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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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So langsam verliere ich den Überblick. Viele der Beiträge habe ich nur kurz überflogen.

Wenn du wirklich echte sachliche Fragen hast, dann tu mir bitte den Gefallen und schreibe sie nochmal explizit hin. Ich bin gerne bereit, diese nach meinem besten Wissen zu beantworten.
 
Er glaubt der Kirche nur nicht, wenn es nicht in sein Denken passt. Das mit dem x und y beschreibt es ja treffend. Wenn es irgendwo ein Loch gibt, was ich nicht begreife, dann fülle ich dieses Loch einfach mit einem "Gott" auf - und schon passt´s. Auf der anderen Seite muß man sagen, selbst in der kurzen Spanne meines Lebens, hat sich das Denken sehr weit fortentwickelt. Zu meiner Schulzeit lebte "Gott" noch da oben als Dreieck im Himmel. Erst Gagarin hat das schlagartig beendet. Ab da war "Gott" in einer Art anderen Dimension, unsichtbar. Und seine Wege waren ab da ziemlich unergründlich. Ich verstehe aber Fundamentalisten, Kreationisten, AFD-Symphatisanten - wir wollen zurück in unsere kleine Welt.
 
Außerdem steht dem allem noch etwas anderes entgegen. Ich habe jetzt leider keine Zeit aus meinem Katechismus zu zitieren, aber allein der Zweifel an etwas, das nicht so abgelaufen ist, wie es die Bibel ( oder der Katechismus als praktische Anleitung ) oder der Katechismus beschreibt - ist eine Sünde. Das sollten wir verstehen. Ich will nicht, daß N. nicht schlafen kann, weil er zweifelt - oder gar am Samstagmittag in den Beichtstuhl knieen muß. Insofern: Wenn das was ich unter mir sehe aus Lehm ist, dann ist es halt Lehm.
 
Deine Fragen: Ist das nicht ein großes Wunder? Kann man als gläubiger Mensch nicht auch sagen: Wahnsinn, Gott hat so ein Wunder wie die "Evolution" ins Leben gerufen?

Hallo Violetta Valerie,

um Deine Fragen – sieh oben – zu beantworten: Natürlich ist die Natur mit allen Erscheinungsformen ein großes Wunder. Und dafür danke ich auch Gott.

Zu Deiner Frage 2:
Wenn „Evolution“ für Dich ganz neutral nur „Entwicklung“ bedeutet, kommen wir uns näher. Deinen obigen Satz kann ich ohne Veränderung nicht sagen, denn viele Menschen verstehen „Evolution“ als eine Selbstorganisation der Natur – die einen Schöpfergott – und sei es nur bei der ersten Zelle – ausschließt. Zu Recht müßte ich mir Unlogik vorhalten lassen, dass ich jemandem danke, der (Kraft Definition) auf Grund von Selbstorganisation der Natur garnicht daran beteiligt war und schon garnicht die Voraussetzung für unser Leben, für die Natur, ist.

Meine Frage an Dich: Spielt Gott in Deiner Vorstellung von „Evolution“ eine Rolle oder beinhält der Begriff „Evolution“ die Selbstorganisation, also Entwicklung ohne Gott?

Und zur Forschung: Am Beispiel Cern (siehe meinen Beitrag Nr.145) wird deutlich, dass auch Forschung, die keine ethische Grenzen kennt, aus dem Ruder läuft.

Wir stehen weltweit vor riesigen Klima-Katastrophen. Rationale Optimisten (also keine Kreationisten) argumentieren, dass sich schon frühere Untergangsszenarien als falsch erwiesen haben, nicht zuletzt, weil es uns dank unserer Intelligenz und unseres Einfallsreichtums noch jedesmal gelungen ist, mittels neuer Technologien einen Ausweg aus dem Problem der Bevölkerungsexplosion zu finden. (Beispiel grüne Revolution im letzten Jahrhundert)
Fakt ist doch, dass wir uns durch neue Erfindungen erst in diese Misere hineintechnologisiert haben.
Angesichts unserer Misere erscheint mir ein Loblied auf unsere Wissenschaft als völlig fehl am Platze.

Es sind mir 5 Vorschläge (Ideen) bekannt, die zwecks Rettung der Menschheit auf dem Tisch liegen:
1. Grüne Energie ; 2. Kernkraft , 3. Entsalzung , 4. Geoingeneering , 5. Eine zweite gründe Revolution.
Auf alle diese Ideen trifft zu: Die Nachteile der einen Idee überwiegen deren Vorteile, man steht noch am Anfang und weiss nicht, wie man diese Idee umsetzen könnte, von „heute“ auf „morgen“ ist keine Lösung zu schaffen , (und wir brauchen „heute“ bzw. sehr kurzfristig eine Lösung und nicht erst in 30 Jahren oder noch später!), oder ganz einfach: Ausser Diskussion passiert nichts von Bedeutung. Diesbezüglich sind unsere Politiker ein Teil des Problems, nicht deren Lösung.

