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Welches Gehalt ist aus Eurer Sicht viel oder wenig ?

Ich habe etwas mehr als 70000 € und kann max. 16000 noch variabel bei guten Leistungen erhalten.
Mein Gehalt ist gut und ermöglicht ein relativ sorgenfreies Leben, aber bei Weitem keinen hohen Lebensstandard.
Bin 37 Jahre, weiblich und habe etwas naturwissenschaftliches studiert.
 
Ich bin 23 Jahre, habe eine kaufmännische Ausbildung und arbeite in einem mittelständischen Unternehmen.

Ich verdiene etwas mehr als 2.500€ brutto und bekomme ca. 1.670€ netto ausbezahlt (SK 1). Meine Region gilt als "strukturschwach", in meinem Landkreis gibt es wenig Unternehmen und viele pendeln in die umliegenden Landkreise oder ziehen ganz weg. Entsprechend sind hier auch Mieten und allgemeine Lebenshaltungskosten relativ niedrig.

Daher bin Ich für den Moment und unter den Umständen relativ zufrieden mit meinem Gehalt.
 
Bin 30, habe Pädagogik studiert, arbeite 38 Stunden die Woche und verdiene 2800 Euro Brutto bei Stkl. 1 was 1800 Euro Netto entspricht. Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld.

Lebe in einer der strukturstärksten Regionen Deutschlands. Durchschnittliche 3 Zimmerwohnungen kosten hier zwischen 900-1000 Euro warm, wobei nach oben hin natürlich keine Grenzen gesetzt sind.

Für das, dass ich erst vor 6 Monaten eingestiegen bin (habe vor dem Studium was anderes gemacht) mag es auf den ersten Blick nicht schlecht sein, aber selbst mein Einstiegsgehalt liegt 200 Euro Brutto unter dem durchschnittlichen Einstiegsgehalt der Branche.

Ich empfinde meine Bezahlung als schlecht und dass ist sie auch, denn sie ist unterdurchschnittlich. Verglichen mit Altersgenoßen verdiene ich mieserabel, auch wenn es natürlich zum Leben reicht.

Große Entwicklungsmöglichkeiten gibt es auch nicht. Bei 3100 Brutto scheint Schluß zu sein, egal wie alt und wie erfahren.
Das wären dann knapp 2000 Netto. Nicht viel als Mann mit Studium.

Werde die Stelle wohl noch 2 Jahre lang machen und mich dann nochmal umsehen.
 
Mein Plan ist ja langfristig das umgekehrte: Mich hats für den Berufsei stieg vom (relativ) strukturschwachen Oberfranken nach München verweht. Mein 5 Jahresplan ist jedoch wieder nach Oberfranken zu gehen, trotzgeschätzten Lohneinbußen vom 20-30%. In München und Umland sehe ich kein Chance für meine Familienpläne. Die Miete, Eigentumswohnungen und einfach alles an Lebenserhaltungskosten sprengen jeden Gehalt den ich in näherer Zukunft als realistisch betrachte. Unter 100.000€ p.a. braucht man dort nicht anfangen. Und die Kultur in Franken ist einfach mehr meins.

Ich gehe dann von aus dass ich mit ca. 55.000 wieder nach Oberfranken komme, womit dort ich recht wohlhabend wäre.
 
Ich hab Naturwissenschaften studiert und im strukturschwachen Osten als Projektleiter gearbeitet. Zwar ohne direkte Personalverantwortung aber für das Ranschaffen des Geldes und der fachlichen Führung von 5...8 Personen verantwortlich. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht aber es gab max. 3500 brutto dafür. Damit war irgendwann Familie und die 180000 schulden fürs Eigenheim nicht mehr bezahlbar. Dann bin ich ins Management gewechselt und hab für weniger Arbeit 6000 bekommen und Steigerung in Richtung 8000 für noch weniger Arbeit waren in Sicht. Aber ich bin dafür nicht gemacht. Ich wollte Fachlich ordentlich arbeiten und ehrlich gegenüber jeden sein. Damit kommt man nicht weit und wird schnell entsorgt. Jetzt Pendel ich jede Woche insgesammt 1100km nach Bayern bekomme 5200 brutto als Ingenieur . Irgendwann werde ich wohl wieder unterbezahlt in den Osten gehen oder die Familie bricht auseinander. Wenn ich es tue dann ist auch wieder das Haus in Gefahr. Auch jetzt bleibt ja nichts übrig...Also keine wirkliche Wahl am liebsten würde ich aussteigen aber wegen der Kinder geht das nicht.
 
Ich möchte hier lieber unerkannt bleiben.
Nur so viel: 5 Jahre studiert (Bachelor, Master) und im Sozialbereich stieg ich mit einem Nettogehalt von 1300 Euro ein. 1300 Euro für 5 Jahre Studium!!! Mittlerweile sind es 1500 Euro, aber ein Aufstieg ist unwahrscheinlich.

Bin im Osten aufgewachsen und irgendwo auch dort verwurzelt, weshalb ein Umzug eher nicht zur Debatte stand.
Bin schon fürs Studium lange Strecken gefahren. Daher kam das nicht noch einmal in Frage.

Mit allem was sozial davor hat oder wo es um Kinder oder Menschen allgemein geht kann man kein Geld verdienen.
Das ist leider traurige Realität. Egal ob Studium oder Ausbildung.


Ich sehe mein Gehalt für ein Studium als schlecht an, weil ich genau wie der andere Pädagoge hier nicht sonderlich nach oben aufsteige.

Mein Plan ist es jetzt minimalistisch zu leben, um zu sparen und mir später noch ein Zweitstudium zu finanzieren, denn davon muss ich wenn ich alt bin unter der Brücke schlafen. Beim Thema Rente wird es mir jedes Mal übel.
 
Mein Gehalt finde ich nicht sonderlich viel - allerdings arbeite ich auch nur 19,5 Stunden die Woche, dafür sind dann 1,200 netto ganz gut. Außerdem gibt es im öffentlichen Dienst ja auch noch regelmäßige Tariferhöhungen; 2017 steht die nächste an. Jedenfalls kann ich davon leben, und Urlaub ist durchaus auch mal drin. Schön ist auch, dass ich Zeit für meine Hobbies und meine Doktorarbeit habe. 🙂 Ich finde, alles in allem ist das eine ganz prima Balance.
 
Hmmmm....... mein Mann hatte jahrelang 2.300 brutto. Ich nen 400 EUR Job. Davon leben wir mit einem Schulkind. Wir leben GUT. Wir kaufen NICHT beim Discounter ein, haben 2 Autos, fahren 2 mal im Jahr in Urlaub, verwöhnen unser Kind mit Geschenken UND haben jeden Monat 600 EUR weggespart.

Sorry, aber davon könnte ich ( mit Kind ) nicht gut leben...das klingt für mich auch eher nach Einsparen an allen Ecken und Enden. Urlaub heißt nicht unbedingt 5- Sterne Hotel, Autos gibt's auch in vielen Preisklassen, Kleidung und Essen je nach Marke.....da möchte ich nicht in einer Ehe von leben müssen...

Zuza
 
Sorry, aber davon könnte ich ( mit Kind ) nicht gut leben...das klingt für mich auch eher nach Einsparen an allen Ecken und Enden. Urlaub heißt nicht unbedingt 5- Sterne Hotel, Autos gibt's auch in vielen Preisklassen, Kleidung und Essen je nach Marke.....da möchte ich nicht in einer Ehe von leben müssen...

Zuza

Vergiss nicht, dass bei der Konstellation das Ehegattensplitting richtig reinhaut. Von den 2600€ darf der Ehemann dann 2400 € mit nach Hause bringen. Bei mir als Single sieht das wesentlich düsterer aus. 😀
 
also viel ist für mich 5000 brutto im monat, wenig so 1500brutto 2000-3000 brutto dürfen es schon sein, aber sind es in den meißten fällen nicht es sei denn man arbeitet 24h am tag und geld wird ja eh nur mit arbeit in verbindung gebracht von daher hat geld auch gar kein wert für mich
 

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