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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Hallo Trampelzwerg,
zu Deinem Beitrag 228 bzw. Deinen Fragen folgendes:

Das metaphysische Forschungsprogramm „Evolutionstheorie“ hat bisher viele interessante Teilergebnisse geliefert, keine Frage. Auch richtig ist: Wir wissen z.B. was wir nicht wissen. Bevor ich damit anfing, mich in das Thema einzulesen, hatte ich nur wenige Fragen. Je mehr ich lese, um so mehr nimmt die Anzahl meiner Fragen und damit meine Zweifel an der Richtigkeit der Theorie zu. Das Problem, das ich hinter der Evolutionstheorie sehe, ist ein gesellschaftliches.


Beispiel: Zwischen dem 15. Und 19. Jahrhundert bezogen weisse Sklavenhändler Sklaven aus Afrika. Die moralischen Bedenken wurden z.B. durch die kath. Kirche weggewischt, weil Farbige nicht als Menschen galten. Das gemeine Volk glaubte dieser Definition, schliesslich muss die kath. Kirche das ja genau wissen. Und den weissen Sklavenhändlern war diese Definition recht, denn sie hatten ihren ungestörten Nutzen.

Die Evolution kennt keine übergeordneten moralischen Werte oder Ethik und verfolgt auch keine menschlich anstrebsamen Ziele. Wen die Evolutionstheorie zum Glaubensgut der Gesellschaft geworden ist, setzt sich der einzelne Mensch selbst seine moralischen u. ethischen Werte, die lediglich regulativ durch das Gesetz eingegrenzt werden – und das Gesetz lässt sich (zum Vorteil einer Gruppe, die daraus ihren Nutzen zieht) ändern. Ich will niemandem meine Alternative aufzwingen, das ist überhaupt kein Gegenstand der jetzigen Diskussion. Was ich schlimm finde ist die unangemessene Wissenschaftsgläubigkeit. Wo ich hinführen möchte, ist, dass der Glaube (an was auch immer) nur eine Einzelkonsequenz hat, wenn es ein Glaube von Einzelnen ist. Wenn aber der Glaube zu einem Massenphänomen wird, ergeben sich auch gesamtgesellschaftliche Konsequenzen. Das will ich an anderer Stelle gerne verdeutlichen. Evt. mache ich dafür einen neuen Faden auf, wenn die Diskussionen um die Evolutionstheorie noch länger dauern. Mals sehen, weiss ich jetzt noch nicht.


LG, Nordrheiner
 
Okay, Nordrheiner. Vielleicht sind wir gar nicht so verschieden. Ich stelle meist keine Fragen, auf die ich nicht zumindest eine provisorische Antwort weiß. Vielleicht ist das bei dir auch so.

Wie also würdest du deine eigene Frage beantworten?

Ganz einfach: Es käme vermutlich zu einem gesellschaftlichen Aufbruch, zu einer positiven Entwicklung.
Der Konsum- und Spassgesellschaft würde der Boden entzogen. Es würde nach Sinn und Zweck gefragt werden, aber mit einem anderen Ernst als heute. Heute ist die Antwort egal, Hauptsache Du störst mit Deiner Antwort nicht die Interessen Einzelner bzw. die einer Gruppe.

LG, Nordrheiner
 
Ja, Nordrheiner, mal wieder ein Punkt, in dem ich dir zustimmen kann.

Wissen und Wissenschaft sind Fragmente menschlicher Gesamtexistenz. Sie zeigen auf, wie etwas ist bzw. funktioniert, aber eben nicht, "wofür es gut sein soll". In diesem Punkt sind bspw. Religionen bzw. Philosophie sehr viel näher an der Sache.

Anders ausgedrückt: Das Eine sind die Fakten, Mechanismen und Werkzeuge, das Andere ist, wofür sie angewandt werden sollten.

Verstehst du, was ich meine?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Fe

Jetzt habe ich Deinen Sachbeitrag Nr .210 gefunden. Danke für Deine Mahnung. Ich kann schon mal was übersehen, ist aber nicht böse gemeint. Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe, dann hast Du selbst noch viele offene Fragen. Symptomatisch dafür sind Deine Bemerkungen: „…aber ein klares Bild davon haben wir nicht“ sowie „…ist alles andere als klar“
Genau da stimme ich Dir zu, wenn die Evolutionstheorie (aus meiner Sicht) insgesamt nicht schlüssig ist bzw. aus vielen Hypothesen besteht mit zu vielen offenen Fragen, wie in Deinem Beitrag.
Danke für Deinen Beitrag.



LG, Nordrheiner

 
Nordrheiner,

statt an der Evolution nach Fehlern zu suchen solltest Du mal Deine Vorstellungen erläutern.

Wie ist das derzeitige Leben entstanden ?

Bitte keine Fragen, sondern konkrete Antworten.

Zuerst meine Antwort: Ich glaube an Gott (Schöpfergott der Bibel) und an Kreation (Neuschöpfung durch Ihn).

Und dann meine Frage:
Und an was glaubst Du? Wie ist nach Deiner Meinung das Leben entstanden?

LG, Nordrheiner
 
Hallo Kobaltblau,
danke für Deinen Beitrag 241. Du entwickelst einen Gedanken zur Entstehung eines Sonnensystems und leitest daraus vorhandene Eigenschaften für eine Höherentwicklung in unserer irdischen Natur ab. Dies ist ein interessanter Gedanke, habe ich so noch nicht gelesen. Aber ich denke, viel mehr als eine interessante Idee ist es nicht, denn die Kriterien (mein Beitrag 233) sehe ich nicht als erfüllt an und der Begriff „Selbstorganisation“ hat an sich keine Aussagekraft (siehe hierzu meinen Beitrag 235).

Aber danke trotzdem. Interessante Idee.

LG, Nordrheiner


 
Nordrheiner

Glaubst du, dass dein Glaube Richtlinie oder gar Gesetz für alle anderen Menschen sein muss?

Hallo Tsunami,

auf keinen Fall muss mein Glaube Richtlinie oder gar Gesetz für alle anderen Menschen sein. Würde ich oder jemand das verlangen, dann würde das gegen die Intention der Bibel, insbesondere des NT verstoßen, denk ich mal. Insofern meine ich sogar: Mein Glaube darf nicht Richtlinie oder gar Gesetz für alle anderen Menschen sein. Der einzelne Mensch muß für sich selbst – ohne jeden Zwang – erkennen, ob er an Gott glauben will oder nicht. Darin besteht ja aus meiner Sicht das Problem für den einzelnen Menschen. Die Freiheit „nein“ zu sagen hat genauso Konsequenzen wie die Freiheit „ja“ zu sagen. Gäbe es weder bei einem „ja“ noch bei einem „nein“ irgendeine Konsequenz, dann ist jede Entscheidung wirklich egal. Und ich gehe davon aus, dass keine Entscheidungsmöglichkeit, wenn sie denn (nicht)wahrgenommen wird, wirklich im Sinne des Wortes egal ist. Und wenn Du anstelle von Gott den Begriff Evolutionstheorie einsetzt, gilt nach meiner Meinung das Gleiche.


LG, Nordrheiner
 
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