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Was ist, wenn ein Christ Selbstmord begeht? Frage an Christen und Atheisten

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Ich diskutier hier mit fremden Meinungen über die Auslegungen der Bibel die Schwarz auf Weiß niedergeschrieben stehen. Bildlich übertragen geb ich die StvO wieder für die 80Km/h Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Angelo oder ein Sigi sind diejenigen die sich das so zurecht legen das sie auch mal mehr als 80 fahren können trotz Geschwindigkeitsbegrenzung.


Du gibst nicht zwangsläufig die StvO wider, denn das was du schwarz auf weiß hast, ist ja nur die Auslegung einer Kirche, einer Person oder deine eigene, dazu kommt dann meine von mir aus auch noch dazu, und wer weiß denn, wieviel km/h nach der Bibel wirklich gefahren werden dürfen und wer Zugaben macht, also gegen den Strich der Bibel auslegt?


Glaubst du, dass man die Bibel für sich sehen kann und dann etwas daraus gutheißen oder angreifen kann oder glaubst du, dass jeder, auch du, wenn du sie zitierst und damit sagen willst, so steht es geschrieben, sie nur auslegst und man die Bibel selbst gar nicht angreifen kann, weil man eigentlich nur immer die Auslegung des Lesers angreift?

Sigi
 
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Sag mal Black-Jack und Mike, sind die Glaubensthreads zu euerm einzigen Lebensinhalt geworden?
Egal, ob man Tage weg ist, ihr schreibt und schreibt und schreibt..
Wahrscheinlich ist euch schon ein Bart gewachsen😉
(wen das überhaupt noch interessiert, kann ich mich echt nur wundern)
 
Sag mal Black-Jack und Mike, sind die Glaubensthreads zu euerm einzigen Lebensinhalt geworden?
Egal, ob man Tage weg ist, ihr schreibt und schreibt und schreibt..
Wahrscheinlich ist euch schon ein Bart gewachsen😉
(wen das überhaupt noch interessiert, kann ich mich echt nur wundern)

Es gibt doch so ein Kinderspiel auf karierten Papier, das heißt "Schiffe versenken", kennst du das noch? Und das wird hier gespielt 🙂 Scheinbar macht es Spaß.

Wobei ich ein Stück weit gern mitgeh, denn Kritik regt zum Nachdenken an. Wenns aber zu weit geht, weist das auf Motive hin, die darüber hinausgehen, mit anderen einfach nur nachdenken zu wollen.

Grüße dich

Sigi
 
weil das alles einen Unterschied macht. Wenn man nur sagt "die Christen" kommt alles durcheinander. Vielleicht hat dich mein unvollko. Beispiel auch irritiert, war keine Absicht.

Bei dem "die Christen" gings um sprachgebräuchliche Begriffe die in der Bibel vorkommen. Ich hab die Auslegung der Bibel durch den Kathechismus einfach nur wiedergegeben und Angelo hat den Kathechismus für sich ausgelegt wie er ihn brauch. Wird schon kurios wenn jemand die katholische Auslegung der Bibel selbst anfängt auszulegen.

Glaubst du, dass man die Bibel für sich sehen kann und dann etwas daraus gutheißen oder angreifen kann oder glaubst du, dass jeder, auch du sie nur auslegt und man die Bibel selbst gar nicht angreifen kann, weil man eigentlich nur immer die Auslegung des Lesers angreift?

Sigi, für mich ist Bibel und Gläubige zwei verschiedene paar Schuhe. Mit jedem Gläubigen diskutier ich nicht über die Bibel, sondern über das was der Gläubige glaubt. Ich muss mit jeder Diskussion die Bibel neu kennenlernen, in einer Weise wie mein gegenüber die Bibel versteht. Anders kommt man zu nichts.

Leider ist dies aber auch problematisch weil Aussagen und Interpretationen des Gläubigen meist so schwammig sind und sich im Laufe der Diskussionen ändern können, das es schwierig ist eine gemeinsame Diskussiongrundlage zu finden um sich zu verstehen bzw. überhaupt nachzuvollziehen an was der Gläubige glaubt.

Was Diskussionen mit Gläubigen betrifft, so gehe ich schon lang nicht mehr mit eigenem Standpunkt in die Diskussion weil das sowieso zu nichts führt. Gläubige sind nicht Einsichtig was ihren Glauben betrifft und hinterfragen nicht, deswegen zählen bei ihnen andere neue Ansichten nicht und denken darüber auch nicht nach.

Also muss man sie mit eigenen Mitteln versuchen zuschlagen und die Widersprüche in ihrem eigenen Glauben ihnen vorzuhalten. Ich lass mir eigene Definitionen von Begrifflichkeiten erklären, nur ändern sich diese im Laufe der Debatte immer wieder gern mal.

Genau dieses schwammige kaum nachzuvollziehende Weltbild macht die ganze Sache so ärgerlich. Mir sind dann doch Gläubige lieber die sich darüber bewusst sind ihren Glauben nicht wirklich begründen zu können. Das sind meist dann auch die Gläubigen die darauf Wert legen was sie aus ihrem Glauben ziehen können und nicht darauf behaaren die Wahrheit zu kennen.
 
