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Warum??

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Gast

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Warum ist die Jugend nicht mehr so wie in den 60ern.

Warum wehren sich die Jugendlichen nichtmehr so.

In den 60ern gab es doch so richtige Revolten und Bewegungen. Ich will nicht sagen, dass es immer richtig war, aber immerhin führte es teilweise zu Veränderung.

Die heutige Jugend kommt mir eher, so ,,Geht mir am A**** vorbei, ich muss mich ums eigene Leben kümmern" vor.

Außerdem lassen sich Jugendliche heute ehe, dann so auf so Szenen oder zusammengefügte Gruppen zusammen.

Aber irgendwie wehrt sich niemand, und das alles in Ordnung ist zurzeit auf der Welt, kann man nicht sagen.

Diese Atom-Protestler zählen jetzt natürlich nicht, die sind ein eigenes Thema!!
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Warum??. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Warum ist die Jugend nicht mehr so wie in den 60ern.

Warum wehren sich die Jugendlichen nichtmehr so.

In den 60ern gab es doch so richtige Revolten und Bewegungen. Ich will nicht sagen, dass es immer richtig war, aber immerhin führte es teilweise zu Veränderung.

Die heutige Jugend kommt mir eher, so ,,Geht mir am A**** vorbei, ich muss mich ums eigene Leben kümmern" vor.

Außerdem lassen sich Jugendliche heute ehe, dann so auf so Szenen oder zusammengefügte Gruppen zusammen.

Aber irgendwie wehrt sich niemand, und das alles in Ordnung ist zurzeit auf der Welt, kann man nicht sagen.

Diese Atom-Protestler zählen jetzt natürlich nicht, die sind ein eigenes Thema!!


Was erwartest Du von Kids die mit Wodkatampon im A**** oder Möse rum laufen?
Ne jetzt ma im Ernst es gibt immer solche und solche Zeiten. Bestimmt kommt irgend wann auch mal wieder eine, wo die jungen Leute so ne Art Revolution starten. vielleicht dann auch mal Weltweit über alle Religionen und so hinweg.
Obwohl ich denke Dauerhafte Veränderung geht eh nur langsam, da kann so was wie die 68 nur als kleiner Anstoß dienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die heutige Jugend kommt mir eher, so ,,Geht mir am A**** vorbei, ich muss mich ums eigene Leben kümmern" vor.

Vielleicht liegt es daran, dass die Gesellschaft Individuen immer weniger zuläßt. Damit verbunden sind Frustrationen und die Konzentration auf die eigene Sicht bzw. es geht einem am A**** vorbei.
Die Rollenbilder waren früher auch eindeutiger. Heute muss sich ein Mensch in einer unüberschaubaren und teils verblödeten Informations- und Wertevielfalt erst zurecht finden. Ich fands interessant vor einiger Zeit zu lesen, was für Auswirkungen es auf das Gehirn haben kann, wenn der Mensch nur noch virtuell denkt (PC, Spielkonsolen, Fernsehen etc.). Der Mensch ist doch heute weniger Mensch, als Konsument. Ständigen Manipulationen über Medien ausgesetzt. Und das seit der Geburt. Damit verbunden ist ein ganz anderes Menschenbild. Es fehlt eine gewisse Langsamkeit - wobei das Wort postiv gemeint ist. Stress und der allgemeine Verwaltungswahnsinn tötet vieles ab. Eine Wertegemeinschaft - wie sie es vielleicht früher auch durch einen Glauben gegeben hat - gibt es so auch nicht mehr. Meiner Meinung nach reagiert die Gesellschaft nicht entsprechend auf die Veränderungen. Das Zauberwort wäre wohl die Bildung, eine gewisse Glaubhaftigkeit von Meinungsträgern in der Gesellschaft. Aber bei der Politik sehe ich nur Krisenmanagement und keine Gestaltung. Trotzdem ist das Leben ständig im Fluss und bahnt sich neue Wege. Wer hätte gedacht, dass Baden-W. mal einen grünen Ministerpräsidenten hat?

 
Bei dieser Frage sollte man vielleicht erstmal auf die Eltern und Medien schauen!

