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Welche Partei werdet ihr vorraussichtlich wählen bei der kommenden Bundestagswahl ?

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Jep: Die Zeiten, wo die Linke einfach nur eine linksextreme Protestpartei war, ist definitiv vorbei: Es ist nur immernoch in so vielen Köpfen verankert: Manche können einfach nicht weiter denken und bleiben ewig in ihrem Links= DDR -Modus haften. Aber wenn man sich mal anhört, was die Wagenknecht sagt und welche Themen sie anprangert, dann merkt man, dass diese Frau was auf dem Kasten hat. Sie spricht genau die relevanten Themen an!

Die Linke ist momentan die einzige Partei, die sich zB gezielt gegen Lobbyismus richtet - selbst die Grünen haben ja gezeigt, wes Geistes Kind sie sind: Gerade jetzt wo "Ur-Grüne" Themen populär und aktuell und beim Wähler entscheidend sind wie nie zuvor, schaffen es die Grünen nicht, auf diesen Zug aufzuspringen. Stattdessen will der Kretschmar sogar gegen die Diesel"abschaffung" klagen. Gehts noch? Das ist ja wohl mehr als Betrug am Wähler: Wenn jemand Grün wählt, dann definitiv NICHT, weil er eine weitere Partei will, die der Autolobby den Hintern pudet.
Im Grunde müssten die Grünen in der momentanen Gesellschaftlichen Lage (Umweltthemen endlich im Fokus) absolut Oberwasser haben und abräumen: Tun sie nicht, weil auch sie vor der Lobby kneifen.
In sofern sehe ich in der Linke momentan die einzige Partei, die das (noch) nicht mitmacht.
 
Die SPD sollte den rechten Flügel rauschmeißen und die Agenda 2010 auflösen. Denn dann hätte sie bessere Voraussetzungen zu gewinnen und eine Koalition mit den Linken wäre wahrscheinlicher.

Die Linke ist doch in sich bereits zerstritten. Jede Koalition mit der Linken hätte zur Folge, dass die SPD bei jeder Abstimmung erneut zittern müsste, wie sich die Linke intern entscheidet.

Ja 2-3 gute soziale Ideen kann man bei der Linken finden. Aber genauso kann man argumentieren, dass es 2-3 gute Ideen bei der FDP gibt. Im Kern sind beide aber relativ extreme Parteien, die es mit ihrem Parteiprogramm hoffentlich nie mehrheitlich in eine Regierung schaffen.

Das Problem an einer Koalition ist ja immer, dass man nicht weiß WELCHE Ideen die Koalitionspartner durchsetzen.
 
Die SPD sollte den rechten Flügel rauschmeißen und die Agenda 2010 auflösen. Denn dann hätte sie bessere Voraussetzungen zu gewinnen und eine Koalition mit den Linken wäre wahrscheinlicher.

Man muss sich mal klar machen, dass das was die Linke heute fordert und wofür sie steht im Grunde das ist, was die SPD noch vor 20 Jahren war. Alles hat sich verschoben: Die SPD ist definitiv nicht mehr die Arbeiterpartei, die sie mal war und mit einem wirtschaftsnahen Schultz wird sich das wohl auch nicht ändern. Das was die SPD heute von sich gibt, passt eigentlich eher zur Union. Der gute Willi Brandt dreht sich bestimmt im Grab um, wenn er sieht, was aus seiner Partei geworden ist. Es gibt außer der Linken momentan KEINE Partei, die wirklich für die Interessen der Arbeiter und Gewerkschaften eintritt: Das muss man sich immer klar machen, bevor man urteilt und die Linken in die Kommunistenecke steckt. Die einzige Arbeiterpartei im eigentlichen positiven Sinn ist die Linke.
Die grünen kippen hin und her und machen im Grunde das, was früher die FDP gemacht hat: Regierung um jeden Preis, egal mit wem und egal, ob man dafür seine Ideale verrät.
Und die FDP ist endgültig im Kapitalismus angekommen. Das ist doch nicht mehr die Partei eines Genscher.
 
