Winnetou
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Wann ist die Trennung denn erfolgt? Wie ist das Verhältnis deiner Tochter zu ihrem Ex-Partner seitdem? Wie ist das Sorge- und Umgangsrecht geregelt? Besteht weiterhin Kontakt zwischen den Kindern und ihrem Vater?Ja, Gewalt des Vaters gegen die Mutter und teilweise Kleinkinder hatte statt gefunden, wurde auch besprochen, mit Psychologen und Jugendamt. Aber, alle sagen, die Kinder sind o.k., brauchen keine weitere Unterstützung. Mutter, wie erwähnt ganz lieb mit den Kindern.
Zwei Kitas wollten gegen die Mutter handeln, Mutter hat gekündigt. Eine Kita schmiss die Kinder raus, weil sie sich mit anderen Kindern aufgelehnt hatten ( Gewalt der Erzieher, 5 Kinder flogen raus). Kein Handlungsbedarf seitens des Jugendamtes. Der letzte Kindergarten wollt die schon erledigten Gewaltprobleme von früherwieder hoch holen, gegen den Willen der Mutter. Das führte dann dazu, dass die Kinder ab der ersten Woche dort von allen Veranstaltungen "frei" bekamen und zur Leiterin zu Gesprächen mußten. Dort liessen sie ihrer Phantasie freien Lauf (waren bei der Gewalt noch zu klein). Obwohl Jugendamt sagte, keine Gespräche mehr darüber machten die Kita weiter und wir nahmen die Kinder raus.
Die Kinder haben anscheinend bereits ganz schön viele Veränderungen in den ersten Lebensjahren erlebt. Sowas kann natürlich verunsichern und das Verhalten beeinflussen. Haben sich die Umstände denn mittlerweile stabilisiert, oder stehen noch mehr solcher Ereignisse (Umzug, Lehrerwechsel etc.) an?Einschulung 1. Klasse mit gerade 6 Jahren, Zwillingsbruder und sie als Schwester in getrennten Klassen.
Schon in der 1. Woche Disziplinschwierigkeiten (z.B. versteckt sich unterm Tisch, schreit Mitschüler an, wehrt sich gegen das grobe Anfassen der Lehrer), durch Umzug neue Schule, neue Klasse mit Zwillingsbruder gemeinsam. Auf Anraten des Lehrers wieder Trennung und in eine neue Klasse gesteckt. Endlich Ruhe dachte ich. Lehrerin wechselt neu in die Klasse, Probleme treten verstärkt auf, sie näßt wieder ein, wie in der vorigen Schule (nachts).
Was sagen die Kinder selbst dazu, wie es ihnen geht, was sie toll finden, was ihnen fehlt, was sie traurig macht, wovor sie sich fürchten, was sie sich anders wünschen würden usw. - wenn ihr euch unbefangen und interessiert mit ihnen unterhaltet?
Lasst ihr auf alle Fälle viel Aufmerksamkeit zukommen und zeigt ihr mit eurem Verhalten zuverlässig, wie wichtig sie euch ist und dass ihr sie liebhabt.Das war alles, aber jetzt "ist das Kind in den Brunnen gefallen", wie können wir der kleinen Maus helfen?
Und wenn die Verhaltensauffälligkeiten anhalten und/oder ihr zu dem Schluss kommt, dass das Mädchen wohl psychisch stark belastet ist, zögert nicht zu lange, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sprecht am besten mal den Kinderarzt darauf an - im besten Fall kann der euch schon gute Empfehlungen geben, an welche Einrichtung ihr euch wenden könntet. Ansonsten recherchiert selbst nach entsprechenden Angeboten in eurer Region: Kinder- und jugendpsychiatrische Praxen und Ambulanzen, Sozialpädiatrische Zentren u.Ä..
Es gibt auch viele unterstützende Angebote für Kinder, die ihr in Anspruch nehmen könntet. Um so mehr, wenn Förderbedarf offiziell festgestellt wird.
Und vergesst natürlich auch den Bruder nicht bei alldem... er sollte ebenfalls genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung erhalten!