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Was soll ich noch tun…

Er soll doch keine klugen Entscheidungen treffen. Er ist erst 10, aber auch keine 3 mehr. Ich verlange auch nichts. Trotzdem könnte er mir ja mal schreiben. Er ist generell sehr kommunikativ, was das chatten angeht. Das er das nicht tut, liegt entweder daran, dass ich in der neuen Welt nichts zu suchen habe, oder er aus irgendeinem Grund sauer auf mich ist (weiß ja nicht inwieweit Sie da manipuliert hat). Beide Gründe sprechen nur leider gegen Umgang. Deswegen macht das alles für mich manchmal bzw. nach heute absolut keinen Sinn mehr
 
Er soll doch keine klugen Entscheidungen treffen. Er ist erst 10, aber auch keine 3 mehr. Ich verlange auch nichts. Trotzdem könnte er mir ja mal schreiben. Er ist generell sehr kommunikativ, was das chatten angeht. Das er das nicht tut, liegt entweder daran, dass ich in der neuen Welt nichts zu suchen habe, oder er aus irgendeinem Grund sauer auf mich ist (weiß ja nicht inwieweit Sie da manipuliert hat). Beide Gründe sprechen nur leider gegen Umgang. Deswegen macht das alles für mich manchmal bzw. nach heute absolut keinen Sinn mehr
Ja, er ist 10!
Ein Kind.
Wahrscheinlich darf er dir nicht schreiben, schon mal daran gedacht?
Du tust sehr wenig, um aktiv zu werden und verkriechst dich in dein Schneckenhaus.
Deine angeführten Gründe sprechen nicht gegen Umgang.
Deine Passivität spricht gegen Umgang und diese liegt nicht in der Verantwortung deines Kindes!
 
Er soll doch keine klugen Entscheidungen treffen. Er ist erst 10, aber auch keine 3 mehr. Ich verlange auch nichts. Trotzdem könnte er mir ja mal schreiben. Er ist generell sehr kommunikativ, was das chatten angeht. Das er das nicht tut, liegt entweder daran, dass ich in der neuen Welt nichts zu suchen habe, oder er aus irgendeinem Grund sauer auf mich ist (weiß ja nicht inwieweit Sie da manipuliert hat). Beide Gründe sprechen nur leider gegen Umgang. Deswegen macht das alles für mich manchmal bzw. nach heute absolut keinen Sinn mehr
So oder so wäre es wichtig, dass du für ihn präsent und erreichbar bleibst. Und das bist du nur, wenn du dafür sorgst, dass ihr in geeigneter Weise in Verbindung bleibt.

Wenn der Junge sich wirklich momentan in der neuen Konstellation ganz wohl fühlt, könnte der Umgang dann weniger häufig und weniger lang sein, damit er sich nicht ständig hin und her gerissen fühlt. Aber trotzdem ist es wichtig für ihn zu wissen und durch den Kontakt zu dir immer wieder bestätigt zu bekommen, dass du für ihn da bist, er sich jederzeit an dich wenden kann, du ihm mit Rat und Tat zur Seite stehst. Mit der tollen Harmonie kann es nämlich auch mal ganz plötzlich vorbei sein... dann ist der Junge für den neuen "Vater" möglicherweise auf einmal viel zu anstrengend und lästig. Und dann? In so einem Fall braucht dein Sohn dich doch.

Und wenn der Junge von seiner Mutter manipuliert wird, ist es erst recht wichtig, dies so weit wie möglich zu unterbinden und deinen Sohn vor den negativen Auswirkungen zu bewahren, so gut es geht.

Es ist einfach in jedem Fall wichtig, dass du die Verbindung zu deinem Kind aufrecht erhältst.
 
Er klebt den halben Tag am Laptop. Selbst wenn Sie Ihm das verbieten würde, könnte er mir schreiben. Denn Sie hat von sowas keine Ahnung und er ist schlauer als Ihr denkt. Manchmal schon zu weit für sein Alter. Es ist einfach manchmal schwer einzuschätzen, ob ich zuviel an mich denke, weil er mir fehlt und ich mehr an meinen Sohn denken sollte. Sprich Ihn sein Leben leben lassen. Aus psychologischer Sicht wird er auch ohne mich ein glückliches Leben führen. Das ist hart für mich, aber auch als Patchwork Familie kann man zufrieden leben. Ich weiß momentan auch nicht mehr, was das Beste ist…
 
Er soll doch keine klugen Entscheidungen treffen.
Du überlässt ihm aber doch die Entscheidung. Statt zu erkennen, dass er eine solche noch gar nicht alleine für sich treffen kann, sondern er euch Erwachsenen dafür braucht, um eine für ihn gute und richtige Regelung zu finden.

Wobei du ja außerdem noch nicht mal weißt, sondern lediglich mutmaßt, was er denn eigentlich wirklich gerade selber will.

Jetzt mal im Ernst - empfindest du das als die richtige Handlungsweise eines verantwortungsvollen Vaters?

