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Was mich mal interesiere würde von euch...

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Jemand der honig klaut...da würde Ich nicht direkt sagen er wäre böse...gibt schlimmeres als Honigdiebe😎😀
Hühnerdiebe?
Also wenn jemand eine Bank ausrauben will;bitte schön.
Wenns aber geht,dann bitte nicht meine.
Hast du eine eigene oder warum die Sorge?
Du weisst doch, wenn es nicht grad' eine Bank auf den Cayman Islands oder in Ulan Bator ist, dass deine Anlagen bis 20000 EUR abgesichert sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich eine Bank aber so Robin Hood mäßig ausrauben würde, wäre das dann also nicht böse, oder?
Nja, der Robin Hood kämpft in der Legende ja auch nicht grundsätzlich gegen alle Reichen, sondern nur gegen einen bestimmten Despoten. Er führt sozusagen einen Guerillakrieg.
Als der gute König Richard dann wiederkommt, akzeptiert er dessen Herrschaft.

Grundsätzlich alle Banken auszurauben, wäre also nicht Robin Hood mäßig. Das wäre eher die Idee des Kommunismus.

Es ist ja auch so, dass jemand, der eine Bank ausraubt, nicht die Bank schädigt, sondern die Versicherung der Bank. Und wenn viel geklaut werden sollte, wird die Versicherung ihre Beiträge erhöhen. Und die Beiträge zahlt unterm Strich wieder die Gemeinschaft, die sich zum überwiegenden Teil aus den einzelnen Bürgern zusammensetzt. Es beisst sich also die Katze in den Schwanz.
 
@Berthi; Anonymi; lassereden178:

Und was ist, wenn man zum Beispiel tötet, stiehlt und verletzt um zu überleben, weil man auf den Straßen groß geworden ist, ohne Vater, ohne Mutter, ohne zu Hause, ohne Geld, ohne Menschen & ohne Geburtstag? Die Kinder die nie etwas hatten und nie etwas haben werden?

Wer zählt zu den "Bösen Menschen"?

Kinder aus Afrika die töten müssen, damit sie den nächsten Tag vielleicht überleben?
Kinder aus Bogoda die töten müssen, damit sie überhaupt Klamotten haben?

Was ist mir sollchen Menschen, die noch Kinder sind und schon deshalt töten?

Da fällt mir nur folgendes ein: "Der Mensch ist das Produkt der ihn umgebenden Verhältnisse."
 
Wenn eine Mehrheit das so entscheidet. Das nennt man dann Demokratie.

Ne, das kann auch individuell sein.
Kommt immer auf das Bezugssystem an.

Ich sehe das nicht so eng, wenn man etwas „Böses“ tut, weil es ums nackte Überleben geht.
Würde mich jemand umbringen, um selbst zu überleben, könnte ich das zumindest gut verstehen. Blinde Zerstörungswut und die Freude daran ist eher das eigentliche Problem der Menschheit. Würde man nur Gewaltanwenden, um selbst zu überleben, puh, dann wären Menschen ja so gut wie andere Tiere, das wäre schön. Paradies auf Erde.
 
Die Frage ist, ob es überhaupt sowas wie "gut" und "böse" gibt. Was wir unter dem Begriff "böse" verstehen wird von der Gesellschaft in der wir leben definiert. In der Evolution hat sich herausgestellt, dass die Menschen, die ihren eigenen Egoismus und ihre eigene Aggression kontrollieren können um sich in eine Gruppe einzuordnen, höhere Überlebenschancen haben. Deshalb empfinden wir heute Verhalten, dass die Integrität unserer Gruppe gefährdet als böse. Allerdings ändert sich diese Wahrnehmung wenn sich die äußeren Umstände ändern. Beispielsweise war es in mehreren Kulturen durchaus gängig in Zeiten des Hungers Kinder und Alte zu töten, ein Verhalten, das die meisten von uns wohl als widerwärtig und falsch ansehen würden.

Prinzipiell sind 99% der Menschen in der Lage "böse" zu handeln, es kommt eben wie gesagt auf die Rahmenbedingungen an. Ein weiteres Beispiel wären auch die "Hilfspolizisten", die im zweiten WK hinter der Front Juden, Sinti, Roma, usw. erschossen haben. Wiederum etwas, was wir heute als "böse" bezeichnen. Nun ist an diesem Beispiel besonders, dass die Kommandos nicht nur aus Nazi-Fanatikern bestanden und dass der Schießbefehl an die ganze Truppe und nicht an Einzelne erteilt wurde. Daraus folgt, dass die Männer den Akt des Tötens ohne weiteres den ideologischen Hardlinern hätten überlassen können. Fakt ist jedoch, dass 95% der Männer an den Erschießungen teilgenommen haben. In dieser Gruppe und dieser Zeit waren die Vorstellungen von gut und böse soweit verschoben, dass die Kameraden die "Drecksarbeit" machen zu lassen schlimmer war als Unschuldige zu töten.

Wenn du jetzt fragst wann der Mensch böse ist, musst du also immer auch die Gesellschaft betrachten in der der Mensch lebt. In einer Gesellschaft die im Überfluss lebt wie wir es tun kann man sich den Luxus hoher Moral leisten, man ist also hier viel schneller "böse" als man es in einer Gesellschaft wäre, in der jeder Tag ein neuer Überlebenskampf ist.
 
Böse ist ein Mensch wen er anderen schadet und diese dadurch bleibende Schäden behalten.
 
Wenn jemand bewusst etwas tut um mir zu schaden

Meine Schwiegermutter ist böse. Sie hat mir sehr wehgetan und mich ihren Hass spüren lassen.

Meine Mobber waren böse. Sie haben mich weinen gesehen und haben trotzdem oder gerade deswegen weitergemacht.

Wenn sie bereuen, ist gut. Aber wenn sie heute noch zu ihren Taten stehen, dann sind sie böse.
 
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