Man muss sich doch nur mal den Positionsvergleich de Wahlomaten anschauen:
https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/PositionsvergleichBundestagswahl2017

Das erklärt eigetnlci hschon alles und es wird klar, warum ein vernünftiger Mensch eigentlich weder Union noch FDP oder gar AFD wählen kann.
Nimmt man zB die Frage nach einer Höhren Steuer für Diesel heraus. Wer ist dagegen: Union, FDP (war ja klar!) AFD und leider auch die SPD- sagt doch schon vieles aus, wenn man die Tragweite der Schadstoffbelastung bedenkt und lässt den faden Beigeschmack, dass unter diesen Parteien einfach alles so bleiben wird wie bisher.

oder Tempolimit: Klar, wer da wieder dagegen ist: Die oben genannten (und leider widerum die SPD). Wieder ein Zugeständnis wider der Vernunft und Pro Autolobby. Interessant, dasss die Linke ja keine ausgesprochene Umweltpartei ist: Trotzdem ist ihre Position für ein Tempolimit.

Die einzige Partei- von den Großen- die sich FÜR die abschlagsfreie Rente nach 40 Beitragsjahren ausspircht ist übrigens die Linke. Noch nicht mal die Grünen ziehen da mit, auch die SPD nicht: So viel zum Thema Arbeiterpartei! Wer 40 Jahre eingezahlt hat (und das schaffen ja noch nicht mal alle) der soll doch bitte schön auch irgendwann mal sich zur ruhe setzen dürfen und nicht gezwungen sein, 50 Jahre zu ackern (vor allem wenn man bedenkt, dass es isch bei den Jobs, wo man 40 Jahre und länger geschuftet hat und dennoch nicht das Rentenalter erreicht hat, ja ohnehin eher um harte Arbeit handelt: Ein Akademiker bringt es selten auf 40 Jahre...

ich finde, man sollte mal die Positionen vergleichen, dann sieht man sehr schnell, für WEN die einzelnen parteien eigentlich Politik machen wollen. Also meiner Meinung wird schon genug Politik für die Lobby betrieben. Brauchen wir nicht noch mehr davon!
 
Jep: Die Zeiten, wo die Linke einfach nur eine linksextreme Protestpartei war, ist definitiv vorbei

Ach, die Linke ist jetzt nicht mehr links und geht in der Flüchtlingsfrage auch keinen Weg, dem ein normaldenkender Mensch nur kopfschüttelnd begegnen kann?! 😕

DDR Vergleiche mögen von Gestern sein. Aber dennoch hat sich der Haupttenor doch nicht verändert.

Auch wenn die Ansätze im sozialen Bereich in Ordnung sind. Das gebe ich zu.
 
Ach, die Linke ist jetzt nicht mehr links und geht in der Flüchtlingsfrage auch keinen Weg, dem ein normaldenkender Mensch nur kopfschüttelnd begegnen kann?!
confused.gif

Alter Schwede,, jetzt lies doch endlich mal meine Posts richtig: Jedesmal das selbe:
Ich habe nicht geschrieben, dass die Linke nicht mehr links ist, noch habe ich etwas von der Flüchtlingsfrage geschrieben, sondern dass sie keine Linksextreme Protestpartei (mehr) ist. Das ist etwas völlig anderes. Ich hoffe, das verstehst Du!
Es ging mir um den allgemeinen Ruf der Lnken und ja: Wir haben auch noch andere Themen als die Flüchtlingspolitik! Auch zu diesen Themen sollte man eine Meinung haben, bzw mal gucken, was die Parteien dazu sagen.
Also echt: ich hab nicht so wahnsinnig viel Lust, mit Dir zu diskutieren, weil egal was man schreibt: Du drehst es jedesmal völlig um, so dass etwas völlig anders rauskommt. Das ist echt entnervend und nicht besonders zielführend.
Das hatten wir zwei ja nun schon des öfteren.
Deswegen hab ich echt keine Lust mit Dir zu diskutieren, weil es ja immer wieder auf das gleiche hinausläuft.

