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Was verstehe ich nicht an der Politik?

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Doch das verstehe ich sehr gut. Da ist nämlich nichts kompliziertes dabei.... Du willst das der Staat aus der Entwicklungshilfe aussteigt ( was sowieso nicht geht ) und dafür in arme Länder nur noch Almosen fließen.
Das wir aber auf diese Länder so oder so angewiesen sind, unterschlägst Du einfach so.

Hier ist ein interessanter Link: 1,6% des Bundeshaushalts wurden 2006 für Entwicklungshilfe ausgegeben - und eine Mehrheit in der Bevölkerung würde dies gerne verdoppeln.

Oxfam Deutschland - Mehrheit der Bevlkerung wrde deutsche Entwicklungshilfe verdoppeln
 
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Doch das verstehe ich sehr gut. Da ist nämlich nichts kompliziertes dabei.... Du willst das der Staat aus der Entwicklungshilfe aussteigt ( was sowieso nicht geht ) und dafür in arme Länder nur noch Almosen fließen.
Das wir aber auf diese Länder so oder so angewiesen sind, unterschlägst Du einfach so.

Ich sag´s doch, Du verstehst nicht, was ich sagen will!!!!!

Du stellst mich hier gerade an den Pranger und denkst ich sei ein egoistischer Mensch, der nix mit dem Ausland zu tun haben will. Lese bitte meinen Text richtig! Ich bin nämlich genau das Gegenteil! Ich will das es allen gut geht und habe mir darüber (für Dich wahrscheinlich hoch naive) Gedanken gemacht, wie man das erreichen könnte.

Und das man hier keinen Bananen anbaut, sondern diese im Ausland kauft, ist ja wohl selbstverständlich. Das hat überhaupt nix mit dem zu tun, was ich meine!
 
Es ist gut das der Staat das in die Hand nimmt! Denn Deine Freiwilligkeit gibt es nicht. Was machst Du, wenn 20 Millionen Deutsche sagen: Mir gebet nix! ?????
Es geht ja nicht um die privaten Spenden - die kann man kaum verhindern. ( auch nicht deren regen Mißbrauch, House! ) Es geht um vereinbarte Entwicklungsgelder die so ziemlich alle Länder geben - hier sei als Vorbild die USA erwähnt - die Deutschen aber gemessen am Reichtum, wohl noch viel zu wenig.

Gut, dann nehme ich zur Kenntnis, daß Du die Entwicklungshilfe um jährlich um 984 Millionen Euro ( jeder gibt monatlich einen Euro ) erhöhen willst. Bravo!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist gut das der Staat das in die Hand nimmt! Denn Deine Freiwilligkeit gibt es nicht. Was machst Du, wenn 20 Millionen Deutsche sagen: Mir gebet nix! ?????
Es geht ja nicht um die privaten Spenden - die kann man kaum verhindern. ( auch nicht deren regen Mißbrauch, House! ) Es geht um vereinbarte Entwicklungsgelder die so ziemlich alle Länder geben - hier sei als Vorbild die USA erwähnt - die Deutschen aber gemessen am Reichtum, wohl noch viel zu wenig.

Gut! Dann werden die Spenden bzw. die Entwicklungshilfe vom Staat durch die Steuergelder in die Hand genommen. Hab ich nichts dagegen, denn ich habe in meinem Eröffnungsthread nicht von einzelnen Person geredet sondern von einem Rechtsstaat, den ich mir wünschen würde!

Was ich nicht möchte, ist dass unsere Gelder für Dinge mißbraucht und verwendet werden, die nichts damit zu tun haben, dass es den Menschen besser geht. Und davon gibt es so viele Dinge, die Du teilweise selbst schon angesprochen hast.

Und wie gesagt, ich glaube wahrscheinlich zu viel an das Gute im Menschen
 
Meinetwegen kann der Staat die Entwicklungshilfe sehr gerne erhöhen.
Da bin ich der letzte, der was dagegen hätte.
 
Hm... Tulpe hat sogesehen nicht unrecht - Mike aber auch nicht. Streng genommen ist die Entwicklungshilfe als wichtiger Bestandteil des Haushalts bereits die Leistung des deutschen Staates für arme Länder. Da diese Leistung durch Steuergelder aufgebracht wird, ist sie eigentlich auch die Leistung des deutschen Steuerzahlers.

Ich finde aber, bevor man sich Gedanken über die Hilfe für andere Länder macht, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie es vor der eigenen Haustür aussieht. Und in Deutschland gibt es mehr als eine Baustelle, die dringendst aufgeräumt gehört.
 
Hm... Tulpe hat sogesehen nicht unrecht - Mike aber auch nicht. Streng genommen ist die Entwicklungshilfe als wichtiger Bestandteil des Haushalts bereits die Leistung des deutschen Staates für arme Länder. Da diese Leistung durch Steuergelder aufgebracht wird, ist sie eigentlich auch die Leistung des deutschen Steuerzahlers.

Ich finde aber, bevor man sich Gedanken über die Hilfe für andere Länder macht, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie es vor der eigenen Haustür aussieht. Und in Deutschland gibt es mehr als eine Baustelle, die dringendst aufgeräumt gehört.

und genau das meine ich! Wenn -mit Ausnahme der wirklichen Entwicklungshilfe- alle weiteren Einnahmen in Deutschland verbleiben würden, wäre der Armut in Deutschland geholfen und auch der Armut der restlichen Welt.

Und ich verstehe an der Politik halt nicht, warum das nicht durchgesetzt werden kann. Vielleicht gibt es einige gute Argumente dagegen, aber ich kenne sie nicht und deshalb verstehe ich es auch nicht!
 
geld an sich ist ja da - nur leider gibt es zu viele euro-gräber, zu viele unbedachte investionen....
allein in der stadt, in der ich lebe, fallen mir deren drei ein....
in den neuen bundesländern gibt es da sicher noch mehr beispiele, relativ gesehen zur bevölkerungszahl.....

es ist wie mit den nahrungsmitteln im thread nebenan, das problem ist eher die verteilung als die menge.....
 
Ich glaube du hast da ein wenig eine falsche Vorstellung. Die Gelder, die du ansprichst, bleiben alle, mit Ausnahme der Entwicklungshilfe, innerhalb eines eingegrenzten Wirtschaftskreislauf (Wirtschaftskreislauf – Wikipedia). Die Volkswirtschaftslehre besagt, dass die Leistungen innerhalb dieses Kreislaufs zwischen Unternehmen, Staat und Haushalten rotieren. Die Haushalte stellen die Arbeitskraft und werden von den Unternehmen dafür mit Geldleistung entlohnt. Der Staat kassiert von beiden Steuern und gibt diese auf dem Wege der Sozialleistungen etc. wieder an die Haushalte, in form von bspw. Subventionen wieder an die Unternehmen zurück.
Das bedeutet aber im Endeffekt, dass die Probleme nicht durch herumdoktern an dieser wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeit zu lösen sind. Die Ursachen liegen vielmehr darin, dass wenige Private Haushalte dem Kreislauf Geld entziehen und sozusagen "bunkern". Die Börse stützt das noch, indem vorhandenes Vermögen in Aktien ohne reale Gegenleistung im Wert steigen kann. Da aber die Aktien das Vermögen der Unternehmen darstellen oder besser gesagt das von privaten Haushalten dem Unternehmen zur Verfügung gestellte Kapital, fließt durch die Wertsteigerung Kapital aus dem Wirtschaftskreislauf ohne Gegenleistung der privaten Haushalte an diese ab. Mal so gaaaaaanz grob formuliert.
 
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