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Was denkt ihr? - Gibt es Gott?

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Ich weiß, Claudia 🙂

Ich wollte gerne zum Ausdruck bringen, daß es im Grunde ziemlich egal ist, weshalb jemand sich hier anmeldet, weil man als Außenstehender doch immer nur Motive vermuten, aber nicht wissen kann. Die beiden von dir Genannten - Verdandi besonders - nehme ich völlig anders wahr als du. Sie hat hier an verschiedenen Stellen schon sehr engagiert und emotional geschrieben, es wirkt (sozusagen stellvertretend) kränkend, wenn ihr die Teilnahme in diesem Thread als pure Stänkerei ausgelegt wird. Was Vidocq angeht: er schreibt argumentativ und beschäftigt sich mit dem Thema. Stänkern wäre bloße Abwertung ohne Substanz, so erlebe ich die beiden nicht.

Na da scheinen wir eine verschiedene Wahrnehmung zu haben..🙂
Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren, wäre froh, wenn du recht hast, und werde mal mehr auf die Beiträge o.Genannter achten, die nicht gegen Glaubende gehen. (die habe ich anscheinend übersehen)
 
Wie kann ein Mensch Verstand haben und trotzdem behaupten,
es gäbe eine Schöpfung ohne einen Schöpfer?

Wie töricht wäre es zu behaupten, es gäbe ein Bild ohne einen Maler,
ein Bildnis ohne einen Künstler, ein Lied ohne einen Komponisten,
ein Kind ohne einen Vater?

Wie kann auch nur das Geringste entstehen aus dem Nichts?

klar der Mensch ist eine Schöpfung - wurde in der Werkstatt gebastelt und geformt

wahrscheinlich hat ein Künstler ein Bild gemalt und es lebendig werden lassen und ein Komponist hat uns die Stimme gegeben

und Hirn wurde bei manchen in der Steinzeithöhle angekettet
 
Auf irgendeine Weise schon,aber ich denke dabeiu nicht an die Bibel.Ich denke eher an das kosmische Gesetz!😛
 
Mich wundert es immer und immer wieder, wie plötzlich die Frage nach Gott auch in Bereichen auftaucht, die sich sonst um religiöse Zusammenhänge gar nicht kümmern. Da wächst bei mir schon die Vermutung, dass Gott als Lückenbüßer herhalten muss.


Geht es uns gut, haben wir keine Probleme mit dem Leben und seinen Dingen, dann spielen Gott und die Fragen nach ihm keine Rolle. Aber, wenn wir in die Strudel des Lebens geraten, an die Grenzen unserer Existenz, dann stellen viele die Frage nach Gott.


Er wird das aushalten🙂 Aber damit machen wir Gott natürlich zum Lückenbüßer, zum gefälligen Erklärungsmodell für all das, was wir uns sonst nicht erklären können.


„Was ihr einem diesen meiner Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Jesus)


Glaube ist eine Sache der Erfahrung, des ganz konkreten Alltags-Erlebens. Wer in einer bedrängenden Situation neben mich tritt, mir beisteht, ist mein Bruder, meine Schwester, und legt ganz praktisch Zeugnis ab.


Dann kann ein Mensch glauben. Ich muss gar nicht mehr an ihn glauben, ich erlebe ihn.


Manchmal🙂


Burbacher
 
Ich sitze auch wie eine Krähe über diesen Glaubensthreads (ok - der Ast, der mich tragen könnte, muß erst noch wachsen 😀) und lese mal mehr, mal weniger intensiv die Beiträge pro und contra Gott und Glauben.

Wie ein Beobachter darüber zu sitzen und einzugreifen ist nichts Schlimmes. Wie eine Hackkrähe schon oder?

Ich glaube, daß deine Wahrnehmung nicht ganz zutreffend ist, Claudia. Ich finde, das ist etwas Schlimmes, was man jemand unterstellen kann, die Wahrnehmung eines Menschen ist wie sie ist. Man kann ihm zwar sagen, dass es Leute gibt, die anders wahrnehmen, aber das ändert nichts daran, dass an der Wahrnehmung in dem Fall Claudias Wahrheiten sind, die sie aus ihrer Sicht so empfindet (schmerzend). Ich kann z. B. einer Passantin ins Gesicht spucken und wenn sie mich anzeigt, meinen, sie nimmt extrem wahr, denn ich habe sie nicht mal angelangt, nicht belästigt, nicht verfolgt, ich finde, sie nimmt extrem wahr und sie wüsste wohl nicht, was echtes Belästigen ist. Dann steht sie doof da, dass dumme empfindliche Stück, echt doof und niedergemacht, obwohl sie vollkommen richtig warhnimmt, dass sie das Recht auf Anzeige hat. (Nur ein Beispiel)

Zumindest was mich betrifft, aber auch was die Beiträge der von dir genannten 'Atheisten' betrifft (sind sie überhaupt welche? Ich zweifle). Interessante Überlegung. Es geht nicht nur darum, darauf zu lauern, wo und wie man jemandem eine reinwürgen kann. Wäre auch bissl viel Aufwand, wenn einen das Thema selbst nicht interessieren würde, nicht? Auch das ist überlegenswert, wenngleich ich Claudias Empfinden nachvollziehen kann.

Glaubensauseinandersetzungen müssen nicht das Ziel haben, dadurch oder 'danach' glauben zu können. Mich beschäftigt das Thema sehr, seit ich hier aktiv bin - zu meiner eigenen Überraschung, ich hielt das Thema für mich schon seit langem für abgeschlossen. Ich bin froh, wenn diese Auseinandersetzungen geführt werden, auch wenn mir die eine oder andere Richtung nicht gefällt. Mir helfen solche Diskussionen dabei, mich mit meiner eigenen Position in diesem Themenbereich auseinanderzusetzen. Dem kann ich nur zustimmen, ja das ist ein wichtiger Punkt, Widerstand hilft, sich selbst zu sortieren, was dem Widerstand nicht zwangsläufig Härte abverlangen muss.

Weiß zwar nicht, wie es den anderen geht, aber es tut gut, die eigene Überzeugung in Worte zu fassen, vielleicht auch als Gewißheit darzustellen und sie einer Art Überprüfung auszusetzen - auch in Form von Kritik und Hinterfragung. Von Zeit zu Zeit finde ich solche Überprüfungen für mich sehr wichtig, hilft mir dabei, nicht in Überzeugungen zu erstarren.
Sehe ich auch alles so, nur manchmal schwappt das alles so hin und her, dass man sich überschwappt vorkommt. Sich z. B. gegen 5 Personen verteidigen zu müssen, ist eigentlich eine Nummer zuviel, denn ein intelligenter Gegner reicht. Jeder Mensch ist ein Universum für sich und es kostet oft Mühe, sich auf einen einzigen Menschen einzustellen, werden es z. B. 5 aufeinmal, kann man sich nicht mehr einstellen, die Gesprächsführung ist in der Gefahr zu entarten und manches läuft aus dem Ruder. Auch dein letzter Satz ist eher machbar, wenn man sich mit einer, max. zwei Personen intensiv auseinandersetzt. Die letzte Zeit war ich gegen mehr als drei hier angetreten (oder eher umgekehrt), dass konnte nur dazu führen, dass Dinge aus dem Ruder laufen, weil die Grenzen des machbaren berührt werden. Mit machbar meine ich sich argumentativ zu "bekriegen" ohne den Respekt und Gemeinsamkeiten nicht aus dem Auge zu verlieren. Denn wenn es so ist, wie du ahnst, dass es jedem gut bekommt, dann müsste man danach eigentlich Shake Hands machen können. Wenn das nicht mehr geht, lief was daneben. - Ich denke, die Auswirkungen von sowas hat Claudia mitbekommen und du ja, auch, der das dann auch nicht mehr so gefiel.

Wär schön, wenn nicht alles, was 'Gegenposition' ist, als bloßes Zuschlagen empfunden würde, sondern als aktive Auseinandersetzung mit der Thematik.

Freundliche Grüße - Sigi
 
@Claudia61,
aus diesem Thread bin ich zwar weitestgehend ausgestiegen (sieht man an meinen vielen Beiträgen auf den letzten Seiten) aber wenn du es willst schreibe ich nochmal was dazu.🙂
Dabei musst du allerdings miteinbeziehen, dass gläubist nicht=Christen sind. Wenn die Frage also lautet "gibt es Gott", dann denke ich erstmal an irgendeinen Gott, nicht an den Christlichen. Und eine andere Meinung zu haben ist sicherlich kein "Stänkern". Davon lebt eine Diskussion.
Ich habe hier sicherlich nicht übertrieben hart geschrieben.

Ich glaube zwar nicht daran, aber interessiere mich für Mythologien vieler Kulturen und was die Kirche getan hat finde ich daneben und falsch, da ich diese wertschätze und da diese auch ein kulturelles Erbe eines Landes darstellen.
Es berührt mich wenn sie aktiv oder passiv durch das Christentum abgewertet werden oder wenn hier sogar gegen die Evolutionslehre geschrieben wird und die Schöpfungsgeschichte für wahr gehalten. Ich schreibe dann meine Argumente dagegen.
Das werde ich, wenn ich es für erforderlich halte auch in Zukunft tun, auch wenn du vielleicht denkst, hier eine art Obersheriff zu sein (auch bezogen auf andere Kommentare gegen andere User in Glaubensthreads, die anderer meinung als Du waren).
Es zwingt Dich ansonsten niemand, meine Beiträge zu lesen.

Und wenn du und andere das so sehen, sollen sie vielleicht erstmal in einen anderen Thread mit OSHO-Zitaten auf ihre eigenen Beiträge kucken und vor ihrer eigenen Haustür kehren, bevor sie denken, hier eine moralische Instanz zu sein.

Gilt auch für den Beitrag des Users unter mir. Es geht dabei nicht um OSHO, sondern um das Verhalten einiger in dem besagten Thread.
 
Zuletzt bearbeitet:
na solange man Oshos habgier und Xtatusdenken dabei nicht übersieht , ists doch erher Traurig , wenn Mitmenschen derartigem für mich Schwachsinn und Geldausdertascheziehern Gehör schenken und sie für weise und erleuchtet halten ....

andersrum ist es in der Tat lachhaft, zumindest in meinen Augen , was der Herr Osho so vom Stapel läßt .
 
Nehme mal für einen kurzen Moment an, es gäbe einen Gott und er hätte einen nicht definierten Anteil an dem, was wir vorfinden, das was du schreibst, klingt so, als dürfte niemand diese Annahme überhaupt nur erwägen. Wie siehst du das?

Klar darf man diese Annahme erwägen. Diese Annahme ist aber unwissenschaftlich. Philosophieren kann man immer.

Ich meine damit etwas, was nicht von mir stammt, sondern von Experten, die darüber schrieben, ich habe diesen Gedanken nur erwähnenswert gefunden und wiederholte ihn in meinen Worten. In meiner Vorstellung (und so wurde das erklärt) ist das Wort, was auf der Tafel erscheint, nachdem eine Schulklasse eine Kredeschlacht machte, ein Zufall und zwar ein erstaunlicher. Aber welche Bedeutung das Wort hat macht es erst zu dem Wort und die Bedeutung wurde durch die Kreideschlacht nicht mit geliefert, genauso wie zufälliges Zusammentun verschiedener Baustolffe des Lebens ohne Bedeutungsinhalt keinen Sinn ergeben.

Ich versteh schon worauf du hinaus willst. Leider erkenn ich sofort wieder erlesene Religionsapologie. Du benutzt Begriffe wie zufällig, Leben und Sinn wieder in einer Weise wie sie völlig an der Definition vorbei gehen und eher starkes Gewicht auf dessen Bewertung legt. Wir sollten uns erstmal über diese Begriffe unterhalten und danach darüber warum Sinn nicht eine Eigenschaft der Natur ist und wodurch das Wort an der Tafel Bedeutungsinhalt bekommt und Sinn.

Du sagst Fehler, aber nochmal: Angenommen, es gäbe einen Gott als Urheber, dann wäre es immer ein Fehler, diese Möglichkeit ins Spiel zu bringen? Nehmen wir das EHEC-Bakterium, es wird eifrig danach gesucht und man sucht natürlöich auf dem biologischen Weg. Solange man den Übertragunsweg nicht kennt, hat jeder das Recht, zu meinen, es könnte auch von Terrroisten eingebracht sein, obwohl er keinerlei Beweise hat. Aber der Gedanke ist doch zulässig, solange nichts anderes erwiesen ist, was natürlicherweise der Weg sein könnte. So meinte ich das mit Gott. Würdest du sowas verbieten oder als geisig daneben bezeichnen?

Sigi du begreifst das nicht. Du kannst das alles annehmen und alles behaupten. In der Wissenschaft gehts um das WIE, WIE etwas funktionert, es muss beweisbar und falsifizierbar sein.

Mal ein ganz blödes Beispiel um das zu verdeutlichen. Stell dir vor es steht ein Kuchen vor dir. In den Bereich der Wissenschaft gehört die Frage "Wie der Kuchen gebacken wurde". Unwissenschaftlich ist die Frage nach dem Bäcker oder ob der Kuchen einfach vom Himmel gefallen ist. Im besten Fall könnte man es als Philosophieren bezeichnen.

Irgendwie sehe ich hier keinen Unterschied zwischen dem was du sagst, und was ich selbst denke. Natürlich kann es wissenschaftlich nicht bewiesen werden. Aber es entspricht einer gewissen erlaubten Logik, das anzudenken, außer man denkt etwas an, was allgemein als unlogisch gilt. Wenn ich mir eine Kartoffel als Gott mache und glaube, sie hat alles geschaffen, bin ich auf einem Gebiet, was belächelt werden dürfte, das ist klar, nicht aber ein gedeachtes intelligentes Wesen, von dem es sogar ne Menge sogenannter Glaubensbeweise gibt, und was vorauszusetzen wäre, wenn es den Anschlag zu Erschaffungen gegeben hat.

Sigi, das hat aber nix mit Wissenschaft zutun. Du wirfst Wissenschaft und Sinnsuche in einen Topf. Ich weiß nicht wie ich dir das vermitteln soll.

Dein Gott darf auch ne Kartoffel sein die alles geschaffen hat. Die Wissenschaft deckt diesen Bereich auch nicht ab bzw. kann es nicht abdecken. In der Wissenschaft wird danach gefragt WIE die Kartoffel alles geschaffen hat und WIE die Kartoffel beschaffen ist. Alle anderen Annahmen liegen außerhalb des wissenschaftlichen Bereichs.

Es gibt wiegesagt, viele Denkweisen von sogenannt Gläubigen. Ich selbst erlaube mir nur, an der gängigen Theorie zu zweifeln und ich denke, das ist NOCH erlaubt. Dann erlaube ich mir, den Gott der Bibel , also ein intelligentes übermächtiges Wesen als Erschaffer da einzusetzen, wo die Evolutionstheorie noch Lücken für andere Möglichkeiten lässt.

Zweifeln darfst du. Das ist sogar wichtig in der Wissenschaft. Nur ich erkenne an deinen Aussagen das du die Evolutionstheorie nicht kennst. Keine wissenschaftliche Theorie kann ein göttliches Wesen widerlegen. Die Evolutionstheorie widerlegt nur die Schöpfungsgeschichte als Tatsache, aber kann die Schöpfung selbst nicht widerlegen.

Mir ist klar, das ich damit nicht Wissenschaft weiterverfolge, sondern auf einer anderen Ebene weiterdenke, aber von einer gewissen Logik her, muss das erlaubt sein, solange die gängige Theorie nicht unzweifelhaft erhärtet ist. Dass ich mich dann auf dem Gebiet des Glaubens bewege, weit weg von wissenschaftlicher Forschung ist mir sehr wohl bewusst, und ich will auch nicht mit der Wissenschaft konkurieren. Ich hoffe, ich kann den Unterschied zwischen dem, was du von Gläubigen sagst und der Art, wie ich darüber denke offenlegen.

Sigi, an der Evolutionstheorie gibts keine Zweifel mehr. Die Erkenntnisse aus dieser Theorie fließen schon seit langer Zeit in vielen Gebieten unseres Alltags ein.

Richtig, aber diese Sinnsuche gibt auch Anhaltspunkte wie die Welt funktionieren könnte in Stichworten, die aber nicht reichen, um daraus auf wissenschaftlicher Ebene weiter zu machen. Nur völlig daneben dürfen sie nicht sein, sonst inspiriert mich das nicht, ich glaube nicht, so ehrlich bin ich hier auch, dass die Bibel nur Fabeln enthält. Ich gehe derzeit noch davon aus, dass sie Gottes Wort ist, aber nicht dazu da, wissenschaftliche Arbeit zu ersetzen oder da mithalten zu wollen. Aber ich glaube ich habe meine Denkweise oben besser erklärt. Wie lange ich davon ausgehe, wie sehr ich das glaube usw. spielt ja hier keine Rolle, ich will nur darlegen, wie man zu dieser Sichtweise kommen kann und dass das nichts mit Fanatismus oder geistiger Verwirrtheit zu tun haben muss, wenngleich es Minderheitsschlüsse sind.

Ich bring immer gern mein Stofftierbeispiel um den Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion zu verdeutlichen.

Stell dir vor du hast zwei identische Stofftiere. Mit dem einen Stofftier bist du seit klein an aufgewachsen und das andere Stofftier hast du gerade bekommen. Religion ist dann genau das was die beiden Stofftiere unterscheidet und das sind die Erfahrungen mit den Stofftieren, die emotionale Verbundenheit, die Bedeutung und unterschiedliche Bewertung. Diese Unterschiede kann man nicht nachweisen, höchstens an körperlichen Reaktionen. In der Wissenschaft gehts um die Beschaffenheit der Kuscheltiere und die ist identisch. Religion ist für jeden auch einzigartig, denn wenn jemand anderes diese Kuscheltiere bewertet der beide zum erstenmal sieht wird diese identisch Bewerten und emotionale Verbundenheit und Bedeutung identisch einschätzen.

Das ist vielleicht der Punkt, wo wir jetzt nicht mehr einfach so hin und her schreiben können, das könnten wir, wenn beide Wissenschaftler wären. So aber bleibt mir nur (außer gesunden Menschenverstand) das was unterschiedlcihe Wissenschaftler zu dem, was man nicht weiß zu sammeln und daraus meine Schlüsse zu ziehen, und die könnten bei dir, mir oder anderen immer anders ausfallen, meine ich.
Also man müsste jetzt zu den Beweisen, die du anführst, Meinungen sammeln, solche und solche und dann muss jeder Mensch eintswcheiden, was er daraufhin für möglich oder unmöglich hält, meine ich, jedenfalls bisher.

Sigi, man muss dazu kein Wissenschaftler sein. Besonders nicht bei der Evotheorie. Die ist so einfach das sie Kinder verstehen.

Was hier steht, widerspricht nicht dem, was ich schrieb, vielleicht eines der Kommunikatinsprobleme, zu meinen, ich sähe das anders. Man kann ja hier bei einem Satz nicht gleich nachhaken, wie das gemeint ist.

Sigi es ist ein Kommunikationsproblem weil du den entscheidenden Punkt unbewusst nicht differenzierst, und das darfst du mir auch nicht übel nehmen oder als Überheblichkeit anlasten.

Gläubige, wenn sie vorgeben, die Bibel enthält eine wissenschaftliche Analyse oder so.
Es gibt aber Forscher, Wissenschaftler, die wissenschaftlich arbeiten, selbst aber zu anderen Schlüssen kommen.

Was für andere Schlüsse?

Ich hoffe, ich habe das oben erklärt, ich stelle keine Glaubensargumente in die Reihe wissenscahftlicher Argumente. Ich erlaube mir nur, auf die Lücken (also nicht letztlich ausreichende Beweiskette) etwas zu setzen, was völlig anders funktioniert, den Glauben, der auch völlig andere Beweisketten hat. Das meine ich, darf ich solange ohne Spott tun, solange dieser Glaube nichts verkündet, was wissenschaftlich unmöglich ist und solange die Evolutionstheorie nicht auf eine Weise bewiesen ist wie z. B. das Gesetz der Gravitation, an der niemand der Welt vorbei kann. In der Zwischenzeit kann ich doch offen sein, für das was erforscht wird, könnte sogar als Wissenschaftler mit forschen.

Weißt du was in der Wissenschaft der Unterschied ist zwischen einer Theorie und einem Gesetz? Der Unterschied besteht lediglich darin das ein naturwissenschaftliches Gesetz eine wissenschaftliche Theorie ist die mathematisch beschrieben werden kann. Ehrlich gesagt schrammen die meisten ordentlich am Gravitationsgesetz vorbei. Zwischen Gravitation fühlen und Gravitation verstehen und beweisen liegt ein breiter Graben. Gravitation erfahren ist kein Beweis.

Für die Bestimmung der Todesursache einer Leiche gibt es auch kein Gesetz. Du willst mir jetzt sagen weil beispielsweise der Pathologe nicht den Verlauf des Todes beobachtet hat und es dafür kein Gesetz gibt er somit nichts beweisen kann?

Ich könnte ein noch verrückteres Beispiel bringen. Wenn du mir ein Kindheitsfoto von dir zeigen würdest könnt ich nach deiner Logik behaupten du warst nie ein Kind weil ich dich in echt nicht als Kind erlebt habe und es keine mathematische Formel gibt das zu berechnen.

Mich würde interessieren, was dich dazu veranlasst hat, dass ich die Dinge durcheinanderbringe?
Oder meintest du nur, Gläubige bringen das durcheinander?
Aber egal, ich habe oben oft genug erklärt, wie ich das sehe. Wie sollte ich es nochmal ausdrücken?

Sigi fühl dich doch nicht angegriffen. Ich weiß wie du es siehst. Ich verstehe genau wie du es siehst. Nur so wie ich das sehe verstehst du es nicht. Es liegt eigentlich nur an einem Punkt und den betrifft die Differenzierung zwischen Religion und Wissenschaft. Genauer genommen gehts darum zu sehen warum Religion und Wissenschaft keine Konkurrenten sind.

Religion kann nichts auf wissenschaftliche Art beweisen. Die Wissenschaft kann aber sagen, ob in den Glaubensgebäuden Dinge enthalten sind, die absolut unmöglich sind, wissenschaftlich gedacht.
Solange an wissenschaftlichen Beweisführungen Zweifel oder Lücken möglich sind, ist auch eine, wie soll ichs sagen, logisch-philosophische Auffüllung der NOCH-Lücke mit Glaubensgebäuden erlaubt sein, die natürlich nicht in Konkurrenz zur Art der wissenschaftlichen Arbeit zu treten brauchen, denn sie sind ja nur logisch-philosophisch einsetzbar.

Sigi man kann wissenschaftliche Lücken mit unwissenschaftlichen Behauptungen füllen. Man brauch sich aber nicht wundern wenn man dafür belächelt wird. Es trifft aber eher die Tatsache zu das unwissenschaftliche Behauptungen auch auf wissenschaftlich bewiesenes passen. Evotheorie oder sonst eine wissenschaftliche Theorie widerlegen wie schonmal gesagt keinen Schöpfer.

Hmm.... keine Ahnung, ob du verstehst was ich meine, und wo der Punkt ist, den wir gemeinsam setzen können und der, wo du andere Schlüsse aus den Gegebenheiten ziehst.

Ich sitz hier vor dem Rechner und seh ganz genau woran unsere Kommunikation scheitert und weiß nicht wie ich dir das vermitteln soll. Manchmal liegt die Lösung direkt vor der Nase und man erkennt es nicht.

Kurz gesagt, solange ich soviel fragliches in der Evolutionstheorie finde und solange es Wissenschaftler gibt, die unterschiedliche Deutungen der einzelnen Beweisstücke für möglich halten, gestatte ich mir, da (nicht auf wissenschaftliche Art) etwas interssantes einzusetzen, was für sich steht, auch wenn es keine wissenschaftliche Weiterverfolgung des Themas ist, allerdings muss das frei von Dingen sein, die offensichtlich aus wissenschaftlicher Sicht unmöglich sind. Also Gott war eine Kartoffel, die von einem Riesen zerhäckselt wurde, daraus bildeten sich die Menschen, das geht nicht, klar.

Erklär mal konkret deine Zweifel. Du weißt aber schon das unwissenschaftliche Argumente nicht ernst genommen werden. Ich könnte so nämlich auch die ganze Wissenschaft anzweifeln und behaupten alles existiert erst seit 1 Minute.

Und nochmal: Ich versuche mit diesem Beitrag niemand zu überzeugen. Ich versuche nur klar zu machen, warum ich glaube, dass meine Denkweise weder fanatisch noch hirnverbrannt ist, sondern nachvollziehbar, selbst wenn man selbst ab einem gewissen Punkt völlig anders schlussfolgern würde.

Sigi, ich kann deine Denkweise nachvollziehen und ich sehe wie schon gesagt genau an welchem Punkt das Kommunikationsproblem auftritt. Du sagts die ganze Zeit das deine Argumente nicht wissenschaftlicher Art sind, allerdings beanspruchst du wissenschaftlich Lücken. Ich sag das deine Argumente wissenschaftliche Lücken garnicht tangieren bzw. füllen und genauso ausgesprochen werden können in Hinsicht von geschlossenen wissenschaftlichen Lücken.

YouTube - Existiert Gott? - Harald Lesch & Thomas Schwartz 1/2
YouTube - Existiert Gott? - Harald Lesch & Thomas Schwartz 2/2

Hab mal Videos hinzugefügt. Ich hoffe die beiden können dir näher bringen was ich versuch dir zu vermitteln.
 
Und eine Krähe hackt:
Da es sich sowieso um emotionale Schleifen handelt werde ich auf Krähen und Hackkrähen nur kurz eingehen, weil ich nicht einsehe, dass ich auf so etwas überhaupt ernsthaft reagiere oder mich rechtfertige. Jeder muss für seinen Stil und die Begründung für seine Argumentation geradestehen. Wer also Gefieder braucht, bitte schön.😛 Wer billige Polemik braucht und öffentliche Userbewertungen provoziert und mitmacht, dem lass ich das.🙂 Trittbrettfahrer eingeschlossen. Gruseln darf man sich ja darüber. Für mich steht hier eine Rede- und Meinungsfreiheit in einem Sachthread. Wer die nicht möchte, muss sich an die Moderatoren wenden. Ansonsten finde ich dieses Argument nur billig, da es eh nur auf Provokation aus ist und das tut, was es eigentlich selber unterstellt. Aber gut für Missionare, die dadurch ihre Leidensphase besser überstehen können und mit der alten Propagandaschiene wieder neu anfangen? Da schätze ich das Grundgesetz wesentlich höher ein, was sich eben nicht in teileweise konfusen Religionsvorstellungen eines AT und grotesken Selbsterhebungen äußert, sondern ein Menschenbild auch vorgibt, dass man verteidigen sollte (Religionsfreiheit eingeschlossen).

Zusatz: Die Unterstellung Verletzung anderer sehe ich für mich als Grund an, mich in solchen Threads nicht mehr aktiv zu beteiligen, weil dadurch die Grundlage fehlt sich frei zu äußern und weil das dann auch für mich verletzend ist.
 
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