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Warum???

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  • Datum Start Datum Start
Tolle Eltern haste da, genau wie meine.

@S. Hab die Vergangenheitsform jetzt etwas deutlicher gemacht,
es hieß "wünschte".

Bin nachwievor froh, dass es noch Menschen gibt, die sich um
ihre Mitmenschen kümmern, hab sie damals nicht gefunden.
Hoffentlich greift das um sich, scheint's ja, schließlich wird
die community immer größer.
Wäre mal ein erster Schritt in eine Gesellschaft in der nicht
des Menschen Leistung, sondern der Mensch an sich zählt.
 

Hallo Schmusebär,

schau mal hier: Warum???. Hier findest du vielleicht was du suchst.

@ Schmusebär: Ich hab wirklich tolle Eltern! Aber was sollen sie denn machen? Es ist meine Entscheidung, daran können sie mich nicht hindern. Natürlich sind sie deswegen traurig, aber ich will nicht mit 40 noch immer um ein bisschen Freude kämpfen müssen, für was Leben? Dafür das man da ist? Warum die Zeit hier verschwenden wenn es nichts bringt? Wieviele hier im Forum kämpfen schon seit ihrem Kindesalter, aber ändern tut sich nichts. Und es wird sich in bestimmten Bereichen nichts ändern, das weiß ich. Dann nehm ich lieber vorher Abschied.
 
Eben, sie sind deswegen traurig,
sollte doch genug Motivation sein es weiterzuversuchen,
man will doch kein Egoist sein.

Leben heißt Kämpfen, und die meisten Narben hat immer der stärkste Krieger,
weil ihm mehr abverlangt wurde, dafür hat er dann auch den größten Stolz.
 
Ach manchmal möchte ich einmal nur an mich denken und das Beste für mich tun. Es geht doch schliesslich um mich? Ich muss ja 24 Std am Tag mit mir zusammen sein und mich aushalten. Ich kann nicht stolz drauf sein, ein scheiss Leben zu leben. Stolz macht auch nicht glücklich.
 
Klar, man sieht immer nur aus eigener Perspektive,
und in deiner Jetzigen gibt's nichts Gutes, weil zu es
nicht sehen kannst, ist normal wenn das Negative überwiegt,
(Sieht man an deiner penetranten Verneinung des Guten mit einem "aber")
dem muss man sich aber nicht ergeben.

Im Gegensatz zu den meisten
anderen Tieren die sich dann in eine Ecke legen und sterben, haben
wir die Möglichkeit um die Ecke zu denken, uns mit unserem Denken
in eine andere uns nicht gegebene Lage hineinzuversetzen,
und uns somit den Blick für das uns umgebende Gute nicht zu verlieren,
obwohl das Negative überwiegt.

Also ich bin stolz drauf sagen zu können, hey ich hab das überlebt,
was andere längst Zunichte gemacht hätte, und mit überleben meine
ich nicht bloß existieren, sondern die Schönheit der Welt im Auge behalten
zu können.

Geh doch mal bei Mondschein in den Park, und setz' dich mitten in die Natur,
den Meisten hilft das ihr inneres Auge zu öffnen, mir übrigens auch.

Aus extremen Tiefen können ungeahnte Höhen entstehen, die Andere
aufgrund ihres Mittelmäßigen Lebens nie erkennen werden.

Nehm dir diese Worte zu Herzen
 
Nur wie gesagt, denken bringt in diesem Fall nichts, ich kann an der Lage nichts verändern, weil ich das nicht in der Hand habe. So wie viele hier. Wie lange soll das so gehen? Ein ganzes Leben? Das ist nicht ertragbar. Wenn du mir die Frage beantworten kannst, warum ich kein besseres Leben verdient habe und warum viele andere hier kein besseres Leben verdient haben, dann wäre das ein ernstzunehmendes Argument gegen den Selbstmord. Aber ich wette, dass diese Frage niemand beantworten kann. Und nun hör mal auf meine Worte, wenn sich bei dir in ein paar Jahren nichts geändert hat, ist es gut möglich das auch du zusammenklappst. Positiv denken bringt nur etwas, wenn man es für möglich hält, aber das Positive ist bei mir unmöglich, dass erlebe ich jedes Mal wieder. Es gibt Dinge die mir wichtig sind, die mir was bedeuten, warum muss ich darauf verzichten? Das kann mir nichts in diesem Universum ersetzen.
 
New meinte:
Nur wie gesagt, denken bringt in diesem Fall nichts, ich kann an der Lage nichts verändern, weil ich das nicht in der Hand habe.
Wir können immer etwas ändern. Wenn es nicht die äußeren Umstände sind, und das ist meistens so, sind wir immer noch selbst da. Und damit meine ich nicht unseren Körper.

