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Weihnachten ohne Ursprungsfamilie

Im Gegensatz zu den anderen, bin ich kein so einfacher Mensch, bei dem das Licht angeht, wenn er den Raum betritt.
Kommt vielleicht auch ein bissel auf diejenigen an, die zuvor schon in dem Raum sind. 😉
Ich habe Weihnachten schon lange nicht mehr mit der Familie verbracht. Vor 2 Jahren bin ich ein paar Tage verreist, ansonsten habe ich es mir manchmal alleine möglichst schön gemacht (mich aber auch manches Mal elend gefühlt).

Ich bin schon mal auf Weihnachts-Freizeit oder Jahreswechsel-Freizeit, Single-Jahreswechsel-Freizeit gewesen.

Entweder kommt man nicht rein, weil die sich schon lange kennen, eben weil die meisten (99%) jedes Jahr da sind.
Oder, weil die Jahreszeit der Rüsselseuche, die meisten während der Zeit krank geworden sind, weil 2 die Rüsselseuche mitbrachten und 70 von den Teilnehmern angesteckt haben.

Muss ich nicht haben. Da mach ich´s mir lieber alleine gemütlich und lecker Essen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weihnachten? Stille und Frieden spüren? Wärme und Freiheit?

Wo? In mir.

Ich kann das nur allein.

Wenn ich nicht schön sein muss, nichts darstellen muss, keinerlei Erwartungen entsprechen muss.
Nicht fleißig sein muss.

Eine Pause im Chaos.

Ja. Es ist ein warmes Licht in der Finsternis... nur eben im Menschen.
 
Ich denke, dafür gibt es sicher mehrere Gründe. Nach dem Tod meiner Tante findet keine zentrale Feier mehr statt. Als meine Mutter noch lebte, gab es noch Kaffee und Kuchen bei meinem Bruder, bevor wir dann ohne meine Mutter (schwierige Familiensituation, v.a. wegen Alkohol) zu meiner Tante gefahren sind und mein Cousin u.a. dazu kamen.

Ich bin kein einfacher Mensch. Ich habe schon Dinge gesagt, die nicht in Ordnung waren, z.B. habe ich mal etwas gesagt, da habe ich noch nicht mal von meinem Bruder oder meiner Schwägerin von der Geburt meines Neffen erfahren, nur von meiner Mutter, so groß war die Funkstille.

Das Verhältnis zu meinem Cousin war nie so eng. Dabei verstehen wir uns gut.
Ich würde an Deiner Stelle vielleicht versuchen das aktiv zu ändern. Wenn es Dir möglich ist, könntest Du die anderen Familienmitglieder zu Dir einladen.
Ich selbst könnte wegen der Entfernung nicht jedes Weihnachten mit meiner Ursprungsfamilie verbringen, das würde in Stress ausarten. Ich lege aber auch nicht so großen Wert darauf sie an genau diesen Tagen zu sehen. Auch an anderen Tagen ist ein Treffen schön.
 
Es geht mir auch gar nicht so sehr um Weihnachten an sich, sondern um den Kontakt zu meiner Familie im Allgemeinen. Die Überschrift ist daher wohl nicht ganz richtig gewählt. In den letzten 30, 35 Jahren war es praktisch, dass wir uns bei meiner Tante treffen konnten. Da hatte ich wenigstens einen verlässlichen Temin, an dem ich meinen Bruder und meinen Cousin sehen konnte.
 
Wir waren früher eine große Familie. Im ganzen Leben hat es ein einziges Mal geklappt, daß alle in eine m Wohnzimmer einen super Tag hatten. Obwohl alle happy waren, fand es nie wieder statt wegen Neid, Missgunst und weiß der Geier was. Ich war damals noch jung. Wenn ich dann mit meinem Spielzeug zu meinem Cousin rüber bin, hat meine Tante die Rollos mir vor der Nase zugemacht. Bei denen musste man über den Balkon ins Haus. Hat sich toll angefühlt. Deren Sohn und ich standen traurig vor der Glastür bis die Rollos unten waren. Ich bekam immer zu spüren, daß ich zur Unterschicht gehörte. Die waren damals schon wohlhabend, wir nicht. Die anderen Verwandten waren da nicht besser. Mein Patenonkel und seine Frau sind früher mit denen zum See gefahren, ins Schwimmbad, haben die tollsten Reisen, Urlaube, Radtouren usw. gemacht, mein Bruder und ich wurden ausgegrenzt. Fast 40 Jahre später sucht man nun den Kontakt zu mir, wo man kurz vor dem Abkratzen ist, ich möge mal vorbei kommen. Jetzt können von mir aus alle an Einsamkeit verrecken. Selbst mein eigener Bruder und meine Schwester sind da nicht besser. Schwester ruft das ganze Jahr nicht an, außer als geerbt wurde, mein Bruder ist wie ein Teufel, wenn es ums Geld geht, ein widerlicher Typ, der über Leichen geht. Auf Abstand verstehe ich mich gut, ich bin heilfroh, daß er am anderen Ende des Landes wohnt. Ich bin nun komplett allein mit meiner Frau, die meistens an W. arbeiten muß. Ich mache mir dann diese Sendung mit dem Typen an, der mit seinem Hund vorm Weihnachtsbaum sitzt. Ich habe Weihnachten auch schon mal bei wildfremden Leute verbracht, die nicht alleine sein wollen oder welche, die ich von früher kannte, die meinten, komm einfach vorbei. Aber das ist und war nicht mein Fall mit Familien zusammenzusitzen und deren Familien zu beobachten. War feierlich, aber ich fühlte mich unwohl.
 

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