Hallo,
ich bin zurzeit in einer sehr schwierigen Phase für mich, denn ich weiß einfach nicht, wie ich zu mir selbst finde, was ich will und was mir Spaß macht.
Mein Leben ist eigentlich toll, ich bin finanziell abgesichert, habe eine tolle Familie und keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme (abgesehen davon, dass ich eine Glatze bekomme)und schließe im Februar mein Studium mit Topnoten ab.
Ich versuche mich, seitdem meine Ex mich vor ca. 4 Wochen verlassen hat intensiv damit auseinanderzusetzen, was ich will. Habe Meditation ausprobiert und Tagebuch geführt. Auch habe ich versucht so lange Sachen aufzuschreiben, bis ich das weinen anfangen sollte (hat aber leider nicht geklappt, nach 15 DinA4-Seiten habe ich aufgegeben).
Zurzeit bin ich in einer großen Stadt für ein Praktikum und lebe dort in einer WG – die Jungs sind echt nett und wirkliche „Leader“ (mir fällt nichts Besseres ein um es zu beschreiben). Ich weiß, dass ich auch gerne so wäre, aber ich bin es einfach nicht. Ich denke über alles nach und bin ein extrem kontrollierter Mensch, so kommt es auch, dass ich Probleme mit dem Alkohol habe. Denn wenn ich trinke genieße ich diese Gelassenheit so sehr, dass ich mir immer mehr sehne und so dann meist zu viel trinke.
Ich möchte gerne etwas finden, dass mich wirklich motiviert. Ich möchte auch so cool sein, wie die anderen, aber man nimmt mir das einfach nicht ab. Ich habe mich mein Leben lang immer hinter einer starken Persönlichkeit verkrochen – aber ich will das nicht mehr. Ich merke deutlich, dass ich auch wenn man hier versucht mich einzubinden, ich einfach nicht dazugehöre.
Ich kann diese Leute nicht verstehen, auf mich macht es den Eindruck, dass Ihnen einfach alles egal ist. Aber tief drin spürt man die Ausgeglichenheit. Das habe ich nicht.
Ich habe viele Ängste, Zwänge und ein geringes Selbstwertgefühl. Ich fühle mich unwohl, wenn ich gelobt werde. Ich will mich nicht gleich wieder in eine Beziehung stürzen nur um diese Gefühl des alleine seins zu kompensieren. Tief in mir spüre ich eine riesige Rastlosigkeit. Ich habe glaube ich keine Depressionen und bin auch extrem lebensbejahend, aber ich merke, dass ich suchen soll, was ich will.
Deshalb habe ich mich hier angemeldet – und um diese Geschichte nicht noch in die Länge zu ziehen, werde ich jetzt mal aufhören und meine zentrale Frage stellen:
-Wie finde ich zu mir selbst?
Schöne Grüße
R.
ich bin zurzeit in einer sehr schwierigen Phase für mich, denn ich weiß einfach nicht, wie ich zu mir selbst finde, was ich will und was mir Spaß macht.
Mein Leben ist eigentlich toll, ich bin finanziell abgesichert, habe eine tolle Familie und keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme (abgesehen davon, dass ich eine Glatze bekomme)und schließe im Februar mein Studium mit Topnoten ab.
Ich versuche mich, seitdem meine Ex mich vor ca. 4 Wochen verlassen hat intensiv damit auseinanderzusetzen, was ich will. Habe Meditation ausprobiert und Tagebuch geführt. Auch habe ich versucht so lange Sachen aufzuschreiben, bis ich das weinen anfangen sollte (hat aber leider nicht geklappt, nach 15 DinA4-Seiten habe ich aufgegeben).
Zurzeit bin ich in einer großen Stadt für ein Praktikum und lebe dort in einer WG – die Jungs sind echt nett und wirkliche „Leader“ (mir fällt nichts Besseres ein um es zu beschreiben). Ich weiß, dass ich auch gerne so wäre, aber ich bin es einfach nicht. Ich denke über alles nach und bin ein extrem kontrollierter Mensch, so kommt es auch, dass ich Probleme mit dem Alkohol habe. Denn wenn ich trinke genieße ich diese Gelassenheit so sehr, dass ich mir immer mehr sehne und so dann meist zu viel trinke.
Ich möchte gerne etwas finden, dass mich wirklich motiviert. Ich möchte auch so cool sein, wie die anderen, aber man nimmt mir das einfach nicht ab. Ich habe mich mein Leben lang immer hinter einer starken Persönlichkeit verkrochen – aber ich will das nicht mehr. Ich merke deutlich, dass ich auch wenn man hier versucht mich einzubinden, ich einfach nicht dazugehöre.
Ich kann diese Leute nicht verstehen, auf mich macht es den Eindruck, dass Ihnen einfach alles egal ist. Aber tief drin spürt man die Ausgeglichenheit. Das habe ich nicht.
Ich habe viele Ängste, Zwänge und ein geringes Selbstwertgefühl. Ich fühle mich unwohl, wenn ich gelobt werde. Ich will mich nicht gleich wieder in eine Beziehung stürzen nur um diese Gefühl des alleine seins zu kompensieren. Tief in mir spüre ich eine riesige Rastlosigkeit. Ich habe glaube ich keine Depressionen und bin auch extrem lebensbejahend, aber ich merke, dass ich suchen soll, was ich will.
Deshalb habe ich mich hier angemeldet – und um diese Geschichte nicht noch in die Länge zu ziehen, werde ich jetzt mal aufhören und meine zentrale Frage stellen:
-Wie finde ich zu mir selbst?
Schöne Grüße
R.