Nur so viel: Welche Partei HAT denn eine sinnvolle Antwort auf die Flüchtlingfrage? Die AFD ist einfach nur dagegen (was im Grunde garnichts bringt, denn davon verschwinden weder Flüchtlinge noch Fluchtursachen- da können die noch so aufstampfen und rumheulen), Obergrenze alla Seehofer ist ebenso sinnentleert (denn davon lösen sich die Flüchtlinge auch nicht auf), was die SPD für einen bahnbrechenden Vorschlag hat und und ob Mutti Merkel noch mehr dazu sagen kann, als "Wir schaffen das" weiß ich akut nicht- bzw habe ich dazu auch nur leere Phrasen gehört. Vor der FDP ört man dazu relativ wenig- weiß der Teufel warum. Passt vielleicht nicht so ins Portfolio- denn denen ist es wohl ziemlich egal, ob sie Flüchtlinge oder deutsche Arbeiter ausbeuten. Keine Ahnung.

Die Linke teilt das Problem wenigstens noch in: Probleme mit akut Geflüchteten, die erstmal Aufnahme finden müssen (die lösen sich ja nicht in Luft auf, auch wenn die AFD das gerne hätte), Probleme, die wir mit Migranten haben (da eben der große Arbeitsbereich: Perspektiven, Integration, Bildung! die sich sekundär postitiv auf alles andere auswirken) und Bekämpfung von Fluchtursachen. Wie man dem Wahlomat- Postitionsvergleich entnehmen kann, ist die Linke momentan die einzige Partei, die sich gegen Rüstungsexporte ausspricht. Auch die AFD ist pro Rüstungsexporte. Bei der Bekämpfung von Fluchtursachen wäre aber genau diese Thema für unse Deutsche relevant: Schließlich sind wir einer der Hauptexporteure von Waffen weltweit und eben leider nicht besonders wählerisch bei der Wahl unserer "Kunden".
Also bei dieser komplexen Frage hat meiner Meinung nach keine Partei bisher den Stein der Weisen gefunden. Einfach so weitermachen ist meiner Meinung nach keine Alternative.
Es muss eine Lösung her, die eine Kombination aus: Integration, Verteilung in Europa (was bedeutet, dass ALLE Länder gezwungen werden müssen, mitzuhelfen), Hilfe für die Länder an den Europäischen Außengrenzen (und nicht Italien einfach damit allein lassen und sich hinter Dubiln verstecken), Bekämpfung der Fluchtursachen, gründlicher und schneller Prüfung aller Asylanträge und konsequenter Durchsetzung unserer gesetze darstellt. Bietet momentan keine Partei. Aber der Ansatz. Fluchursachen bekämpfen, integrieren und gegen Armut der gesamten(!!!) Bevölkerung vorzugehen verspricht meiner Meinung nach eher Erfolg, als alle populistischen Lösungen, die momentan kursieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Linke ist doch in sich bereits zerstritten. Jede Koalition mit der Linken hätte zur Folge, dass die SPD bei jeder Abstimmung erneut zittern müsste, wie sich die Linke intern entscheidet.

Das stimmt, dennoch hat die SPD die sozialen Positionen der Linken abgegeben. Die Agenda 2010 hat Schuld daran.

Ja 2-3 gute soziale Ideen kann man bei der Linken finden. Aber genauso kann man argumentieren, dass es 2-3 gute Ideen bei der FDP gibt. Im Kern sind beide aber relativ extreme Parteien, die es mit ihrem Parteiprogramm hoffentlich nie mehrheitlich in eine Regierung schaffen.
Meinst du Linke und die FDP?

Das Problem an einer Koalition ist ja immer, dass man nicht weiß WELCHE Ideen die Koalitionspartner durchsetzen.
Das stimmt
 
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