Was haben die Jugendlichen denn vermittelt bekommen?
Ich erlebe beide Seiten....
Viele selbstbewußte junge Menschen die denken und handeln können, aber auch sehr viele agressive/depressive Jugendliche die keinen Sinn in ihrem Leben finden.

Welche Werte werden denn seid Jahren vermittelt?
Solidarität? Gerechtigkeit?

Jugend kann nur dann wieder interessiert sein, wenn sie aufgeklärt ist und eine Stimme bekommt!
Daher muss jeder einzelne Mensch eine Haltung finden, die anderen hilft solidarität und gerechtigkeit zu empfinden und zu fördern.
 
Erstmal muss man mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein. Auch in den "wilden" 60ern/70ern haben längst nicht alle jungen Leute für eine vermeintlich bessere Welt gestritten. Ich wage die Behauptung: Die Mehrheit hat auch damals "ihr" Ding gemacht, mehr oder weniger angepasst gelebt. Natürlich bleiben die demonstrierenden, protestierenden, kämpfenden jungen Leute eher in Erinnerung - vor allem in der "kollektiven Erinnerung" der Nachgeborenen.

Was dazu kommt: Wer in den 60ern jung war, ist in den letzten Kriegsjahren oder der Nachkriegszeit geboren. In einer Zeit, in der familiäre Strukturen mehrheitlich anders gewesen sein dürften als heute. Vermutlich deutlich autoritärer. Genau wie die gesellschaftlichen und teils politischen Strukturen - konservativ, "der Muff von 1000 Jahren"... Und dann hatte man eine Jugend, die sich als erste Generation mit den Nazi-Greueltaten auseinandersetzen konnte/musste. Das zusammen war sicher eine tragfähige, weil "kollektiv spürbare" Basis für Protest.

Und heute? Wir leben in einem satten Land, in einem sicheren Land. Jeder kann alles tun, was er will, jede Weg gehen. Nicht jeder hat es gleich "leicht", keine Frage. Aber im Prinzip geht fast alles, wenn man in einem schönen Wohlstandsstaat mit sozialem Netz wie dem unseren lebt. Warum also protestieren? Wofür streiten? Klar, gäbe es Gründe. Aktuell ist es der Ausstieg aus der Atomkraft. Überhaupt Umweltschutz, Nachhaltigkeit ect. sind wichtige Dinge. Aber "brennen" die jungen Leuten auf den Nägeln? Mehrheitlich wohl nicht, weil man auch so bequem, sicher und frei leben kann.
 
Ich glaub jede Generation hat etwas über die jüngere Generation zu "meckern"
Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Wenn ich meine Oma sprechen hör oder meinen Vater.....
 
Hat vielleicht damit zu tun dass die Jugend der 60er Jahre eher den Nachkriegszeiten, und somit Entbehrungen; näher waren als heute...
Zudem die Anti-Kriegs-Welle aus America...Vietnam...

Das verbindet halt mehr...
 
Ich fands interessant vor einiger Zeit zu lesen, was für Auswirkungen es auf das Gehirn haben kann, wenn der Mensch nur noch virtuell denkt (PC, Spielkonsolen, Fernsehen etc.).

Hallo Elric,

dieses Thema würde mich auch sehr interessieren, weil ich gerade dieses Phänomen für äußerst wichtig halte. Auch in Hinblick auf die Fragestellung in diesem Thread. Gerade diese immer mehr um sich greifende Virtualisierung erlebter Realität gab es so in den 60er und 70er Jahren ja noch nicht. Ich denke, gerade die seit den 80er Jahren stark angestiegende Medienflut, und das heutzutage sehr große Angebot an virtuellen Welten, das hat vermutlich auch zu einer ansteigenden Vereinzelung der Menschen untereinander geführt.

Könntest du Quellen nennen, wo du etwas über die Auswirkungen moderner virtueller Lebensweisen auf das Gehirn gelesen hast? Ansonsten kann ich dir nur zustimmen, das war ein schöner Beitrag von dir.

Viele Grüße
Traumatisierter
 
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