Die meisten Menschen haben davor aber noch viel mehr Angst, als vor allem anderen.
Man kann in der stinkendsten, dreckigsten Grube hocken, solange der Kopf heraus schaut und die Füße festen Boden unter sich haben ist man doch wenigstens mit seiner Lage vertraut.
Zwei Schritte weiter, und der Schlamm steht einem bis zur Nase? Nein danke.

Aber auf diese Weise klettern wir nie heraus. Denn es wird niemand vorbei kommen, der uns seinen Arm entgegenstreckt und uns heraus zieht. Und wenn es einer versucht, wird er uns los lassen, wenn wir ihm zu schwer werden und er Gefahr läuft selbst in den Morast zu kippen.

Ohne selbst einen Schritt zu machen, werden wir nie erfahren, was außerhalb der Grube alles auf uns wartet. Und was auch? Wir kennen ja nur die Grube, alles andere könnte noch viel schlimmer sein...

Warte weiter, dass die Sonne den Schlamm trocknet. Sie wird es nicht tun.
Wenn du weniger Angst davor hast, dich zu setzen als einen Schritt zu machen, und wenn er in die falsche Richtung ging einen nächsten, dann kann dich keiner davon abhalten.

liebe Grüße, Martin
 
@ sunlight: An mir habe ich schon sehr viel verändert, aber mein Leben hat sich dadurch nicht wesentlich geändert. Ich habe nicht nur kleine Schritte gemacht, ich bin mehrere Kilometer gelaufen, um trotzdem im selben beschissenen Leben zu versinken. Wenn dich z.B. jemand nicht liebt, den du liebst, dann kannst du daran wenig ändern. Wenn man dir in manchen Bereichen (Schule, Beruf) keine Chance gibt, kannst du da nichts erreichen. Verstehst du wie wenig Macht wir über unser eigenes Leben haben. Verstehst du überhaupt was ich meine? Es freut mich, dass du dein Leben in den Griff bekommen hast! Davon bin ich weiter entfernt als je zuvor. Ich würde jede Sekunde sterben wollen, damit es endlich vorbei ist, ich weiß, dass es sich nicht ändern wird. Ich kenne mich und mein Leben besser als jeder andere Mensch.

@puma: Das mit dem Denken war auf Schmusebärs Post bezogen. Wenn ich leben würde, als wenn ich morgen sterben müsste, dann würde ich versuchen all das zu tun, was mir Freude bereitet, nur das versuche ich ja jetzt schon und es klappt nicht. Dann müsste ich morgen genauso unerfüllt streben wie die letzten Jahre. Du kennst sicher das gefühl den eigenen Wert zu verlieren?? Ich bin weniger wert als jeder Mensch und jedes Lebewesen, ich habe kein Bedarf am Leben und das Leben hat keinen Bedarf an mir. Ich traue mich bald nicht mal mehr jemanden in die Augen zu sehen. Ich bin eigentlich schon gar nicht mehr. Mein Leben ist schon aus mir rausgesaugt worden. Eine Hülle die weggeworfen werden kann. Ich hasse langsam alles und das tut mir leid, ich war mal ganz anders.
 
New meinte:
Wenn dich z.B. jemand nicht liebt, den du liebst, dann kannst du daran wenig ändern.
Warum liebst du denjenigen denn?
Doch bestimmt nicht, weil du ihm geben willst, geben und immer nur geben. Du erwartest etwas Bestimmtes von ihm. Zumindest als Gegenleistung. Tust du das nicht, bist du gar nicht darauf angewiesen, dass er dich "zurückliebt".
Wenn du WIRKLICH liebst, liebst du OHNE etwas dafür zu verlangen.

Was du änderst, ist vielleicht der Weg, an dein Ziel zu kommen, von dieser Person geliebt zu werden. Daran dein Ziel zu ändern, denkst du aber nicht. Du hast dir fest in den Kopf gesetzt, wer dich glücklich machen soll und vergisst alles andere. Du kümmerst dich nicht selbst darum, "glücklich" zu werden, sondern lastest diese Arbeit anderen auf. Gestehst demjenigen vielleicht noch ein paar Vergünstigungen zu. Respekt.

New meinte:
Wenn man dir in manchen Bereichen (Schule, Beruf) keine Chance gibt, kannst du da nichts erreichen.
Was hast du geändert? Vielleicht auch wieder den Weg, an dein Ziel zu kommen. Daran zu denken, vielleicht das Ziel zu ändern, wahrscheinlich nicht.

New meinte:
Verstehst du wie wenig Macht wir über unser eigenes Leben haben. Verstehst du überhaupt was ich meine?
Ich denke, ich verstehe dich sehr gut.
Weil ich, soweit ich das aus deinen Worten schließen kann, genauso gedacht habe wie du. Und das machen die allermeisten.

Wir haben eine gigantische Macht über unser Leben, jeder einzelne, auch du.

Ich bezweifle, dass du tatsächlich etwas Grundlegendes in deinem Leben geändert hast. Aber das ist nur eine Annahme und ich will dir damit keinen Stempel aufdrücken.

liebe Grüße, Martin
 

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