicht aufgeregt.

6532 brutto inkl. Sonderzahlungen. Ansonsten 6000 brutto. Macht 3920 netto. 40 Jahre. It-Berater. Abschluss in Informatik. Arbeitgeber hat 4000 MA davon 1000 in Deutschland. Ab der 10 Überstunde werden Stunden vergütet, sind aber in obiger Summe nicht enthalten. Arbeitsstunden real ca. 43 Stunden mit extremen Stress. Arbeitsort Bayern.

Da in der Frage stand, welches Gehalt aus EURER Sicht viel ist, muss ich nicht auf die vermuteten persönlichen Umstände eingehen, sondern nur meine SUBJEKTIVE Sicht der Dinge angeben. Das war die Frage. Nicht mehr und nicht weniger. Somit erübrigt sich deine Kritik aus dem letzten Absatz.
 
Ich verdiene als Freiberufler 20000 Euro im Jahr. Nachdem mir Staat und Ämter alles abziehen bleiben nichtmal 15000 Netto im Jahr was so 1200 Netto im Monat entsprechen. Trotz diesen Armutsverdienstes Zahle ich mehrere Tausend Euro allein für die Krankenkasse im Jahr.
In diesem Land ist man als Selbständiger wirklich arm dran.
Ich muss nicht erwähnen das ich davon nicht leben kann.
So bin ich einer dieser Aufstocker der sich auch noch mit dem Hartz4 Amt rumschlagen muss und sich immer rechtfertigen muss.
 
Es kommt wirklich irrsinnig auf die Gegend an wo man lebt. Meine 48000€ p.a. hören sich erstmal viel an, aber ich lebe im Raum München. Letzenedes zahle ich fü meine Wohnung + Parkplatz 1600€ mtl., und die ist wirklich nichts besonderes. Damit sind 2/3 von meinem Nettogehalt wieder weg.

In Hof oder Ansbach könnte ich dagegen jeden Monat 1000€ weglegen.
 
Und nun? Gratuliere! [...] Bei mir 15124,- monatlich *

Und nun: welchen Sinn soll das machen, ohne Angabe des Berufs mitzuteilen, zudem anonym auch noch, was man denn monatlich zur Verfügung hat? Und beim letzten Gast, brutto oder netto? Welchen Sinn macht es eine Zahl, die noch nicht einmal der Wahrheit entsprechen muss, nicht in Relation setzen zu können zu einem Beruf, einer Position, einer Qualifikation, der Größe des Arbeitgebers und der Region in welcher das Leben verbracht wird??? Werden Überstunden eingerechnet oder nicht, haben wir eine 35- oder 40-Stunden Woche usw. ...

Und selbst, wenn man diese Zahl in Relation setzen könnte zu o.g. Faktoren, wer entscheidet denn bitteschön, ob dies nun viel, wenig oder passend ist? Das wird wohl rein subjektives Empfinden sein und auch in Korrelation zu den persönlichen Ansprüchen des Gehaltsempfängers stehen (zusätzlich zu anderen Faktoren). Und wenn man diese nicht kennt, dann ist leider jegliche Antwort wertlos, außer natürlich insofern nicht, als dass man sich ausnahmsweise auch mal selbst auf die Schulter klopfen kann.


* in Thai-Bhat zum Kurs von gerade eben. Achso, das war nur mein Lohnzettel vom 400,- Job ;-))))

Wieder einer, der auf den Besserverdienern rumhackt. Komisch, dass du die anderen Zahlen nicht kritisiert hast. Dort standen auch keine Details. 😉
 
Aus meiner Sicht ist ein Gehalt wenig, wenn es grade so zum Leben ausreicht. Viel ist es dann, wenn man gut davon Leben kann UND sich einen gewissen zusätzlichen Luxus leisten kann. Das in Zahlen wiederzugeben ist wenig sinnvoll, da dazu die Unterschiede in Deutschland zu verschieden sind. Jemand der in einer Großstadt monatlich 1000€ brutto mehr verdient als in einer Kleinstadt wird wahrscheinlich nicht besser leben, weil alleine die Miete schon bis zu 500€ höher ist.

Ich bekomme ein Fixgehalt von 36.000€ jährlich + bis zu 6.000€ erfolgsabhängige Prämie. Arbeite im Raum Südthüringen/Nordbayern, habe eine Ausbildung und 5 Jahre Berufserfahrung. In München würde man darüber vielleicht lachen, aber ich bin sehr zufrieden damit. Ist nicht einfach hier in der Gegend überhaupt so viel zu verdienen.
 
Hallo,

vor ein paar Jahren verfolgte ich eine Disskussion im Radio zu dem Thema.

Dort war die These:
wer 200 Euro mehr als ich verdiene verdient viel mehr als ich,
wer 200 Euro weniger als ich verdient, verdient viel weniger als ich.

Gruß Hajooo
 

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