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Was tun nach einer Exmatrikulation (Arbeitslosigkeit etc.)

Hallo

Mach dir wegen deiner Eltern erstmal keine Gedanken.
Es geht um nicht um deren Leben, sondern um deins und dass du einen beruflichen Weg für dich findest, mit dem du glücklich und zufrieden werden kannst.

Es gehört übrigens auch zum Erwachsenwerden, dass Kinder einen anderen Weg wählen können, als den, den die Eltern angedacht haben oder sich wünschen. Und es auch auszuhalten, wenn sie ausdrücken, dass sie es nicht verstehen oder kein Verständnis dafür aufbringen.

Es gibt doch bestimmt eine Vertrauensperson an deiner Uni, die dir helfen kann, dass du dein Studium erstmal auf Pause legst.
Danach kümmerst du dich sofort um fachärztliche Betreuung, dass du aus dem Loch, in dem du dich stimmungstechnisch jetzt befindest, wieder rauskommst und du dein Leben erstmal emotional wieder klar bekommst. Suizidgedanken hast du ja schon, dann wird es höchste Zeit dazu, dass du dir Hilfe suchst.

Danach kannst du noch immer entscheiden, ob du weiter studieren möchtest oder einen anderen beruflichen Weg gehen willst.


Gruß Jim
 
Mach dir wegen deiner Eltern erstmal keine Gedanken.
Es geht um nicht um deren Leben, sondern um deins und dass du einen beruflichen Weg für dich findest, mit dem du glücklich und zufrieden werden kannst.

das ist richtig, aber wenn man als Familie zusammen lebt, kann nicht jeder sein eigenes Ding machen. Das können seine Eltern auch nicht, solange er im Haus ist.
Er sollte fair sein und die Eltern das auch finanziell planen lassen, z.B. höhere Krankenkasse, kein Kindergeld etc.. je nachdem.
Bleib´ eingeschrieben, such´ Dir eine Stelle als Werksstudent bzw. einen Nebenjob um ein Polster zu schaffen und bewerbe Dich nebenbei auf Stellen in Deinem Ausbildungsberuf.
Aber ernsthaft: mit 25 und nach den Mühen, die Du auf Dich genommen hast: zieh´ es durch. Das oder ein artverwandtes Studium, bei dem Du Dir was anrechnen lassen kannst. Du bist 25! Übernimm´Verantwortung für Dich. Nicht abhauen.
 
das ist richtig, aber wenn man als Familie zusammen lebt, kann nicht jeder sein eigenes Ding machen. Das können seine Eltern auch nicht, solange er im Haus ist.
Er sollte fair sein und die Eltern das auch finanziell planen lassen, z.B. höhere Krankenkasse, kein Kindergeld etc.. je nachdem.
Bleib´ eingeschrieben, such´ Dir eine Stelle als Werksstudent bzw. einen Nebenjob um ein Polster zu schaffen und bewerbe Dich nebenbei auf Stellen in Deinem Ausbildungsberuf.
Aber ernsthaft: mit 25 und nach den Mühen, die Du auf Dich genommen hast: zieh´ es durch. Das oder ein artverwandtes Studium, bei dem Du Dir was anrechnen lassen kannst. Du bist 25! Übernimm´Verantwortung für Dich. Nicht abhauen.

Ich habe mit meinem Vater nochmal drüber gesprochen. Er meinte, wenn es gar nicht mehr ginge, soll ich aufhören. Einen kranken Sohn wolle er nicht. Dann soll ich in seiner Firma arbeiten, wo ich dann einen normalen Zahltag bekomme.

Mein eigentliches Ziel ist es, mit meinem Freund zusammenzuziehen und in seiner Stadt zu arbeiten, unabhängig vom Studium - aber das ist halt nicht möglich, da nicht geoutet und es wird auch wohl nie möglich sein.
 
Studium abbrechen ohne konkrete Perspektive ist ne ganz beschissene Sache.

Kannst du es nicht stattdessen pausieren?

Du darfst nicht vergessen, was ein Abbruch langfristig für deine Psyche bedeuten könnte. Ich will dich da nicht runterziehen, nur musst du das wirklich sehr gut abwägen.

Wenn du dann in einem Jahr da stehst und dann über die nächsten Jahre hinweg denkst "Fu**, hätte ich doch nicht..", ist das auch nicht besser.

Wie sieht es mit einer Therapie und entsprechenden Hilfsangeboten von der Uni aus?

Ich weiß, abbrechen ohne Sicherheiten ist ganz doof. Das verzeiht einem auch keiner und man kriegt von der Arge noch einen auf den Deckel.

Pausieren also im Sinne von Urlaubssemester macht bei mir keinen Sinn. Zum einen braucht man dafür einen guten Grund, zum weiteren wirkt sich das nur negativ auf mein sowieso schon naja-Studium aus. Vermutlich werde ich länger studieren müssen, da macht eine Pausierung alles nur noch schlimmer.

Es ist ja eben das Problem: ich weiß, dass eine Exmatrikulation nicht gut sein wird, deswegen bin ich auch ziemlich unglücklich, weil ich das Gefühl habe, dass ich es machen muss.

Therapie? Na ja, das Ding ist, dass ich homosexuell bin und dies nicht ausleben kann. Was soll da ein Therapeut machen?

