An black jack, wegen seinen Argumenten auf meinen letzten Beitrag:
Hi, danke für die Mühe, deine Gedanken darzulegen.
Werde die Videos mal gucken, wenn Zeit ist.
Welche Zweifel es an der Evolutionstheorie gibt?
Ist es nicht so, dass der, der das Motiv hat, Gott für möglich zu halten, diese Zweifel eher ausbaut, vegrößert und der, der das Motiv hat, Wissenschaftsarbeit zu unterfüttern, diese Zweifel eher für kleinlich hält?
Ich denke, es wäre an dieser Stelle nicht bekömmlich, diese anzubringen, weil du danach fragst.
Ich sagte ja schon, wenn einer z. B. einen Thread eröffnet, der lautet, was für wissenschaftliche Aussagen gibt es zum Fund XY-Z-Knochen, dann könnte man Meinungen von Wissenschaftlern sammeln, um dem Laien dadurch die Gelegeneheit zu geben, seinen persönlichen Schluss zu ziehen. Jetzt so was anzuführen, um zu belegen, dass man sich nicht einig ist, würde nur wieder zu heißen Diskussionen führen, die wiederum nur Meinungskundgebebungen sind.
Irgendwie denke ich, die Schlüsse muss man dem einzelnen Menschen überlassen und sich da nicht einmischen oder darüber erheben. Die wissenschaftlichen Ergebnisse zu den Details der Evo-Theorie zu betrachten, nebeneinander zu legen, ohne daraus Schlüsse abzuleiten, wäre etwas, was nicht verletzt, aber jedem die Gelegenheit gibt, in der eigenen Meinungsbildung voranzukommen.
Was ich nicht möchte, hier Argumente einzubringen, zu denen du deine Schlüsse bereits gezogen hast und die du folglich widerlegen wirst mit deinen Schlüssen. Schlüsse muss jeder selbst zeihen dürfen. Beweise und Zweifel zu sammeln, das ist gut, wenn man systematisch vorgeht und möglichst mit Schlüssen vorsichtig ist.
Es gibt Fälle, wo vielleicht das Pro zu 80 Proz. deine Schlussgfolgerungen unterstützt, trotzdem muss es Menschen erlaubt sein, wegen der 20 Prozent Zweifel zu hegen und andere Schlüsse zu ziehen. Zum Beispiel könnte jemand, jemand gut kennen, der als Mörder angeklagt ist und gegen den Indizien zu 80 Prozent oder mehr sprechen und trotzdem zu einem anderen Schluss kommen, aufgrund ganz anderer Überlegungen, die natürlich auch nicht in die Indizienkette passen und lächerlich wirken mögen, genauso wie der Gottesglaube.
Wenn ich Zweifel hege, kann ich kein atheistisches Weltbild aufbauen, den dafür brauch ich die Gewissheit dass es keinen Gott gibt. Ich dürfte natürlich auch kein Gott-Weltbild aufbauen, gerade dann falls, mehr für die Evolutionslehre spräche als dagegen.
Aber wieviele Menschen dürften dann kein eigenes Haltsystem errichten? Wieviele Menschen ziehen wie du so eindeutige Schlüsse aus dem Vorliegenden, dass sie sagen können, ich bin Atheist. Wieviele lassen sich nur mitschleifen, ohne es so für sich geprüft zu haben, wie du es scheinst? Man muss den Menschen auch ihren Halt lassen, auch wenn der nicht immer durch und durch überprüft ist, ich denke, auf beiden Seiten nicht. Beweisketten oder Zweifel nebeneinanderzureihen, hilft jedem weiter, beleidigt keinen. Und das fände ich wahrhaft interessant. Man könnte von hinten anfangen, z. b. beim Neandertaler oder man fängt von vorne an, z. B. bei der Frage, wie erstes Leben entstehen konnte oder nicht und müsst dann auch dabei bleiben, nicht abschweifen. Um so mehr Fakten da zusammengetragen würden, um so besser könnte jeder seine Schlussfolgerungen bestätigt sehen oder erstmal treffen können, und die müsste man auch jedem zugestehen.
Die halbe Welt als dumm zu bezeichnen, wie jemand das in einem Vorbeitrag schrieb, ist doch nur die Folge davon, dass er/sie ihre//siseine Schlussfolgerungen allen aufzwingen will, weil er/sie die Schlussfolgerungen nicht mehr als ihre/seine Schlussfolgerung sieht, sondern quasi als Wahrheit, die jeder anzunehmen habe.
Muss noch was tun .....
Gruß
Sigi