Ein falsches Wissenschaftsverständnis, eine falsche Vorstellung von Ethik und ein falsches Verständnis von Freiheit und Selbstverwirklichung waren und sind die Basis für unsere heutige katastrophale Situation.



Die Evolutionstheorie ist nur ein Punkt von vielen, diese vorgenannte Basis anzugreifen. Aber ein wichtiger Punkt.



LG, Nordrheiner

 
Hallo Bandit,
zu Deiner Frage „Vorhersagen“ im Beitrag 153:
Mit Vorhersagen meinte ich Aussagen in der Vergangenheit, die hunderte Jahre später, aber ebenfalls in der Vergangenheit, eingetroffen sind. Da spielt Glaube keine Rolle.

Und zu Deinem Beitrag 155:
Grundlagenforschung lehne ich allgemein gesprochen nicht ab. Aber die Ergebnisse werden das bevorstehende Klimadrama nicht verbessern oder gar verhindern. Oder liegen Dir da andere Informationen vor? Wenn Du meinst, uns stünden keine dramatischen Klimakatastrophen bevor, bist Du nicht informiert.

Ich befürchte, die Investitionen in Waffen werden zunehmen, denn wenn Millionen, ggf. Milliarden Menschen durch Klimakatastrophen oder deren Folgen ihr Land verlassen, werden sie auch um Europa keinen Bogen machen, im Gegenteil.

Wusstest Du, dass die Klimakonferenzen der letzten Jahre ganz „neue“ Besucher hat? Das Militär. Meinst Du wirklich, die Militärs brüten über der Frage, wie man Panzer ökologisch verträglich einsetzen kann?

Zu Deinem Beispiel der Feder: Ein Fund ist ein Fund. Wenn Du mir jetzt sagst, welche Bedeutung Du dem Beispiel zuordnest, können wir darüber diskutieren.

LG, Nordrheiner

 
So langsam verliere ich den Überblick. Viele der Beiträge habe ich nur kurz überflogen.

Wenn du wirklich echte sachliche Fragen hast, dann tu mir bitte den Gefallen und schreibe sie nochmal explizit hin. Ich bin gerne bereit, diese nach meinem besten Wissen zu beantworten.

Siehe meine Beiträge Nr. 29 und Nr. 93.

LG, Nordrheiner
 
Wusstest Du, dass „wir“ 8 Milliarden Euro für das Cern ausgeben, um Beweise für die Existenz eines Teilchens zu finden, dass sich Higgs-Boson nennt, und das uns vielleicht, vielleicht aber auch nicht, am Ende besser verstehen lässt, was eigentliche Masse genau ist?
Mehr als eine partielle Bestätigung des „Standardmodells“ der Teilchenphysik springt dabei nicht heraus.

Hier kannst du eine Eigenschaft der modernen Naturwissenschaft erkennen: Die Wissenschaft versucht immer, ihre eigenen Modelle in Frage zu stellen.

Das Standardmodell sagt das Higgsboson voraus.
Wenn dieses nicht gefunden würde...
wäre es das Standardmodell falsch oder zumindest verbesserungswürdig
-> Man würde so lange an Alternativen suchen, bis man etwas besseres hat.

So arbeitet die die moderne Wissenschaft:
Sie hinterfragt ständig ihre Modelle.
Genau deswegen sind die Modelle auch so gut.
Weil alles falsche ständig weggeklopft wird.
Nur was wirklich solide ist, bleibt über.


Machen das die Kreationisten auch ?
Hinterfragen sie ihre eigenen Ideen ?
Oder versuchen sie ständig nur ihre Meinungen zu bestätigen.


Eine solide, gut abgeklopfte Wissenschaft hat schon auch Vorteile für den kleinen Mann auf der Straße:
Man kann mit ihr unter anderem alle möglichen Spinner entkräften.
 
So schwierig ist das nicht. Was Wissenschaft ist, das wissen Viele nicht.

Warum nicht einfach etwas glauben?

---

Wenn Evolution keine Realität ist, was ist dann bitteschön die Realität?
 
Hab ich das jetzt überhaupt richtig verstanden? Die Atheisten sind am Klimawandel schuld? Sind wir auch schuld, daß Van der Vaarts Ehe auseinandergeangen ist?
 
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