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Was denkt ihr? - Gibt es Gott?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Mal ne Zwischenfrage! Gehts hier um Gott oder um Sigi? 😀😛

@ Sigi: Bist Du vielleicht Gott? 😉 [scherz!]

So langsam glaube ich, Gott antwortet erst, wenn wir alle Klug diskutieren können. Was auch immer Klug ist, dass weiß ja dann nur er. Vorrausgesetzt es gibt Ihn.

Es tut mir leid, abendtau, dass das ganze nochmal losgetreten wurde.

Ich sags einfach zum 300 sten Mal, was ich wirklich denke für alle zum Mithören:


Ich gestehe den Atheisten die Mehrheit der Argumente zu, die ihre Sichtweise stützen, ich gehe gern im täglichen Leben mit Atheisten um, ich missioniere nirgends und akzeptiere die Meinung anderer, ja versuche sie sogar zu verstehen, um den anderen zu verstehen (wenn man nat. angegriffen wird, wird das Bild verzerrt, was ich jetzt lernte ist, warum Jesus immer schwieg und wie "ein Lamm zur Schlachtbank" geführt wurde, alles auf sich sitzen ließ, weil Antworten, wie ich es jetzt wieder tu (bin eben noch kein Jesus *scherzhaft gemeint) einen letztlich selbst treffen. Kurzfristige Sieger sind immer die Angreifer, dass muss man lernen und akzeptieren, wenn man jesushaft wäre.

Zurück zum Thema:
Ich sehe aber einen kleinen Raum, der noch nicht von Atheisten eingenommen wurde im wissenschaftlichen Bereich und in den möchte ich religiöse Ansichten gern auch einbauen dürfen.

Ich möchte niemand von den religiösen Ansichten überzeugen, sondern von dem Recht, diesen kleinen Raum zu beanspruchen, der darauf beruht, dass nicht alles endgültig bewiesen ist, was die Evolutionstheoretiker proklamieren.

Das kann man z. B. ohne Emotion diskutieren, indem man Threads aufmacht, in der einzelne Beweise der Evolutionstheorie aufgezeigt werden und jeder Kommentare von Wissenschaftlichern dazu einstellen kann. Solange die nicht alle einstimmig sind, müsste man dann das Fazit ziehen, dass man mit er Theorie niemand voreilig vereinahmen darf. Sind sie eindeutig, wie Naturgesetze, muss der Gläubige seinen Raum verkleinern, den er beansprucht.


Was die Diskussionen über JHWH betrifft, da weiß ich einfach einiges mehr drüber als der Durchschnittsbürger, das tat ich kund, ohne damit jemand erschlagen zu wollen, eher als so ne Art Lexikon, deshalb musste ich zeitweise mit dem Vorwurf leben, ich würde wohl gar keinen eigenen Glauben haben. Dieser Vorwurf ist zwar falsch, aber er zeigt, dass ich eher als Lexikon argumentierte, keinesfalls und nie als "Missionar".


Wenn man das alles kapiert, gibt es KEINEN einzigen Grund mehr, sich in die Haare zu fallen und die gewesenen Gründe könnte man gutwillig als gelöschte Missverständnisse betrachten.

Das ist mein Vorschlag zum Frieden.


Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe aber einen kleinen Raum, der noch nicht von Atheisten eingenommen wurde im wissenschaftlichen Bereich und in den möchte ich religiöse Ansichten gern auch einbauen dürfen. Ich möchte niemand von den religiösen Ansichten überzeugen, sondern von dem Recht, diesen kleinen Raum zu beanspruchen, der darauf beruht, dass nicht alles endgültig bewiesen ist, was die Evolutionstheoretiker proklamieren.

Sigi, bei dir gibt es einen entscheidenden Punkt der die Diskussion völlig überflüssig macht. Du kennst dich wirklich gut mit Religionssachen aus, aber nicht mit Wissenschaft. Die Argumente die du wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber stellen willst, beruhen auf religiöser Apologie.

