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Wechselproblem ?

Enkeloma

Neues Mitglied
hallo liebe Forenmitglieder, ich habe sehr viele offene Fragen bezüglich meiner Enkelin.
Aber alles der reihe nach:
Einschulung 1. Klasse mit gerade 6 Jahren, Zwillingsbruder und sie als Schwester in getrennten Klassen.
Schon in der 1. Woche Disziplinschwierigkeiten (z.B. versteckt sich unterm Tisch, schreit Mitschüler an, wehrt sich gegen das grobe Anfassen der Lehrer), durch Umzug neue Schule, neue Klasse mit Zwillingsbruder gemeinsam. Auf Anraten des Lehrers wieder Trennung und in eine neue Klasse gesteckt. Endlich Ruhe dachte ich. Lehrerin wechselt neu in die Klasse, Probleme treten verstärkt auf, sie näßt wieder ein, wie in der vorigen Schule (nachts).
Disziplinschwierigkeiten teilweise auch zu hause, obwohl Mama eine ruhige Person ist.

Vor der Einschulung ging sie in 4 verschiedene Kindergärten.
Wenn ich als Oma bei ihr bin, passiert eigentlich nie was.
Wie kann man meiner Enkelin helfen? Ich wohne etwas weiter weg und kann nicht immer da sein, will ich auch nicht, sie hat ne Mama

.
 
A

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Re: Wechselproblem ?
Hallo Enkeloma,

schau mal hier:
Wechselproblem ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hallo, für mich hört es sich danach an, dass die Probleme woanders her kommen. Warum ist sie in 4 verschiedenen Kitas gewesen? Jetzt schon wieder ein Umzug. Wie ist die familiäre Situation? Die Schule ist m. E. nur der Ort, wo ihre Sorgen zutage treten. War die Mutter schon mit ihr beim Arzt? Hast du schonmal herausgehört, was los ist oder hast eine Ahnung, Stichwort familiäre Situation?
 
Das Verhalten finde ich auch kritisch.

Gibt es einen Vater? Warum war sie in 4 verschiedenen Kitas?

Vielleicht hat sie wirklich Traumatisches erlebt, und da sie das Mädchen ist, denke ich auch, dass ein Missbrauch nicht ausgeschlossen sein muss.
gWas sagt die Mutter dazu?
Hast du sie schon angesprochen darauf? Was sagt die Mutter dazu?

Wart ihr schon bei einem Kinderspychologen? Das scheint ja Jahre schon so zu gehen.
 
Vielleicht hat sie wirklich Traumatisches erlebt, und da sie das Mädchen ist, denke ich auch, dass ein Missbrauch nicht ausgeschlossen sein muss.
Auch bei einem Jungen wäre ein Missbrauch nicht ausgeschlossen. Und auch bei einem Mädchen können zahllose andere Ursachen für auffälliges Verhalten vorliegen.

@Enkeloma, ich rate dir dringend, nicht mit solchen Stereotypen und impliziten Vorannahmen an die Ursachenfindung heranzugehen. Das ist denkbar ungünstig und kann viel Schaden anrichten.

Bei anhaltenden Verhaltensauffälligkeiten des Kindes wäre es empfehlenswert, eine kinder- und jugendpsychiatrische Praxis oder Klinik aufzusuchen.
 
Dass die Verhaltensauffälligkeiten nicht einfach ignoriert werden sollten liegt m. E. auf der Hand. Hier aber gleich Missbrauchsszenarien zu bemühen finde ich schon sehr gewagt. Ich würde eher eine unverhältnismäßige Angstreaktion annehmen.

Das Kind ist ein Zwillingskind - von denen ist ja bekannt, dass sie häufig eine sehr enge Bindung zueinander haben. Diesen Halt hat man der Enkelin jetzt einfach genommen.
Dann gibt es ständig wechselnde soziale Umfelder. 4 verschiedene Kitas sind da schon ne echte Hausnummer und ich finde es nicht verwunderlich, wenn diese ständigen Wechsel das Seelenleben des Kindes durcheinandergewirbelt haben.
Auch der Wechsel vom Kindergarten zur Schule ist nicht zu verachten. Meine Tochter war extream lange in der Kita und hatte so überhaupt keine Lust mehr auf das dortige Umfeld. Dann stand der WEchsel in die Schule an und sie freute sich wie Bolle darauf. Die Freude währte weniger als 1 Woche und sie eröffnete mir dann, doch lieber wieder in die Kita zurückzuwollen. Ein gewohntes Umfeld bietet Sicherheit.
Das würde auch erklären, warum die Verhaltensauffälligkeiten zu Hause eben nicht auftreten.

Aber auch diese Erklärungsversuche sind bloße Theorie und fußen auf der Erfahrung mit meiner Tochter damals. Das Mädchen sollte engmaschig begleitet werden, Schulpsychologen zu Rate gezogen, wenn sich die Verhaltensauffälligkeiten nicht legen und wenn es so gar nicht klappen will dann würde ich noch eine Familientherapeutin hinzuziehen, um in aller Ruhe als Eltern mit dem Kind Lösungen zu erarbeiten.

Horrorszenarien aufzuzeigen nützt m. E. hier wirklich überhaupt nichts, dazu bedürfte es viel mehr Informationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versteh jetzt nicht, wieso die Trennung vom Zwillingsbruder weniger wahrscheinlich ist als Horrorerklärungen wie Missbrauch. Aus der Ferne kann man wohl aber kaum was sagen. War der Kindergartenwechsel wegen ihrem Verhalten oder aus anderen Gründen?
 

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