In meinen Augen lässt du dein Kind vielmehr im Stich, wenn du dich jetzt allein aufgrund der vagen Vermutung zurückziehst, dass für ihn wohl alles prima ist und er dich nicht mehr braucht.

Aus psychologischer Sicht wird er auch ohne mich ein glückliches Leben führen. Das ist hart für mich, aber auch als Patchwork Familie kann man zufrieden leben.
Aus psychologischer Sicht wird die Beziehung von Kindern zu ihren leiblichen Eltern für essenziell wichtig gehalten. Es ist vorrangiges Ziel, diese Beziehung auch nach einer Trennung der Eltern zu ermöglichen, aufrecht zu erhalten und zu fördern, wie es nur geht. Um so mehr, wenn die Eltern gleichzeitig, so wie in deinem Fall, die nächsten Bezugspersonen des Kindes sind und bereits von Geburt an eine enge Bindung zu ihnen besteht.

Unabhängig davon kann eine Patchworkfamilie auch gut funktionieren, bereichernd sein usw.. Aber sie kann nicht ein Elternteil ersetzen.
 
Du überlässt ihm aber doch die Entscheidung. Statt zu erkennen, dass er eine solche noch gar nicht alleine für sich treffen kann, sondern er euch Erwachsenen dafür braucht, um eine für ihn gute und richtige Regelung zu finden.

Wobei du ja außerdem noch nicht mal weißt, sondern lediglich mutmaßt, was er denn eigentlich wirklich gerade selber will.

Jetzt mal im Ernst - empfindest du das als die richtige Handlungsweise eines verantwortungsvollen Vaters?

In meinen Augen lässt du dein Kind vielmehr im Stich, wenn du dich jetzt allein aufgrund der vagen Vermutung zurückziehst, dass für ihn wohl alles prima ist und er dich nicht mehr braucht.


Aus psychologischer Sicht wird die Beziehung von Kindern zu ihren leiblichen Eltern für essenziell wichtig gehalten. Es ist vorrangiges Ziel, diese Beziehung auch nach einer Trennung der Eltern zu ermöglichen, aufrecht zu erhalten und zu fördern, wie es nur geht. Um so mehr, wenn die Eltern gleichzeitig, so wie in deinem Fall, die nächsten Bezugspersonen des Kindes sind und bereits von Geburt an eine enge Bindung zu ihnen besteht.

Unabhängig davon kann eine Patchworkfamilie auch gut funktionieren, bereichernd sein usw.. Aber sie kann nicht ein Elternteil ersetzen.
Sehr gut auf den Punkt gebracht!
 
Ganz ehrlich, mittlerweile denke ich, dass du eigentlich überhaupt kein echtes Interesse an deinem Sohn hast. Die ganze Zeit kommen nur Ausreden, und du lässt dich von deiner Ex abspeisen.

Dein Sohn ist 10 Jahre alt was er will, darf er rechtlich erst mit 14 entscheiden. Bis dahin ist es deine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass er dich regelmäßig sieht, ob er will oder nicht.

Zeig endlich mal Stärke und kämpfe für dein Recht! Fahr am Samstag wieder hin, diesmal ohne Ankündigung, und verlang, deinen Sohn zu sehen. Ab diesem Zeitpunkt machst du das regelmäßig und dokumentierst alles genau
 
Pelsuma, du brauchst wahrscheinlich einen Familienhelfer der dich an die Hand nimmt, mit dir die Wege abläuft und stets eine klare Vorgabe macht, was als nächstes zu passieren hat. Allerdings gibt es so einen Helfer nicht,:du kannst ihn nirgendwo bekommen.

Du musst mit eigenen Augen sehen wo und wie dein Sohn lebt. Du musst mit eigenen Ohren hören, was er denkt und wie es ihm geht. Erst wenn du diese verdammte Pflicht erledigt hast, kann man über den Umgang sprechen. Der ergibt sich nämlich zwingend aus genau diesen Umständen.

Du lässt dich aber abfertigen, abspeisen, gerätst in Selbstzweifel und legst dir dann Theorien zurecht, warum Aufgeben eine gute Option ist.

Völlige Selbstaufgabe und Aufgabe deines Sohnes zum Wohle des Kindes. Das glaubst du doch selbst nicht!

Wenn man an der Haustür abgespeist wird von der Mutter, dann fragt man wie der Freund der Mutter mit vollem Namen heisst und wo er wohnt. Wenn sie dir das nicht sagt klingelt man im Treppenhaus an der nächsten Tür und fragt die Nachbarn. Wenn da keiner aufmacht klingelt man an jeder einzelnen Tür, und dann im Umkreis vonv100m an allen Häusern. Und dann wartet man den ganzen verdammten Tag, ob der Sohn nicht doch nach Hause kommt. Und wenn er kommt spricht man den erwachsenen Begleiter an, stellt sich vor und übernimmt das Gespräch.

Hast du dich nie irgendwo durchsetzen müssen, bist du immer derjenige mit dem man Alles machen kann?
 

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