O.k, dann zurück zur Urfrage: zu was braucht man Gott?
Erstens mal ist sie unbedeutend aus der Sicht, dass es viel bedeutender ist, dass man gezwungen ist, ihn zu brauchen, wenn er mächtiger ist.
Aber jetzt zum Thema:
Ich würde einen Gott gut finden, der verheißt, dass er sich eines Tages wieder um die Welt kümmert, um jeden, so wie ein Familienvater, der um Gerichtigkeit, Liebe, auch Macht und Weisheit bemüht ist. Erwachsene Kinder und eine gescheite Mutter, brauchen auch keinen Vater oder können stolz sein, wenn sie es soweit gebracht haben, falls ein Verlust eintrat. Aber braucht eine Familie mit Kindern wirklich keinen Vater?
In der Relation sind wir Kinder. Die Anleitung von Gott würde dazu beitragen, dass all die furchtbaren Probelme der Welt weniger würden, weil er jedem beistehen könnte, Unverbesserlichen einen auf die Finger geben könnte und einen Geist in die Welt setzen, der zum Weltfrieden beiträgt.
Ihr kennt doch alle den Weihnachtsgeist, den Fasnachtsgeist, den Urlaubsgeist. Man spürt förmlich, die Luft ist voll davon, wenn diese Sachen ablaufen. Und so ist meiner Ansicht nach die Luft der Welt voll vom Geist Satans, ungesunder Egoismus, usw. Das atmen wir und werden beeinflusst. Es könnte auch anders sein. Ist es aber momentan nicht, weil Gott sich, wie ich schon mehrfach sagte, zurückgezogen hat.
Einige Quelle ist, das Studium der Bibel und das Gebet, um etwas von seinem Geist abzubekommen, aber das ist, wie in einer Gaskammer, aus einem kleinen Schläuchlein Überlebenssauerstoff zu atmen.
So jedenfalls stellt die Bibel die Lage dar und irgendwie fühle ich, dass das korrekt ist, jeden Tag bei den Nachrichten, an anderen Menschen und auch an sich selbst.
Sigi
PS: warum er die Welt im allgemeinen verlassen hat, habe ich slchon mehrfach dargelegt. Weil der Teufel ihm vorwarf, alle dienen ihm nur, weil er sie beschenkt oder aus Zwang, und er könnte es viel besser, bekäme nur keine Gelegenheit. Statt ihn für diese Behauptung totzuschlagen, hat er ihm lange Zeit gegeben, seine Behauptung zu beweisen, sozusagen, für einen für alle Ewigkeit gültigen Präzedenzfall für alle beobachtenden Geistmächte und der Menschen.
Klingt jetzt wieder sehr religiös überzogen für Atheisten. Aber man muss ja mal was konkret darstellen dürfen, sonst werden die Konturen der Lager immer undeutlicher.