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Was denkt Ihr über GOTT ?

  • Starter*in Starter*in Mangnolia
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...ich würde gerne wissen, wie Ihr persönlich über Gott denkt!

Ist er Euch wichtig?
Wie weit gehört ER zu Euerem Leben?
Braucht Ihr Gott in Eurem Leben überhaupt?
...
Hallo Magnolia,

grundsätzlich ist Gott mir durchaus wichtig, ja.
Es fällt mir allerdings schwer, den Glauben an sich von meiner Konversion zu trennen (ich bin vor einigen Jahren in die rk-Kirche konvertiert), und daher habe ich heute einige Probleme und weiß nicht mehr, was ich wie wo glauben und leben möchte.

Daher hat Er auch nicht mehr den festen Mittelpunkt in meinem Leben, den er vor ein paar Jahren noch hatte. Es gibt ein paar Rituale, die mich täglich an Gott erinnern, aber das war's dann abgesehen vom sonntäglichen Messbesuch auch schon.

Ich bin mir einfach nicht mehr sicher, ob ich Gott "brauche". Die Stellen, wo ich meinte, dass mir in meinem Leben geholfen worden ist, war das nun Gott? War es das "Universum" mit einem bestellten Wunsch? War es die Kraft aus mir selbst? Ich weiß manchmal gar nichts mehr.

Der Glaube an einen Gott ist auf der einen Seite tröstlich, auf der anderen Seite macht mir auch vieles Angst, insbesondere die Frage, wie es wohl nach dem Tod weitergehen mag.

Brauche ich Gott?
Ich brauche dummerweise jemanden, von dem ich mir sicher bin, dass er mich liebt... und manchmal denke ich halt, da bleibt nun mal nur Gott - so es Ihn denn gibt - übrig... 🙁
 
Brauche ich Gott?
Ich brauche dummerweise jemanden, von dem ich mir sicher bin, dass er mich liebt... und manchmal denke ich halt, da bleibt nun mal nur Gott - so es Ihn denn gibt - übrig... 🙁

Da wir ja nun beim Thema bleiben sollen, würde mich es interessieren, wie die, die Gott mit allen Mitteln als kitschigen Gedanken abtun, Nohope antworten würden, wie sie diese Sehnsucht sonst stillen soll.

Klar Eltern in sich abgespeichert haben, die einem das Gefühl der Liebe das ganze Leben geben. Haben aber nicht alle Menschen.
Ist Gott der Elternteil der Ureltern an den sich Menschen mit obiger Frage wenden können? An wen empfehlt ihr, sollten sich solche Menschen ersatzweise wenden?

Mir wird grad klar, die Frage, was Gott einem Menschen bedeutet, ist immer gekoppelt mit der Frage, ob es ihn gibt. Sogar Nohope hat nun wirklich keinen "Gibt es Gott-Thread" neu eröffnen wollen, aber unbewusst, die Thematik wieder gekoppelt. Mir passiert es auch grad. Entschuldigung. Ich hör auch gleich auf.

Sigi
 
Da wir ja nun beim Thema bleiben sollen, würde mich es interessieren, wie die, die Gott mit allen Mitteln als kitschigen Gedanken abtun, Nohope antworten würden, wie sie diese Sehnsucht sonst stillen soll.

Ganz einfach.

So eine Aussage lässt für mich darauf schließen, dass sie stark von externer Bestätigung abhängig ist. Daher würde ich ihr raten, sich zunächst einmal selbst lieben zu lernen.

Danach wird sie keine externe Bestätigung mehr brauchen und damit auch nicht ihre Idee von Gott.

Übrigens ist das etwas, was ich bei vielen religiösen Menschen sehe: fehlende Selbstliebe.
 
Danke MO44

Früher habe ich mal geglaubt und er war mir wichtig.
Während der BW und dem was ich gesehen habe, ist mir der Glaube verloren gegangen.
Heute brauche ich ihn nicht mehr.
Zu meinem Leben gehört er trotzdem.
Es gibt viele die daran glauben und ich werde ständig verbal(Gespräche) oder visuell(Marienschwestern) damit konfrontiert.
Ist auch ok so.
 
Ganz einfach.

So eine Aussage lässt für mich darauf schließen, dass sie stark von externer Bestätigung abhängig ist. Daher würde ich ihr raten, sich zunächst einmal selbst lieben zu lernen.

Danach wird sie keine externe Bestätigung mehr brauchen und damit auch nicht ihre Idee von Gott.

Übrigens ist das etwas, was ich bei vielen religiösen Menschen sehe: fehlende Selbstliebe.


Entschuldige,w enn ich etwas philosophiere, nicht jeden Satz wie einen Fels sehen, ich unterhalt mich grad, mehr ist das nicht.

Also nehme ein Kind von der Mutter, lass es vereinsamt aufwachsen und sage ihm dann, es soll sich einfach selbst lieben, damit sind seine Probleme gelöst. Stimmt sogar, aber klappt wohl oft nicht so.

Wir sind auch Kinder, die von Gott weggenommen sind (jetzt mal nach Bibelglauben). Funktioniert sich selbst lieben immer? Oder ist es doch sinnvoll dieses Weggenommen sein (Sündenfall, Satans Herrschaft über die Welt usw. ) durch ein auf ihn (Gott) zugehen, das von ihm holen, was trotz der Trennung von Gott angeboten ist, auszugleichen?

Sind wir berechtigt, das den Menschen abzusprechen?

Nichts gegen Psychologie, ich halte viel davon, aber das mal auf einem anderen Gleis erwogen.

Sigi
 
Ich sage ja nicht, dass das einfach wird mit dem sich selbst lieben.
Aber es ist der gesündere Weg. An sich arbeiten.

Andernfalls ist man immer von anderen Menschen abhängig.
 
Ich sage ja nicht, dass das einfach wird mit dem sich selbst lieben.
Erstmal die bescheidene Frage wie das überhaupt geht.
Ist ernst gemeint... wie kann man sich selbst lieben lernen? 🙂


Ach ja, mein Weg ist Jesus. Gott ist mir sehr wichtig, wobei ich ihn nicht als "Ersatz" für ein eigenes Leben in Anspruch nehme, sondern eher als Grundlegende Konstante betrachte. Insofern könnte ich auch ohne ihn Leben, möchte es jedoch nicht. Und das "Ziel" ist eben die Lehre von Jesus.
 
Was Seth schreibt, ist ein interessanter Gedanke. Er möchte gar nicht ohne den Gedanken an Gott leben, obwohl er es könnte.

Sigi
 
Ich sage ja nicht, dass das einfach wird mit dem sich selbst lieben.
Aber es ist der gesündere Weg. An sich arbeiten.

Andernfalls ist man immer von anderen Menschen abhängig.



Ich sehe das nicht so, das man krampfhaft versuchen muß sich selbst zu lieben.Die Menschen lieben sich sowiso von natur aus selber.
Wenn man sich selbst nicht annehmen kann, dann ist das wieder was anderes.
Mir reicht es, wenn ich weiß, das Jesus mich liebt, und das weiß ich.
In dem Moment ist man von ihm abhängig.
Aber es sieht vielleicht manchmal so aus für Aussentehende als wollte man es den Menschen recht machen.Das ist aber nicht so, allerdings versucht man als Christ auch mit jedem so weit es geht Frieden zu haben und niemanden zu verletzen.
Man versucht sich von Gott leiten zu lassen in dem was man tut.
 
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