1. Wissenschaft und Atheismus sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
2. Versuchst du einen Raum zu beanspruchen der entweder bereits geschlossen ist oder mit der Sache gegen die du argumentierst nur entfernt was zutun hat.
3. und der wohl wichtigste Punkt religiöser Gegenargumente ist die Unwissenschaftlichkeit. Diese Argumente gehen völlig an Wissenschaft vorbei.

Wissenschaft erklärt WIE die Dinge sind und nicht DAS sie sind und WARUM sie sind. Religiöse Argumente bestehen aus der Grundformel die da heißt - Ihr könnt da was nicht nachweisen deswegen steckt da eine höhere Macht dahinter.

Der entscheidende Punkt ist wie gesagt nicht ob es Gott gemacht hat oder nicht, sondern WIE Gott es gemacht hat falls es einen gibt. Genau mit diesem WIE beschäftigt sich die Wissenschaft und genau das fehlt in jedem bisher gebrachten Gegenargument von religiöser Seite.

Das ist übrigens auch der Grund warum sich Wissenschaft und Religion nicht ins Geheege kommen. Es gibt aber noch genügend Gläubige die mit "Gott war es" gegen Wissenschaft argumentieren, obwohl es völlig aneinander vorbei geht.

Unabhängig von Wissenschaft und Religion gibt es ganz simple Dinge wo man aneinander vorbei redet. Das geht schon los bei der Definition von Wörtern der eigenen Sprache.

Fast jeder weiß wie man solche Begriffe wie "Zufall" oder "Leben" zu bewerten hat. Leben hat ja ein hohen Stellenwert. Die meisten haben auch eine gewisse diffuse intuitive Vorstellung der Begrifflichkeiten, aber die wenigsten können die Begriffe definieren. Wenn man sich dessen erstmal bewusst ist kommt man sich richtig doof vor.

Und es gibt auch Anlass zum schmunzeln wenn man feststellt das die Phrase "Gottes Wege sind unergründlich" und der Begriff "Zufall" zwar unterschiedlich bewertet werden, aber völlig identisch darin sind wenn es darum geht einen Sachverhalt bzw Ereignis zu erklären.
 
Genau darum bat ich dich, mir das persönlich zu schreiben, jetzt nachdem alles gelöscht wurde, damit wieder anzufangen, birgt die Gefahr, dass alles von vorne losgeht.
Gut. Ich werde mir die Zeit nehmen (dauert aber ein paar Tage) dir anhand konkreter Punkte auf PN-Weg zu schreiben, worauf sich meine Kritik bezog. Es geht mir nicht darum, dich persönlich zu kränken, sondern darum, warum dieser und frühere Diskussionsverläufe aus meiner Sicht unfruchtbar und vom Thema wegführend verlaufen - was ich sehr schade finde. Einverstanden?
 
@ der veränderer : was erzählst du da??? das ist doch gar nicht wahr!!!


meine geschichte zu gott : gott gibt es ich glaube nicht daran weil ich schon längst mit gott ein leben führe ( ich nenn das nicht mehr glauben verstehst du nicht? egal) ich hab angefangen mit gott zu leben als ich in so ein treffen ging von jungen. und jetz leb ich mit gott. er hilft mir immer irgendwie bei meinen problemen auch wenn ich denke er hilft nich dann hilft er mir doch. er verhindert nicht den krieg oder erdbeben weil ich denke nicht alle an ihn glauben er möchte das alle ihn ehren und lieben und dann erst läst er zu das keine schlimmen diinge mehr passieren. probier es aus lass gott in dein herz und liebe ihn so wie ich denn er liebt dich auch und lässt dich nie alleine.
 
Manchmal glaube ich daran, dass es ihn gibt. Immer in Situationen, in denen ich haarscharf einer Kathastrophe entgehe, z.B. beim Autofahren... Dann glaube ich manchmal wirklich, dass jemand da oben ab und zu lenkend eingreift...

