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Warum???

  • Starter*in Starter*in Unregistriert
  • Datum Start Datum Start
Und der dritte Grund ist eine Erkrankung der Psyche/des Gehirns z.B.--und das zumindest sollte man ausschließen...bzw.erst mal behandeln lassen (NEW!!!!)...wäre doch ziemlich ärgerlich,wenn man dann an der "Himmelspforte" gesagt bekommt:
Deine Gründe waren eingebildet...Deine Seele hat alles schwarz gesehen,weil ein paar biochemische Zusammenhänge außer Kontrolle gerieten...

Auch ein Atheist kann sich vorstellen,was dann die Christen unter Euch dort oben für eine Gardinenpredigt vom Petrus erwartet !

Gibt sicher noch paar weiter Gründe für behebbare(!!!) Selbstmordgedanken-Phasen...

Micky
 

Hallo Unregistriert,

schau mal hier: Warum???. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Von Ronin: Die Ursachen und das "Warum" spielen dann (fast) keine Rolle mehr, da sie nur derjenige selbst versteht. Und zusätzlich kommt hinzu, ob derjenige überhaupt dazu bereit ist, sich helfen zu lassen oder so sehr frustriert ist, dass er bereits abgeschlossen hat.
Ich wünschte du hättest Recht,
aber nach MEINER Erfahrung kann man auch wie verrückt Hilfe suchen und
dann sagen se nur:

"Der hat allen Grund sich umzubringen, bei dem Lebenslauf,
und mit psychisch labilen wollen wir ja auch nichts zutun haben,
warum lebt der noch?"

Nein das ist nicht übertrieben, und ja das gibt's, und wenn dann noch die Eltern sagen:

"Ja klar red nur, dir geht's doch prima."
Obwohl sie nie Probleme hören wollten, selbst kurz vor'm Ende nicht, wenn man versucht hat sie wenigstens drauf vorzubereiten.

Sorry, kann nicht Mehr schreiben.
 
@ Micky:
Mmh, die Psychologin meinte bei mir, sie würde bisher noch nicht sehen, dass ich ne Depression hätte. Selbst wenn die Psychologin mir auf eine gewisse Weise helfen kann, die wichtigen Dinge hat auch sie nicht in der Hand, daran wird sich auch nichts ändern und genau diese Dinge machen mich fertig. Also ich denke schon seit einigen Jahren regelmäßig an Selbstmord, gestern hatte ich sogar mal den ersten Traum zu dem Thema. Wenn das so weitergeht komm ich echt nicht mehr klar. Ich glaube wenn man einmal an diesem Punkt war, zeichnet einen das für den Rest des Lebens und man wird es nicht mehr los. Ich werde immer der Verlierer in diesem Spiel bleiben. Kompromisse kotzen mich an, entweder ganz oder gar nicht. Dieses Gefühl hatte ich so noch nie. Es wird einfach nicht mehr besser.
 
@New: War eben so ein Gedanke-Du schreibst ja auch nicht konkret(was natürlich Dein Recht ist ---und Du hast es ja mehrfach erklärt-das versteh ich ja!)----würde nur gern Dir noch einen positiveren Weg zeigen können.
Da wir ja absolute Laien sind(und im Nebel stochern)---vielleicht nach oder parallel zur Psychologenbehandlung noch Neurologen fragen?
Sind doch wohl unterschiedliche Fachleute?Kannst Du nicht im Medizinforum forschen,ob es noch andere Ansätze geben könnte?
Du hast doch nicht NUR äußere Ursachen---schlechte Lebensumstände?Es klang zumindest so an,daß du aus Seelentiefs nicht rauskommst----und nicht so nach grausamen Schicksalsschlägen nur?
...hast ja grade erst angefangen bei der Psychologin...vielleicht gibt es ja bald doch den "Aha-Effekt"...

Gruß von
Micky
 
Es stimmt ja schon, dass ich nicht diese "krassen" Schicksalsschläge (Tod, Missbrauch etc.) hatte, aber die äusseren Umstände sind für mich Grund genug, das Leben zu verabscheuen. Ich meinte, selbst wenn mein Gemütszustand sich verbessern würde (durch Tabletten etc.), würden die Umstände die selben bleiben. Na vielleicht hab ich das Hoffen irgendwie aufgegeben? Träume ja auch davon, wie es wäre, ein schönes Leben zu führen.
 
