Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

"Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

  • Starter*in Starter*in Koenigin
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Du hast recht, auf Leute, die zu blöd sind, nach einer Gesetzesfassung zu recherchieren, kann der öffentliche Dienst auch getrost verzichten. 😀

Keine Sorge, ich bin auch aus beruflichen Gründen da sehr belesen. Der FH Student, der dann Kunst studiert hat, sich aber als sehr clever rausstellt, wird bei einer der grossen Unternehmensberatungen engagiert und ist dann für einen Tagessatz von ein paar tausend Euro beim Staat unterwegs (frag mal die gute Frau von der Leyen).

Da versuchen dann junge, gute Leute den Staatsdienern mal ein paar Optimierungen beizubringen. Meist fängt man dann bei Grundkenntnissen in der Computerbedienung an.

Und der Steuerzahler fragt sich dann, warum Beraterverträge Milliarden im deutschen
öffentliche Dienst verschlingen. 😀

EIN Beispiel von Vielen.....
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Was in meinen Augen GARNICHT geht, ist das umherwerfen mit Abschlüssen oder Positionen: DAS ist peinlich.
Also zb wenn ich Physiker bin und jemand fragt, was ich so mache, dann sage ich halt: Ich bin Phsyiker und arbeite in einer Firma, die Mikrochips herstellt. ich sage natürlich nicht: Ich bin promovierter Physier und...
Mit Titeln und Posten geht man nicht hausieren sondern hält die bescheiden zurück. (es sei denn, es geht explizit um das Thema Studium, Promotion usw, oder man wir explizit gefragt)
Genauso wie man auch sein Gehalt bescheiden für sich behält, wenn man sich nicht näher kennt.

Auch das kann ich nur dick unterschreiben.
Jetzt fass dir mal endlich an die eigene Nase, Hazelnut! Genau das, was Violetta schreibt, machst DU nämlich hier die ganze Zeit und merkst es noch nicht einmal! Das, was du z.B. an deinen Verwandten kritisierst, setzt du hier vortrefflich um. Ist dir das langsam nicht zu blöd?


Edit:
[...]Ein FH-Studium ist nicht so schwierig wie ein Hochschulstudium.[...]

[...]Mir macht daher niemand weis, dass man mit einem FH-Studium ebenso qualifiziert ist wie mit einem Hochschulstudium.[...]
Du weißt haber schon, dass ein FH-Studium ein Hochschulstudium ist? Denn eine FH IST eine Hochschule. Dass dem so ist, kannst du auch im Hochschulrahmengesetz unter §1 nachlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Du weißt haber schon, dass ein FH-Studium ein Hochschulstudium ist? Denn eine FH IST eine Hochschule. Dass dem so ist, kannst du auch im Hochschulrahmengesetz unter §1 nachlesen.

… oder bei Elite Partner 😉
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Nervt Euch diese Frage auch?
Mich nervt die Frage auch. Und zwar deswegen, weil ich mich nicht übermäßig mit meinem Beruf identifiziere und eigentlich nicht besonders glücklich damit bin. Außerdem erfolgen häufig unzutreffende Zuschreibungen bzw. Vermutungen über meinen Charakter, wenn die Leute meinen Beruf erfahren (man nimmt dann häufig an, ich wäre ein Stubenhocker und Technikfreak ohne kulturelle Interessen). Früher kam dann häufig noch dazu, dass die Leute dachten, ich könnte ihnen doch gleich noch privat helfen, wenn ich doch sowieso schon diesen Beruf hätte.
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Wenn jemand, der ein abgebrochene Ausbildung zum Restaurantfachmann hat (er wollte danach noch Hotelfachmann lernen) jemanden herab wertet, weil man selbst etwas im Handwerk gelernt hat. Nun denn: Er leitet trotzdem ein kleines Hotel in einem kleinen Ort auf dem Lande. Dieses Hotel mit Gaststätte läuft dementsprechend seit 25 Jahren gut. Er musste damals die Lehre abbrechen, weil der Vater (Eigentümer und Hotelier) verstorben ist und sich irgendwie durch gewuselt hatte, weil zudem in der Verwandtschaft mehrere Hoteleigentümer sind und die Kinder bzw. Kindeskinder gut lernen konnten und zur Zeit studieren gehen bzw. ein Diplom in der Tasche haben.

Egal ob und wie jemand seine Ausbildung hinbekommen hatte oder ob er studiert hatte: IN der Familie wurde finanzielles Rückpolster geschaffen und diesen Leuten ist der berufliche Status sehr wichtig. Dann gibt es noch die andere Seite der Familie, wo der Bruder bzw. Nichten und Neffen nicht mal die Realschule besucht haben und dementsprechend den Kontakt auf 5% runter gefahren wurde. Zu runden Geburtstagen werden die "weniger gelehrten" bzw, die weniger Geld allgemein haben und sich keine schicken Mercedes bzw. BMW leisten können, weil sie nicht so angesehene Berufe haben, zwar eingeladen, aber die, die sich für etwas besseres halten, bleiben bei den anderen auch nur "ganz kurz" zu besuch. Man sagt, man habe zu tun im Hotelbetrieb oder ist beruflich in Dubai und will damit angeben. Dann gibt es noch Zeitarbeiter, die werden übergangen und denen wird unterstellt, allgemein "ein Faultier" zu sein.