Was die Gesamtsituation des menschlichen Lebens angeht, denke ich, werde ich diese Frage wohl erst in Jahren beantworten können, wenn ich mehr Lebenserfahrung habe...

Leider ist es so, dass man sich ja immer wieder die Frage stellt, warum es Kriege gibt. Oder auch Naturgewalten? Oder man stellt sich die Frage, warum der Holocaust passierte...

In solchen Situationen denke ich dann, dass es ihn nicht gibt...

Aber dennoch bete ich ab und zu... Obwohl ich nicht in die Kirche gehe... Immer dann, wenn ich Probleme hab und ich Hilfe brauche...


Nach dem Leben wird jeder wissen, ob es Gott gibt...
 
@ der veränderer : was erzählst du da??? das ist doch gar nicht wahr!!!


meine geschichte zu gott : gott gibt es ich glaube nicht daran weil ich schon längst mit gott ein leben führe ( ich nenn das nicht mehr glauben verstehst du nicht? egal) ich hab angefangen mit gott zu leben als ich in so ein treffen ging von jungen. und jetz leb ich mit gott. er hilft mir immer irgendwie bei meinen problemen auch wenn ich denke er hilft nich dann hilft er mir doch. er verhindert nicht den krieg oder erdbeben weil ich denke nicht alle an ihn glauben er möchte das alle ihn ehren und lieben und dann erst läst er zu das keine schlimmen diinge mehr passieren. probier es aus lass gott in dein herz und liebe ihn so wie ich denn er liebt dich auch und lässt dich nie alleine.

Aha. Interessant, deine Theorie. 😉

Wenn du glaubst, Gott löst für dich deine Probleme, ist das doch toll. Es könnte zwar sein, du hast Probleme einfach nur selbst gelöst, aber ich nehme an, der Glaube, dass Gott dir geholfen hat, macht dich glücklich. Und da ist nichts dabei. Auch, wenn ich dir so gar nicht zustimmen kann. 😉
 
Hallo,
danke für den Beitrag, der versucht, in die Missverständnisse einzudringen, die zwischen uns liegen.

Trotzdem meine ich, sind da noch Dinge, die geklärt werden müssten, bevor wir eine Sprache sprechen, das heißt, uns überhaupt verstehen.


Sigi, bei dir gibt es einen entscheidenden Punkt der die Diskussion völlig überflüssig macht. Du kennst dich wirklich gut mit Religionssachen aus, aber nicht mit Wissenschaft.
Stimmt, ich bin kein Wissenschaftler und kein Gelehrter auf dem Gebiet. Aber ich bin auch nicht völlig unbelesen oder nur von Allround-Medien betropfelt. Muss man ausgebildeter Wissenschaftler sein, um sich eine Meinung zu erlauben?

Die Argumente die du wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber stellen willst, beruhen auf religiöser Apologie.

1. Wissenschaft und Atheismus sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
2. Versuchst du einen Raum zu beanspruchen der entweder bereits geschlossen ist oder mit der Sache gegen die du argumentierst nur entfernt was zutun hat.

Welchen Raum glaubst du, dass ich beanspruche? Ich habe das Gefühl, den genauer definieren zu müssen, ehe wir uns verstehen. Bildlich steht zuviel "Gerät" zwischen uns, und ich glaube auch, dass es deswegen schwer ist, überhaupt zu verstehen, was der andere meint.
Klar ist Wissenschaft dazu da, zu erklären, wie alles gemacht ist. Sie versucht, sie kann und will erklären wie alles abläuft, ob es nun von selbst entstand, entsprechend verschiedener Theorien oder ob Gott Anstoß oder gar mehr dazu gab, gilt es für uns, die wir darüber keine Einzelheiten wissen, zu forschen. Ist ja o.k.