@ Ronin..... so ne Einstellung habe ich ja noch nicht gehört... echt klasse, " das Leben spielt keine Rolle mehr"??????? Hallo, wo bin ich denn? Dann kannst du ja gleich allen Gefährdeten sagen, "Ja bringt euch um, danach denkt sowieso keiner mehr an euch, jeden Tag sterben Menschen"....echt sowas von Ignorant.... da könnt ich an die Decke gehen..... sind denn alle Menschen nur noch egoistisch????
S.
 
Nicht alle, aber 99,9% schätzungsweise,
deshalb gibt's doch soviele Psychologen, alles sucht sich einen Ausgleich.

Ich habe mir auch nur den Tod gewünscht,
aber im Endeffekt sind die meisten doch ehrlich zu schwach
für den Schritt, ist vielleicht auch besser so, ich schließ mich da nicht aus.
Irgendwann muss sich doch was ändern, und ich glaube das Forum
hier ist der erste Schritt in eine Gesellschaft, wo sich die Menschen
vielleicht wieder umeinander kümmern, schließlich wächst es ständig.
 
ich finde dein statement sehr gut , liebe S.
Du hast sehr schöne und meiner Meinung wahre Worte gefunden . Der Tod ist keine Lösung , nur das Leben für manche andere scheinbar auch nicht . Für manche Menschen ist es sogar besser wenn sie sich das Leben nehmen denn sie quälen sich nur selber mit finsteren Gedanken, selbstzweifeln und indem sie sich weigern vergangenes zu verarbeiten und nach vorne zu schauen sondern nur in selbstmitleid baden , zurück blicken und für sich feststellen das alles immer schlecht war und schlecht bleibt und in zukunft noch schlechter sein wird und sie sowieso die ärmsten sind .
ich habe auch einige schlimme dinge erlebt und ich kämpfe gegen die schwarzen Seiten des Lebens , sicher gibt es dunkle Stunden , aber auch wieder hellere . Deine Meinung bestärkt mich in meinem denken , danke!
 
@ schmusebär... warum wünscht du dir den Tod? Gibt es nicht einen winzigen Grund, und sei er noch so klein, der dir Lebensfreude schenkt?
@ posin ivy ich wünsche dir viel Kraft, dass du die wie du selbst sagst schwarzen Seiten des Lebens bekämpfen kannst und es für Dich nur noch helle, schöne Stunden gibt.
Hier noch ein kleiner Spruch für alle: In jeder Sekunde deines Lebens, kannst Du neu anfangen!
Fangt am besten sofort damit an!!!!!
S.
 
@puma:

Meine Wünsche und Träume gehen nicht in Erfüllung, weil ich darüber keine Macht habe. Ansonsten steht nichts mehr an in meinem Leben, da ist nichts mehr. Ausser diese Leere und das Unverständniss. Wie du schon sagst, der Hass, dass Gefühl das ich irgendwann jemanden oder mich verletzten muss, weil ich es sonst nicht mehr ertragen kann. Ich gebe mich nicht mit Dreck zufrieden, ich hasse es in diesem Gefühl zu leben und zu sehen, wie andere die Sachen machen können wozu ich unverständlicherweise nie in der Lage sein werde. Spätestens mit 30 muss mein Leben enden, älter will und kann ich nicht werden. Also noch 7 Jahre Hass, Wut, Aggressionen, Angst erleben, vielleicht auch weniger als 7 Jahre, kann ich ja entscheiden. Ich sollte demnächst auf jedenfall mal die Vollmachten über meine Konten an meine Eltern übertragen, darum hat mich meine Mutter schon gebeten, sie wissen ja, dass ich mich umbringen möchte. Sie haben den Entschluss auch schon angenommen, weil da nichts ist was sie für mich noch tun können. Oder vielleicht trauen sie es mir auch nicht zu. Vielleicht sterbe ich ja auch schon morgen?
 

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