Wenn ich das alles so lese, wird mir übel. Hier läuft was grundlegend falsch.
Stellt euch mal vor, jemand stellt die Frage, darf man als Autofahrer mehr wie 80 fahren?
Und alle Autofahrer würden sich zu Wort melden, aber statt dass eine Gruppe, die sich selbsternannte Polizisten nennen (black jack und Co) nun sagen, ja, manche Autos dürfen mehr wie 80 fahren, manche nur 80 und manche noch weniger, differenzieren sie nicht, sondern sprechen immer nur von Autofahreren. Am Schluss weiß keiner mehr Bescheid.
Das ist ein kleppriges Beispiel für die viel kompliziertere Lage, wenn eine Gottfrage, wie auch hier gestellt wird. Hier wird es noch viel komplizierter.
Es gibt Atheisten, Agnostiker, die darauf was sagen können, es gibt, x Richtungen von Katholiken, es gibt Protestanten, es gibt Freikirchen, es gibt die Mormonen, die Zeugen Jehovas, es gibt eifrige durchgeistigte Pfingstler, es gibt noch viel mehr, es gibt Allversöhner, es gibt ach was weiß ich noch, und unter all denen gibt es dann oft noch fundamentale und gemäßigte. So, nun greifen die blackjacks und Co an. Doch statt jeden differenziert zu betrachten, heißt es immer nur "ihr Christen". Ist es nicht klar, dass hier Chaos, Streit und vor allen Dingen Missverständnisse vorprogrammiert sind?
Solche Threads sind die reinste Schlammschlacht ohne Konturen.
Richtig ginge es, wenn man Religionen nicht als Christen bezeichnet, sondern als das, was sie ausgeben zu sein und dann angreift, dann behält das ganze Struktur und jeder kommt mit.
Natürlich muss nicht jeder sagen, was er ist, aber man kann z. b. einen Thread aufmachen, der lautet, was glaubt Zeba, gibt es eine Hölle?
Was glaubt, der Papst, gibt es eine Hölle?
Was glaubt die Pfingstgemeinde, gibt es eine Hölle usw. usw.
da werden völlig verschiedene Dinge rauskommen und der Angriff der Atheisten müsste jedesmal anders sein, wenn er Kontur und Sinn haben soll.
Wieso das richtig wäre? Na ja, die Heilige Schrift sagt klar, dass viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind und dass es viele sind, die in die Vernichtung gehen und zwar Herr Herr rufen, aber .....auf der falschen Seite wären usw.
Von daher, was macht es der blackjack-Fraktion für einen Spaß einen Scheinchristen fertig zu machen und danach zu sagen, Christsein ist Quatsch, seht ihr?
Natürlich werd ich hier nicht Stellung nehmen, wer Scheinchrist ist, aber bei der Menge der Unterschiede kann nicht alles wahr sein. Gut, sagen einige, es kommt ja nicht auf das Lehrgebäude an? Aber die Diskussion geht dauernd darum, also muss man auch vorher klarstellen, welche Lehrgebäude atheistisch bombardiert wird, sonst macht es hier keine Spaß mehr und niemand hat was davon, weil er jedesmal den Kopf duckt und sich sagt, trifft auf mich nicht zu, usw. Bsp: Einer der Angreifer hats auf JHWH abgesehen, was interssiert das den Katholiken? Der hat JHWH sowieso schon abgelegt, er glaubt an einen ganz anderen Gott und umgekehrt genauso.
Deswegen machts mir auch nicht mehr viel Freude, ist nur ein Aufeinanderherumgehaue, sonst nichts, die Kontur fehlt. Der Feind säte Unkraut heißt es in der Bibel bei Jesus. Unkraut ist so vielfältig wie die Christenheit vielfältig ist. Gäbe es eine Denomination, die Christus am nächsten kommt, könnte man mit der eigentlich erst über die Frage sprechen sind Christen die Knallköpfe, die die Atheistenfraktion aus ihnen macht. Es ist doch wenig interessant, ob Scheinchristen Knallköpfe sind, um mal bei dem Jargon zu bleiben, der mir eigentlich fremd ist, aber ihn ähnlicher Form öfter erwähnt wurde.
Ich weiß, damit mach ich mir wieder Feinde bei den Christen, weil doch jeder glaubt, gottgefällig zu sein, aber ich meine, Gott ist jedem Christen gegenüber erstmal offen und Vater, nicht aber jeder Denomination mit ihrem Lehrgebäude und Handlungsgebäude, und wenn einer davon sich streng daran hält, könnte er sich der Freundschaft Gottes entfernen, falls das Gebäude schon unter "Scheinweizen" zählt oder Abfall, wie er vorausgesagt wurde.
Darum ist auch das Katechismuszitieren und die darauf folgende Rede: das gilt doch für euch Christen, irreführend, es gilt eben nur für fundamental katholische Christen. Für jemand, der nicht an die Hölle glaubt ist es völlig irrrelevant, darüber zu diskutieren, ob ein Selbstmörder in einer Art Hölle danach bestraft wird. Das meine ich.
Sigi
Was ich obig sage, ändert nichts daran, dass ich ganz praktisch mit jedem so zusammenlebe, als wäre er auf der richtigen Seite, wir können uns zwar auf Fehler aufmerksam machen, aber nicht als Mensch verurteilen. Nur zur Diskussion wie h ier üblich, wäre ein Kontur schon spannender.
Sinnvoll wäre m. E. nach:
Frage über etwas an (rel. Richtung)
Fragen, ob man eine biblische oder religiös philosophische Antwort will
dann prüfen, was an der Richtung mit der Bibel konform ist,
wenn fragerelevantes nicht damit konform ist, sich fragen, ob die Diskussion überhaupt lohnt
oder von Anfang an sagen, man will nur religiösphilosophisch reden, dann darf die Bibel keine Rolle spielen
so oder ähnlich