In den Ungewissheiten, die die wissenschaftliche Forschung hinsichtlich einger Theorien noch hat, sehe ich Raum, Raum zu theoretisieren, wie es denn wäre, wenn man die Entstehung des Lebens und der Arten durch einen knowhow-Geber erklären würde. Diese Theorie stößt natürlich bei der Wissenchaft auf Widerstand, weil sie, so wie sie gebildet wurde schon wieder aufhört und nicht weiter überprüfbar ist. Aber ich denke, sie, die Lücke, lässt Raum dafür, dass Glaubende hier einsetzen können. Nicht um die Wissenschaft zu ersetzen und keineswegs, um ein besseres wissenschaftliches Modell zu liefern, das wollte ich auch nie. Die Bibel liefert keine hochwissenschaftliche Ersatztheorie, wenngleich sie einen Fahrplan enthält, der äußerst grob und einfach gestaltet ist, aber nicht nach frühmenschlichen Humbug klingt, nur aufzählt, wie ein Schöpfer er Reihe nach vorgegangen sein könnte, das eine auf das andere aufbauend. Ich behaupte nirgends, dass das ein wissenschaftlicher Gegenentwurft ist, ich würde nur stutzig, wenn diese Aufzählung so absolut unmöglich wäre, dass sie lachhaft wird.

Der Glaube an Gott wird durch Glaubensbeweise gestützt, die völlig außerhalb der Suche der Wissenschaft nach dem Wann, Wie und Warum ist. Er ersetzt diese Suche nicht.

Da die Wissenschaft bisher nur lückenhaft erklären kann, und eigentlich nur ständig Beweise sucht, eine Theorie aufzufüllen, die nun mal gesetzt ist, müssen doch Zweifel an der Evolutionsltheorie erlaubt sein? Unzweifelhaft ist etwas doch nur, wenn es wie ein von allen anerkanntes Naturgesetz abgesichtert ist und niemand dazu eine andere Theorie auf den Tisch legen dürfte, ohne sich zu blamieren. Es gibt aber in allen Bereichen Wissenschaftler, die zu Funden z. B. anderer Meinung sind, abgesehen von der Vorstellung, wie das Leben überhaupt entstand.

Klar könnte man sich ärgern, dass Gläubige hier das Gebiet der Wissenschaft verlassen und Platz anmelden, für einen Gottesglabuen, der ganz anderen Beweisen unterliegt.

Aber darf man deshalb alle Gläubigen als Fanatiker oder ähnliches bezeichnen und sie verbieten oder lächerlich machen?

Viel geschrieben, hoffentlich nicht, um weitere Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Ich würde es schätzen, wenn die beiden Sprachen, die wir offensichtlich führen, kompatibel gemacht weden könnten, um irgendwo einen Nenner zu finden, der gegenseitigen Respekt zur Folge hat oder Richtigstellung wo sie nötig ist, um überhaupt erstmal den Punkt zu finden, ab dem die Meinungen auseinandergehen und jeder etwas anderes für möglich hält oder "glaubt".

Sigi


3. und der wohl wichtigste Punkt religiöser Gegenargumente ist die Unwissenschaftlichkeit. Diese Argumente gehen völlig an Wissenschaft vorbei.

Wissenschaft erklärt WIE die Dinge sind und nicht DAS sie sind und WARUM sie sind. Religiöse Argumente bestehen aus der Grundformel die da heißt - Ihr könnt da was nicht nachweisen deswegen steckt da eine höhere Macht dahinter.

Der entscheidende Punkt ist wie gesagt nicht ob es Gott gemacht hat oder nicht, sondern WIE Gott es gemacht hat falls es einen gibt. Genau mit diesem WIE beschäftigt sich die Wissenschaft und genau das fehlt in jedem bisher gebrachten Gegenargument von religiöser Seite.

Das ist übrigens auch der Grund warum sich Wissenschaft und Religion nicht ins Geheege kommen. Es gibt aber noch genügend Gläubige die mit "Gott war es" gegen Wissenschaft argumentieren, obwohl es völlig aneinander vorbei geht.

