Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Welche Sprache wählen / 2. Fremdsprache ab 6. Klasse

Das allein spricht meiner Ansicht nach aber noch nicht für Latein, weil man einen ganz ähnlichen Effekt auch hat, wenn man eine lebende romanische Sprache lernt.
Auch wenn man Spanisch oder Französisch lernt, kann man die erlernten Sprachkenntnisse sehr gut gebrauchen, wenn man weitere romanische Sprachen lernen will - mit dem Vorteil, dass man bereits eine lebendige Sprache gelernt hat.
Ich persönlich finde es übrigens einfacher, eine lebendige Sprache zu lernen, weil die im Unterricht behandelten Themen sich meistens eher an aktuellen Dingen orientieren, und weil man die Sprache auch anhand von Filmen in der Landessprache üben und verbessern kann.

Für Russisch würde sprechen, dass man damit sich leicht andere slawische Sprachen erschließen kann (wie z.B. Bulgarisch), wenn man sich für diesen Kulturkreis interessiert.
Soweit ich gehört habe, ist Russisch aber relativ schwierig, weil die Grammatik viele Ausnahmen hat.
Ich finde das Russisch im Alltag zu nichts gut ist.

Französisch habe ich gelernt, Spanisch auch. Ich finde , dass Französisch jetzt nicht viel gebracht hat fürs Spanisch-Lernen.

Aber man konnte es im Urlaub wenigstens gelegentlich brauchen.

Da Spanisch nicht angeboten wird steht es leider nicht zur Diskussion, wobei ich es noch am nützlichsten finde. Wenn man Spanisch kann, kann man auch Portugisisch leicht lernen, da es ziemlich ähnlich ist und hat somit einen großen Teil der Sprachenwelt abgedeckt.
 
Zu seiner eigenen Motivation: In der Schule gab es ein paar Probe-Einheiten der drei Sprachen und danach war seine Meinung "Oh Gott, Französisch hört sich ja so schwer an", "Oh Gott, Russisch sieht ja so schwer aus" und dann war Latein das, was am ehesten der deutschen Sprache ähnelte... man spricht es, wie man es schreibt und es sind unsere Buchstaben. Ich denke, dass er nicht wirklich eine "Motivation" hat, Latein zu machen. Er ist ja auch erst 10 und das Thema Schule ist sagen wir mal ... nicht soo beliebt.

Bei seinen Kumpels kann er mal fragen, das ist ein guter Tipp.

Wir selbst hatten in der Schule nur Russisch, bei uns an der Schule gab es gar kein Französisch, von daher wären wir da keine große Hilfe. Mit Latein auch null Erfahrung.

Beruflich kann man noch nicht so viel sagen, aber er ist kreativ, zeichnet viel, malt Comics, eigene Spiele, möchte laut eigener Aussage in Richtung Computer ... ich sehe da keine dringende Notwendigkeit für Latein.

Französisch ist sehr überlaufen, da bekommt definitiv nicht jeder einen Platz, der sich dafür bewirbt. Ich glaube, die Aussage, dass man sich bei Latein lange konzentrieren muss, beruht darauf, dass man die Dinge einfach auswendig lernen muss. Russisch wurde sehr gelobt bei dem Info-Abend, lag aber wahrscheinlich daran, dass sie die Kurse voll bekommen wollen.

Ein späterer Wechsel ist übrigens nicht möglich, das wurde gleich dazugesagt.
 
Zur Auswahl stehen Französisch, Latein, Russisch.

Bisher hatten wir im Sinn: Latein. Heute war ein Elternabend, wo nochmal einige Punkte erörtert wurden. Wer z.B. nicht lange konzentriert arbeiten kann, sollte kein Latein machen. Kann unser Sohn nicht.
Wer in Deutsch schon Schwierigkeiten hat mit der Reschtschreibung, der sollte auf keinen Fall Französisch machen. Er hat zwar keine Riesen-Schwierigkeiten, ist aber auch nicht 100% sicher in der Rechtschreibung.
Bleibt dann eigentlich nur noch Russisch, was wir eigentlich überhaupt nicht wollten. Wir hatten es in der Schule und es hat uns nie wieder im Leben etwas genützt. Und einfach war es auch nicht.

Er selbst möchte nach ein paar Probestunden in allen Fächern Latein machen. Wahrscheinlich, weil es auf den ersten Blick einfach erscheint.

Was tun? Hat jemand noch Argumente für oder gegen eine Sprache, am besten aus eigener Erfahrung?

Spanisch wird leider nicht angeboten, sind hier an fast allen Schulen diese drei Sprachen.

Danke für eure Tipps! LG, Anne

Russisch halte ich auch für den Alltag nicht besonders wichtig. Natürlich muss man dann auch noch Kyrillisch dazu lernen. Ich habe Russisch in meinem Leben nie gebraucht, von daher, war es Zeitverschwendung.

Latein wäre für das Erlernen anderer Sprachen wie Italienisch oder Französisch hilfreich. Ich verstehe im Italienischen oder Französischen, wenn es geschrieben ist, recht viel.

