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Welche Sprache wählen / 2. Fremdsprache ab 6. Klasse

In Latein lernt man keine Fremdwörter oder medizinischen Fachbegriffe. Ich selbst habe an der VHS mal einen Grundkurs in Latein gemacht, in der Gruppe waren auch Schüler. Im Lateinunterricht ist die Grammatik sehr wichtig, Vokabeln selbst nicht so.
Wichtig ist, dass man sie z.B. beugen kann. Das wiederum erfordert viel Disziplin.
Sag mal, kann das sein, dass du überhaupt keine Ahnung hast, was Latein ist?

Weit über die Hälfte aller medizinischen Fachbegriffe kommen aus dem Lateinischen, ebenso andere Fremdwörter, die meisten.
 
Sag mal, kann das sein, dass du überhaupt keine Ahnung hast, was Latein ist?

Wenn du das so sagst, wird es sicherlich so sein, dass ich davon keine Ahnung habe...

Zwar arbeite ich im medizinischen Umfeld, aber wie du richtig erkannt hast habe ich von Latein noch nie etwas gehört...

(es ging mir darum, dass man Latein nicht unbedingt benötigt, um die medizinischen Fachbegriffe zu lernen, weil man diese während des Medizinstudiums sowieso lernt). Ich kann mir die Bedeutung von Fremdwörtern und Fachbegriffen sehr gut auch ohne intensives Studium der zugrundeliegenden Sprachen erarbeiten. Wenn dies nicht möglich wäre, dann hätten wir wohl große Schwierigkeiten mit den Bedeutungen von Worten, die aus dem altgriechischen oder anderen Sprachen importiert wurden).
 
Wenn du das so sagst, wird es sicherlich so sein, dass ich davon keine Ahnung habe...

Zwar arbeite ich im medizinischen Umfeld, aber wie du richtig erkannt hast habe ich von Latein noch nie etwas gehört...

Ja wie die meisten Arzthelfer. Schon der Doktor kommt aus dem Lateinischen.


Und ich finde schon, dass man mit Latein etliche unbekannte Fremdwörter erkennt, von denenn man noch nie gehört hat.
 
Schon der Doktor kommt aus dem Lateinischen.

Auch die Bedeutung dieses Wortes ist mir durchaus ohne Latinum geläufig. Ich kann das Wort auch dann verstehen, wenn ich zuvor nicht gelernt habe, dass doctus gelehrt bedeutet.

Zurück zum Thema des Threads:

Was ist denn euer wesentlichstes Argument für die Auswahl der Sprache? Nützlichkeit, einfache Erlernbarkeit?
 
Sag mal, kann das sein, dass du überhaupt keine Ahnung hast, was Latein ist?

Weit über die Hälfte aller medizinischen Fachbegriffe kommen aus dem Lateinischen, ebenso andere Fremdwörter, die meisten.

Ich vermute eher, du hast keinen Latein-Unterricht gehabt. Da wir die Möglichkeiten des Internets haben empfehle ich dir, mal online in ein lateinisches Schulbuch zu schauen.

Dort findest du Erzählungen zu Troja, Sklaven, geschichtliches halt. In der lateinischen Sprache. Kinder lernen dort keine Fachbegriffe oder Fremdwörter, es sei denn du zählst die alleinige Fremdsprache schon zu Fremdwörtern.
 
Danke für eure bisherigen Antworten.

Klar geht es uns hauptsächlich darum, mit welcher Sprache er am besten klar kommt. Ich finde alle drei Sprachen schwierig...

Latein ist nicht schwer zu lernen. Allein schon die Rechtschreibung ist leicht, weil die Worte genauso geschrieben wie gesprochen werden. Ganz anders als bei Französisch, wo das schon schwer ist und die Grammatik ist auch nicht ohne.
Russisch stelle ich mir besonders schwer vor und ist auch noch eine Sprache, für die man später auch nur wenig oder keine Verwendung hat.
 
Ich vermute eher, du hast keinen Latein-Unterricht gehabt. Da wir die Möglichkeiten des Internets haben empfehle ich dir, mal online in ein lateinisches Schulbuch zu schauen.

Dort findest du Erzählungen zu Troja, Sklaven, geschichtliches halt. In der lateinischen Sprache. Kinder lernen dort keine Fachbegriffe oder Fremdwörter, es sei denn du zählst die alleinige Fremdsprache schon zu Fremdwörtern.

Ich hatte ab der 5. Klasse Latein und weiss sehr wohl über diesen Vorteil.

Französisch hatte ich auch mehrere Jahre, schöne Sprache, aber braucht man absolut nicht.

Klar, googeln kann man sich heute alles,
aber in Lateinunterricht lernen Kinder die Wörter, von denen sie später die Bedeutung der jeweiligen Fremdwörter ableiten können.
 
Französisch hatte ich auch mehrere Jahre, braucht man absolut nicht.

Ich denke, das kann man genauso wenig pauschal sagen wie beim Latein. Eine lebende Fremdsprache ist immer nützlich, und wie gesagt, auch aus den Kenntnissen des Französischen kann man gut auf andere romanische Fremdsprachen schließen. Was der eine gut brauchen kann, ist für den anderen weniger nützlich.

Entscheiden können es letztlich nur die Threadersteller selbst, je nachdem, worauf sie Wert legen (leichte Erlernbarkeit, Nützlichkeit, Auslandsaufenthalte geplant ja oder nein, etc.)
 
aber in Lateinunterricht lernen Kinder die Wörter, von denen sie später die Bedeutung der jeweiligen Fremdwörter ableiten können.

Das liest sich immer so, als ob man die Bedeutung der Fremdwörter ohne die Kenntnis des Lateinischen nicht herausfinden würde... Meine Erfahrung ist, dass es zwar interessant, aber nicht unbedingt notwendig ist, die zugrundeliegenden Sprachen zu lernen, um sich die Bedeutung von Fremdwörtern erschließen zu können (sonst hätten wir ja auch Schwierigkeiten mit Begriffen, die aus dem Griechischen, Hebräischen oder anderen Sprachen stammen)
 
AW: Welche Sprache wählen / 2. Fremdsprache ab 6. Klassen, mir doch egal, der Dok

Das liest sich immer so, als ob man die Bedeutung der Fremdwörter ohne die Kenntnis des Lateinischen nicht herausfinden würde... Meine Erfahrung ist, dass es zwar interessant, aber nicht unbedingt notwendig ist, die zugrundeliegenden Sprachen zu lernen, um sich die Bedeutung von Fremdwörtern erschließen zu können (sonst hätten wir ja auch Schwierigkeiten mit Begriffen, die aus dem Griechischen, Hebräischen oder anderen Sprachen stammen)
Mir tut das z.B. oft weh, wenn ich so falsch benutzten Plural höre z.B.

Im Lateinischen lernst du, dass es das Antibiotikum und die Antibiotika heisst. Kann man natürlich sagen mir doch egal, der Doc weiss schon was ich will. Oder googeln.

So gesehen braucht man garnichts zu lernen.
 

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