Unabhängig von Wissenschaft und Religion gibt es ganz simple Dinge wo man aneinander vorbei redet. Das geht schon los bei der Definition von Wörtern der eigenen Sprache.

Fast jeder weiß wie man solche Begriffe wie "Zufall" oder "Leben" zu bewerten hat. Leben hat ja ein hohen Stellenwert. Die meisten haben auch eine gewisse diffuse intuitive Vorstellung der Begrifflichkeiten, aber die wenigsten können die Begriffe definieren. Wenn man sich dessen erstmal bewusst ist kommt man sich richtig doof vor.

Und es gibt auch Anlass zum schmunzeln wenn man feststellt das die Phrase "Gottes Wege sind unergründlich" und der Begriff "Zufall" zwar unterschiedlich bewertet werden, aber völlig identisch darin sind wenn es darum geht einen Sachverhalt bzw Ereignis zu erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut. Ich werde mir die Zeit nehmen (dauert aber ein paar Tage) dir anhand konkreter Punkte auf PN-Weg zu schreiben, worauf sich meine Kritik bezog. Es geht mir nicht darum, dich persönlich zu kränken, sondern darum, warum dieser und frühere Diskussionsverläufe aus meiner Sicht unfruchtbar und vom Thema wegführend verlaufen - was ich sehr schade finde. Einverstanden?

Ist o.k. aber tu dir nichts an, was Arbeit betrifft, vielleicht ist ein Aufwühlen von früher sogar unfruchtbar, meine Sicht, habe ich in dem Beitrag an black jack geschrieben, ich glaube, dass wir (wer auch immer und ich) unterschiedliche "Sprachen" sprechen und deswegen alles selbst gut gemeinte falsch ankommen könnte, das ist meine einzige Erklärung, die friedlich endet 🙂 Denn ich verhalte mich ja äußerst verträglich und undogmatisch. Wenn das anders rüberkommt, trifft es mich natürlich, weil das nie in meiner Absicht war, und das kann nur daran liegen, dass andere "Sprachen" einen Konsens oder gemeinsamen Nenner verhindern, bis zu dem wir uns respektieren, und ab dem wir zwar anderer Meinung sind, aber verstehen, nachvollziehen können, warum der so und der andere so geht. Wobei dieses "Gehen" ja auch nicht unumkehrbar ist, sondern sehr wohl beobachtet, was die Forschung und das Leben (von mir aus auch Gott) einen lehrt oder nicht lehrt.




Sigi
 
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Einer, der sich viel damit beschäftigt hat ist C.G.Jung, der das Ganze aus psychologischer Sicht betrachtet.
http://www.psychologische-praxis.rielaender.de/Literatur/CGJung_Religion.pdf
Zitate:
In dem dort aufgeführten Referat befindet sich unter anderem folgende Aussage:
In den letzten Lebensjahren hat Jung persönlich an die Existenz eines Gottes geglaubt. Allerdings glaubt er nicht an den christlichen Gott. Gut und Böse haben ihren Ausgang in Gott. Der gläubige Zugang zu Christus und seiner Botschaft bleibt ihm verschlossen. Gott offenbart sich letztlich nur dadurch, daß sich der Mensch von den Inhalten, die aus dem kollektiven Unbewußten emporsteigen, existentiell treffen läßt.

Das Unternehmen von C.G. Jung löst unweigerlich Mißbehagen aus: Was hat die Psychologie bei Glaubenswahrheiten zu suchen? Aber er selbst gibt zu bedenken: wenn christliche Symbole den-kenden Begriffen entzogen werden, werden sie in ihrer Irrationalität leicht zur Anstoß erregenden Sinnlosigkeit. Ohne psychologische Bedeutung wären die christlichen Symbole längst "im großen Kuriositätenkabinett geistiger Mißgeburten verstaubt"

Jung bekennt sich zu einem Gott der [FONT=Arial,Arial][FONT=Arial,Arial]Inbegriff der Liebe [/FONT][/FONT]ist, der aber Gut und Böse in irgendei-ner unbegreiflichen Weise in sich vereinigt:
Quelle: Die Frage nach Gott / in der Psychologie von C.G. Jung Maximilian Rieländer und Michael Silberer
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, ich bin kein Wissenschaftler und kein Gelehrter auf dem Gebiet. Aber ich bin auch nicht völlig unbelesen oder nur von Allround-Medien betropfelt. Muss man ausgebildeter Wissenschaftler sein, um sich eine Meinung zu erlauben?

Muss man nicht. Ich bins ja auch nicht. Man sollte aber zumindest wissen worum es geht. Gerade die Evolutionstheorie gehört mit zu den wissenschaftlichen Theorien die am einfachsten zu verstehen ist.

Welchen Raum glaubst du, dass ich beanspruche? Ich habe das Gefühl, den genauer definieren zu müssen, ehe wir uns verstehen. Bildlich steht zuviel "Gerät" zwischen uns, und ich glaube auch, dass es deswegen schwer ist, überhaupt zu verstehen, was der andere meint.
Klar ist Wissenschaft dazu da, zu erklären, wie alles gemacht ist. Sie versucht, sie kann und will erklären wie alles abläuft, ob es nun von selbst entstand, entsprechend verschiedener Theorien oder ob Gott Anstoß oder gar mehr dazu gab, gilt es für uns, die wir darüber keine Einzelheiten wissen, zu forschen. Ist ja o.k.

Ist nicht o.k. Du vermischt Erklärungsansätze mit emotionaler Bewertung. Beim Versuch etwas zu erklären ist es völlig Gegenstandslos ob etwas eine natürliche Ursache hat oder eine göttliche Ursache. Abgesehen davon ist eine göttliche Ursache niemals wissenschaftlich weil Wissenschaft Wissen schaft und Entscheidungen eines Gottes man nicht wissen kann. Soll heißen einen Gott ins Spiel zu bringen heißt immer wissenschaftlich zu resignieren.

In den Ungewissheiten, die die wissenschaftliche Forschung hinsichtlich einger Theorien noch hat, sehe ich Raum, Raum zu theoretisieren, wie es denn wäre, wenn man die vieles durch einen knowhow-Geber erklären würde.

Ich versteh nicht was du mit KnowHow-Geber meinst. KnowHow kommt aus unseren Köpfen und ist keine Eigenschaft der Natur. Und auch hier machst du den Fehler. Wenn du sagst man könnte es mit einem "Gott" erklären. Das Problem ist wie schon gesagt, es ist egal ob natürliche Ursache oder göttliche Ursache. Es geht um das WIE und das ist Gegenstand der Wissenschaft.

Ein gottgläubiger Wissenschaftler differenziert zwischen Glauben und Wissenschaft. "Das es Gott gemacht hat" ist sein Glauben und das kann auch wissenschaftlich nicht bewiesen werden. "WIE es Gott gemacht hat" ist Gegenstand seiner wissenschaftlichen Untersuchungen.

Diese Theorie stößt natürlich bei der Wissenchaft auf Widerstand, weil sie, so wie sie gebildet wurde schon wieder aufhört und nicht weiter überprüfbar ist. Aber ich denke, sie, die Lücke, lässt Raum dafür, dass Glaubende hier einsetzen können. Nicht um die Wissenschaft zu ersetzen und keineswegs, um ein besseres wissenschaftliches Modell zu liefern.

Sigi, eine Wissenslücke legitimiert keine unwissenschaftlichen Argumente. Gläubige beschweren sich darüber das man ihren Gott als Lückenbüßer hinstellt, sind sich aber nicht darüber bewusst das sie diejenigen sind die das verursachen weil sie die Beweislast umkehren in dem sie sagen "Ihr müsst erstmal beweisen das wir falsch liegen".