Na dann würde es die Sache doch erleichtern , wenn Du mal die Bibel liest und sie inhaltlich ganz studierst und nicht nur auszugweise ....

obwohl Du dann ja auch verschiedenen "Auslegungen" begenen wirst kannst Du jedoch mit Sicherheit sachlicher bezüglich der Bibel diskutieren .
 
Es ist ja schon schade, wie dieses Thema mal wieder in einer der unsäglichen Diskussionen abgeleitet ist...
 
Wenn ich das alles so lese, wird mir übel. Hier läuft was grundlegend falsch.

Stellt euch mal vor, jemand stellt die Frage, darf man als Autofahrer mehr wie 80 fahren?

Und alle Autofahrer würden sich zu Wort melden, aber statt dass eine Gruppe, die sich selbsternannte Polizisten nennen (black jack und Co) nun sagen, ja, manche Autos dürfen mehr wie 80 fahren, manche nur 80 und manche noch weniger, differenzieren sie nicht, sondern sprechen immer nur von Autofahreren. Am Schluss weiß keiner mehr Bescheid.

Das ist ein kleppriges Beispiel für die viel kompliziertere Lage, wenn eine Gottfrage, wie auch hier gestellt wird. Hier wird es noch viel komplizierter.

Es gibt Atheisten, Agnostiker, die darauf was sagen können, es gibt, x Richtungen von Katholiken, es gibt Protestanten, es gibt Freikirchen, es gibt die Mormonen, die Zeugen Jehovas, es gibt eifrige durchgeistigte Pfingstler, es gibt noch viel mehr, es gibt Allversöhner, es gibt ach was weiß ich noch, und unter all denen gibt es dann oft noch fundamentale und gemäßigte. So, nun greifen die blackjacks und Co an. Doch statt jeden differenziert zu betrachten, heißt es immer nur "ihr Christen". Ist es nicht klar, dass hier Chaos, Streit und vor allen Dingen Missverständnisse vorprogrammiert sind?

Solche Threads sind die reinste Schlammschlacht ohne Konturen.

Richtig ginge es, wenn man Religionen nicht als Christen bezeichnet, sondern als das, was sie ausgeben zu sein und dann angreift, dann behält das ganze Struktur und jeder kommt mit.
Natürlich muss nicht jeder sagen, was er ist, aber man kann z. b. einen Thread aufmachen, der lautet, was glaubt Zeba, gibt es eine Hölle?
Was glaubt, der Papst, gibt es eine Hölle?
Was glaubt die Pfingstgemeinde, gibt es eine Hölle usw. usw.
da werden völlig verschiedene Dinge rauskommen und der Angriff der Atheisten müsste jedesmal anders sein, wenn er Kontur und Sinn haben soll.
Wieso das richtig wäre? Na ja, die Heilige Schrift sagt klar, dass viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind und dass es viele sind, die in die Vernichtung gehen und zwar Herr Herr rufen, aber .....auf der falschen Seite wären usw.

Von daher, was macht es der blackjack-Fraktion für einen Spaß einen Scheinchristen fertig zu machen und danach zu sagen, Christsein ist Quatsch, seht ihr?

Natürlich werd ich hier nicht Stellung nehmen, wer Scheinchrist ist, aber bei der Menge der Unterschiede kann nicht alles wahr sein. Gut, sagen einige, es kommt ja nicht auf das Lehrgebäude an? Aber die Diskussion geht dauernd darum, also muss man auch vorher klarstellen, welche Lehrgebäude atheistisch bombardiert wird, sonst macht es hier keine Spaß mehr und niemand hat was davon, weil er jedesmal den Kopf duckt und sich sagt, trifft auf mich nicht zu, usw. Bsp: Einer der Angreifer hats auf JHWH abgesehen, was interssiert das den Katholiken? Der hat JHWH sowieso schon abgelegt, er glaubt an einen ganz anderen Gott und umgekehrt genauso.

Deswegen machts mir auch nicht mehr viel Freude, ist nur ein Aufeinanderherumgehaue, sonst nichts, die Kontur fehlt. Der Feind säte Unkraut heißt es in der Bibel bei Jesus. Unkraut ist so vielfältig wie die Christenheit vielfältig ist. Gäbe es eine Denomination, die Christus am nächsten kommt, könnte man mit der eigentlich erst über die Frage sprechen sind Christen die Knallköpfe, die die Atheistenfraktion aus ihnen macht. Es ist doch wenig interessant, ob Scheinchristen Knallköpfe sind, um mal bei dem Jargon zu bleiben, der mir eigentlich fremd ist, aber ihn ähnlicher Form öfter erwähnt wurde.

Ich weiß, damit mach ich mir wieder Feinde bei den Christen, weil doch jeder glaubt, gottgefällig zu sein, aber ich meine, Gott ist jedem Christen gegenüber erstmal offen und Vater, nicht aber jeder Denomination mit ihrem Lehrgebäude und Handlungsgebäude, und wenn einer davon sich streng daran hält, könnte er sich der Freundschaft Gottes entfernen, falls das Gebäude schon unter "Scheinweizen" zählt oder Abfall, wie er vorausgesagt wurde.

Darum ist auch das Katechismuszitieren und die darauf folgende Rede: das gilt doch für euch Christen, irreführend, es gilt eben nur für fundamental katholische Christen. Für jemand, der nicht an die Hölle glaubt ist es völlig irrrelevant, darüber zu diskutieren, ob ein Selbstmörder in einer Art Hölle danach bestraft wird. Das meine ich.

Sigi

Was ich obig sage, ändert nichts daran, dass ich ganz praktisch mit jedem so zusammenlebe, als wäre er auf der richtigen Seite, wir können uns zwar auf Fehler aufmerksam machen, aber nicht als Mensch verurteilen. Nur zur Diskussion wie h ier üblich, wäre ein Kontur schon spannender.

Sinnvoll wäre m. E. nach:

Frage über etwas an (rel. Richtung)

Fragen, ob man eine biblische oder religiös philosophische Antwort will

dann prüfen, was an der Richtung mit der Bibel konform ist,

wenn fragerelevantes nicht damit konform ist, sich fragen, ob die Diskussion überhaupt lohnt

oder von Anfang an sagen, man will nur religiösphilosophisch reden, dann darf die Bibel keine Rolle spielen

so oder ähnlich



Danke, Sigi.....Schon seit einigen Beiträgen sehe ich Sarah vor mir, sehe ihr Leid, von dem ich nur wusste, weil ich ihr nie persönlich begegnet bin, aber das mich dennoch berührte, spüre meine eigene Lebensmüdigkeit, gegen die ich jeden Tag ankämpfen muss, weil ich meinem Gott gehorchen möchte, so gut ich irgend vermag, erlebe SEIN Erbarmen und Seine Liebe - und lese dann dieses zunehmende Gehacke und Gekämpfe um WAS??😱

Das eigentliche Thema scheint schon lange aus den Augen verloren - ok, so etwas entwickelt sich weiter und geht über in andere Bahnen, das ist in Ordnung.
Aber MUSS ES IMMER WIEDER mit diesen mir unverständlichen Aggressionen sein??

WARUM? Niemand kann einen anderen Glauben machen - und sollte es auch nicht versuchen. Worum es Jesus ging, war, dass die, die an Ihn glauben, ZEUGNIS geben - Zeugnis von Seinem Wesen, Seinen Bedinungen, aber auch Seiner Liebe und Barmherzigkeit.

Ich mag hier kaum mehr lesen, denn ich sehe, es ist nicht anders als in der Gemeinde, die Sarah und ihre Eltern verurteilt wegen dieses Suizids....Nur auf anderer Ebene....:wein:

Was mir bei alledem immer mehr fehlt, ist das, was Jesu Wesen ausmachte und was er predigte und lebte und was er noch heute für uns ist: Barmherzigkeit und VERGEBUNG.

Denn dafür kam er, dafür litt er unsagbare Qualen und dafür ist er auferstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:

Sag mal Black-Jack und Mike, sind die Glaubensthreads zu euerm einzigen Lebensinhalt geworden?
Egal, ob man Tage weg ist, ihr schreibt und schreibt und schreibt..
Wahrscheinlich ist euch schon ein Bart gewachsen😉
(wen das überhaupt noch interessiert, kann ich mich echt nur wundern)
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Ich trage seit frühester Jugend einen Bart.
Gut, daß Du Dich immer so treffend zum Thema äußerst! Genau wie die meisten selbsternannten Glaubenden hier. Das Thema scheint nicht so wichtig - Hauptsache man hat seine Meinung. Und die der anderen ist grundsätzlich falsch.

Ich hatte ja bereits den Vorschlag gemacht, daß jemand mal etwas einstellt, in dem gesagt wird, daß Selbstmörder keine göttliche Strafe zu befürchten haben. Darf auch gerne in anderen Religionen sein.
 
Zitat:

Es gibt Atheisten, Agnostiker, die darauf was sagen können, es gibt, x Richtungen von Katholiken, es gibt Protestanten, es gibt Freikirchen, es gibt die Mormonen, die Zeugen Jehovas, es gibt eifrige durchgeistigte Pfingstler, es gibt noch viel mehr, es gibt Allversöhner, es gibt ach was weiß ich noch, und unter all denen gibt es dann oft noch fundamentale und gemäßigte. So, nun greifen die blackjacks und Co an. Doch statt jeden differenziert zu betrachten, heißt es immer nur "ihr Christen". Ist es nicht klar, dass hier Chaos, Streit und vor allen Dingen Missverständnisse vorprogrammiert sind?
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Wenn Du diese ganzen Richtungen kennst. In welchen davon herrscht Straffreiheit für Selbstmörder?
Nein, wir "greifen" nicht an! Ihr selbst wollt das 5. Gebot einfach verhandelbar machen.
ICH nicht!
Und zwar aus gutem Grund.
 
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