Dabei haben nicht alle Eltern, die den Kindern eine gute basis fürs Studium oder der Ausbildung bieten konnen/konnten und dann abgetan werden.

Eben typisch in der heutigen Gesellschaft: Hast du was, dann bist du was.


Und hier wird sich aufgeregt über FH-Absolventen bzw. wirkliche Uni-Besucher.

Gehts noch?
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Ein FH-Studium ist nicht so schwierig wie ein Hochschulstudium. Im öffentlichen Dienst kommt man mit einem FH-Studium nur in den gehobenen Dienst. Um von Anfang an im höheren Dienst einsteigen zu können, benötigt man ein abgeschlossenes Hochschulstudium und einen Vorbereitungsdienst (juristisches oder Verwaltungsreferendariat oder etwas Vergleichbares als Techniker). Warum wohl?! Weil beide Studiengänge gleichwertig sind? Ich habe mehrere Mitarbeiter mit FH-Studium und seit Jahrzehnten tagtäglich mit FH-Absolventen zu tun. Ich weiß daher genau, was sie können und wo sie ihre Grenzen haben. Wenn FH-Absolventen besonders gut sind und sich jahrelang in diversen Verwendungen besonders bewährt haben - aber nur dann! -, haben sie die Möglichkeit, nach einem strengen Auswahlverfahren (bei dem die meisten durchfallen) in den höheren Dienst aufzusteigen. Das schaffen nur die wenigsten, und das hat auch seinen guten Grund.

ja, also ich muss auch sagen: Was soll diese Abwertung des FH- Studiums😕?
Das verstehe ich nicht und das ist im Grunde genau das was ich meine: Diese Art von "Wettbewerb" ist in meinen Augen sehr fragwürdig. Was sagt denn das über einen aus?
Genau das meine ich, wenn ich sage, dass dieses umherwerfen mit Abschlüssen, Posten oder Titeln überhaupt nicht geht.

Außerdem stimmt es nicht: Ein FH- Studium ist weder leichter noch schwerer als ein Uni-Studium: Es kommt einfach aufs Fach an (manche Fächer gibt es nur an der FH und andere nur an der Uni und außerdem ist es in jedem Fach anders, WAS genau an FH und Uni gelehrt wird), auf die Berufliche Ausrichtung (also was man später damit machen will, wo eben der Schwerpunkt liegt), und natürlich isst das von Uni zu Uni und von FH zu FH verschieden. ja es gibt sogar Unterschiede von Lehrstuhl zu lehrstuhl und von Prof zu Prof.

Da kann man doch seriöserweise keine Pauschalaussagen treffen und schon garnicht kann man anhand des Abschlusses etwas über den Bildungsgrad eines Menschen sagen, man kann auch nichts über seine Fähigkeiten und seinen Fleiß sagen.
ich finde es ehrlich gesagt schlimm, zu suggerieren, die FHler wären einfach zu blöd für die Uni gewesen, und hätten deshalb auf die FH ausweichen müssen. Das ist einfach nicht der Fall: Es gibt nunmal menschen, die haben klare Vorstellungen ,wie ihre berufliche Zukunft auszusehen hat und gerade wenn jemand eher praktisch unterwegs ist, ist er mitunter auf einer FH besser aufgehoben. Was nützt es mir, wenn man mit dem Uni-Abschluss in den öffentlichen Dienst kann, wenn ich da nicht hin will? Wer da hin will, der geht halt an die Uni, wer es nicht will, geht an die FH.

Wer zB Grafikdesing studieren will, der überlegt sich vielleicht ob er lieber die etwas praktischere Ausrichtung der FH wählt, oder lieber das etwas künstlerische der Uni. Je nach beruflichen Vorstellungen. Aber beide müssen eine Mappe einreichen und eine strenge Auswahl hinter sich bringen.
Wer mal in die Forschung will, der ist an der Uni besser aufgehoben und wer zB Ingenieur werden will und eher der Tüftler ist (und nicht so der Schreibtischtäter) der geht an die FH.

Außerdem: ich hatte zB das Glück, dass ich in der Grundschule sehr gut war und deswegen total nahtlos aufs Gymnasium gerutscht bin und wenn man einmal dort ist, kann man relativ einfach sein allgemeines Abi machen und an die Uni gehen: Wo genau besteht da jetzt meine Leistung? Dass ich an der Grundschule gut war?😕
Im Gegensatz dazu kenne ich genug Leute, die waren an der Grundschule nicht so besonders und haben sich dann mühsam und mit viel Einsatz zum Fachabi durchgekämpft. DAS finde ich die bei weitem größere Leistung: Unser Bildungssystem macht es einem nämlich sehr viel schwerer sich hochzukämpfen, während die, die einfach reingerutscht sind im Grunde immer bis zum Abi durchgeprügelt werden.