Die Bibel liefert keine hochwissenschaftliche Ersatztheorie, wenngleich sie einen Fahrplan enthält, der äußerst grob und einfach gestaltet ist, aber nicht nach frühmenschlichen Humbug klingt, nur aufzählt, wie ein Schöpfer er Reihe nach vorgegangen sein könnte, das eine auf das andere aufbauend. Ich behaupte nirgends, dass das ein wissenschaftlicher Gegenentwurft ist, ich würde nur stutzig, wenn diese Aufzählung so absolut unmöglich wäre. Der Glaube an Gott wird durch Glaubensbeweise gestützt, die völlig außerhalb der Suche der Wissenschaft nach dem Wann, Wie und Warum ist. Er ersetzt diese Suche nicht.

Na Sigi, merkst du was? Hab deine Aussage fett hervorgehoben. Wie ich schonmal sagte Religion ist eine Art von Sinnsuche und ist nicht dazu da zu erklären wie die Welt funktioniert.

Da die Wissenschaft bisher nur lückenhaft erklären kann, und eigentlich nur ständig Beweise sucht, eine Theorie aufzufüllen, die nun mal gesetzt ist, müssen doch Zweifel an der Evolutionsltheorie erlaubt sein? Unzweifelhaft ist etwas doch nur, wenn es wie ein von allen anerkanntes Naturgesetz abgesichtert ist und niemand dazu eine andere Theorie auf den Tisch legen dürfte, ohne sich zu blamieren.

Sigi die Evolutionstheorie ist nicht mehr zweifelhaft. Du zweifelst sie an weil du zu wenig darüber weißt. Du bringst sogar Argumente die absolut nichts mit dieser Theorie zutun haben. Es ist keine Schwäche etwas nicht zuwissen. Ich erlebe bei den meisten Gläubigen immer wieder eine gewisse Überheblichkeit und Siegestriumph wenn man sagt das man etwas nicht weiß.

Was wissenschaftliche Theorien betrifft liegst du falsch. Theorien denkt man sich nicht einfach so aus, sondern sie entstehen durch Beobachtungen. Ein Flugzeug fliegt nicht weil man sich was zusammen gereimt hat sondern weil man Vögel beobachtet und herausgefunden hat WIE sie fliegen. In der Wissenschaft versucht man Strukturen bei anfänglich willkürlich bzw zufällig wirkenden Dingen zu erkennen, erklärbar und eventuell für sich nutzbar zumachen.

Klar könnte man sich ärgern, dass Gläubige hier das Gebiet der Wissenschaft verlassen und Platz anmelden, für einen Gottesglabuen, der ganz anderen Beweisen unterliegt.

Den Satz find ich gut von dir, möchte aber hinzufügen das Gläubige das Gebiet der Wissenschaft nie betreten haben. Also können sie auch das wissenschaftliche Gebiet nicht verlassen.

Ich würde es schätzen, wenn die beiden Sprachen, die wir offensichtlich führen, kompatibel gemacht weden könnten, um irgendwo einen Nenner zu finden, der gegenseitigen Respekt zur Folge hat oder Richtigstellung wo sie nötig ist.

Sigi, du musst nur differenzieren lernen. Du schreibst ja zweimal das der Glaube und Glaubensbeweise sich außerhalb der Wissenschaft bewegen. Kann ich dir 100%ig zustimmen.
Aber du siehst den Unterschied nicht wirklich deswegen stellst du Glaubensargumente wissenschaftlichen Argumenten gegenüber die völlig aneinander vorbei gehen.

Eigentlich wünsch ich mir das du erkennen kannst das Religion und Wissenschaft zwei unterschiedliche Bereiche behandeln. Wir wären zwar immer noch unterschiedlicher Meinung was die Existenz eines Gottes anbelangt, aber es gäbe keinen Grund mehr für hitzige Diskussionen.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.

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