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Was ist mit mir los?

G

Gast

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Hallo Leute,

ich bin nun an einem wichtigen Entscheidungspunkt in meinem Leben angelangt. Ich muss mich nun ENDLICH MAL für meine berufliche Zukunft entscheiden.
Ich studiere seit mehr als drei Jahren Geographie und habe nun meinen Bachelor fertig. Ich habe parallel - aus Zeitnot (wie ich damals dachte) - meinen Master begonnen.
Mit der Geographie bin ich schon immer unzufrieden gewesen. ich weiß nicht genau, woran es liegt.
Momentan kann ich mir einfach nicht vorstellen, dort zu arbeiten, wohin mich mien Master führt. In die Stadtplanung.
Mein Studium war insgesamt eher ein Erprobungsfeld für soziale Kontakte, zur Überwindung, zum Lernen bestimmter Fähigkeit, wie z.B. Referate halten.

Nun habe ich schon seit fast einem Jahr den Gedanken, auf Lehramt umzusteigen. Ich weiß nicht, warum ich es so genau will. Denn eigentlich bin ich etwas unbeholfen, was das Reden im Allgemeinen angeht. Zwar sagen alle, ich rede verständlcih und deutlcih, aber innerlich fühle ich mich manchmal so, als würde ich keine zusammenhängenden Sätze sprechen. Des Weiteren weiß ich nicht, ob ich Jugendliche mag. Manche schon, aber bei anderen könnte ich wohl echt abschätzig reagieren, wenn ich mich mir so vorstelle.


Auf der anderen Seite hätte ich meine Fächer, die mir Spaß machen. Zum anderen gefällt mir der Gedanke, vor einer Klasse zu stehen und zu reden und zu leiten und einfach vom Sprechen Gebrauch zu machen. Ich höre gerne meine Stimme. Etwas zu erklären ist auch sehr befeiedigend für mich.

Mein Problem ist, ich bin momentan unzufrieden. Ich habe nun die Möglichkeit, alles zu ändern, andererseits denke ich mir: Was ist, wenn das alles nur ein schöner Fluchtgedanke aus meinem aktuellen Studium ist?

Ich weiß einfach nicht wohin, und ich muss mich bald entscheiden!!!

ich bitte um inspirierende und voranbringende Hilfe!

Schöne Grüße, Vera
 

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Hey, Vera
ich weiß zurzeit auch nicht was ich machen soll, aber dafür lasse ich mir noch 1 jahr zeit und reise und lerne andere kulturen kennen.
Du musst dich jedenfalls jetzt entscheiden,denn dieses gefühl ist echt scheiße. vllt solltest du eben aufs lehramt umsteigen, gerade weil du dann besser reden kannst und vllt das nachholst, was du eben schon immer können wolltest - REDEN - obwohl du es schon gut kannst wie deine mitmenschen dir berichten.
Mein rat: immer der angst nach. so mach ich das auch immer.
ist ja nicht so als wärest du mit geografie verheiratet.

Ich weiß, es hören aller rat aus dem munde anderer immer viel zu leicht an, und ich denke manchmal "die sollen erst mal in meine situation rein" - aber wenn du es dir leicht machst, wird auch das leben leicht sein, denn du kannst nur gewinnen. egal ob du weiter geografie machst oder eben auf lehramt umsteigst, aber mit lehramt hättest du ein besser gefühl und darauf kommt es schließlich an.
 
G

Gast

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Hallo Irony is the life's iron,

danke für deine Antwort!
Ich weiß, es ist ein besch... Gefühl, unentschlossen zu sein. Ich hatte, als ich mir sicher war, lehramt zu machen, unendlich Motivation es zu tun und schon vorgearbeitet.
Dann kam aber meine Psychologin und meinte, das wäre schon sehr krass. Einer der härtesten Berufe und außerdem müsste ich wieder zu Hause einziehen (aus finanziellen Gründen) und sie heißt es überhaupt nicht gut (finanzielle Abhängiigkeit usw.). Nun bin ich verunsichert.
Dann habe ich mich wieder dem Master gewidmet und bin dann wieder so frustriert gewesen. Als ich dann wieder dachte, das geht so nicht weiter, ich kann mich mir nicht im Büro vorstellen, bin ich wieder zu meinem alten Plan zurück und fühle mich wieder besser.
Ich habe mich beworben, muss nur noch den Eignungstest machen usw.
Ja, mein Herz zieht mich dahin, ich habe nur so eine Befürchtung, dass ich mich selbst falsch einschätze.

Auf der anderen Seite gibt es da so eine Weisheit, die sagt, dass man sich nur selbst im Wege stehen kann zur Verwirklichung von Plänen.

Ich verstehe mich nicht... wieso bin ich nur so unzufrieden mit meinem Studium? Ist das normal? Oder was ist mit mir los??? Man kann doch theoretisch mit allem zufrieden werden?! Andererseits war ich schon immer kein Mensch, der am Schreibtisch hockt--

-???- Liebe Grüße
 
G

Gast

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Ach ja... :D
Mein Thread: http://www.hilferuf.de/forum/beruf/...-fuer-beruf-gesucht-medien-lernen-lehren.html *räusper*

Ich überlege quasi seit der Oberstufe, was ich machen kann/ soll / muss. Ich bin so wankelmütig und überlege mir die Dinge mehrmals, obwohl ich meinte, eine Entscheidung getroffen zu haben. Der Gedanke, dass man mit dem letzten Ausbildungsberuf nicht verheiratet ist, ist sehr wichtig!!! Es kommt halt nur darauf an, wie flexibel du im Allgemeinen mit Recherche und Bewerbung bist.

Lehramt... Mein Therapeut hat dasselbe gesagt. :D Ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam. Es gibt hier einen Thread zu Alternativen für den Lehrberuf. Lehrer, so sagt man bei uns, sind diejenigen, die nicht wussten, was sie werden sollen. Lehrer und Medienleute. :D Tja... Die Zielgruppe ist schon schwierig, ich überlege auch, ob ich wirklich mit Jugendlichen arbeiten sollte... aber ich war ja mal selbst einer. ;) Pädagogisch kannst du fernab des Lehrberufs auf jeden Fall. Bei Geographie weiß ich nicht, was es für Inhalte gibt. Allerdings ist da bestimmt ein Informationsdienst drin oder Referentenjob in der Wirtschaft. Oder eher Schreiben für einen Verlag oder ähnliches. Man muss schon viele Berufsfelder kennen...

Warst du mal beim Berufsberater und hast mit anderen darüber geredet? Es gibt auch Studien- und Berufsführer, bei denen immer verwandte Fächer/ Berufe angezeigt werden. Außerdem ist das Arbeitsamt erste Anlaufstelle für die grob zusammengestellten Berufe. Die Feinarbeit kommt durch die Vorstellung zum Alltag, z.B. welcher Aktivität du immer nachgehen möchtet oder mit wem du wo arbeitest. Und es gibt auch Berufswahltests.

Ich sitze gerade mal wieder an einer Analyse und hoffe, heute endgültig Glück zu haben. Falls nicht, werde ich erstmal etwas Unattraktiveres aber "Leichtes" akzeptieren müssen. "Leicht" ist halt gut gesagt...
 
G

Gast

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Hallo anderer Gast!

Das hört sich prinzipiell gut an, ein Beruf, der dem Lehrerberuf ähnlich ist. Mal sehen, was sich da so findet.

Mein Problem, das ich mit dem Lehrerberuf habe, ist, dass ich teilweise nicht so viel Selbstbewusstsein habe. Das ist aber eine der Kerneigenschaften, die ein Lehrer haben sollte. Soweit ich aber weiß, kann man das aufbauen und in den letzten Jahren habe ich viel Selbstvertrauen dazubekommen. Deswegen habe ich die Hoffnung, dass ich, wenn es so weit ist, genug Selbstvertrauen habe, um Lehrer zu sein.

Ansonsten ist ja der Lehrerberuf ein Beziehungsberuf. Das ist es, was mich anspricht. Das macht für mich Sinn. Man ist in einer Gemeinschaft und gerade in heutigen Zeiten fände ich es als Lehrer sehr spannend, Gemeinschaften und Zusammenhalt zu fördern. Gerade in D ist das ja ziemlich abhanden gekommen...

Omphh... manchmal wünsche ich mir, einfach viel, viel selbstbewusster zu sein. Dann würde ich mir die Frage oben gar nicht stellen.

Liebe Grüße
 

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