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Warum??

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Hallo Elric,

schau mal hier: Warum??. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Gast,
es ist immer mühsam heraus zu finden, warum andere nichts tun und sich alles gefallen lassen. Im Grunde kann man das immer nur für sich selbst beurteilen.
Viele liebe Grüße
 
Hallo Elric,

vielen Dank für die Links, interessant. Auf die PDF bin ich auch schon gestoßen, die ist sehr gut. Wenn auch sehr erschreckend. 😱ooh:

Professor Manfred Spitzer, ebenfalls ein Neurobiologe, hat auch mal einen guten Vortrag zu diesem Thema abgehalten, den man sich hier ansehen kann:

Manfred Spitzer - Vorsicht Bildschirm

Da habe ich mich dann auch gleich daran erinnert. Zum Glück wird das heute zunehmend auch thematisiert, das Problem wird unterschätzt, denke ich.

Viele Grüße
Traumatisierter
 
hmmm

wenn ich mir meine Töchter ansehe, sind sie beide politisch engagiert . die eine mehr die andere weniger.

Aber sie meinten auch, dass meine Generation ihnen vieles ermöglicht - sie konntens ich die Zeiten in den 60igern oder 70igern nicht vorstellen - ergo haben sie es in vielen Dingen einfacher, bei anderen Dingen aufgrund der Entwicklung schlechter.

Verallgemeinerungen wie die Jugend gibt es nicht - ich kenne keinen mit einem Wodkatampon und ich habe ständig mit Jugendlichen zu tun.

und warum soll die Jugend in die Verantwortung genommen werden, wenn wir als Vorbilder nicht mal den *** vom Sofa bewegen können?
Es ist doch die Frage der Vorbilder und das was ich vorlebe.
Paula, bitte sieh meine Meinung zu deinem Beitrag nicht als negativ!

Ich glaube du siehst das Problem der Vorbilder zu eng: Elric hat dazu gut geschrieben und auch andere: kollektive Vorbilder fehlen, gemeinsam Bindendes, es ist die Gemeinschaft, die nicht hinreichend gebildet( im Sinne von: gefügt) wird. Der Mensch ist ein "Gruppentier", er braucht eine feste Gemeinschaft, wo sich feste Regeln des Zusammenlebens "lohnen". Zu dem Problem gibt es sehr viel zu sagen. . . und ich finde auch (wie du), daß zwar nicht alle gleich sind, es gibt schon solche und solche, klar! Es gibt aber eine fehlende Leitschnur, es herrscht die "sich-selbst-Verwirklichung" ohne Solidarität und Rücksicht, was auf jeden einzelnen wieder zurückschlägt. Es geht auch um die gesellschaftlicher Erziehung im Ganzen. Insofern kann man schon verallgemeinern.

(Als ein Beispiel🙂 )Wie soll das funktionieren, wenn 20 % Büger mit Migratiosnhintergrund unter uns leben und dann auch noch geballt und in erschütternden Wirkungen in ganzen Städten, wie Bremen z.B.?
Auch wenn ich selber nicht für die Kirche bin, aber in dem Sinne dieses Wertesystems brauchen wir als Gesellschaft Strukturen, Ziele, weil wir Menschen "Herdentiere" sind.

Wir (als Bürger dieses Staates) - auch wir beide - dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen, sondern sollten das uns-Verbindende suchen, bewahren und betonen. Und dann erst sollte wir das, was uns - beide - unterscheidet, versuchen zu überwinden. (Leider kann ich von dir in diesem Sinne keine Bestrebungen erkennen?)

Es ist doch die Frage der Vorbilder und das was ich vorlebe.
Zu deinem letzen Satz noch mal, Paula: du kannst keine Gruppe vorleben, du wirst immer eine Einzelperson sein. "Wir" können wir nur gemeinsam vorleben.
Verallgemeinerungen wie die Jugend gibt es nicht - ich kenne keinen mit einem Wodkatampon und ich habe ständig mit Jugendlichen zu tun.
Das mit den Wodka-Tampons war ja nur mal ein😉 Beispiel für die Einzelpersonen, die zusammengezählt eine Gruppe sind, aber keine Gruppe (im Sinne einer Gemeinschaft) bilden. Wie bei sehr vielen Phänomenen die es halt gibt. Wir z.B. sind ja auch alle einzeln vor dem PC und werden trotzdem als die (Gruppe der) Nutzer bezeichnet.

Die, mit den Tampons, tragen die Dinger ja auch aus einem Grund, also sind sie ein Gruppe, auch wenn das nur "nützlich" für jedes der Induviduen ist, also kein gemeinschaftlicher= kein der Gemeinsamkeit nützlicher Grund ist.

Anmerkung: bitte den Text langsam mit Betonung lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weist Du Gelinda, wenn ich Deine Zeilen lese, sträubt sich sehr viel in mir. Es liest sich wie eine Propaganda für eine bestimmte Gruppe. Wenn dies nicht so ist, dann entschuldige bitte.
Ich bin für KEINE bestimmte Gruppe, leider kann ich keine "Gruppe" = Partei wählen, da ich nicht für 20 % Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund bin, welche alle Parteien - für mich haarsträubend - als Wählergruppe umschmeichelt.

Da das o.gen. meine Haltung ist, aber nur ein Punkt meiner Ansichten und ich gegen Lobbyismus bin und gegen weitere Schieflagen in unserer Gesellschaft, finde ich mich in keiner der vorhandenen Parteien wieder. Ich nehme an, daß wird wohl dem größten Teil der ca. 50 % Nichtwähler so gehen?
 
Ich denke mal das viele Faktoren dazu beisteuern.