Hilfe von der Uni... habe ich mal angenommen, aber das ging meiner Meinung nach in eine andere Richtung - und zwar: wie schafft man sein Studium am effizientesten. Sowas wie Exmatrikulation, Depressionen, Verschiebungen etc. wollen die nicht wissen.

Na ja wie's aussieht, muss ich es einfach probieren und versuchen durchzuziehen.
 
Du willst jetzt aber nicht erzählen, dass Du mit 25 noch bei Deinen Eltern wohnst, weil Du Dich nicht geoutet hast?
Äh, ja.
Also:
das sind zwei Dinge. Erst:
verdien´ eigenes Geld. Dann: zieh´aus. Mit wem bzw. zu wem Du willst. Hat Dein Freund ein Einkommen, was Euch beide trägt? Dann wäre das noch eine andere Möglichkeit. Gleiches System wie mit den Eltern, aber dann mit Freund.
 
Hi
Erschöpfung oder deinen Zustand sehe ich schon als guten Grund an. Das ist ja auch was körperliches und ein Arzt wird dir bestimmt da was bestätigen können, dass du da erstmal aussetzen kannst.

Du bist also homosexuell.
Was meinst du mit, dass du das nicht ausleben kannst?

Nicht ausleben = nicht poppen?
Da gibts Plattformen wie Planetromeo für.
Da könntest du zumindest vielleicht jemand Gleichgesinnten finden.

Sollte es eher allgemein sein, dass du dich wegen deiner Eltern nicht outest, dann überleg dir genau, was du machst. Lebst du es nicht aus, so lebst du nach aussen eine Lüge, die dich irgendwann kaputt machen wird.
Und Eltern sollten normalerweise ihr Kind lieben, egal ob hetero oder homo. Es bleibt ja trotzdem ihr Kind.
Da kannst aber nur du wissen, wie weit du deine Eltern kennst und ihnen vertraust.

Gruß Jim,
 
Du willst jetzt aber nicht erzählen, dass Du mit 25 noch bei Deinen Eltern wohnst, weil Du Dich nicht geoutet hast?
Äh, ja.
Also:
das sind zwei Dinge. Erst:
verdien´ eigenes Geld. Dann: zieh´aus. Mit wem bzw. zu wem Du willst. Hat Dein Freund ein Einkommen, was Euch beide trägt? Dann wäre das noch eine andere Möglichkeit. Gleiches System wie mit den Eltern, aber dann mit Freund.

Aaaach nein echt ? Darauf wäre ich jetzt gar nicht gekommen.

Ich hätte dir vielleicht vorhin sagen sollen, dass ich Moslem bin und bei uns bestimmte Dinge anders laufen als bei Deutschen.
Ich verweise auf meine älteren Beiträge

Nix mit "Ausziehen zu wem man will". Unverheiratet geht schon mal gar nix. Das ist bei uns leider so.
Und auch wenn: du weißt homosexualität und islam...? sagt dir was?

Naja egal hat sich schon erledigt. Danke für deine Antwort.
 
Hi
Erschöpfung oder deinen Zustand sehe ich schon als guten Grund an. Das ist ja auch was körperliches und ein Arzt wird dir bestimmt da was bestätigen können, dass du da erstmal aussetzen kannst.

Du bist also homosexuell.
Was meinst du mit, dass du das nicht ausleben kannst?

Nicht ausleben = nicht poppen?
Da gibts Plattformen wie Planetromeo für.
Da könntest du zumindest vielleicht jemand Gleichgesinnten finden.

Sollte es eher allgemein sein, dass du dich wegen deiner Eltern nicht outest, dann überleg dir genau, was du machst. Lebst du es nicht aus, so lebst du nach aussen eine Lüge, die dich irgendwann kaputt machen wird.
Und Eltern sollten normalerweise ihr Kind lieben, egal ob hetero oder homo. Es bleibt ja trotzdem ihr Kind.
Da kannst aber nur du wissen, wie weit du deine Eltern kennst und ihnen vertraust.

Gruß Jim,

Planetromeo ist eine Sexapp, ich bin da schon seit 10 Jahren drin, bis jetzt hat mir diese App leider gar nichts gebracht.
Alle sagen immer nur "Oute dich doch, deine Eltern werden das sicher akzeptieren" wo ich mir denke: sag mal? Nimmst du mich eigentlich ernst?

Ich lebe seit 15 Jahren eine Lüge und sie hat mich schon kaputt gemacht.

Weißt du, es gibt Menschen die kann man von etwas nicht überzeugen, auch wenn man das eigene Kind ist. Deswegen gibt es ja Ehrenmorde. Wenn man immer auf der Ich-bin-doch-dein-Kind-Schiene fahren würde, würde es solche schrecklichen Taten wie Ehrenmorde und Ausschluss von der Familie gar nicht geben.
Aber ich glaube sowas existiert in der Welt von manchen nicht.

Es gibt bestimmte Dinge, wo man noch Toleranz hat. Sexualität gehört da leider nicht dazu.
 
Hi
Ja der Islam. Diese Religion ist in dieser Sache leider intolerant.

Du gibst leider nur stückchenweise notwendige Infos raus. Das erschwerrt es schon, dass man dir eine Rat geben kann.

Bist du sehr gläubig und verurteilst du dich selbst wegen deiner sexuellen Orientierung oder fürchtest du nur die Verurteilung durch deine Familie?

Dann wäre noch wegziehen in einen andere Stadt eine Option, kompletter Kontaktabbruch usw.

Das kannst nur du entscheiden.

Gruß Jim
 

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