Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
Hallo ihr Lieben, ich wollte an dieser Stelle einfach mal ein Thema eröffnen, das mir schwer am Herzen liegt und mich auch sehr belastet. Es geht um meine Ängste. Zur Zeit ist es wieder ganz schlimm damit, sie fressen mich regelrecht auf und sind immer da. Ich bin deswegen auch u. a. in Therapie, aber auch wegen Erlebnissen, die ich bis heute nicht verkraftet habe. Meine Therapeutin spricht von Traumata, ich weiß vom Kopf her, dass sie damit recht hat, will es aber nicht so richtig akzeptieren.
Vielleicht gibt es aber trotzdem Leute hier, denen es so ähnlich wie mir geht und dir mir weiterhelfen können. Manchmal ist es ja ganz gut, sich Input von anderen zu holen 😱. Ich beschreibe euch einfach mal, wie es mir mit meinen Ängsten so geht: zum Teil sind sie wahrscheinlich lächerlich oder schwer für andere zu verstehen. Wenn ich merke "dass es mich wieder überkommt", bekomme ich Herzrasen, mir wird schwindlig und schlecht.
Am schlimmsten ist diese Kopfsache. Ständig kreisen dann meine Gedanken um meine Ängste und ich kann meinen Kof einfach nicht ausschalten. Das macht mir am meisten zu schaffen. Meine Ängste stehen dann also mit mir auf, gehen mit mir in die Arbeit, sitzen neben mir, wenn ich mich mit Freunden treffe und sehen mit mir zusammen fern. Ein unbedachtes Wort oder Thema, die mich triggern und ich hänge wieder emotional kurz an der Decke.
Ich bin oft einfach nur müde. Zur Zeit bin ich wieder sehr traurig. Es ist nicht so, dass meine Ängste mich im Leben einschränken, ich kann normal arbeiten, meine Sozialkontakte pflegen und meinen Haushalt bestreiten, es ist nur so, dass sie mich einfach belasten und ich mich gerne freier und ein wenig leichter fühlen würde.
Ich habe viele Freunde. Einige davon könnte ich ohne Probleme Nachts um 3 anrufen und sie wären für mich da. Das traurige ist nur, dass ich wesentlich selbstbewusster rüberkomme, als ich eigentlich bin. Ich bin nach außen hin gut aufgelegt und bringe andere zum Lachen, viele sagen, dass man mit mir immer Spaß haben kann und sie es einfach schön finden, mit mir zusammen zu sein, weil es immer viel zu reden gibt. Aber das führt auch dazu, dass manchen gar nicht bewusst ist, wie schlecht es mir oft geht. Daran bin ich zum Großteil trotzdem selbst schuld, weil ich nicht der Typ bin, der nach außen hin leicht zeigen kann, dass er sich schlecht fühlt. Ich bin ein ziemlich gefasster Mensch und habe es auch nie richtig gelernt, bestimmte Gefühle zu zeigen. Wenn aber andere von mir sagen, dass sie mich emotional sehr stark einschätzen, sie mich dafür bewundern und sie sich nicht vorstellen können, dass es irgendein Problem gibt, das mich fertig macht, dann tut das manchmal sehr weh.
Wer kennt das noch? Habt ihr Tipps für mich? Was ist eure Strategie, wenn die Angst wieder neben euch sitzt und nicht weggehen will? Wie schaltet ihr eure Gedanken ab oder lenkt sie in eine andere Richtung?
Habt ihr vielleicht auch Buchtipps für mich? Ich möchte nicht unbedingt in eine Buchhandlung gehen, um dort mit den Buchhändlern darüber zu reden, dass ich ein gutes Buch gegen Angstbewältigung suche :/.
Vielen herzlichen Dank für alle Beiträge!
Liebe Grüße
Findefuchs
Vielleicht gibt es aber trotzdem Leute hier, denen es so ähnlich wie mir geht und dir mir weiterhelfen können. Manchmal ist es ja ganz gut, sich Input von anderen zu holen 😱. Ich beschreibe euch einfach mal, wie es mir mit meinen Ängsten so geht: zum Teil sind sie wahrscheinlich lächerlich oder schwer für andere zu verstehen. Wenn ich merke "dass es mich wieder überkommt", bekomme ich Herzrasen, mir wird schwindlig und schlecht.
Am schlimmsten ist diese Kopfsache. Ständig kreisen dann meine Gedanken um meine Ängste und ich kann meinen Kof einfach nicht ausschalten. Das macht mir am meisten zu schaffen. Meine Ängste stehen dann also mit mir auf, gehen mit mir in die Arbeit, sitzen neben mir, wenn ich mich mit Freunden treffe und sehen mit mir zusammen fern. Ein unbedachtes Wort oder Thema, die mich triggern und ich hänge wieder emotional kurz an der Decke.
Ich bin oft einfach nur müde. Zur Zeit bin ich wieder sehr traurig. Es ist nicht so, dass meine Ängste mich im Leben einschränken, ich kann normal arbeiten, meine Sozialkontakte pflegen und meinen Haushalt bestreiten, es ist nur so, dass sie mich einfach belasten und ich mich gerne freier und ein wenig leichter fühlen würde.
Ich habe viele Freunde. Einige davon könnte ich ohne Probleme Nachts um 3 anrufen und sie wären für mich da. Das traurige ist nur, dass ich wesentlich selbstbewusster rüberkomme, als ich eigentlich bin. Ich bin nach außen hin gut aufgelegt und bringe andere zum Lachen, viele sagen, dass man mit mir immer Spaß haben kann und sie es einfach schön finden, mit mir zusammen zu sein, weil es immer viel zu reden gibt. Aber das führt auch dazu, dass manchen gar nicht bewusst ist, wie schlecht es mir oft geht. Daran bin ich zum Großteil trotzdem selbst schuld, weil ich nicht der Typ bin, der nach außen hin leicht zeigen kann, dass er sich schlecht fühlt. Ich bin ein ziemlich gefasster Mensch und habe es auch nie richtig gelernt, bestimmte Gefühle zu zeigen. Wenn aber andere von mir sagen, dass sie mich emotional sehr stark einschätzen, sie mich dafür bewundern und sie sich nicht vorstellen können, dass es irgendein Problem gibt, das mich fertig macht, dann tut das manchmal sehr weh.
Wer kennt das noch? Habt ihr Tipps für mich? Was ist eure Strategie, wenn die Angst wieder neben euch sitzt und nicht weggehen will? Wie schaltet ihr eure Gedanken ab oder lenkt sie in eine andere Richtung?
Habt ihr vielleicht auch Buchtipps für mich? Ich möchte nicht unbedingt in eine Buchhandlung gehen, um dort mit den Buchhändlern darüber zu reden, dass ich ein gutes Buch gegen Angstbewältigung suche :/.
Vielen herzlichen Dank für alle Beiträge!
Liebe Grüße
Findefuchs