Ehrlich gesagt finde ich das ganz schlimm, anhand so einer Oberflächlichkeit Schubladen zu schaffen:

ich persönlich habe beispielsweise 3 vollwertige Universitätsabschlüsse: Zwei Diplome und ein Staatexamen.
Nochdazu habe ich mich bei diesen Abschlüssen gegen eine Menge Bewerber durchsetzen müssen- also ich habe keinen Studiengang gehabt, wo man sich einfach einschreiben konnte.
Macht mich das jetzt zu was besserem? Bin ich gebildeter?
Eigentlich müsste ich jetzt sozusagen in der ganz oberen Schublade mitmischen.
Darf ich jetzt auf alle die hier herabschauen, die nur einen Abschluss haben? (Hat es nicht zu mehr gereicht, oder wie?😉) Oder würde ich solche sätze sagen wie: "Naja, man merkt natürlich schon, einen Unterschied zu Leuten, die nur einen Abschluss haben, die sind einfach nicht so breit aufgestellt, wenn ich mit solchen Mono-Diplomanten arbeite, dann sehe ich schon, wo die ihre Grenzen haben."
Ernsthaft: Ich finde das ganz arg sowas!
So ein Verhalten widerspricht in meinen Augen einer echten Bildung!

ECHTE Bildung bedeutet für mich auch ECHTE Bescheidenheit!

ich kenne zB auch genug Leute, die ihren Doktortitel verheimlichen, weil sie nicht angeben wollen. Das finde ich deutlich souveräner.
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Habe sowohl Uniausbildung als auch Fachhochschule, na und? Ausschlaggebene ist wohl was ich damit anfangen könnte.
Bin eher künstlerisch veranlagt, kann damit aber kein Geld verdienen...tjo...also habe ich mich in kaufmännisch-technischem Bereich ausbilden lassen um just stinknormalen Bürojob zu ergattern..
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

"Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"?

Nervt Euch diese Frage auch?

Meistens kommen sie von Personen, mit denen ich heutzutage überhaupt gar nichts mehr zu schaffen habe. Wenn man dann ausweichend, oder gar nicht antwortet wird beleidigt reagiert oder es wird drauf bestanden wo man sagt, wo man arbeitet.


Wie reagiert ihr denn bei diesen Fragen?

Sie halten dir also eine Waffe an Kopf und fragen was du arbeitest? Ich hab diese Frage nur selten, jedoch empfinde ich sie nicht zwingend als unangenehm: Antworte meist mit: "Mache grad ein Praktikum bei xy" oder: "Bin arbeitssuchend."
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Ich frage mich auch, was dieser Dünkel soll. Definieren wir uns jetzt nach dem Beruf und dem Gehaltszettel? "das sind keine echten Akademiker", geht's eigentlich noch?

Wenn ich jemanden neu kennen lerne, geht es natürlich auch um den Beruf, weil man da eben sehr viel Zeit seines Lebens reinsteckt. Ich werde mich hüten, da irgendwas abzuwerten, weil ich denke, nur ein Mittelschulabschluss, ja, das ist unter meinem Niveau.

Dass Familien gerne mit dem Erfolg des Nachwuchses prahlen ist doch vollkommen normal, dass sie das nicht so ganz nachvollziehen, wie das läuft, dürfte auch klar sein. Mir hat mal eine befreundete Frau stolz erzählt, was ihr Sohn jetzt macht. Ich fand das gut. Nein, er war nicht am studieren, aber er war dabei, eine Ausbildung durchzuziehen und er wird in Zukunft nicht so wahnsinnig viel verdienen. Aber er möchte den Beruf eben lernen und für ihn war das sicher eine gute Entscheidung.
 
AW: "Was machen Sie denn beruflich, wo arbeiten Sie denn"? "Was arbeitest du denn?"

Und am Ende verurteilt ein Richter (m/w/d, um politisch korrekt zu sein 😀) eine "kleine" Bäckereifachverkäuferin, die auf Minijob,- oder Teilzeitbasis angestellt ist sie, weil sie sich ein Milchbrötchen aus der Verkaufsauslage genommen hat und
vernichtet somit ihre Existenz.


Auch wenn ich mich jetzt hier unbeliebt mache: Aber weil jemand von Mutti und Vati Geld für sein Studium bekommen hat, um später so ein abgehobener Richter (m/w/d) zu sein, ist mir mehr als unsympathisch, wenn ich so eine Person im Bekanntenkreis antreffen sollte und er mir de Unterschied zwischen Fachhochschulreife und Universitätsabschluss erklären möchte.

Der merkt gar nicht, wie unwichtig das im Enddeffekt ist.

Er macht sich ja sowieso über FH schon lustig. Dann wird er oder sie oder es sich auch über einen Real,- oder Hauptschüler lustig machen.

Menschlich total dumm.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben