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Was geschieht mit uns nach dem tod ?

Ich mag jetzt nicht 42 Seiten lesen, um die Entwicklung vom "Geschehnisse nach dem Tod" zu "Terroristen" nachzuvollziehen, deshalb nur meine Meinung zur Ausgangsfrage:

Bin da ambivalent. Es gibt das, was ich gerne glauben würde, was sozusagen mein herz glauben will, allein schon um der Lieben, die ich verloren habe....und in diesem Leben noch verlieren werde.

Und dann gibt es meinen Kopf, und der sagt mir: allein mit dem gedankengang, dass etwas so großartiges, das sich über 70, 80 oder 90 Jahre bis zumm Tod hin netwickelt, so viel durchgestanden, Bildung angehäuft usw hat, nich einfach sterben un dverwesen und dann weg sein kann wie ein Stück Gemüse, maßt sich der mensch eine menge an. Warum um alles in der Welt sollten wir denn NICHT einfach weg sein?
Bei Tintenfischen oder Delphinen glaubt auch keiner an Wiedergeburt, dabei sollen die ja nen recht hohen IQ haben.

Es ist nicht gut auszuhalten, dass wahrscheinlich nichts mehr kommt, und die schmerzhaft vermissten Lieben wüsste ich auch lieber an einem hellen, warmen, freundlichen Ort.

Aber so wirklich glauben kann ich an den nicht.
 
In aller Regel bemerkt man selbst, ob man "Blödsinn" macht oder ob sich die Triebfedern meiner Handlung aus edleren Motiven speisen.

Da möchte ich dir widersprechen.
Was man für gut und richtig erachtet, für vernünftig und was nicht liegt doch zu einem großen Teil an der Sozialisation.
Und wenn der Großteil einer Gesellschaft Selbstmordattentate als gottgewollt, heilbringend und ehrenvoll betrachtet, dann ist das die Eichung des Gewissens und der Vernunft.

Heißt: mit verschiedenen Eichungen kann man den selben Sachverhalt sehr unterschiedlich werten.
 
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wenn Du an Jesus glaubst und ihn annimmst, dann weißt Du auch, das es ein ewiges Leben gibt.Diese Gewissheit wird Dir erst durch die Widergeburt zu Teil. Die Wiedergeburt geschieht wenn Jesus in Dich hinein kommt - mit anderen Worten, wenn du Ihn aufnimmst und ihn bittest Dir all Deine Schuld zu vergeben.



Liebe Grüsse🙂

Lena



Ich mag jetzt nicht 42 Seiten lesen, um die Entwicklung vom "Geschehnisse nach dem Tod" zu "Terroristen" nachzuvollziehen, deshalb nur meine Meinung zur Ausgangsfrage:

Bin da ambivalent. Es gibt das, was ich gerne glauben würde, was sozusagen mein herz glauben will, allein schon um der Lieben, die ich verloren habe....und in diesem Leben noch verlieren werde.

Und dann gibt es meinen Kopf, und der sagt mir: allein mit dem gedankengang, dass etwas so großartiges, das sich über 70, 80 oder 90 Jahre bis zumm Tod hin netwickelt, so viel durchgestanden, Bildung angehäuft usw hat, nich einfach sterben un dverwesen und dann weg sein kann wie ein Stück Gemüse, maßt sich der mensch eine menge an. Warum um alles in der Welt sollten wir denn NICHT einfach weg sein?
Bei Tintenfischen oder Delphinen glaubt auch keiner an Wiedergeburt, dabei sollen die ja nen recht hohen IQ haben.

Es ist nicht gut auszuhalten, dass wahrscheinlich nichts mehr kommt, und die schmerzhaft vermissten Lieben wüsste ich auch lieber an einem hellen, warmen, freundlichen Ort.

Aber so wirklich glauben kann ich an den nicht.
 
Davon, dass ich etwas glaube, wird es nicht real.
In den allermeisten Fällen kann ich da auch nur sagen: zum Glück. Ich hab schon nachts geglaubt, jemand wäre in meiner Wohnung. Nach einer Fehldiagnose habe ich geglaubt, ich hätte Krebs. Beides traf nicht zu. ich hab schonmal gedacht, ich könne/wolle nicht weiterleben.
War ebenfalls nicht richtig.

lena, ich freue mich ernsthaft für dich, dass du einen so festen Glauben hast, der dir Sicherheit gibt.
Dennoch beinhaltet das Wort "Glauben", dass es nicht um "Wissen" geht.
Die Existenz Gottes ist keine Tatsache, von der ich blos noch nichts weiß, sondern eine Annahme, die ich glauben kann...oder eben auch nicht (ich streite übrigens nicht ab, dass das Glauben wohl glücklicher macht, als das nicht-Glauben).
Annahmen werden öfter mal von Thesen gestützt. In diesem Fall finde ich die Sammlung zu dürftig.
Die Existenz Gottes ist etwas, woran ich mal geglaubt habe. Aber das ist lange her.
 
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wenn Du an Jesus glaubst und ihn annimmst, dann weißt Du auch, das es ein ewiges Leben gibt.Diese Gewissheit wird Dir erst durch die Widergeburt zu Teil. Die Wiedergeburt geschieht wenn Jesus in Dich hinein kommt - mit anderen Worten, wenn du Ihn aufnimmst und ihn bittest Dir all Deine Schuld zu vergeben.
welche schuld? ich bin vollkommen unschuldig, brauche ich jesus dann trotzdem oder ist der dann unnötig?
 
Hallo soulfire!

Da möchte ich dir widersprechen.
Was man für gut und richtig erachtet, für vernünftig und was nicht liegt doch zu einem großen Teil an der Sozialisation.
Und wenn der Großteil einer Gesellschaft Selbstmordattentate als gottgewollt, heilbringend und ehrenvoll betrachtet, dann ist das die Eichung des Gewissens und der Vernunft.

Heißt: mit verschiedenen Eichungen kann man den selben Sachverhalt sehr unterschiedlich werten.
Ich weiß schon, was Du meinst. Wir haben einen unterschiedlichen Begriff von Vernunft. Die Vernunft, die ich meine, ist erfahrungsunabhängig (also auch unabhängig von Kultur, Erziehung etc). Die Vernunft, die ich meine, zeigt gerade ihre Stärke darin, dass sie selbstständig und unabhängig von äusseren Einflüssen ist.

ZB sagt uns die Vernunft, dass wir nach Möglichkeit nicht lügen sollen. Dies gilt immer und zu allen Zeiten (ganz kulturunabhängig).

Es ist in diesem Sinne übrigens vernünftig, sich nicht auf beliebige kulturelle Überlieferungen, auf die Meinung von irgendwelchen Autoritäten etc zu stützen. Es ist vernünftig, sich selbst ein Bild zu machen. Das vernünftige Wesen des Menschen zeigt sich gerade in seiner Unabhängigkeit. Dagegen ist Handeln aufgrund von Autoritäten unvernünftig.



 
@EU-Frank: also nicht Vernunft im landläufigen, sondern im Kant'schen Sinne?

@LExMind: da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Vieles, was ich niemals geglaubt habe oder womöglich glauben wollte, stellte sich dann doch als real heraus.

@Angst: Ich hab ja neulich mal festgestellt, dass ich mit dem Tod so gar keine Probleme mehr habe, wenn alle zeitgleich sterben.
Gab doch da neulich mal diese schwarzes-Loch-Diskussion inkl. Weltuntergangsbefürchtungen. Die Vorstellung empfinde ich nicht im Geringsten als bedrückend.

Zum Thema Schuld im religiösen Kontext haben wir doch alle Schuld. Du weißt schon...erstens die Erbsünde, und dann noch all das, was man selbst so fabriziert hat. Dem nachbarn seinen schicken mantel nicht gegönnt oder seine Freundin für sexy befunden, Sex vor der Ehe, dem Chef erzählt, man könne nicht arbeiten, weil man sich diesen Magen-Darm-Virus eingefangen habe (während man den Tag mit nem Topf Eiscreme auf der couch verbringt...)Verstöße gegen die 10 gebote eben.
 
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