allerdings hab ich das nicht an gewaschenen/gebügelten Klamotten festgemacht, sondern vielmehr daran, wie er mit relevanten Entscheidungen umgegangen ist.
Natürlich sieht das jeder auf seine Weise.
Ich möchte keinen Partner an meiner Seite, der im Job gut ist, relevante Entscheidungen gerne trifft, mit dem täglichen Kleinkram aber vielleicht nichts am Hut hat und das lieber anderen überlässt.
Für mich gehört zu Unabhängigkeit und Selbständigkeit dazu, dass Mann auch diesen Teil seines Lebens im Griff hat.
Hätte eine Mutter gegen mich gestänkert und er hätte nicht zu mir gestanden, wäre ich weg gewesen
Auf jeden Fall.
Und er hat eine eigene Wohnung im Elternhaus. Stellt er jeden seiner Besucher den Eltern vor?
Für mich hätte ein Kennenlernen Zeit, bis klar ist, wohin die Reise geht. Nach erst kurzer Zeit bräuchte ich das noch nicht.
Das war doch einmal das Normalste der Welt, dass man sein Zuhause erst aufgab, wenn man heiratete- solange Platz war und keine Umstände aus dem Haus trieben. ( bei Bauern zb. ist das auch heute noch üblich).
Meine Frage ist, ob dieser Mann vielleicht nicht zu vorschnell ist? Wenn er Mediziner ist, im Beruf steht, dann entwickelt er sich doch von selbst von den Eltern weg....und vielleicht von dir, wo du dann in Konkurrenz stehst mit hunderten lechzenden, flirtenden, knackigen, jüngeren, heiratswilligen Patientinnen, Kolleginnen, Krankenschwestern, Assistentinnen, später dazukommenden Freunden und Kameraden in die er sich wohl stellenweise auch verlieben würde, wärst du nicht da.
Es wäre alles egal, wäre es ein Volltreffer. Danach klingts halt nicht.
Zeiten ändern sich, Gesetze ändern sich, Menschen und Ansprüche ändern sich. Frauen waren früher das finanziell abhängige Anhängsel eines Mannes und hatten den Haushalt zu führen.
Heute sieht das zum Glück ein wenig anders aus. Und damit die Ansprüche vieler Frauen ebenso. Weil sie jetzt können.
Ich hätte keine Lust auf einen ewigen Sohn, dem Mami alles abnimmt.
Die mögliche Konkurrenz hunderter lechzender, flirtender, knackiger, jüngerer, heiratswilliger Patientinnen, Kolleginnen, Krankenschwestern, Assistentinnen, Freundinnen besteht ebenso bei einem gutaussehenden und netten älteren Mann. Soviel Angst vor Konkurrenz könnte ich gar nicht haben, um deshalb von Vorneherein auf eine Beziehung zu verzichten. Vertrauen.
Dass es hier nicht nach Volltreffer klingt, da gehe ich mit.
Zugleich ist das doch keine ideale Beziehung, wo einer unsicher ist, oder?
Sollte man für sich nicht wen aussuchen, wo man sich selbst rundherum gefällt? Sonst wärs ja stressig, wenn Selbstzweifel da sind, oder? Wenns stimmig ist, ist alles andere Nebensache.
Immer stimmig in Beziehungen ist es nur in Pilcherfilmen. Unabhängig vom Alter. Ist nicht dieser Punkt ab und zu schwierig, ist es ein anderer.