Erstmal gabs in den 60er nicht so viele Migranten wie heute (hab nichts gegen Ausländer wenn sie was leisten). Viele Leute werden sich schon für Politik interessieren, wenn sie wieder funktionieren würde. Leider hat unsere Politik meiner Meinung nach total versagt. Es werden von Eltern und Lehrern nicht mehr das richtige vermittelt, sondern nur wie man der beste Menschenroboter wird für die Arbeit. Ich hasse zum Beispiel den Satz "Sei froh das du überhaupt eine Arbeitsstelle hast" ja toll , für 3Euro/h oder wie ?
Politiker sollen für das Volk sein und nicht für die Wirtschaft , wofür wählen wir überhaupt noch wenn den Politkern das Volk egal ist. Natürlich werden auch 1-2 im Bundestag sitzen die pro Volk sind. Die sitzen dann aber dann in der letzen Reihe und hoffen das sie von keinen anderen Abgeordneten entdeckt werden.
Ich finds ehrlich gesagt auch dämlich das man Streiks oder Demos genehmigen muss. Beim Streik will der streikene auch was erreichen und fordern , erhöhtes Gehalt etc. Aber durch unsere Bürokratie kann sich der Chef darauf einstellen und "Abwehrmaßnahmen" einrichten.

Früher war m.E. die Spanne zwischen Arm und Reich nicht so groß wie heute und sie wird imm er noch größer , dank 400€ Jobs und 1 Euro-Jobs und nicht zuzvergessen die Lebenslangen Praktikanten(was hat sich die SPD damals dabei gedacht?)
Der Leistungsdruck der Arbeitsgeber nahm immer mehr zu.
So das man Ende frustrierte Arbeiter züchtet, ohne Eigenwillen.
 
Ich denke mal das viele Faktoren dazu beisteuern.

Erstmal gabs in den 60er nicht so viele Migranten wie heute (hab nichts gegen Ausländer wenn sie was leisten). Viele Leute werden sich schon für Politik interessieren, wenn sie wieder funktionieren würde. Leider hat unsere Politik meiner Meinung nach total versagt. Es werden von Eltern und Lehrern nicht mehr das richtige vermittelt, sondern nur wie man der beste Menschenroboter wird für die Arbeit. Ich hasse zum Beispiel den Satz "Sei froh das du überhaupt eine Arbeitsstelle hast" ja toll , für 3Euro/h oder wie ?
Politiker sollen für das Volk sein und nicht für die Wirtschaft , wofür wählen wir überhaupt noch wenn den Politkern das Volk egal ist. Natürlich werden auch 1-2 im Bundestag sitzen die pro Volk sind. Die sitzen dann aber dann in der letzen Reihe und hoffen das sie von keinen anderen Abgeordneten entdeckt werden.
Ich finds ehrlich gesagt auch dämlich das man Streiks oder Demos genehmigen muss. Beim Streik will der streikene auch was erreichen und fordern , erhöhtes Gehalt etc. Aber durch unsere Bürokratie kann sich der Chef darauf einstellen und "Abwehrmaßnahmen" einrichten.

Früher war m.E. die Spanne zwischen Arm und Reich nicht so groß wie heute und sie wird imm er noch größer , dank 400€ Jobs und 1 Euro-Jobs und nicht zuzvergessen die Lebenslangen Praktikanten(was hat sich die SPD damals dabei gedacht?)
Der Leistungsdruck der Arbeitsgeber nahm immer mehr zu.
So das man Ende frustrierte Arbeiter züchtet, ohne Eigenwillen.

Perfekt, dass ist klasse. Genauso ist es.

Vorallem musste man in den 60ern auch nicht jemand sein.

Es gab keine so großen Druck und Leistungszusammenwuchse wie heute.

Heute muss jeder Jugendliche ohne guten Abschluss Angst haben, dass er nicht mit 18 Hartz 4 Empfänger wird.

Damals füllte man sich in den Hippie-Bewegungen vielleicht auch geborgener.
 
das heißt aber nicht das ich für die Linke bin 🙁

Heute muss jeder Jugendliche ohne guten Abschluss Angst haben, dass er nicht mit 18 Hartz 4 Empfänger wird.

Hartz 4 kriegt man frühestens mit 25^^
 
warum? weil..
weil heute alles bis ins kleinste detail vorgeplant sein muß. kindheit, schulzeit, studium, karriere...hast du das nicht, bist du nix wert. bei dem ganzen perfektionismus bleibt doch gar keine zeit dazu, auch mal querzudenken. ausserdem werden solche anflüge, falls vorhanden, schon in frühester kindheit rigoros gestoppt. und das kind dann von einem therapeuten, arzt, etc. zum nächsten geschleppt. alles was aus der reihe tanzt, ist nicht normal.
klar, früher wurde noch strenger erzogen als heute...aber da konnten die kinder sich im laufe ihrer kindheit und jugend selbst ein eigenes urteil bilden und eigene werte definieren, weil sie noch den freiraum dafür hatten, unbeobachtete zeit für sich allein. das gibts doch heute nicht mehr. durchgeplant und unter aufsicht vom augenaufmachen am morgen bis zum augenzumachen am abend.
individualität ist verpönt. ist ja auch nicht so leicht zu händeln wie eine herde gleichgeschalteter auf konsum getrimmter kids.
 
Was es braucht ist eine Revolte.


Eine Gruppe von Teenagern muss aufstehen und sagen ,,Es reicht"


Wir brauchen keine ,,Karriere, Auto, Materliasmus, Studium und ein vorprogrammiertes Leben, nein wir wehren uns jetzt und führen ein chilliges System ein, indem der Mensch zählt, indem man einfach unter der Arbeit aufestehen kann und ,,Summer of Love Songs", singen kann.

Jemand muss den gierigen leuten die, die Macht haben sagen es reicht.
 
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