hmmm
wenn ich mir meine Töchter ansehe, sind sie beide politisch engagiert . die eine mehr die andere weniger.
Aber sie meinten auch, dass meine Generation ihnen vieles ermöglicht - sie konntens ich die Zeiten in den 60igern oder 70igern nicht vorstellen - ergo haben sie es in vielen Dingen einfacher, bei anderen Dingen aufgrund der Entwicklung schlechter.
Verallgemeinerungen wie die Jugend gibt es nicht - ich kenne keinen mit einem Wodkatampon und ich habe ständig mit Jugendlichen zu tun.
und warum soll die Jugend in die Verantwortung genommen werden, wenn wir als Vorbilder nicht mal den *** vom Sofa bewegen können?
Es ist doch die Frage der Vorbilder und das was ich vorlebe.
Paula, bitte sieh meine Meinung zu deinem Beitrag nicht als negativ!
Ich glaube du siehst das Problem der Vorbilder zu eng: Elric hat dazu gut geschrieben und auch andere: kollektive Vorbilder fehlen, gemeinsam Bindendes, es ist die Gemeinschaft, die nicht hinreichend gebildet( im Sinne von: gefügt) wird.
Der Mensch ist ein "Gruppentier", er braucht eine feste Gemeinschaft, wo sich feste Regeln des Zusammenlebens "lohnen". Zu dem Problem gibt es sehr viel zu sagen. . . und ich finde auch (wie du), daß zwar nicht alle gleich sind, es gibt schon solche und solche, klar! Es gibt aber eine
fehlende Leitschnur, es herrscht die "sich-selbst-Verwirklichung" ohne Solidarität und Rücksicht, was auf jeden einzelnen wieder zurückschlägt. Es geht auch um die gesellschaftlicher Erziehung im Ganzen.
Insofern kann man schon verallgemeinern.
(Als ein Beispiel
🙂 )Wie soll das funktionieren, wenn 20 % Büger mit Migratiosnhintergrund unter uns leben und dann auch noch geballt und in erschütternden Wirkungen in ganzen Städten, wie Bremen z.B.?
Auch wenn ich selber nicht für die Kirche bin, aber in dem Sinne dieses Wertesystems brauchen wir als Gesellschaft Strukturen, Ziele,
weil wir Menschen "Herdentiere" sind.
Wir
(als Bürger dieses Staates) - auch
wir beide - dürfen uns
nicht auseinanderdividieren lassen, sondern sollten das uns-Verbindende suchen, bewahren und betonen. Und dann erst sollte wir das, was uns - beide - unterscheidet, versuchen
zu überwinden. (
Leider kann ich von dir in diesem Sinne keine Bestrebungen erkennen?)
Es ist doch die Frage der Vorbilder und das was ich vorlebe.
Zu deinem letzen Satz noch mal, Paula:
du kannst keine Gruppe vorleben, du wirst immer eine Einzelperson sein. "Wir" können wir nur
gemeinsam vorleben.
Verallgemeinerungen wie die Jugend gibt es nicht - ich kenne keinen mit einem Wodkatampon und ich habe ständig mit Jugendlichen zu tun.
Das mit den Wodka-Tampons war ja nur mal ein
😉 Beispiel für die Einzelpersonen, die zusammengezählt eine Gruppe sind, aber keine Gruppe (im Sinne einer Gemeinschaft) bilden. Wie bei sehr vielen Phänomenen die es halt gibt. Wir z.B. sind ja auch alle einzeln vor dem PC und werden trotzdem als die (Gruppe der) Nutzer bezeichnet.
Die, mit den Tampons, tragen die Dinger ja auch aus
einem Grund, also sind sie ein Gruppe, auch wenn das nur "nützlich" für jedes der Induviduen ist, also kein gemeinschaftlicher=
kein der Gemeinsamkeit nützlicher Grund ist.
Anmerkung: bitte den Text langsam mit Betonung lesen.