Ich würde, könnte ich noch mal wählen, auf jeden Fall Französisch lernen. Vom Lernaufwand ist es meines Erachtens das gleiche. Bei Latein mag ja die Grammatik einigermaßen einfach sein, aber man lernt schon ziemlich viele Vokabeln. Und ob einen die Geschichte so interessiert, "de bello gallico" ist ja auch nicht gerade ein spannende Lektüre. Bei Französisch kommen auch etwas aktuellere Themen vor.
 
Latein wäre für das Erlernen anderer Sprachen wie Italienisch oder Französisch hilfreich. Ich verstehe im Italienischen oder Französischen, wenn es geschrieben ist, recht viel.

Diese gegenseitige Verständniserleichterung hat man ja immer, wenn man eine romanische Sprache mal gelernt hat. Denselben Effekt hat man auch, wenn man gleich Französisch lernt ohne den Umweg über Latein.

An Latein fände ich schwierig, dass man soweit ich weiß, überwiegend historische Originaltexte lesen und übersetzen muss. Da würde mir der konkrete Bezug zum realen Alltag fehlen. Außerdem kann man natürlich die Sprache nicht in gesprochenen Übungen vertiefen. Mir persönlich wäre das zu trocken.

Meine eigene Motivation zum Sprachenlernen kam aber halt auch immer überwiegend von der Möglichkeit, die Sprache konkret anzuwenden (z.B. auf Reisen oder bei Kontakten mit Leuten aus dem jeweiligen Sprachraum).
 
Bleibt dann eigentlich nur noch Russisch, was wir eigentlich überhaupt nicht wollten. Wir hatten es in der Schule und es hat uns nie wieder im Leben etwas genützt. Und einfach war es auch nicht.


Auch jemand, der die Sprache vom sozialistischen großem Bruder lernen musste?

Im Gegensatz zu damals ist russisch heute wertvoll. Wertvoller als Französisch alle Mal. Wir haben alle unsere Abscheu gegen die Sprache, da geht es nicht nur dir so. Ich habe auch alles nach der Schule direkt wieder vergessen.

Aber heute würde ich es genauso frei wählen. Das Geld liegt in Russland. Beruflich gesehen gibt es kaum eine wertvollere Sprache als russisch.
 

Aber heute würde ich es genauso frei wählen. Das Geld liegt in Russland. Beruflich gesehen gibt es kaum eine wertvollere Sprache als russisch.

Naja, da bin ich mir nach wie vor nicht so sicher, da würde ich allemal Chinesisch als wichtiger erachten (was aber nicht zur Diskussion stand, ich erwähne es nur, weil es mir wichtiger als Russisch erscheint).
 
Ich würde auf jeden Fall Latein empfehlen.

Französisch braucht kein Mensch mehr, die sprechen jetzt auch endlich englisch. Und russisch doch eh nicht. So eine hässliche Sprache.

Lateinisch sind so viele Fremdwörter, medizinische Fachbegriffe..., die man das ganze Leben immer wieder liest und benutzt.

Und es ist auf jeden Fall leichter zu lernen als die anderen beiden Sprachen.
 
Naja, da bin ich mir nach wie vor nicht so sicher, da würde ich allemal Chinesisch als wichtiger erachten (was aber nicht zur Diskussion stand, ich erwähne es nur, weil es mir wichtiger als Russisch erscheint).

Mit Russisch hat man eine Zukunft.
Denn der Einfluss der Russen wird in den nächsten Jahren noch sehr wachsen.
Wenn ein millitärischer Konflikt zwischen den USA und Russland eintritt (was sehr wahrscheinlich ist), werden wir in Europa einen "dominierenden Russen" erleben,nicht einen dominierenden Amerikaner. Wohl dem, der dann russisch kann.

Wenn man in Städten wie Baden-Baden wohnt kann man die Sprache sogar im Alltag nutzen.
 
Lateinisch sind so viele Fremdwörte, medizinische Fachbegriffe...

Wobei ich ja finde, dass man es gerade dafür nicht wirklich gut brauchen kann. Wenn ich Medizin studiere, dann lerne ich die Fachbegriffe gezielt auch im Studium, da muss ich nicht unbedingt schon vorher wissen, wie die Niere auf lateinisch heißt (Ren). Dazu kommt, dass am Ende doch auch griechische Begriffe zu Einsatz kommen (nephros - Nephrologie).

Zwar spielt Französisch nicht mehr die megagroße Rolle, das stimmt, aber im Vergleich zu Latein finde ich es in jedem Fall die nützlichere Sprache.
 
Ich würde auf jeden Fall Latein empfehlen.

Französisch braucht kein Mensch mehr, die sprechen jetzt auch endlich englisch. Und russisch doch eh nicht. So eine hässliche Sprache.

Lateinisch sind so viele Fremdwörte, medizinische Fachbegriffe...

Und es ist auf jeden Fall leichter zu lernen als die anderen beiden Sprachen.

In Latein lernt man keine Fremdwörter oder medizinischen Fachbegriffe. Ich selbst habe an der VHS mal einen Grundkurs in Latein gemacht, in der Gruppe waren auch Schüler. Im Lateinunterricht ist die Grammatik sehr wichtig, Vokabeln selbst nicht so.
Wichtig ist, dass man sie z.B. beugen kann. Das wiederum erfordert viel Disziplin.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben